9 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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9 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Asked if I wanted had something nice to do for the day after the meeting was canceled in the actual meeting
- Statusfeedbacks versenden und auf E-Mails antworten, selbst wenn es nur "Der Prozess verzögert sich" lautet
- Sollten Mitarbeiter verhindert sein, krank whatever sollte es eine entsprechende Rückmeldung zur Prozessverzögerung geben. Dies kann jederzeit vorkommen, jedoch sollte der Bewerber auch hier nicht einfach in der Luft hängen gelassen werden. Dies zeigt einfach, was bei den internen Strukturen im Unternehmen schon falsch läuft. Katastrophal !
Bewerber:innen, die aktiv angesprochen und eingeladen wurden, verdienen eine Rückmeldung – selbst wenn es eine Absage ist. Eine klare Kommunikation im Bewerbungsprozess spiegelt die Professionalität eines Unternehmens wider und hinterlässt auch bei Absagen ein positives Bild, was hier nicht der Fall war.
Nachtrag:
Nach meiner Bewertung wurde mir erklärt, dass eine Rückmeldung per E-Mail gesendet und ich telefonisch kontaktiert wurde – was mich allerdings nicht erreicht hat. Da auf mehrere frühere Rückfragen zunächst keine Reaktion kam, entstand bei mir der Eindruck, ignoriert worden zu sein. Ich schätze den späten Klärungsversuch, hoffe aber, dass die Kommunikation künftig zuverlässiger läuft.
Die eingehende Prüfung dauert sprichwörtlich ein paar Minuten.
Das ist doch ein Witz. Wie kann man so unprofessionell sein?
Leider war der Bewerbungsprozess eine reine Zeitverschwendung und obendrein ziemlich respektlos. Zu Beginn lief alles vielversprechend: schnelle Rückmeldung, angenehmes Gespräch mit der Recruiterin und eine zügige Einladung zum Vor-Ort-Termin.
Dann folgte eine unvollständige E-Mail mit verschiedenen Informationen zu Zeitpunkt, Ort und Vorbereitung. Eigentlich sollten auch Kurzprofile der Gesprächsteilnehmenden angehängt sein. Leider war nur ein einziges Profil beigefügt, obwohl es zwei hätten sein sollen.
Vor Ort angekommen, beging ich einen Fehler und landete am falschen Standort. Laut Rezeptionistin passiert das häufiger. Vielleicht sollte die Wegbeschreibung mal überarbeitet werden? Die Dame war sehr freundlich und informierte den richtigen Standort, dass ich pünktlich vor Ort war, aber nun ein paar Minuten später eintreffen würde. Ich fuhr rüber und wurde dort ebenfalls freundlich empfangen.
Ich setzte mich und wartete dann 15 Minuten auf meine Gesprächspartner. Offiziell hatte unser Gespräch da bereits begonnen. Die Verzögerung wirkte wie eine bewusste Provokation, um mir den Fehler „heimzuzahlen“. Als einer schließlich kam, entschuldigte ich mich mehrfach. Abgesehen von einem emotionslosen „Das kommt nie vor“ und starrem Blick kam keinerlei Reaktion.
Wir gingen in den Interviewraum, in dem bereits die zweite Person wartete. Die Tischkonstellation war kreisförmig. Mein Platz befand sich in der Mitte, rechts und links von mir jeweils eine Person. Die Atmosphäre glich einem Kreuzverhör. Ich sprach es an, doch es wurde nur gelacht und abgewunken mit dem Hinweis, „Das wird schon so gehen“.
Das Gespräch begann und die beiden unterhielten sich zunächst über meinen Kopf hinweg über andere Themen, bis ihnen schließlich auffiel, dass ich ja auch noch im Raum war. Danach wurde mein Lebenslauf oberflächlich abgeklopft, bevor der Fragenhagel startete: Ich antwortete, wurde aber regelmäßig nach wenigen Sätzen unterbrochen. So lief das rund 30 Minuten.
Zwischendurch kam die Frage, ob ich Englisch spreche. Im Lebenslauf steht klar dass ich in den letzten vier Jahren international gearbeitet habe, Englisch als Hauptsprache. Daraufhin wurde abrupt ins Englische gewechselt. Nach wenigen Minuten startete ein Rollenspiel. Völlig unstrukturiert, ohne Kontext oder Rahmen. Die Aufgabenstellung lautete: „Du bist Scrum Master und kommst neu ins Team. Was fragst du?“ Ich spielte mit, verstand aber bis heute nicht den Sinn dahinter. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, die je nach Situation und Teamdynamik unterschiedlich sind. Mein Gegenüber mimte den Product Owner.
Während des gesamten Gesprächs wurde nicht ein einziges Mal nach meiner Motivation, meinen Beweggründen oder irgendetwas Persönlichem gefragt. Es wurde keinerlei Wert auf eine zwischenmenschliche Ebene gelegt. Das Gespräch war eine Zumutung, inhaltlich wie atmosphärisch. An Respektlosigkeit kaum zu überbieten und völlig an der Realität vorbei.
Zum Abschluss gingen wir noch in die Cafeteria, wo ich „meine Fragen stellen“ sollte. Ich fragte in welches Team man denn kommen würde. Dies wüsste man nicht. In der Ausschreibung war aber ein klarer Bereich definiert, der der Hauptgrund war, wieso ich mich beworben hatte. In so einem Unternehmen möchte ich keine Sekunde arbeiten. Damit war das Gespräch beendet.
Das Beste zum Schluss: Bereits am Vorabend hatte ich im Bewerberportal von ALDI gesehen, dass im System eine Absage vermerkt war. Offenbar wollte oder konnte man das Gespräch nicht mehr absagen und hat es daher pflichtbewusst, aber völlig halbherzig durchgezogen. Entsprechend war auch der Umgang mit mir während des Gesprächs.
P.S. Die versprochenen Reisekosten habe ich bis heute nicht erhalten, obwohl ich das Formular fristgerecht eingereicht habe. Immerhin handelt es sich um ca. 40€.
Die Absage per Telefon erfolgte dann noch rechtzeitig innerhalb der gesetzten Frist. Begründung: „Zu wenig Berufserfahrung in dem Bereich.“ Na wunderbar. Das hätte man sicher auch schon vor den beiden Gesprächen feststellen können. Zumal ich die genannten Anforderungen sehr wohl erfülle.
Der gesamte Bewerbungsprozess hinterlässt bei mir ein durchweg negatives Gefühl. Rückblickend bin ich ehrlich froh, diesen Job nicht bekommen zu haben.
Beim ersten Termin saß ich trotz Zusage von HR 45 Minuten allein im Call. Es erschien niemand, und es erfolgte keinerlei Rückmeldung. Ich habe versucht, per E-Mail Kontakt aufzunehmen, jedoch blieben meine Mails unbeantwortet. Daraufhin habe ich einen neuen Termin vereinbart, der dann kurzfristig verschoben wurde. Auf den verpassten ersten Termin wurde nicht eingegangen, ebenso wenig auf meine Nachrichten. Das fand ich ehrlich gesagt ziemlich merkwürdig.
Objektiv betrachtet hätte ich gut auf die Stelle gepasst, da ich in meiner aktuellen Position sehr ähnliche Aufgaben übernehme. Leider wurde im Gespräch kein klarer Fokus gesetzt, und es wurden keine fachlichen oder technischen Fragen gestellt, bei denen man sich hätte beweisen können. Dennoch wurde positives Feedback gegeben und Folgetermine in Aussicht gestellt.
Danach kam wochenlang keine Rückmeldung – und schließlich eine Absage. Das hat mich ehrlich gesagt abgeschreckt, mich dort erneut zu bewerben. Schade!
Ich hatte ein Gespräch mit einem Recruiter, dann eins mit Entwickler + einem Manager, der bei Zusage 2-3 Ebenen über mir gewesen wäre und mit dem ich operativ nichts zu tun hatte.
Diese Gespräche liefen extrem gut und ich bin mit dem Gefühl rausgegangen, dass ich sehr gut auf das Profil passe. Dann das dritte Gespräch mit einem direkt(er)en Manager vor Ort, kein Software-Ingenieur. Es ging eher um generelle Themen, wie gehst du Probleme an, etc., der ganze Standard-Kram.
Etwa 9-10 Tage danach keine Absage. Der ganze Prozess hat ca. 3,5 Wochen gedauert.
Einzige Anmerkung: An keinem Punkt konnte ich wirklich eine Zeile Code schreiben, es gab keine Take-Home Challenge o.ä., letztlich hatte ich das Gefühl, dass sehr viele Leute meinen CV untersuchen wollten. Wenn ihr Ingenieure einstellen wollt, gebt Ihnen etwas, worüber Sie konkret reden können, um Ansichten und Fähigkeiten darzustellen.
Trotzdem ingesamt ein positiver und professioneller Eindruck
Der Recruiter ist nicht zum Online-Videocall für das erste Interview erschienen und hat sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, eine kurze Nachricht zu schreiben. Nach 10 Minuten Warten habe ich dem Recruiter eine E-Mail geschickt, um nachzufragen, ob etwas dazwischengekommen ist, und weder eine Abwesenheitsnotiz (z. B. bei kurzfristiger Krankheit) noch irgendeine Antwort erhalten. Das empfinde ich als eine Frechheit, insbesondere von einem Unternehmen, das von einer wertschätzenden Unternehmenskultur spricht und Werte wie „verantwortungsvoll, verlässlich“ und „Performance“ betont.
Wirklich schade, denn ich hatte mich eigentlich sehr auf das Gespräch gefreut. Doch dieses Verhalten hinterlässt einen extrem unprofessionellen Eindruck. Ich habe daher meine Bewerbung zurückgezogen, und auch der Einkauf bei Aldi wird mir künftig schwerfallen.
Positiv hervorzuheben ist lediglich der einfache Bewerbungsprozess: Mit CV beworben, per E-Mail eine Einladung erhalten, und über Microsoft Bookings konnte ich problemlos einen Termin auswählen, der sofort bestätigt wurde. Leider wurde diese anfängliche Effizienz durch das Verhalten des Recruiters komplett überschattet.
Für andere Bewerber:innen kann ich nur sagen: Erwartet keine verlässliche Kommunikation und seid auf Enttäuschungen vorbereitet.