ALDI DX Logo

ALDI 
DX
Bewertung

Vom Vorzeige-Arbeitgeber zum Vertrauensverlust durch Druck, Bürozwang und schlechte Kommunikation

1,9
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 im Bereich Forschung / Entwicklung in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Im steilen Sinkflug und inzwischen im 3. Untergeschoss angekommen

Work-Life-Balance

Dauerstress, Leistungsdruck, Micromanagement und vor allem das Rausekeln durch unnötige Büropflicht belastet die Belegschaft enorm. Gelockt wurde damals mit sehr hoher Flexibilität, die auch vor Jahren tatsächlich gegeben war, aber man hat sich wohl verkalkuliert und lässt das Pöbelvolk jetzt diese Fehler austragen.

Karriere/Weiterbildung

Früher wirklich gut, seit einiger Zeit aber so gut wie unmöglich

Gehalt/Benefits

Gehalt war natürlich top, aber wie einige Kollegen erwähnten eher als Schmerzensgeld zu betrachten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wie bereits in anderen Bewertungen erwähnt, ist die Umweltbelastung durch diese Maßnahme, Mitarbeitende ohne Abfindungen zum Ausscheiden zu bewegen, indem sie ins Büro gezwungen werden, immens.

Umgang mit älteren Kollegen

War durchaus positiv, es gab ältere Kollegen, dene man nun natürlich auch eine gewisse "Angst einjagt", weil das scheinbar so stabile ALDI zu bröckeln beginnt. So eine Situation will jemand auf der Zielgeraden vor der Rente sicher nicht durchmachen müssen.

Vorgesetztenverhalten

Mein Vorgesetzter hat mein Vertrauen leider verloren, weil er sensible Dinge aus unserem Jour-Fixe an meine Peers weitergab, ohne darüber mit mir zu sprechen.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Technik in der Büros, Lage ganz mies (30 Minuten mit dem Bus vom Hauptbahnhof ins Büro), viel zu wenige Parkmöglichkeiten und zu wenige Arbeitsplätze, dadurch natürlich auch eine gewisse Lautstärke in den Büros, zu wenige Räume um sich für konzentriertes Arbeiten zurückzuziehen oder Einzelgespräche zu führen

Kommunikation

Kommunikation war schon immer eine Herausforderung bei ALDI, aber die letzten Jahre waren total katastrophal. Wir (als Führungskräfte) bekommen Informationen "von oben" und müssen das anhand Kommunikationsrichtlinie an die Mitarbeiter weitergeben. Plötzlich heißt es "von oben", die Manager hätten die Regeln viel zu streng interpretiert und falsch weitergegeben. Das Ergebnis ist, dass die Belegschaft nachvollziehbar erbost auf deren Führungskräfte sind, die leider zwischen die Fronten geraten und selbst nicht glücklich mit der Kommunikation sind.

In der Schule haben wir gelernt: "Man kann ja mal Mis_t bauen, aber dann sollte man dafür auch geradestehen". Tja.

Gleichberechtigung

Leute anhand ihres Wohnortes anders zu behandeln gehört für mich definitiv zum Thema Gleichberechtigung und hier gab es offensichtlich starke Defizite.

Angenommen man erwartet von den Leuten eine gewisse Reisebereitschaft, dann wäre es fair z.B. eine pauschale, unternehmensweite Reisezeit von 12 Stunden pro Monat festzulegen. Für jemanden, der direkt um die Ecke wohnt, bedeutet das wahrscheinlich, dass man häufiger im Büro ist, für den Kollegen aus Lübeck ist es dann eher einmal im Monat. Die geopferte Freizeit ist so aber fairer verteilt (wenn man mal ignoriert, dass der Kollege aus Lübeck den Abend nicht am Stammtisch zuhause mit seinen Freunden verbringen kann).

Leider gab es keinerlei Bemühung in diese Richtung, alle hatten ausnahmslos die gleichen in Stein gemeißelten Regeln.

Interessante Aufgaben

Ich fühlte mich von Anfang an in gewisser Weise gelangweilt, obwohl man gleichzeitig unter Dauerstress stand. Die Zeit war immer gefüllt bzw sogar überfüllt, aber mehr mit stupiden Prozessen, Compliance/Legal-Themen, Bürokratie und Politik, statt wirklich sinnvollen technischen Herausforderungen.


Image

Kollegenzusammenhalt

6Hilfreichfinden das hilfreich20Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.