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Alexander 
Bürkle 
GmbH 
& 
Co. 
KG
Bewertung

Alexander Bürkle = vom einst soliden Arbeitgeber zum Paradebeispiel für Fehlentwicklung

1,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Alexander Bürkle GmbH & Co. KG in Freiburg im Breisgau gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Vertrauen schaffen statt Kontrolle ausüben

Homeoffice ermöglichen und moderne Arbeitsmodelle zulassen

Führungskräfte schulen – insbesondere in Kommunikation und Wertschätzung

Strategische Entscheidungen durchdenken, statt wöchentlich neue Schnellschüsse zu produzieren

Transparenz erhöhen und Mitarbeitende einbeziehen

Arbeitsumgebung modernisieren und Rückzugsmöglichkeiten schaffen

Faire und zeitgemäße Gehälter anbieten

Klare Karrierepfade definieren

Eine Unternehmenskultur entwickeln, die nicht auf Angst, sondern auf Zusammenarbeit basiert

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist geprägt von Lautstärke, Stress und einem Grundrauschen aus Unzufriedenheit. Ruhe oder konzentriertes Arbeiten sind in den überfüllten Großraumbüros praktisch unmöglich. Wertschätzung existiert kaum, stattdessen herrscht ein Klima der Kontrolle und Unsicherheit.

Image

Das Image bröckelt seit Jahren – intern wie extern. Kündigungswellen, Kurzarbeit und fragwürdige Entscheidungen haben Spuren hinterlassen. Viele Kunden und Mitarbeitende merken, dass das Unternehmen nicht mehr das ist, was es einmal war.

Work-Life-Balance

Homeoffice wird kategorisch abgelehnt, Vertrauen existiert nicht. Arbeitszeiten sind starr, Flexibilität ist nicht vorgesehen.

Karriere/Weiterbildung

Karrierewege sind unklar, Weiterbildungen selten. Entwicklungsmöglichkeiten hängen stark von der jeweiligen Führungskraft ab. Viele junge Mitarbeitende verlassen das Unternehmen früh, weil sie keine Perspektive sehen.

Gehalt/Benefits

Gehälter sind branchenüblich bis unterdurchschnittlich. Einige wenige verdienen sehr gut, der Großteil bekommt Standardgehälter ohne besondere Zusatzleistungen. Mitarbeiterkonditionen sind nicht der Rede wert, da externe Händler (Amazon, Galaxus etc.) immer günstiger sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen wird gerne ein modernes Bild vermittelt, intern ist davon wenig zu spüren. Nachhaltigkeit wirkt eher wie ein Marketingbegriff als gelebte Realität.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt hängt stark vom Alter ab. Langjährige Mitarbeitende klammern sich an alte Strukturen und vermeiden Kritik. Jüngere Kolleginnen und Kollegen verlassen das Unternehmen, sobald sie die Dynamik durchschaut haben. Ein echtes Miteinander gibt es selten.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeitende werden geduldet, solange sie sich an die alten Strukturen halten. Kritik oder Veränderungswünsche werden eher abgeblockt. Viele sind seit Jahrzehnten im Unternehmen und haben sich an die Umstände gewöhnt – was Veränderungen zusätzlich erschwert.

Vorgesetztenverhalten

Führung findet überwiegend von oben herab statt. Zwischenmenschlichkeit fehlt, Feedback besteht aus lauten Zwischenrufen während Telefonaten oder aus genervten Kommentaren in Meetings. Einige Führungskräfte grüßen nicht einmal. Entscheidungen wirken impulsiv und schlecht vorbereitet.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros, kaum Rückzugsmöglichkeiten, eine überfüllte Küche und ein Obstkorb, der dauerhaft aus unreifen Äpfeln und Bananen besteht. Kaffee muss selbst bezahlt werden, kostenlos gibt es nur Leitungswasser. Die technische Ausstattung ist funktional, mehr auch nicht.

Kommunikation

Kommunikation findet nur statt, wenn es nicht mehr anders geht und selbst dann oft unstrukturiert, hektisch und widersprüchlich. Entscheidungen werden getroffen, ohne sie zu erklären. Informationen kommen spät oder gar nicht. Transparenz ist ein Fremdwort.

Gleichberechtigung

Formal vorhanden, praktisch aber wenig spürbar. Entscheidungen wirken oft willkürlich, und echte Chancengleichheit ist schwer zu erkennen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben könnten interessant sein, werden aber durch chaotische Prozesse, ständige Ad-hoc-Aktionen und fehlende Strategie entwertet. Viele Tätigkeiten bestehen aus Schadensbegrenzung für schlecht geplante Aktionen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Nina DischRecruiterin

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Dein sehr ausführliches und offenes Feedback. Es tut uns leid zu lesen, dass Du Deine Zeit bei uns in vielen Bereichen so kritisch erlebt hast und uns nicht weiterempfehlen würdest.

Deine Rückmeldungen zu Themen wie Führung, Kommunikation, Arbeitsatmosphäre, Arbeitsbedingungen sowie Entwicklungsmöglichkeiten nehmen wir sehr ernst. Auch Deine Verbesserungsvorschläge – beispielsweise zu mehr Vertrauen, moderneren Arbeitsmodellen und klareren Strukturen – sind für uns wichtige Impulse, an denen wir arbeiten.

Gleichzeitig sehen wir, dass Du einzelne Aspekte wie Umwelt-/Sozialbewusstsein, Arbeitsbedingungen und Gleichberechtigung teilweise positiver bewertet hast. Auch dieses differenzierte Feedback hilft uns, gezielt anzusetzen.

Gerne würden wir Deine Erfahrungen im persönlichen Austausch noch besser verstehen, um daraus konkrete Verbesserungen abzuleiten. Melde Dich hierzu gerne direkt bei Nina Disch (n.disch@alexander-buerkle.de).

Für Deinen weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Dir alles Gute.

Viele Grüße :-)

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.