Ihr Unternehmen?

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Alexander 
Thamm 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Lauf – solange du noch kannst

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in München gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Auch leistungsstarke und engagierte Mitarbeitende haben es unter bestimmten Führungskräften nicht unbedingt leichter. Im Gegenteil: Eigenständiges Denken, kritisches Hinterfragen und eine klare fachliche Meinung scheinen teilweise eher als störend wahrgenommen zu werden.
Wer Verantwortung übernimmt und Entscheidungen nicht einfach kommentarlos akzeptiert, kann schnell als unbequem gelten. Aus meiner Sicht wird dabei zu wenig zwischen konstruktivem Widerspruch und tatsächlichem Fehlverhalten unterschieden.
Gute Führung sollte starke Mitarbeitende fördern, ihre Expertise nutzen und unterschiedliche Meinungen aushalten können. Genau diese Art von Führung habe ich leider nicht durchgehend erlebt.

Verbesserungsvorschläge

Die komplette Führungsebene gehört ausgetauscht

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Jahren deutlich verschlechtert und ist auf einem sehr niedrigen Niveau.

Besonders verunsichert der Umgang mit Personalentscheidungen: Kündigungen erfolgen teils kurzfristig und ohne nachvollziehbare Begründung, auch bei der Auflösung ganzer Bereiche.

Auch die Zusammenarbeit zwischen Führung und Mitarbeitenden ist problematisch. Fachliche Expertise und Erfahrung werden teils wenig berücksichtigt, Entscheidungen im eigenen Verantwortungsbereich werden ohne Einbindung getroffen, und Informationen oder Rückmeldungen bleiben häufig aus.

Die Zusammenarbeit mit weiblichen Mitarbeitenden und Führungskräften erlebe ich teilweise als schwierig; kritische Rückfragen an Entscheidungen führen aus meiner Sicht teils zu konfrontativer Kommunikation oder deren Abbruch.

Insgesamt entsteht eine Atmosphäre von Unsicherheit, mangelnder Wertschätzung und eingeschränkter offener Kommunikation.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht eine der größten Schwachstellen des Unternehmens. Informationen werden häufig sehr spät, unvollständig oder erst dann weitergegeben, wenn wesentliche Inhalte innerhalb der Belegschaft ohnehin bereits bekannt sind.

Gerade bei Veränderungen, Umstrukturierungen und Personalentscheidungen fehlt es an frühzeitiger und transparenter Kommunikation. Statt Klarheit entsteht dadurch viel Raum für Spekulationen und Flurfunk. Offizielle Informationen erreichen die Mitarbeitenden teilweise erst, nachdem entsprechende Entwicklungen intern längst die Runde gemacht haben.

Hinzu kommt, dass schwierige Themen gerne beschönigt oder wenig konkret dargestellt werden. Aussagen und tatsächliche Entwicklungen passen aus meiner Wahrnehmung nicht immer zusammen. Das hat über die Zeit erheblich dazu beigetragen, dass das Vertrauen in die interne Kommunikation verloren gegangen ist.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der einzelnen Tribes ist der Zusammenhalt teilweise sehr gut. Im direkten Team unterstützt man sich gegenseitig und die Zusammenarbeit funktioniert überwiegend problemlos.
Über die eigenen Bereiche hinaus sieht es allerdings anders aus. Dort ist deutlich mehr Konkurrenzdenken spürbar und persönliche Interessen stehen teilweise stärker im Vordergrund als eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit.
Besonders kritisch wird die Rolle von HR wahrgenommen. Statt als vertrauensvolle Anlaufstelle für Mitarbeitende zu fungieren, entsteht häufig der Eindruck, dass die Interessen des Unternehmens klar im Vordergrund stehen. Gerade der Umgang mit Konflikten und schwierigen Personalsituationen trägt nicht dazu bei, Vertrauen aufzubauen.
Insgesamt hängt der Kollegenzusammenhalt daher sehr stark davon ab, in welchem Team oder Bereich man arbeitet.

Work-Life-Balance

Grundsätzlich ist eine gute Work-Life-Balance möglich – allerdings nicht immer ohne Widerstände. Insbesondere bei dem Wunsch nach einer Reduzierung der Arbeitszeit wird Flexibilität zwar gerne nach außen vermittelt, in der Praxis muss diese teilweise erst sehr deutlich eingefordert werden.

Familienfreundlichkeit und flexible Arbeitsmodelle sollten selbstverständlich sein und nicht davon abhängen, wie hartnäckig einzelne Mitarbeitende dafür kämpfen.

Vorgesetztenverhalten

Beim Vorgesetztenverhalten wäre aus meiner Sicht eigentlich weniger als ein Stern angebracht.
Die Qualität der Führung ist eines der größten Probleme im Unternehmen. Bei mehreren Führungskräften entsteht der Eindruck, dass fachliche und insbesondere zwischenmenschliche Führungskompetenz nicht ausreichend vorhanden sind. Kritik und abweichende Meinungen werden teilweise nur schwer akzeptiert und Entscheidungen sind für Mitarbeitende nicht immer nachvollziehbar.
Besonders problematisch ist der Umgang mit Beschwerden über Führungskräfte. Zwar wird grundsätzlich vermittelt, dass Probleme angesprochen werden können, in der Praxis scheint eine tatsächliche Auseinandersetzung damit jedoch häufig erst stattzufinden, wenn konkrete Beweise vorgelegt werden. Gerade bei zwischenmenschlichem Fehlverhalten ist das schwierig, da sich solche Situationen naturgemäß selten schriftlich dokumentieren lassen.
Auch anonyme Hinweise oder die Sorge von Mitarbeitenden, mögliche Konsequenzen durch eine offene Beschwerde zu erfahren, werden aus meiner Sicht nicht ausreichend ernst genommen. Wer sich nicht traut, einen Missstand unter seinem eigenen Namen anzusprechen, sollte nicht vor die Wahl gestellt werde

Interessante Aufgaben

Gibt es nicht

Gleichberechtigung

Von tatsächlicher Gleichbehandlung ist aus meiner Sicht wenig zu spüren. Wie Mitarbeitende behandelt und in Entscheidungen einbezogen werden, hängt stark von ihrer Position im Unternehmen ab. Auf Führungsebene wird deutlich mehr Gehör geschenkt, während die Perspektiven von Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung wesentlich weniger Gewicht zu haben scheinen.

Wertschätzung und respektvoller Umgang sollten jedoch unabhängig von Titel, Hierarchiestufe oder Position selbstverständlich sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Zum Umgang mit älteren Kolleg:innen kann ich wenig sagen. Auffällig ist allerdings der teilweise wenig wertschätzende Umgang mit jüngeren Mitarbeitenden. Respekt sollte unabhängig von Alter, Position oder Berufserfahrung selbstverständlich sein.

In der Praxis entsteht dieser Eindruck leider nicht immer. Teilweise werden jüngere Mitarbeitende im Arbeitsalltag kaum wahrgenommen, nicht gegrüßt oder in der Kommunikation schlicht ignoriert. Gerade von Führungskräften sollte ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe vorgelebt werden.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen sehr professionell, modern und mit einer starken Arbeitgebermarke. Das Bild, das intern entsteht, sieht allerdings deutlich anders aus.

Über mehrere Jahre wurden ausbleibende Bonuszahlungen mit der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens begründet. Gleichzeitig kommt es zu Personalabbau und der Schließung bzw. Auflösung von Bereichen. Wenn parallel dazu Investitionen getätigt oder andere Unternehmen übernommen werden, wirft das bei Mitarbeitenden verständlicherweise Fragen hinsichtlich der gesetzten Prioritäten auf.

Die Diskrepanz zwischen Außendarstellung und intern erlebter Realität ist aus meiner Sicht erheblich. Vieles von dem, was öffentlich über Kultur, Wertschätzung und den Umgang mit Mitarbeitenden vermittelt wird, ist im Arbeitsalltag nur schwer wiederzuerkennen.

Karriere/Weiterbildung

Keinche Chance sich weiterzuentwickeln.


Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Benefits

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.