Im Arbeitszeugnis, würde vermutlich stehen "war stets bemüht".
Gut am Arbeitgeber finde ich
Geld kam stets pünktlich.
Verbesserungsvorschläge
Arbeitsbedingungen verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre innerhalb der eigenen Abteilung ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Die Kollegen verstehen sich meistens gut, der Umgang ist respektvoll und man unterstützt sich gegenseitig, soweit es im Arbeitsalltag möglich ist. Was allerdings deutlich spürbar ist, ist der insgesamt hohe Workload, der die Stimmung regelmäßig belastet und dafür sorgt, dass es auch mal stressig wird.
Sobald man über die eigene Abteilung hinausschaut, wird es schwieriger. Die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen wirkt oft angespannt oder wenig eingespielt. Kommunikation läuft nicht immer reibungslos, und das Miteinander ist dort deutlich weniger positiv als im direkten Team. Hier gibt es aus meiner Sicht noch einiges an Verbesserungspotenzial.
Image
Innerhalb des Hauses wird sich untereinander häufiger über die Arbeitsbedingungen beschwert. Das Image ist nicht das allerbeste.
Work-Life-Balance
Nur auf dem Papier gegeben. Aus einer 39-Stundenwoche wurde auch mal eine 55-Stundenwoche, weil der immense Workload sonst nicht schaffbar war und sich immer mehr Arbeit angestaut hat.
Karriere/Weiterbildung
Quasi nicht existent. Weiterbildungen habe ich gar keine gehabt.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilung war der Zusammenhalt da. Außerhalb der Abteilung kam es ganz stark auf die Person an, mit der man sprechen wollte. Es war eher die Regel, dass es sich so angefühlt hat, als würden Abteilungen gegeneinander arbeiten, als dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen.
Vorgesetztenverhalten
Umgangston war stets freundlich, jedoch waren Entscheidungen meist monetär begründet. Auf der einen Seite verständlich, auf der anderen Seite aber schwierig, wenn in alles großen Sitzungen stehts das katholische Leitbild gepredigt wird und Entscheidungen dann zu Lasten des Mitarbeiters gehen.
Arbeitsbedingungen
Stand der Technik ist eher dürftig. Manchmal waren einfach Excel-Tabellen dem Rechner zu viel. Sehr viel Papierarbeit an Stellen, an denen digitale Möglichkeiten schon seit zig Jahren etabliert sein könnten. Aus diesem Grund war auch kein Home Office möglich. IT war auch katastrophal. Probleme wurde mal langsam und mal auch überhaupt nicht bearbeitet. Tickets waren dann plötzlich einfach weg. Vielleicht wurde dies im Zuge der Konzernalisierung besser.
Kommunikation
Es finden regelmäßig Meetings statt, die grundsätzlich den Austausch zwischen verschiedenen Bereichen fördern sollen. In der Praxis ist es jedoch so, dass diese Termine für einige Beteiligte oft wenig Mehrwert bieten. Häufig werden Themen besprochen, die für einzelne Bereiche keine oder nur geringe Relevanz haben. Dadurch entsteht nicht selten der Eindruck, dass man teilweise eher „mit dabei sitzt“, ohne wirklich etwas beitragen zu können oder selbst relevante Informationen mitzunehmen. Insbesondere durch den hohen Workload sind diese unnötigen Meetings anstrengend und hinderlich.
Gehalt/Benefits
Gezahlt wird nach AVR Caritas. Durchschnittliches Gehalt, würde ich sagen.
Gleichberechtigung
Kann man nichts schlechtes sagen. Frauen sitzen in Führungs-/Leitungspositionen, Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion und Hautfarbe arbeiten hier.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren (auch durch die Menge) monoton. Aufgaben waren rein operativ, weil für strategische Arbeit überhaupt keine Zeit war.
