Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 30.10.2026
Alexianer erhält ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt innerhalb einzelner Teams wird von vielen Bewertenden als echte Stütze im Arbeitsalltag beschrieben – engagierte Kolleg:innen halten trotz schwieriger Bedingungen zusammen. Die Arbeitsatmosphäre fällt je nach Bereich sehr unterschiedlich aus: Während manche Teams ein respektvolles Miteinander erleben, berichten andere von Cliquenbildung, abteilungsübergreifenden Spannungen und einem belastenden Führungsstil.
Das Vorgesetztenverhalten polarisiert stark. Kritisiert werden fehlende Fachkompetenz, mangelnde Transparenz und Vetternwirtschaft bei Beförderungen – ein Muster, das sich auch in den Bewertungen zu Karrierechancen und Gleichberechtigung zeigt. Die Kommunikation gilt vielen als unzureichend: Entscheidungen kommen zu spät oder gar nicht an, off...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Alexianer wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Kritik richtet sich vor allem an das Management: Einige Bewertungen beschreiben intransparente Strukturen, Druck und fehlende Handlungsfreiheit. Hinzu kommen Berichte über Cliquenbildung, Lästereien zwischen Kolleg:innen und abteilungsübergreifende Spannungen. Einzelne Bewertungen bemängeln zudem, dass Unternehmensloyalität und familiäre Verbindungen stärker gewichtet werden als fachliche Kompetenz. Die Teamdynamik schwankt je nach Bereich: Während manche Einheiten als respektvoll und wertschätzend erlebt werden, berichten andere von angespannten Verhältnissen und eingeschränkter Eigeninitiative. Stress wird als arbeitsbedingte Begleiterscheinung genannt, wobei das Ausmaß stark vom jeweiligen Einsatzbereich abhängt. Positiv hervorgehoben wird der kollegiale Umgang auf Teamebene – viele Bewertungen beschreiben die direkten Kolleg:innen als freundlich und den Austausch untereinander als angenehm.
Das Vorgesetztenverhalten bei Alexianer wird von Nutzer:innen gespalten bewertet. Einige beschreiben ihre Vorgesetzten als professionell und freundlich, während die Mehrheit der schriftlichen Rückmeldungen deutlich kritischer ausfällt. Häufig beklagen Mitarbeiter:innen fehlende Unterstützung, willkürliche Entscheidungen und mangelnde Wertschätzung. Vorgesetzte werden als wenig transparent und kaum ansprechbar bei Problemen beschrieben, während Kritik nach oben oft folgenlos bleibt oder sogar Nachteile nach sich zieht.
Besonders negativ fällt die wahrgenommene Vetternwirtschaft ins Gewicht: Einige Bewertungen schildern, dass Beförderungen weniger von Qualifikation als von persönlichen Beziehungen abhängen. Zudem bemängeln Mitarbeiter:innen, dass Führungskräfte Probleme übergehen und Beschwerden unter den Tisch kehren. Vereinzelte Hinweise auf unzureichend ausgebildete Teamleitungen sowie auf unehrliche und herablassende Kommunikation runden das kritische Bild ab.
Die Vergütung bei Alexianer richtet sich nach dem AVR-Caritas-Tarif, den viele Mitarbeiter:innen als faire Grundlage betrachten. Einige beschreiben die Bezahlung als pünktlich und ergänzt durch Weihnachts- und Urlaubsgeld, während wenige die tarifliche Entlohnung lediglich als durchschnittlich einschätzen.
Bei der Vergütungsgerechtigkeit zeigt sich ein gemischtes Bild. Einerseits loben einige Mitarbeiter:innen die Sozialleistungen und die Rolle der Mitarbeitervertretung. Andererseits kritisieren einige, dass das Gehalt angesichts der hohen Verantwortung und Arbeitsbelastung zu niedrig ausfällt. Überstunden werden nach Ansicht einiger Bewertungen nicht vergütet, Zusatzleistungen seien kaum vorhanden, und versprochene Gehaltsanpassungen würden nicht immer eingehalten. Auszubildende hingegen bewerten ihre Vergütung eher positiv.
Die Kommunikation bei Alexianer wird von den Nutzerbewertungen gemischt bewertet. Während einige Bewertungen die Kommunikation als gut oder mit kurzen Wegen beschreiben, überwiegen kritische Stimmen: Viele Mitarbeiter:innen bemängeln, dass echte Kommunikation kaum stattfindet und wichtige Informationen zu spät oder gar nicht ankommen. Entscheidungen bleiben oft intransparent, und Innovationen werden lediglich beiläufig erwähnt.
Besonders die Kommunikation seitens der Führungsebene steht in der Kritik. Mehrere Bewertungen beschreiben, dass Anliegen von Vorgesetzten abgetan oder schlicht vergessen werden, während die rechte Hand häufig nicht weiß, was die linke tut. Einige Nutzer:innen berichten zudem, dass Probleme eher verschwiegen als offen angesprochen werden. Lediglich wenige Bewertungen heben positive persönliche Erfahrungen hervor, schränken diese jedoch auf bestimmte Vorgesetzte und Kolleg:innen ein.
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