Nicht zu empfehlen...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt einen Streichelzoo mit Ziegen und Eseln.
Verbesserungsvorschläge
Veränderungen sind auf Führungsebene nicht gewünscht. Am Ende ist der Mitarbeitende für seine Veränderungen selbst verantwortlich.
Arbeitsatmosphäre
Die Alexianer verstehen sich selbst als „Familie". Die Alexianer legen entsprechend Wert darauf, dass sich Mitarbeiter als „Alexianer" begreifen. Die Floskel, auch auf den höheren Ebenen, „ich bin Alexianer seit so und so vielen Jahren“, ist keine Seltenheit: Der Haken: Konzernloyalität, familiäre Beziehungen und Beharrlichkeit stehen über Fachlichkeit und Entwicklung. Fachlich geprägte Mitarbeiter, ohne familiäre Anbindung ,werden nicht gefördert bzw. unterstützt, oft bleibt nur der Wechsel des Arbeitgebers um sich weiter zu entwickeln.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist nach AVR nicht verhandelbar und damit O.K. Das Image wird poliert, Karriere und Weiterbildungen hängen von den oben genannten Faktoren ab. Es soll Mitarbeiter_innen geben, die sich genauso „verwahrt“ fühlen wie die zu betreuenden Bewohner_innen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise herausfordernd bis gefährlich. Das betrifft insbesondere die Arbeit mit schwerst psychisch kranken Menschen. Oft wird nach dem Prinzip „Nachsorge ist besser als Vorsorge" gehandelt. Präventives Hinweisen auf Missstände wird oft mit der Rückmeldung „Da warten wir erst mal ab" gekontert. Die Folge: Die Bereitschaft, Missstände anzusprechen, sinkt, die Gefährdungen steigen potenziell. Das Gute: Wenn wirklich etwas eskaliert, sind alle, auch auf den oberen Ebenen, überrascht bis betroffen und denken dann doch über Veränderungen nach.
Positiv: Nach der Überraschenden Hitzewelle wurde nun eine "Taskforce Hitzeschutz" gegründet. Weiter werden die Häuser auf dem Campus nun mit Solarmodulen bestückt.
Gleichberechtigung
Ältere Kollegen sind in der Regel konform mit den "Besonderheiten" der Alexianer-Welt, oder haben einfach den Absprung nicht geschafft. Bei Konformität wird der Umgang vermutlich als positiv erlebt.