9 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die grundlegende Infrastruktur vor Ort ist vorhanden. Dazu gehören klimatisierte Büroräume und kostenlose Parkplätze auf dem Betriebsgelände. Diese Faktoren decken jedoch lediglich die Mindestanforderungen an ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld ab und können das Fehlen moderner, substanzieller Benefits nicht kompensieren
Kritische Rückmeldungen als Chance zur internen Reflexion nutzen, statt den juristischen Weg der Bewertungsanfechtung zu wählen. Auch wenn die eigene Beschäftigung im Nachgang angezweifelt wird, löst das die strukturellen Probleme nicht. Ein offener Umgang mit Feedback und das Zulassen einer zeitgemäßen Fehlerkultur würden dem Unternehmen langfristig mehr helfen als der Versuch der Online-Kosmetik.
Unternehmenskultur & Kontrolle: Die Arbeitsatmosphäre leidet spürbar unter einem ausgeprägten Kontrollbedürfnis der Führungsebene. Dies zeigt sich unter anderem in einer lückenlosen Präsenzkultur und einer generellen Skepsis gegenüber modernen Arbeitsmodellen wie Homeoffice. Auch die technische Ausstattung der Räumlichkeiten trägt eher zu einem Gefühl der permanenten Überprüfung als zu einer vertrauensvollen Wohlfühlatmosphäre bei. Es entsteht der Eindruck, dass Eigenverantwortung hier nicht großgeschrieben wird.
Diese Blockadehaltung zieht sich durch das gesamte unternehmerische Handeln: Es entsteht der Eindruck, dass oft erst massiver Druck von außen oder öffentliche Aufmerksamkeit aufgebaut werden müssen, bevor überhaupt Bewegung in starre Prozesse kommt.
Die Führungskultur spiegelt genau das wider, wofür das Unternehmen im lokalen Umfeld ohnehin bekannt ist. Man hat permanent das Gefühl, dass hier eine maximale Abschöpfung der Arbeitsleistung bei minimaler Wertschätzung im Vordergrund steht. Wer ein modernes, partnerschaftliches Arbeitsverhältnis sucht, wird von den gelebten, fast schon patriarchalen Strukturen und dem enormen Druck bitter enttäuscht werden. Die Skepsis, die einem in der Region entgegenschlägt, wenn man dort arbeitet, ist absolut begründet.
Eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben existiert nicht. Die „Flexibilität“ beschränkt sich auf die Wahl, ob man um 07:00 Uhr oder um 07:30 Uhr startet, um sein Pensum bis 16:30 Uhr oder 17:00 Uhr abzuarbeiten. Zeitgemäße, flexible Modelle sucht man hier vergeblich.
Fortbildungen dienen meinem Eindruck nach eher dem Abgreifen staatlicher Förderungen als der echten, nachhaltigen Entwicklung des Personals. Es ist bezeichnend, dass nur ein geringer Teil der Belegschaft länger als ein oder zwei Jahre bleibt. Sobald das System durchschaut wird, orientieren sich die meisten Mitarbeiter um.
Vergütung & „Benefits“ als Hohn: Das Gehalt ist am unteren Ende angesiedelt. Was hier offiziell als „Benefits“ angepriesen wird, ist fast schon lachhaft: Es werden tatsächlich kostenlose Parkplätze, eine Klimatisierung der Büroräume und sogar das Stellen von Arbeitskleidung als besondere Zusatzleistungen verkauft. Dabei ist Letzteres eine absolute Grundvoraussetzung für die Arbeitssicherheit und gesetzlich vorgeschrieben. Gepaart mit einer Tankkarte, die grandiose 3 Cent Rabatt pro Liter bringt, zeigt das deutlich, wie wenig man bereit ist, über das gesetzliche Minimum hinaus in die Belegschaft zu investieren.
Die Mentalität der Branche spiegelt sich im Umgang mit den Ressourcen wider. Positiv formuliert: Es wird versucht, Nachhaltigkeit durch maximale Ressourcennutzung zu leben. Realistisch betrachtet zeigt sich die fehlende Investitionsbereitschaft jedoch darin, dass der Fuhrpark (sowohl PKW als auch Nutzfahrzeuge) weit über den üblichen Lebenszyklus hinaus instand gehalten und repariert wird, anstatt in moderne, zeitgemäße Technik zu investieren. Man arbeitet hier schlicht mit überaltertem Material.
Umgang mit Personal & Wertschätzung: Die Aufgaben könnten spannend sein, allerdings wird man eher als austauschbare Ressource gesehen. Die Geschäftsführung macht intern kein Geheimnis daraus, dass sie das Personal nach dem Prinzip der permanenten Auslese bewertet – wer nicht perfekt funktioniert, wird wie eine unbrauchbare Frucht aus dem Korb sortiert. Nachhaltige Personalentwicklung sieht anders aus. Mündliche Zusagen oder Absprachen scheinen oft eine sehr kurze Halbwertszeit zu haben, sobald sie nicht mehr im unmittelbaren Interesse der Arbeitgeber liegen.
Die interne Kommunikation ist rein eindimensional und folgt einer strikten Top-Down-Mentalität. Besonders in kritischen Schlüsselpositionen des administrativen Bereichs und des Personalwesens zeigt sich ein eklatanter Mangel an professioneller Gesprächsführung. Bei internen Konflikten oder strukturellen Problemen wird Kommunikation entweder komplett verweigert oder auf eine Art und Weise geführt, die bestehende Fronten verhärtet statt Lösungen zu finden. Eine moderierende oder unterstützende Rolle wird hier von den Verantwortlichen nicht gelebt.
Schöne Büros, nettes Mitarbeiterfest, Mitarbeiterrabatte, Bike-Leasing, bei Gesprächsbedarf wird sich schnell die Zeit genommen, Firmenfahrzeuge vorhanden.
Kommunikation mit den Arbeitnehmern und fehlende Wertschätzung für die Leistungen.
Kommunikation zum Arbeitnehmer verbessern, Erwartungen an den Arbeitnehmer auch aussprechen, offen sein für neue Themen/Verbesserungsvorschläge, Vertrauen haben, Benefits ausbauen, Digitalisierung integrieren, keine Scheu vor Investitionen haben ("reicht doch"-Einstellung überdenken), interne Kommunikation verbessern.
Angenehme lockere Atmosphäre im Bürogebäude und in den Hallen
Es wird nicht so gut geredet aber man redet ja oft nur über das schlechte.
Ein kurzer Arbeitstag in der Woche.
Wird gefördert, teils aber unter langer Verpflichtung im Betrieb zu bleiben.
M.E. passen Gehalt und die Verantwortung/Arbeitserwartung an den Arbeitnehmer nicht zusammen. Man muss gut verhandeln. Urlaubtage dürften mehr sein.
Kommt auf die Abteilung an.
Teils gut/Teils schwierig. Es dürfte ehrlicher miteinander gesprochen werden. Viele Prozesse und Optimierungen werden durch die oberste Etage blockiert.
Schöne Büros, solide technische Ausstattung. Es wird jedoch noch viel mit Papier gearbeitet.
Nicht gut. Es wird zu wenig ehrlich miteinander gesprochen - auch über Erwartungen. Konstruktive Kritik wird nicht angenommen.
-offen für Verbesserungen und Erneuerungen
-Radio im Büro erlauben
-viele junge Mitarbeiter
-Familienunternehmen
-aufstrebendes Unternehmen die viel in das Unternehmen investiert, Neubau etc.
-ein Nachmittag in der Woche immer frei
-Weiterbildungen werden angeboten
-E-Bike Leasing
-Altersvorsorge
und vieles mehr
-außerhalb der Arbeit wird noch viel zusammen unternommen
-in den Pausen wird gekickert
-gibt kaum ältere Kollegen
-Entscheidungen werden erläutert
-die neusten Computer und Bildschirme
-jährlich wird ein Mitarbeitergespräche geführt
Keine Überstunden, pünktlich Feierabend, hoher Kollegenzusammenhalt, faires Vorgesetztenverhalten, schöne Arbeitsatmosphäre im Neubau
Will nicht jeder mehr Geld?
Weitere Benefits wären schön, bzw. das diese auch erläutert werden.
Sehr gut. Hier hilft man sich noch gegenseitig. Aufgaben werden aufgeteilt, Vorgesetzten sind fair, hoher Kollegenzusammenhalt z. T. auch in der Freizeit.
Man wird von außerhalb angesprochen, ob man freiwillig dort arbeitet. Erklärt man dann, dass die Arbeitsatmosphäre top ist, sind die Meisten still.
Da Teilzeitkraft sind die Arbeitszeiten nach meinen Wünschen gestaltet worden.
Mir wurde als Teilzeitkraft (30 Stunden/Woche) angeboten eine Weiterbildung zu beginnen. Dies wird hier vollkommen unterstützt, wenn die eigenen Leistungen passen.
Berufseinsteiger, daher sicherlich Potential nach oben.
Mülltrennung wird großgeschrieben, FairTrade in der Branche z. T. schlichtweg nicht möglich.
In der eigenen Abteilung stets vorhanden. Mit Abteilungen, mit denen man arbeitstechnisch nichts zu tun hat, weniger Kommunikation.
Wenig ältere Kollegen, Durchschnitt ca. 30-35 Jahre. Ältere Kollegen werden genauso wertgeschätzt und sind auf gleicher Ebene mit Jüngeren.
Kommt sicher auf den jeweiligen Vorgesetzten an. Angenehmer Umgang, freundlich, Nachfragen werden klar formuliert bzw. etwaigen Unklarheiten vernünftig besprochen.
Klimaanlage, Fenster können sowohl auf Kipp als auch ganz geöffnet werden, PC und Telefone sind angemessen.
Keine unnötigen Dauer-Meetings. Meetings nur, wenn wirklich erforderlich und für einen selbst relevant.
Kann ich nicht viel zu sagen, Frauen und Männer sind etwa zu gleichen Anteilen im Unternehmen.
Nach der Einarbeitung kommen nach und nach neue, spannende Aufgaben dazu. Reine Fleißarbeit oder stumpfe Kopiertätigkeiten gibt es hier nur sehr selten. Und auch dann nur zweckgebunden und nicht als ABM.
Nichts
Arroganz
Besser behandeln
Liegt an der Abteilung
Dort mach man keine Karriere, wird nur klein gehalten
Nichts
Unfaire Arbeitszeiten, unfaire arbeitsaufteilung, mehr um seine Mitarbeiter kümmern
Gleichbehandlung aller Mitarbeiter