In der richtigen Konstellation kann die Arbeit positiv sein
Arbeitsatmosphäre
Wertschätzung kommt immer erst, wenn es zu spät ist. Teamleiter sprechen Wertschätzung teilweise noch aus, aber in der Geschäftsführung kommt diese nicht an oder wird ignoriert.
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Die Stimmung ist sehr gefallen und Fluktuation hat im letzten Jahr, trotz der schwierigen Marktlage, extrem zugenommen
Work-Life-Balance
Es gibt immer wieder Situationen, in denen Kunden und Projekten mehr Gewicht gegeben wird. Vor Allem unerfahrene Mitarbeiter müssen oft die fehlerhaften Schätzungen und Zeitpläne der Senioren ausbaden. Wenn ein Projekt gut läuft, dann ist auch die Urlaubs- und Freizeitgestaltung kein Problem. Da alles auf Vertrauensarbeitzeit basieren sollte, gibt’s oftmals Mehrarbeit. "Zwang" zur Kernzeit gibt es für das komplette Team, obwohl nur einzelne Mitarbeiter zeigen, dass sie mit dieser nicht umgehen können.
Bei zu hohen Auslastungen werden die unbezahlten Überstunden gerne stillschweigend mitgenommen. Wenn es keine Projekte gibt, wird der Druck und das Risiko des fehlenden Gehalts auf die Mitarbeiter übertragen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Firmenwagen sind eher negativ zu sehen, allerdings wird mit einzelnen Maßnahmen versucht besser zu werden,
Karriere/Weiterbildung
Es gibt Angebote zur Weiterbildung, wenn diese als „sinnvoll“ erachtet werden.
Für die Karriere ist es wichtig ein gutes Standing oder in für die Geschäftsführung wichtigen Projekten zu sein, da die Meinung der Teamleiter nicht relevant ist.
Wer die entsprechenden Hintergründe hat kann ungeachtet des Könnens gut Karriere machen.
Kollegenzusammenhalt
Das Interesse an einer Gemeinschaft oder gar an einem Team ist nicht vorhanden. Jeder Mitarbeiter arbeitet in Projekten sowieso für sich und auch intern gibt es keine Teamarbeit
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen treffen die Geschäftsführer alleine und lassen es so dastehen, als wäre es eine Entscheidung der ganzen Führungsgruppe.
Entscheidungen wirken oft willkürlich und, abhängig von der Situation, auch stringent, aber nicht gleichmäßig. Es gibt klare Gewinner und Verlierer.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung in den Büros ist ok. Sobald man aber Probleme mit der Hardware oder Account hat ist man auf sich gestellt.
Auch der quasi Zwang an Teamtagen ins Büro zu kommen ist nicht sinnvoll, da das Büroleben gerade keinen Mehrwert bietet.
Kommunikation
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Viele Entscheidungen werden ohne Informationen an die Mitarbeiter getroffen und selbst auf Nachfrage nicht transparent kommuniziert. Die Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar und werden auch nicht erklärt
Gehalt/Benefits
Abrechnung und Überweisung des Gehalts kommt oftmals rechtzeitig im Voraus. Der Zuschuss zur BAV übersteigt auch die gesetzliche Pflicht. Die Beteiligung am Umsatzergebnis des Mitarbeiters ist fair ausgestaltet, wenn auch nicht immer ganz transparent. Das Risiko trägt aber der Mitarbeiter alleine. Wenn die Firma es nicht schafft Projekte zu gewinnen, was nicht selten passiert, fehlt ein großer Teil des Gehalts. Der jährliche Bonus wird, falls er ausgezahlt wird, für alle Mitarbeiter ausgezahlt, was ebenfalls die Fairness erhöht.
Das jährliche Meeting zur „Fairness der Gehälter“ erfüllt nicht immer den Zweck - Grundidee ist gut
Gleichberechtigung
Immerhin ist der Schulabschluss nicht relevant für die Position.
Es gibt aber eine klaren Nachteil für junge Kollegen.
Aufstieg und Gehalt liegen oftmals nicht am Können sondern am Standing bei der Geschäftsführung.
Man kommt aber schneller weiter wenn man bestimmte Rollen erfüllt oder Teams angehört
Vor Allem Azubis sind „Personen zweiter Klasse“, wenn es um die Auszahlung von Bonus geht.
Bei Übernahme bekommen alle, unabhängig von Engagement oder Skill-Level den gleichen Vertrag angeboten.
Interessante Aufgaben
Durch den einfachen Prozess der „Projektgewinnung“ durch Ausschreibungen gibt es, wenn überhaupt, größtenteils Projekte öffentlicher Austraggeber, die technologisch mehr als 10 Jahre in der Vergangenheit liegen.