5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nichts
Alles
Sinnlos da nichts angenommen werden würde
Unangenehm
als Arbeitgeber? Vom Hörensagen von Mitarbeitern machen viele einen großen Biogen darum
Gibt es nicht
Keine
Jeder ist sich der Nächste
Es mangelt an Respekt und Anstand
Unprofessionell
Au weia...
Welche?
Mindestlohn - Gehalt ständig schwankend und nicht garantiert
Keine
Führung und Gleichbehandlung
Objektive Kriterien: Die Einführung transparenter und messbarer Kriterien für Beförderungen und die Vergabe von Aufgaben würde dem Eindruck entgegenwirken, dass persönliche Sympathien eine Rolle spielen.
Wertschätzungskultur: Die Vorgesetzten sollten mehr Zeit für aktives, positives Feedback einplanen und Wertschätzung als festen Bestandteil des Führungsalltags etablieren, statt Lob nur sporadisch zu äußern.
2. Personal- und Dienstplanung
Planungssicherheit: Zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit sollten Dienstplanänderungen, insbesondere Absagen von Schichten, mit einem angemessenen Vorlauf und unter Berücksichtigung der vertraglichen Regelungen kommuniziert werden.
Respektierung der Freizeit: Die strikte Trennung zwischen Freizeit und beruflicher Verfügbarkeit ist essenziell. Die Erwartung, dass Mitarbeiter in ihrer unbezahlten Freizeit regelmäßig das Intranet auf Arbeitsupdates prüfen, sollte zugunsten einer zentralen, zeitlich klar definierten Kommunikation eingestellt werden.
3. Work-Life-Balance und Urlaub
Transparente Urlaubsplanung: Die Regelungen zu Urlaubs-Sperrzeiten sollten einheitlich und transparent für alle Mitarbeiter angewandt werden, um den Eindruck einer Ungleichbehandlung zu vermeiden.
Respektierung der Erholungszeit: Die Abhängigkeit der Arbeitszeit und Freistellung vom aktuellen Wetter und Besucheraufkommen sollte so weit wie möglich abgefedert werden, um die Planbarkeit des Privatlebens zu gewährleisten.
4. Effizienz und Ressourcen
Fokussierung der Führungskräfte: Das Management sollte sich auf seine Kernaufgaben (Führung und Strategie) konzentrieren. Die Delegation operativer Aufgaben an Führungskräfte (z. B. Rasenpflege) sollte zugunsten einer effizienteren Ressourcenverteilung und Investitionen in moderne Betriebsmittel überprüft werden.
5. Karriere und Entwicklung
Etablierung von Karrierepfaden: Die Schaffung von klaren Aufstiegsmöglichkeiten und die Bereitstellung von Budgets für externe, hochwertige Weiterbildungen würden die Mitarbeiter langfristig binden und die Fachkompetenz erhöhen.
Die Atmosphäre leidet unter der knappen Personalbemessung bei gleichzeitig hohen Umsatzerwartungen. Der Druck ist spürbar. Die Arbeit an sich wäre angenehm, wenn die Rahmenbedingungen (Personaldecke) stabiler wären.
Die Außendarstellung des Unternehmens ist ansprechend und es wird Wert auf ein modernes Erscheinungsbild gelegt. Allerdings steht diese Außenwirkung oft im deutlichen Kontrast zu den internen Prozessen und der Personalpolitik. Die Diskrepanz zwischen dem hohen Anspruch (Modernität, Professionalität) und der Realität der Arbeitsorganisation – wie etwa die suboptimalen Abläufe in der Dienstplanung – belastet die interne Reputation stark. Das Bild nach außen scheint deutlich wichtiger zu sein als die Mitarbeiterzufriedenheit im Inneren.
Die Planbarkeit der Freizeit ist schwierig. Urlaubsplanung in den Ferienzeiten ist aufgrund von Sperrzeiten für viele Mitarbeiter eingeschränkt – wobei es Ausnahmen zu geben scheint. Besonders die Abhängigkeit vom Wetter („Schönwetter = Arbeit, Schlechtwetter = Frei“) erschwert ein geregeltes Privatleben massiv. Man muss sehr flexibel auf Abruf bereitstehen.
Echte Aufstiegsmöglichkeiten sind kaum erkennbar. Weiterbildungen finden primär intern statt, externe Impulse sind selten (ein Besuch bei einem Hersteller war hier eher die Ausnahme). Man bleibt fachlich weitgehend unter sich.
Das Gehalt kommt pünktlich, was positiv ist. Die Höhe orientiert sich im Minijob-Bereich an den gesetzlichen Mindestlohnanpassungen. Als Fachkraft sollte man seine Gehaltserwartungen realistisch einschätzen; große Sprünge scheinen hier schwierig durchsetzbar.
Mülltrennung wird praktiziert. Dass Bahnen bei geringem Besucheraufkommen gedrosselt werden, ist ökologisch sinnvoll, wirkt aber primär ökonomisch motiviert (Stromkosten). Der Umweltgedanke scheint eher dort gelebt zu werden, wo er gleichzeitig Geld spart.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig, wo man kann, und fängt oft Engpässe im Dienstplan gemeinsam auf, um die Belastung für den Einzelnen erträglich zu halten. Diese Solidarität ist notwendig, um den Betrieb am Laufen zu halten.
Hier gibt es keine negativen Auffälligkeiten. Ältere Kollegen werden neutral behandelt und ins Team integriert.
Mein Eindruck ist, dass persönliche Sympathien oft eine größere Rolle spielen als objektive Leistungskriterien. Wer einen guten Draht zur Personalabteilung oder Geschäftsführung hat, scheint es deutlich leichter zu haben. Feedback oder Lob finden im Alltag kaum statt; oft wird dies mit Zeitmangel begründet. Wenn Führungskräfte dann doch operativ mit anpacken, wirkt es häufig eher so, als würden Lücken gestopft, die durch die Personalplanung erst entstanden sind.
Die Ausstattung ist grundsätzlich vorhanden. Allerdings zieht sich die Unterscheidung zwischen verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen auch hier durch (siehe Kleidung). Manche Abläufe wirken im Kontrast zum modernen Anspruch der Firma etwas improvisiert.
Die Kommunikation ist vorhanden, erfolgt aber oft extrem kurzfristig. Es ist keine Seltenheit, dass man eine Stunde vor Schichtbeginn erfährt, dass man aufgrund der Wetterlage oder geringer Besucherzahlen nicht kommen soll. Dies macht private Planung schwierig. Gleichzeitig entsteht die Erwartungshaltung, dass man sich – auch in der Freizeit – im Intranet selbstständig über diese kurzfristigen Änderungen informiert.
Es sind Unterschiede spürbar, etwa bei der Arbeitskleidung, wo zwischen Festangestellten und Aushilfen/Teilzeitkräften unterschieden wird. Auch bei der Durchsetzung von Regeln (z. B. Urlaubssperren) entsteht subjektiv der Eindruck, dass für manche Mitarbeiter flexiblere Regelungen gelten als für andere
Die Aufgabenbreite ist groß. Allerdings wundert man sich manchmal über die Prioritätensetzung in einem Unternehmen, das modern wirken möchte. Ein bezeichnendes Beispiel: Statt in Automatisierung (z. B. Grünpflege) zu investieren, sieht man leitende Angestellte beim Rasenmähen. Das wirkt auf mich wenig effizient im Hinblick auf den eigentlichen Aufgabenbereich einer Führungskraft.