Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Alstom
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

127 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,3Weiterempfehlung: 61%
Score-Details

127 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Geht

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei ALSTOM Transportation Germany GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Keine

3,6
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Alstom in Mannheim gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Je nach Teeam unterschiedlich, bei uns ist super

Image

Ok

Work-Life-Balance

Gut

Karriere/Weiterbildung

Lauter sinnloser online Schulungen, wenige wirklich wertvoll

Gehalt/Benefits

Gut

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Ahnung

Kollegenzusammenhalt

Hoch

Umgang mit älteren Kollegen

Ok

Vorgesetztenverhalten

Fair

Arbeitsbedingungen

Sehr gut

Kommunikation

Klar

Gleichberechtigung

Ja

Interessante Aufgaben

Sehr

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Industriearbeitgeber mit massiven Schwächen

2,0
Nicht empfohlen
Zeitarbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei ALSTOM Transportation Germany GmbH in Kassel gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Kollegenzusammenhalt. Freiheiten was Arbeitszeitangeht, wenn man sie bekommt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles andere.
Leere Versprechungen.
unklare Strukturen
Verantworungsbewusstsein
Arbeitsmentalität etlicher Mitarbeiter
Führungskräfte (mit Ausnahmen)

Verbesserungsvorschläge

Einfach die Mitarbeiter als Menschen mit Schicksalen sehen und auch so behandeln.
Offener kommunizieren. klare Prozesse festlegen, welche auch Unternehmensweit gleich verwendet werden.
Führungsebene ausdünnen und fähiges Personal dort einstellen.

Arbeitsatmosphäre

Es werden einem nicht alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt um alles an seiner Arbeit ausführen zu können, da sich auch keiner verantwortlich fühlt, dennoch wird man gerügt, wenn es nicht gemacht wird.

Image

Einfach gar nichts gutes vorhanden. Etliche die teilweise Jahrzehnte im Unternehmen sind sagen, dass es schon immer katastrophal war, aber mit der Zeit immer schlimmer wird. Die Motivation hält sich ebenfalls in Grenzen

Work-Life-Balance

Je nach dem, wo man eingesetzt ist und was der direkte Vorgesetzte zulässt kann es ganz gut sein. Je nach Aufgaben wird man doch unterschiedlich behandelt (HO-Regelungen)

Karriere/Weiterbildung

Wenn der richtige Vorgesetzte Potenziale erkennt, dann ist man gewillt da auch weiterführend was zu gewähren - Mehr Geld leider Fehlanzeige.
Also mehr Verantwortung bekommen und mehr Aufgaben übernehmen ist gern gesehen, mehr dafür verlangen quasi absurd.

Kollegenzusammenhalt

Das einzige was wirklich positiv ist. Die meisten Kollegen sind freundlich und für einen Spaß zu haben, aufgrund der vorangegangenen Punkte aber auch genervt über fehlende Mittel.

Umgang mit älteren Kollegen

Schwieriges Thema. Es wird leider wenig Rücksicht genommen und einige sind wegen Krankheit kaum Arbeitsfähig aufgrund der Umstände am Standort, aber berücksichtigt wird es kaum. Direkte Vorgesetzte fragen schon nach, aber alles darüber interessiert sich wenig bis gar nicht für ältere Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Unter aller Sau. Die meisten behandeln einen nicht gut. Versprechungen werden wenige Tage später widerrufen. Halbgarer Informationsfluss. Ausschluss gewisser Personengruppen an Unternehmensweiten Terminen.

Arbeitsbedingungen

Katastrophe. Keiner fühlt sich verantwortlich, nötige Mittel werden oft nicht gestellt oder gestrichen, weil die Aufgaben keiner mehr machen will. Man wird regelmäßig rumgereicht und soll etliche Kollegen vertreten, Zusatzaufgaben übernehmen und etliche unnötige Termine wahrnehmen.

Kommunikation

Kommt auf den Vorgesetzten an. Alles weitere von der Management-Ebene ist eher schlecht. Termine kurzfristig abgesagt, versprochene Aussagen zu Themen nicht gegeben, Meinung wenige Tage später geändert

Gleichberechtigung

Gibt es nicht. Externe Mitarbeiter (Zeitarbeiter) werden regelmäßig ausgeschlossen.

Interessante Aufgaben

Kann Abwechslungsreich sein. Aber man kann auch abgestellt werden um liegengebliebene Arbeiten von Jahren abzuarbeiten. Quasi eine Art Strafarbeit. Lösungswege werden selten geboten.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Renommiertes Schienenfahrzeugunternehmen unter französischer Leitung In Hennigsdorf mit schwierigen Arbeitsbedingungen

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Alstom Transportation Germany GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gegaltszahlungen sind stets pünktlich auch in schwierigen Zeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Französische, Fūhrungskultur! Kein Miteinander sondern eher ein Gegeneinsnder. Fehler dūrfen nicht gemacht werden. Wasser prädigen und Wein trinken….

Verbesserungsvorschläge

Zurück zu deutschen Tugenden!

Arbeitsatmosphäre

International geprägter Arbeitsplatz mit ca. 60 verschiedenen Nationen und strenger, französischer Fūhrungskultur

Image

Es gibt nur noch wenige Mitarbeiter am Standort, deren Herz für die Firma schlägt. Das ist durch die vielen Nackenschläge, Einsparmaßnahmen und negative Zukunftsaussichten entstanden

Work-Life-Balance

Wenn man aufpasst, geht es. Ab bestimmten Positionen ist der Workload mit der vertraglichen geregelten Arbeitszeit nicht vereinbar

Karriere/Weiterbildung

Alles möglich, wenn man die nötige Internationaltät mitbringt.

Gehalt/Benefits

Gehalt wird zunehmend gedrückt durch den französischen Einfluss in Managementpositionen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gute und zeitgemäß aufgesetzt, bestens kommuniziert

Kollegenzusammenhalt

Durch hohe Internationalität und verschiedene Religionen teilweise schwierig, dazu häufig temporäre Arbeitskräfte

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung ist nicht wirklich gefragt, teilweise respektloser Umgang durch Manager und Vorgesetzte

Vorgesetztenverhalten

Streng französische und hierarchische Fūhrungskultur. Wer nich franzôsisch spricht, hat eindeutig Nachteile in der Anerkennung. Erfahrung ist nur wenig gefragt.

Arbeitsbedingungen

Ausgedient Infrastruktur, veraltetes Mobiliar, teilweise schlechte Internetverbi dung. Gebäudestruktur veraltet, Būros grundsätzlich renovierungsbedūrftig.

Kommunikation

Intranet toll ausgerollt, gelmäßige Updates zum aktuellen Stand Regional und ūberregional

Gleichberechtigung

Stark ausgeprägt

Interessante Aufgaben

Schienenfahrzeugbau ist hoch anspruchsvoll in allen Bereichen. Beginnend vom Design, ǔber Produktion und Inbetriebnahme bis zur Ūbergabe an den Kunden.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Duales Studium

4,4
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Ingenieur Informationstechnik (duales Studium) im Bereich IT bei Alstom in Mannheim absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Bewerbungsprozess, die Betreung im DS, die Arbeitsatmosphäre vor Ort

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Außer dem mageren Einstiegsgehalt gibt es nichts zu meckern :)

Ausbildungsvergütung

Es gibt Tariflohn, Urlaubsgeld und Sonderzuschüsse - das Grundgehalt ist während des DS jedoch knapp bemessen


Arbeitsatmosphäre

Karrierechancen

Arbeitszeiten

Die Ausbilder

Spaßfaktor

Aufgaben/Tätigkeiten

Variation

Respekt

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Unfähige, ungebildete Mitarbeiter und komplett verkommene Abläufe.

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Alstom in Stuttgart gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

An unfähige und ehrlose Managers(fast alle)
Wenn durch eure Ungerechtigkeit selbst das Leben eines Mitarbeiters zerstört wird,
ist es euch unmöglich, euer eigenes Haus aufzubauen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Der Führung fehlt eine klare Vision für weitere Entwicklung des Unternehmens.

4,0
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Forschung / Entwicklung bei Alstom in Mannheim gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Team spirit mit einander.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel Prozesse von Central. Mehr Aufwand für Prozesse als sinnvolle Aufgaben.

Verbesserungsvorschläge

Bitte ein Ziel definieren und dementsprechend ein Plan. Kein sinnlose KPI und Prozesse.

Arbeitsatmosphäre

Gut

Work-Life-Balance

Hängt von die Projekte Timeline. Aber Meistens ok.

Kollegenzusammenhalt

Gut zumindest in mein Team

Vorgesetztenverhalten

Gut

Kommunikation

Geht so

Interessante Aufgaben

Selten. Sind immer noch hinten sinnlose KPIs statt wertvolle Arbeit


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Alstom Hennigsdorf: Vitamin B schlägt Fachkompetenz – Erfahrung zählt hier wenig

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Produktion bei Alstom Transportation Germany GmbH in Hennigsdorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Produkte (Schienenfahrzeuge) sind technisch hochinteressant und zukunftsweisend. Der Standort ist gut erreichbar und verfügt über eine solide Infrastruktur (Kantine, Parkplätze). Projekte, an denen ich arbeiten durfte, wie C30 oder X80 sind spannend. Auch die Einblicke in das neue Projekt SJ250 waren toll.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlecht finde ich die ausgeprägte Vetternwirtschaft und das sogenannte Stammtisch-Recruiting. Es fehlt an Wertschätzung gegenüber erfahrenen Zeitarbeitskräften. Sogar bei Wettbewerbern berichten ehemalige Kollegen aus dem SJ250 Projekt von den Zuständen in Hennigsdorf. Während in Gebäude 74 die Entscheidungen getroffen werden, kommen in Halle 71 bevorzugt Bekannte oder Personen ohne Bahnerfahrung (wie etwa Stahlwerker) unter. Es ist frustrierend, wenn Profis mit jahrelanger Expertise ignoriert werden, während ungelernte Bekannte von Vorgesetzten feste Verträge erhalten. Das schadet dem Ruf des Werks massiv und drückt die Moral der gesamten Belegschaft.

Verbesserungsvorschläge

Prämien-Gerechtigkeit: Beenden Sie die Zwei-Klassen-Gesellschaft bei Samstagsprämien. Gleiche Belastung muss gleich entlohnt werden (Equal Pay). Andernfalls kann man sich die Vorträge über Ethik und Compliance auf künftigen Betriebsversammlungen sparen.

Transparentes Recruiting: Führen Sie ein faires Auswahlverfahren ein, bei dem Qualifikation und Industrieerfahrung mehr zählen als private Kontakte oder familiäre Verhältnisse zu Entscheidungsträgern.

Infrastruktur: Dringende Sanierung der sanitären Anlagen in der Produktion. Zudem wird eine Kantinen-Außenstelle für entlegene Standorte wie Gebäude 74 benötigt, damit Pausenzeiten nicht allein für den Arbeitsweg draufgehen.

Wertschätzung: Schaffen Sie die optische Kleidungshierarchie ab und fördern Sie erfahrene Fachkräfte aktiv, statt sie durch Ignoranz zur Konkurrenz ziehen zu lassen

Arbeitsatmosphäre

Anfangs motiviert, schlug die Stimmung schnell um. Es ist frustrierend zu sehen, wie langjährige, erfahrene Zeitarbeitnehmer (die Abläufe erklären, Kollegen anlernen und als stellv. Gruppensprecher fungieren) bei Übernahmen ignoriert werden. Währenddessen erhalten fachfremde Personen aus dem privaten Bekanntschaftskreis bestimmter Entscheidungsträger sofort feste Verträge.

Image

Alstom präsentiert sich als innovativer Weltmarktführer, hat aber intern am Standort Hennigsdorf den Ruf einer Titanic mit drei Klassen. Wer die Realität in der Fertigung kennt, weiß, dass das glänzende Außenbild nicht zur gelebten Vetternwirtschaft in den Hallen passt. Es ist frustrierend zu sehen, dass lokale Bewerber (z. B. aus dem Stahlwerk) oft ohne einschlägige Kenntnisse bevorzugt werden, während Zeitarbeiter mit jahrelanger, spezifischer Erfahrung im Zugbau wie ich (z. B. von Bombardier) komplett ignoriert werden.

Work-Life-Balance

Das 2-Schicht-Modell wird durch erzwungene Samstagsarbeit ausgehebelt. Wenn sich nicht genug Freiwillige melden, werden Mitarbeiter "bestimmt", auch ohne triftige Gründe wie die Pflege von Angehörigen zu berücksichtigen. Besonders bitter ist das Lohn-Dumping: Zeitarbeiter erhalten für diesen Zwangseinsatz mit 80 € deutlich geringere Prämien als die Stammbelegschaft (150 €).

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen für externe Fachkräfte sind minimal, da attraktive Stellen oft unter der Hand im Bekanntenkreis vergeben werden. Mein Wechsel zur Konkurrenz im Nachbarort zeigt, dass andere Unternehmen Industrieerfahrung sofort erkennen und fördern, statt sie monatelang in der Warteschleife zu lassen.

Gehalt/Benefits

Massive Unterschiede in der Bezahlung bei gleicher Arbeit; teils 10 € Differenz im Stundenlohn zwischen Zeitarbeit und Stamm. Dass Einsatzprämien für Mehrarbeit bei Zeitarbeitern fast um die Hälfte gekürzt werden, ist für einen Konzern dieser Größe beschämend und grenzt an Lohn-Dumping.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Massive Lohnunterschiede von teils 10 €/Std. zwischen Zeitarbeit und Stammbelegschaft bei gleicher Tätigkeit. Aufstiegschancen für Externe sind minimal, da attraktive Stellen oft unter der Hand im Bekanntenkreis vergeben werden oder Zeitarbeitsfirmen die Mitarbeiter "blockieren".

Kollegenzusammenhalt

Die Facharbeiter halten zusammen, sind aber frustriert über die Einstellungspolitik. Erfahrene Kollegen müssen ständig kritische Mängel (fehlende Schrauben-Markierungen, falsche Drehmomente, fehlende Schmiermittel, falsche Biegeradien) sowie fehlende Seriennummern ungelernter Kräfte korrigieren.

Es entsteht der Eindruck einer massiven Vetternwirtschaft: Wenn Neuzugänge mutmaßlich über familiäre Kontakte bereits nach zwei Tagen in Zeitarbeit übernommen werden, aber nach Monaten noch immer keinen Arbeitsrhythmus gefunden haben, führt das zu wirtschaftlichem Schaden durch Verzug und ständiges Rework.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen mit 40 Jahren oder mehr Betriebszugehörigkeit verfügen über enormes Wissen. Problematisch ist jedoch, dass sie oft als kostenlose Ausbilder für unqualifizierte Neuzugänge aus der Zeitarbeit oder dem privaten Bekanntenkreis genutzt werden. Ihre zusätzliche Belastung und Expertise wird dabei nicht besonders gewürdigt.

Vorgesetztenverhalten

Objektive Leistung zählt weniger als private Kontakte (Fußball/Stammtisch) zu Entscheidungsträgern in Gebäude 74. Trotz Empfehlung der direkten Abteilungsleitung wurde meine langjährige Erfahrung ignoriert. Ich bin nun bei der Konkurrenz und werde dort direkt zur Führungskraft angelernt – dort wird Kompetenz erkannt.

Arbeitsbedingungen

In der Montage herrscht hoher Druck bei mangelhafter Ausstattung: Teils nur 4 Stableuchten für 25 Kollegen, ständiger Mangel an Akkuschraubern oder Drehmomentschlüsseln in den Tool24-Schränken. Zudem ist die Sanitär-Infrastruktur veraltet (oft verstopfte Toiletten) und die Wege zur Kantine sind von Gebäude 74 aus so weit (15 Min.), dass die Pause für den Weg und das Anstehen draufgeht.

Kommunikation

Ein einziges „Abkürzungs-Bingo“ aus TCHE, DTR und ESL, das selbst Langjährige kaum erklären können. Grundlagen der Kommunikation werden ignoriert, was Prozesse unnötig kompliziert macht. Zudem wartet man auf Rückmeldungen zu internen Bewerbungen oft monatlich vergebens – Transparenz ist ein Fremdwort.

Gleichberechtigung

Nach außen modern, intern zählt die soziale Herkunft. Fachfremde werden über Vitamin B geholt, während die fachliche Last bei den erfahrenen Kräften hängen bleibt. Die unterschiedliche Arbeitskleidung zementiert zudem eine sichtbare Drei-Klassen-Gesellschaft im Werk.

Interessante Aufgaben

Massiver Druck durch starken Projektverzug. ALEAS-Tickets werden oft erst nach Monaten bearbeitet. Die ungerechte Entlohnung der Samstagsarbeit (fast 50% weniger Prämie für Externe bei identischer Belastung) führt dazu, dass die Moral immer weiter sinkt und viele nur noch Dienst nach Vorschrift leisten.

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Herausforderungen in der Matrixorganisation: Führung, Arbeitsklima und Mitarbeiterbindung

1,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ALSTOM Transportation Germany GmbH in Kassel gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Es besteht dringender Handlungsbedarf, die Führungskultur weiterzuentwickeln, Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden sichtbar zu machen und die Mitarbeiterbindung zu stärken. Grenzüberschreitende oder respektlose Äußerungen müssen konsequent unterbunden werden, mit klaren Konsequenzen für Führungskräfte, die nicht vor Ort präsent sind und ihre Teams unterstützen.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsumfeld in der Matrixorganisation ist derzeit stark hierarchie- und entscheidungszentriert geprägt. Mitarbeitende erleben hohen Leistungs- und Zeitdruck, während Wertschätzung und Anerkennung nur punktuell sichtbar werden.

Die hohe Fluktuation am Standort beeinträchtigt die Stabilität der Teams spürbar. Häufige Neueinstellungen sowie temporäre Versetzungen von Mitarbeitenden anderer Standorte nach Kassel führen bei der bestehenden Belegschaft zu einer gewissen Skepsis und Verunsicherung. Selbst kleinere Maßnahmen der Anerkennung stoßen unter diesen Rahmenbedingungen nur begrenzt auf Resonanz.

Darüber hinaus arbeiten einige Abteilungen weitgehend isoliert voneinander, was sich nachteilig auf Ergebnisse und bereichsübergreifende Zusammenarbeit auswirkt.

Mehrere Rahmenbedingungen wurden vor der Einstellung anders dargestellt, was unter anderem auf personelle Veränderungen im Management sowie die angespannte Gesamtsituation am Standort zurückzuführen ist.

Homeoffice wurde im Bewerbungsprozess als flexible Option zugesagt. In der Praxis wird es jedoch nur eingeschränkt ermöglicht, da zahlreiche Meetings in Präsenz stattfinden.

Image

Intern genießt das Unternehmen keinen besonders guten Ruf. Viele Mitarbeitende äußern Unzufriedenheit und würden den Arbeitsplatz nicht weiterempfehlen. Aufgrund der hohen Fluktuation ist das Unternehmen auch in der Region eher negativ bekannt.

Work-Life-Balance

Trotz bestehender Regelungen sind regelmäßige Überstunden üblich und werden teilweise auch an Wochenenden angeordnet. Homeoffice ist aufgrund zahlreicher vor-Ort-Meetings nur eingeschränkt realisierbar. Da Führungskräfte nahezu durchgängig erreichbar sind, werden E-Mails häufig rund um die Uhr versendet.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten sind nur begrenzt vorhanden, meist standardisiert und wenig individuell ausgerichtet. Eigeninitiative ist erforderlich, wobei Mitarbeitende häufig selbst für Kosten und Organisation aufkommen müssen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist marktgerecht. Zusätzliche Sozialleistungen sind begrenzt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In vielen Bereichen ist der Ressourceneinsatz ineffizient, was zu Verschwendung führt.

Kollegenzusammenhalt

Die hohen interne Wechselraten und Fluktuation wirkte sich spürbar negativ auf den Zusammenhalt aus.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen fällt teilweise überraschend negativ aus und wirkt sich entsprechend auf das Arbeitsklima aus. Die hohe Komplexität der Aufgaben innerhalb der Matrixorganisation führt zusätzlich zu organisatorischen und kommunikativen Herausforderungen.

Vorgesetztenverhalten

Das Arbeitsumfeld in der Matrixorganisation ist stark hierarchisch geprägt. Führungsentscheidungen werden häufig autoritär getroffen und mit entsprechendem Druck auf die Mitarbeitenden umgesetzt. Der Umgang miteinander ist teilweise von einem ausgeprägten Machtgefälle sowie einzelnen herabwürdigenden oder respektlosen Äußerungen geprägt, was insgesamt zu einem als toxisch empfundenen Arbeitsklima beiträgt.

Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden – insbesondere solchen, die externe Expertise einbringen – wurde nur vereinzelt sichtbar.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung und Infrastruktur am Standort entsprechen nicht modernen Standards. Bürogebäude sind veraltet, z. B. fehlende oder unzureichende Heizung und Klimatisierung; sanitäre Anlagen entsprechen nicht aktuellen Anforderungen.

Keine Kantine vorhanden und Pausenräume für den kaufmännischen Bereich sind nicht vorhanden.

Besprechungsräume sind kaum verhanden für professionelle Teamgespräche oder externe Meetings. Oftmals Stromausfall.

Die Wasserversorgung muss teilweise vor Nutzung geprüft werden.

Die IT-Ausstattung und Arbeitsmittel sind teilweise unzureichend. Großraumbüros erfüllen nicht immer ergonomische oder gesetzliche Vorgaben.

Kommunikation

Die interne Kommunikation erfolgt überwiegend zahlen- und KPI-orientiert. Relevante inhaltliche Informationen werden häufig erst spät oder ausschließlich im Rahmen zentraler Meetings weitergegeben.

Gleichberechtigung

Vielfalt wird in der täglichen Praxis kaum gelebt; ein aktives Verständnis von Diversity ist nur eingeschränkt erkennbar. Die Unterstützung durch HR und den Betriebsrat wirkt eher verwaltend als gestaltend, was notwendige Entwicklungen hemmt.

Weibliche Führungskräfte berichten vereinzelt von respektlosen und teilweise herabwürdigenden Kommentaren. Gleichstellung in Meetings sowie in Entscheidungsprozessen ist nur eingeschränkt vorhanden.

Führungskräfte im höheren Management schreiben Ergebnisse gelegentlich sich selbst zu, obwohl diese von Mitarbeitenden oder nachgeordneten Teams erarbeitet wurden. Diskussionen werden häufig von männlichen Führungskräften dominiert, wodurch die Einflussmöglichkeiten anderer Teilnehmender begrenzt werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und vielfältig, jedoch bestehen kaum eigene Gestaltungs- oder Entscheidungsfreiräume.

1Hilfreichfindet das hilfreich4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 127 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Alstom durchschnittlich mit 3,3 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Maschinenbau (3,7 Punkte). 64% der Bewertenden würden Alstom als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 127 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Gleichberechtigung und Gehalt/Benefits den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 127 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Alstom als Arbeitgeber vor allem im Bereich Kommunikation noch verbessern kann.