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Arbeitsklima und Pflegequalität lassen stark zu wünschen übrig

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben: Der Arbeitsalltag bietet jeden Tag neue Herausforderungen, sodass es nie langweilig wird.

- Regelmäßige Weiterbildungsmöglichkeiten: Es werden häufig Fortbildungen angeboten, die dabei helfen, sich fachlich weiterzuentwickeln.

- Tägliche Schichtübergaben: Die Kommunikation im Team war während meiner Zeit grundsätzlich in Ordnung, wichtige Informationen wurden zuverlässig weitergegeben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Chronischer Personalmangel: Dieser führt zu hoher Arbeitsbelastung, häufigen Schichtwechseln ohne ausreichende Erholung und Überstunden.

- Mangelnder Respekt und Wertschätzung: Sowohl Bewohner als auch Mitarbeitende werden oft respektlos behandelt, was das Arbeitsklima und die Pflegequalität beeinträchtigt.

- Unprofessionelles Vorgesetztenverhalten: Führungskräfte sind oft nicht teamorientiert, unterstützen das Team kaum und es fehlt an offener Kommunikation.

- Ungerechte Behandlung im Team: Favoritismen und ungleiche Behandlung sorgen für Spannungen und ein unauthentisches Miteinander.

- Veraltete Arbeitsbedingungen: Das Gebäude und die Ausstattung sind alt und entsprechen nicht mehr den Anforderungen einer modernen Pflegeeinrichtung.

- Unzureichende Berücksichtigung der Gesundheit: Besonders ältere Kolleginnen und Kollegen werden wenig geschont, was auf Dauer gesundheitsschädlich ist.

- Schwaches Umwelt- und Sozialbewusstsein: Dieses Thema spielt im Unternehmen kaum eine Rolle.

- Unzureichende Vergütung: Gehalt und Sozialleistungen sind nicht angemessen im Vergleich zur Arbeitsbelastung.

Verbesserungsvorschläge

- Mehr Personal einstellen und besser planen: Der chronische Personalmangel sorgt für hohe Arbeitsbelastung, Stress und mangelnde Erholungszeiten. Eine bessere Personalplanung und ausreichend qualifiziertes Personal würden die Arbeitsqualität und die Work-Life-Balance deutlich verbessern.

- Respektvoller Umgang mit Bewohnern und Mitarbeitenden: Sowohl der Umgang mit den hilfsbedürftigen Bewohnern als auch mit den Mitarbeitenden sollte menschlicher und wertschätzender gestaltet werden. Schulungen zu Kommunikation und Sozialkompetenz könnten hier helfen.

- Einheitliche und klare Führung: Das Vorgesetztenverhalten sollte professioneller, teamorientierter und unterstützender sein. Offenheit für Kritik und konstruktive Zusammenarbeit müssen gefördert werden, um das Betriebsklima zu verbessern.

- Faire und transparente Personalpolitik: Favoritismen und ungleiche Behandlung innerhalb des Teams führen zu Spannungen. Ein gerechter und transparenter Umgang mit allen Mitarbeitenden ist notwendig.

- Bessere Ausstattung und modernere Arbeitsbedingungen: Das Gebäude und die Arbeitsmittel sind veraltet. Investitionen in moderne Ausstattung und eine zeitgemäße Arbeitsumgebung würden den Arbeitsalltag erleichtern.

- Gesundheitsfördernde Maßnahmen und Rücksicht auf ältere Kollegen: Arbeitsbelastung sollte so gestaltet werden, dass die Gesundheit aller Mitarbeitenden geschützt wird. Ältere Kollegen brauchen besonders Berücksichtigung und flexible Arbeitsbedingungen.

- Umwelt- und Sozialbewusstsein stärken: Mehr Engagement im Bereich Umwelt- und Sozialverantwortung wäre wünschenswert und könnte das Unternehmensimage verbessern.

- Angemessene Vergütung: Gehalt und Sozialleistungen sollten an die Belastung und die Anforderungen der Arbeit angepasst werden, um Mitarbeitende langfristig zu motivieren und zu halten.

Arbeitsatmosphäre

Es gab nur sehr wenige wirklich kollegiale Mitarbeitende, mit denen die Zusammenarbeit angenehm war. Leider haben gerade diese das Unternehmen mittlerweile verlassen.
Viele der verbliebenen Pflegekräfte verfügen nur über geringe Deutschkenntnisse, was die Kommunikation erschwert – insbesondere im Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Der Umgangston gegenüber hilfsbedürftigen Menschen ist teils respektlos, distanziert oder sogar aggressiv.
Bei der Essensvergabe wird häufig mehr Zeit mit dem Handy als mit den Bewohnern verbracht. Auch die Pflege leidet unter dem Personalmangel und mangelndem Engagement: Urinierte Bettwäsche wird nicht rechtzeitig gewechselt, ebenso wenig wie Inkontinenzeinlagen.

Image

Nach außen wird ein gutes Image gepflegt, doch wer im Haus arbeitet oder gearbeitet hat, kennt die tatsächlichen Zustände sehr genau.

Work-Life-Balance

Eine echte Work-Life-Balance ist in dieser Einrichtung kaum möglich. Aufgrund des chronischen Personalmangels kam es häufig zu kurzfristigen Schichtwechseln und Einsätzen ohne ausreichende Erholungsphasen.
Die Gesundheit und Belastbarkeit der Mitarbeitenden wurde oft ignoriert. Hauptsache, der Dienstplan war irgendwie abgedeckt – egal, zu welchen Kosten für das Team.

Der Arbeitsdruck war hoch: Bewohner mussten im Eiltempo versorgt werden, damit die Schicht überhaupt geschafft werden konnte. Wer sich für eine würdevolle Betreuung mehr Zeit nahm, musste mit Überstunden rechnen – die teilweise gar nicht oder erst verspätet ausgeglichen wurden. Nachhaltig oder fair war das nicht.

Karriere/Weiterbildung

Das Angebot an Fortbildungen ist zufriedenstellend und wird regelmäßig genutzt. Dadurch bestehen Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt und die Sozialleistungen sind enttäuschend und entsprechen nicht den Anforderungen der Tätigkeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein sind in der Einrichtung kaum erkennbar.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war insgesamt wechselhaft. Während mit einigen wenigen Kolleginnen und Kollegen eine gute Zusammenarbeit möglich war, herrschte im restlichen Team häufig Missgunst, Lästereien und ein ausgeprägter Hang zur Selbstdarstellung.

Einige Mitarbeitende versuchten gezielt, sich durch übertriebene Anpassung bei der Pflegedienstleitung beliebt zu machen – selbst dann, wenn Entscheidungen offensichtlich unprofessionell oder zum Nachteil der Bewohner und Kollegen waren. Offene Kritik wurde vermieden oder im Keim erstickt. Statt für Qualität und Teamarbeit einzustehen, stand bei manchen der persönliche Vorteil im Vordergrund. Das führte zu einem unauthentischen Miteinander und einem angespannten Arbeitsklima.

Auch der überdurchschnittlich hohe Anteil an Rauchpausen einiger Mitarbeitender sorgte für Spannungen. Während bestimmte Kolleginnen und Kollegen regelmäßig über längere Zeiträume abwesend waren, mussten andere deren Aufgaben mitübernehmen – was weder fair noch langfristig tragbar war.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen wurden nicht besonders geschont. Es wurde erwartet, dass alle gleich viel und mit dem gleichen Tempo arbeiten – oft auf Kosten der eigenen Gesundheit.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war katastrophal und für mich völlig unverständlich. Statt eines unterstützenden Führungsstils dominierte oft Bösartigkeit und mangelnde Professionalität. Teamarbeit wurde kaum gefördert, was das Arbeitsklima stark beeinträchtigte.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind verbesserungswürdig. Das Gebäude ist alt und die Ausstattung veraltet. Modernes Equipment oder zeitgemäße Arbeitsmittel sind kaum vorhanden, da überwiegend gespart wird.

Kommunikation

Die Kommunikation war grundsätzlich in Ordnung, auch wenn es vereinzelt zu Informationsverlusten kam. Die täglichen Schichtübergaben waren jedoch hilfreich.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wurde nur teilweise gelebt. Es gab deutliche Favorisierungen seitens der Stations- und Pflegedienstleitung, was das Arbeitsklima negativ beeinflusste.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeiten waren vielfältig und boten immer wieder neue Situationen, die es zu meistern galt. Dadurch blieb der Arbeitsalltag spannend.

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