Wenn „neue Führung“ bedeutet, Bewährtes konsequent gegen die Wand zu fahren
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Job an sich kann großartig sein. Die Tätigkeit und viele Kollegen sind es auch heute noch. Das Problem liegt definitiv nicht dort.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man kann auch funktionierende Dinge optimieren - bis nichts mehr funktioniert
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht einmal überlegen, warum aus einem Traumjob innerhalb so kurzer Zeit eine Katastrophe werden konnte. Nicht jede Veränderung ist automatisch eine Verbesserung. Gute Mitarbeiter zu halten wäre langfristig vermutlich erfolgversprechender, als funktionierende Strukturen so lange zu ‚optimieren‘, bis sie nicht mehr funktionieren
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Misstrauen und einer zunehmend unangenehmen Atmosphäre
Image
Das Image nach außen und die Realität im Unternehmen scheinen sich zunehmend auseinanderzuentwickeln
Work-Life-Balance
Muss man sich weitgehend selbst schaffen. Je nach aktuellen Anforderungen kann von echter Work-Life-Balance wenig übrig bleiben.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung wird grundsätzlich angeboten. Entwicklungsmöglichkeiten scheinen allerdings stark davon abzuhängen, wie gut man sich mit den richtigen Personen versteht
Gehalt/Benefits
Massive Gehaltsunterschiede bei vergleichbarer Tätigkeit, deren Zustandekommen nur schwer nachvollziehbar ist. Transparenz sieht anders aus
Kollegenzusammenhalt
Kommt stark auf die Kollegen an. Teilweise guter Zusammenhalt, teilweise entsteht eher der Eindruck eines Gegeneinanders als eines Miteinanders
Umgang mit älteren Kollegen
Wertschätzung langjähriger Erfahrung scheint unter der neuen Führung leider keinen besonders hohen Stellenwert zu haben.
Vorgesetztenverhalten
Seit dem Führungswechsel leider ein Paradebeispiel dafür, wie sehr Führung die Motivation und Atmosphäre eines eigentlich großartigen Arbeitsplatzes verändern kann
Arbeitsbedingungen
Probleme werden weniger gelöst als verwaltet. Funktionierende Strukturen hingegen werden erstaunlich konsequent verändert
Kommunikation
Kommunikation von oben nach unten findet praktisch nicht statt. Entscheidungen werden getroffen, Informationen kommen – wenn überhaupt – irgendwann hinterher
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung scheint Auslegungssache zu sein. Gehalt und Wertschätzung wirken weniger von Leistung als vom persönlichen Standing abhängig