Krankentransporte Spies/ Ambulanz Köln: Hohe Belastung, wenig Unterstützung – meine Erfahrungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Kostenfreier Wasserspender
-Sachbezugskarte ( Arbeitgeber kann es von der Steuer absetzen)
- Sommer-& Weihnachtsfeier
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
-Bessere Bezahlung der Rettungshelfer / Rettungssanitäter
- Bessere Arbeitszeiten
- Mitarbeitervorteile/Vergünstigungen ( Coporate Benifits, etc)
- Bessere Ausstattung der einzelnen Fahrzeuge ( besseres Material, zuverlässige Fahrzeuge)
- Bessere Schlafräume auf der Wache ( Geschlechtertrennung und mehr Privatsphäre)
- Ein Kaffeeautomaten der Kostenfrei und nicht verschimmelt ist.
- Bessere Personalführung der Leitenden Personalebene
Work-Life-Balance
Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben war aus meiner Sicht schwierig. Eine 42,5h Woche, wobei jede zweite Woche eine 6- Tage- Woche ist. Die Ruhrzeiten werden zwar eingehalten, ein gutes Privat-und Sozialleben ist allerdings schwierig aufrechtzuerhalten. Wie gut man seinen Urlaub bekommt, hängt schon davon ab wie man sich mit der Chefetage versteht.
Karriere/Weiterbildung
Es wurden – soweit ich es erlebt habe in der Zeit wo ich da war– keine aktiven Weiterbildungsangebote gemacht. Lediglich die gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtfortbildungen (30 Stunden) wurden erfüllt. Entwicklungschancen empfand ich daher als sehr schwer. Hauptsache man arbeitet, so das Motto.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war unterschiedlich. Einige Kolleg*innen waren hilfsbereit, andere hingegen trugen eher zu Konflikten und Gerüchten bei. Dies hat das Arbeitsumfeld mitunter belastet.
Vorgesetztenverhalten
Nach meiner Erfahrung wurde wenig aktiv in Mitarbeiterförderung, Konfliktlösung oder langfristige Personalbindung investiert. Mitarbeitende, die nicht den Erwartungen entsprachen, wurden teilweise schnell ausgetauscht oder Verträge nicht verlängert
Arbeitsbedingungen
Siehe oben
Kommunikation
Die interne Kommunikation ( Leitstelle & Betriebsführung) empfand ich als verbesserungsbedürftig. Rückmeldungen erfolgten häufig kurzfristig / gar nicht oder in einem Ton, der unnötigen Druck erzeugt hat. Auch Entscheidungen waren teilweise intransparent. So ungefähr ist ja nicht mein Problem, sie zu wie du es hinbekommst.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung empfand ich im Verhältnis zur tatsächlichen Arbeitsbelastung als nicht angemessen. Gehaltszahlungen trafen in meiner Zeit mehrfach verspätet ein. Es gab keine nennenswerten Benefits wie Fitnessstudiozuschüsse oder andere Vergünstigungen ( Coporate Benifits)
Positiv hervorzuheben ist jedoch die Sachbezugskarte, die regelmäßig zur Verfügung gestellt wurde. Zudem gibt es einen kostenlosen Wasserspender. Eine Kaffeemaschine ist vorhanden ist, aber man muss dafür zahlen.
Gleichberechtigung
Gutes Verhältnis zwischen Frauen und Männern, aber auch Queeren Leuten . Offen und Toleranter Arbeitgeber [ Ambulanz Köln & Spies KG ]
Interessante Aufgaben
Die Möglichkeit in der Uniklinik Köln Interne Transporte durchzuführen teilweise auch mit Monitoring & Beatmungsgerät, sowie Fahrten mit einem Inkubator.