Von mix kommt nix
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Gehaltsniveau
- technische Expertise
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Führungsverhalten
- Kommunikation
Verbesserungsvorschläge
- besseres und intensiveres Onboarding neuer Mitarbeiter in der BU
- wertschätzendere und klarere Kommunikation
- besserer Informationsfluss
- Erwartungshaltung an Mitarbeitende transparenter kommunizieren
Arbeitsatmosphäre
Als ich zu Taylor Hobson kam, war die gesamte Vertriebsabteilung gerade im Umbruch. Von ursprünglich vier Verkäufern war keiner mehr im Unternehmen und viele Themen lagen brach. Der neue Vertriebsleiter war sichtlich bemüht, wirkte auf mich jedoch überfordert mit der Fülle an Aufgaben und Themen. Die interne Kommunikation empfand ich als katastrophal, das Vorgesetztenverhalten teils als herablassend.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war sehr gut.
Nach meinem Ausscheiden dauerte es mehr als 1,5 Monate bis die von mir ausgelegten umfangreichen Reisekosten in der Monatsmitte beglichen wurden. Dafür war mehrfaches Nachhaken meinerseits erforderlich.
Arbeitsbedingungen
Die Organisation der Arbeitsmittel lief sehr professionell ab, jedoch erlebte ich größere IT-Probleme. Auch nach einer Woche hatte ich noch nicht die erforderlichen Zugriffe.
Mein Einarbeitungsplan beschrieb lediglich die ersten beiden Wochen grob. Ein langjähriger Mitarbeiter mit großer Expertise monierte dies, da seiner Ansicht nach aufgrund der technischen Komplexität eine deutlich intensivere Einarbeitung erforderlich war. Leider hat auch dies nicht zu einer Veränderung geführt.
Leider wurden mir keine Prozessbeschreibungen zu vertrieblichen Themen wie dem CRM-System zur Verfügung gestellt. Auf mehrfache Nachfrage erhielt ich die Anweisung, per Selbststudium auf Youtube die Bedienung des Systems zu erlernen. Die Prozesse sollte ich mir Learning by Doing aneignen.
Gleichberechtigung
In der Business Unit arbeiten einige Kollegen mit einem Dienstalter von mehr als 25 Jahren und enormem Knowhow. Aufgrund des Umbruchs mussten diese jedoch viele Themen übernehmen, die eigentlich nicht zu ihren Aufgaben zählten (z.B. als Techniker Angebote für den Vertrieb schreiben). Grundsätzlich empfand ich den Umgang mit ihnen als positiv, allerdings habe ich auch Situationen erlebt, in denen ihnen in Meetings harsch das Rederecht entzogen wurde. Zudem habe ich mehrfach erlebt, dass schlecht über Mitarbeitende gesprochen wurde, wenn diese nicht im Raum waren.