19 von 47 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Relativ flexibel Arbeitszeiten
War zu Anfang gut, hat dann aber irgendwann stark nachgelassen
War ok, geht aber wie ich gemerkt habe durch aus besser.
Kaum vorhanden
Geht wesentlich besser.
Das Team war Klasse, der Rest? ....
Auch am Anfang ok...nach div. Wechseln fühlte man sich nicht mehr so wirklich wohl.
Für Homeoffice Tage musste man gefühlt betteln.
War leider nie die Beste
Hier kann man nicht meckern. Sehr interessantes Tätigkeitsfeld in dem man viel gelernt hat.
Ruhige anständige qualifizierte Arbeit.
Alle Nachteile einer kleinen Firma plus alle Probleme und Aufwand dadurch, dass sie ein Bestandteil eines amerikanischen Konzerns ist.
Etwas Gehalt erhöhen. Einen Weg finden, den Mitarbeitern zu kommunizieren, dass sie etwas mehr sind als kieine Räder im riesegen amerikanischen Konzernmechanismus.
Nette Menschen, teils mehr nervend, teils weniger, wie es sich gehört. Aber die Gesamtatmosphäre ist nie irgendwie schlimm oder toxisch.
Die meisten Mitarbeiter bleiben bei der Firma über mehrere Jahre und sehen sie als ein gewisses Optimum.
Mit Gleitzeit und Homeoffice-Option ist man gut bedient.
Es werden irgendwelche Onlinetrainings angeboten, aber ob sie viel bringen... Karriere gibt es nicht, solange man in Dresden bleibt. Aber - theoretisch - es gibt Möglichkeiten innerhalb des Konzerns weltweit zu wechseln.
Könnte mehr sein.
Keine Ahnung... Müll wird getrennt; mehr weiß ich nicht.
Jeder ist hilfsbereit und es gibt überhaupt keine Probleme in dieser Hinsicht. Aber das große Gefühl "wir sind ein Team" gibt's wahrscheinlich doch nicht.
Mir ist nichts aufgefallen.
Der ist ein guter. :)
Standardbüro.
Teams-Meeting mit amerikanischen Kollegen gibt es zu jedem Anlass und auch ohne. Manche werden dadurch genervt (man komme nicht dazu, irgendwas zu machen); mich stört das nicht, wenn das so gewollt ist. Ansonsten werden alle Informationen sauber kommuniziert.
Mir ist nichts aufgefallen.
Vielleicht nichts Großartiges, aber es sind schon sinnvolle Aufgaben aus dem Fachfeld des jeden. Nur wer seinen Beruf an sich für nicht interessant hält, kann hier klagen.
Man hat Selbstgestaltungsmöglichkeiten und wird unterstützt wo man es braucht
Starre Ausrichtung an amerikanische Unternehmensrichtlinien
Bessere Erreichbarkeit und Kommunikation
Sehr viel eigenständiges Arbeiten, auch im Homeoffice
International hat AMETEK ein sehr gutes Image
Man hat eine Menge Selbstgestaltungsmöglichkeiten
Da muss man sich selbst drum kümmern
OK, liegt eher im Durchschnitt
Kann ich nicht bewerten
Die Kollegen mit denen man zu tun hat sind alle sehr nett und kollegial
Keine Einwände
Wenn erreichbar sehr streng an die amerikanischen Vorgaben gebunden
Alles gut
Die Kommunikation mit dem Unternehmen ist sehr träge, man muss dran bleiben
OK
Das kommt natürlich auf das Einsatzfeld an
Nichts
Alles
Zumachen
Toxisch
Mangelhaft
Fremdwort
Ruinös
Durchschnitt
Abwesend
Mobbing
Loswerden
Unprofessionell
Katastrophe
Ghosting
Fremdwort
Routine
Nichts!
Umgang mit Mitarbeitern, Struktur und Kopflos da keine klaren Ziele und Strukturen vorhanden. Stellen von Mitarbeitern werden online ausgeschrieben und erst später gekündigt. Qualität geht gegen Null, hauptsache der Umsatz kommt.
Man kann nur jeden warnen!
Innerhalb der Teams sehr gut, darüber hinaus sehr schlecht.
Mangelnde Qualität, Einhalten der Lieferzeiten fehlanzeige, Hauptsache verschickt auch wenn es nicht funktioniert.
Gibt es nicht. Die Erwartung der Geschäftsführung liegt bei 24/7
Sozialbewusstsein und respektvoller Umgang mit Mitarbeiter ist dort unbekannt!! Wird auch seitens GF gefordert
Weiterbildung nur via Linkedin. Keine Schulung oder Entwicklungspläne
Keine klaren Ziele oder Strukturen. Umgang mit Mitarbeitern ist unterirdisch.
Keine klare Linie, man springt von einem zum nächsten. Strategie seitens der GF fehlanzeige
Kommt drauf an, wenn man es interessant findet je nach Laune und Situation täglich neue Ziele zu bekommen
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Bereits in der Einarbeitungszeit wurde deutlich, dass es weniger um fachliche Qualifikation als um Anpassung an wechselhafte Stimmungen und fragwürdige Führungsgewohnheiten geht.
Ich hatte zunehmend den Eindruck, nicht ernst genommen, nicht wertgeschätzt und intransparent behandelt zu werden. Die ausgeschriebene Position hatte wenig mit den tatsächlichen Aufgaben zu tun – statt buchhalterischer Tätigkeiten standen hauptsächlich Sekretariats- und Zuarbeiten im Vordergrund. Aus meiner Sicht entsteht der Eindruck, dass gezielt Mitarbeitende gesucht werden, um geringwertige Aufgaben zu übernehmen, während grundlegender Respekt und ein klarer Umgang auf Augenhöhe fehlen.
Um die Einarbeitung neuer Mitarbeitender erfolgreicher zu gestalten, wäre es hilfreich, bereits im Vorfeld realistische und klare Angaben zu den tatsächlichen Aufgabenbereichen zu machen. So könnten Missverständnisse und Enttäuschungen vermieden werden.
Zudem sollte die Einarbeitung im angekündigten Fachbereich vollständig durchgeführt werden, um den Mitarbeitenden eine faire Chance zur Entwicklung zu geben und das Vertrauen in die Organisation zu stärken.
Ein weiterer wesentlicher Punkt betrifft den Führungsstil: Wertschätzung, Verlässlichkeit und respektvolle Kommunikation sind essenziell für ein konstruktives Arbeitsumfeld. Intransparentes Verhalten oder ein Umgang, der von persönlichen Launen geprägt ist, wirken sich negativ auf Motivation und Bindung aus.
Langfristig würden klar strukturierte Aufgabenprofile, professionelle Führung und transparente Entscheidungen nicht nur das Betriebsklima verbessern, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung nachhaltig stärken.
Das zwischenmenschliche Klima war stark von Spannungen zwischen den Abteilungen geprägt. Teilweise herrschte ein deutlich spürbares Gegeneinander statt Miteinander, was sich negativ auf die Zusammenarbeit und den gesamten Workflow ausgewirkt hat. Eine offenere Kommunikationskultur und mehr bereichsübergreifende Kooperation würden das Betriebsklima deutlich verbessern.
Urlaub kann nur außerhalb der Buchungsperioden genommen werden. Persönliche Anlässe können i. d. R. kaum berücksichtigt werden.
Der Müll wurde kaum getrennt. Es wurde nur nach Rest- und Papiermü
Karriere ist hier nur möglich, wenn man unbezahlte Überstunden leistet.
Die Arbeitsplätze selbst sind modern ausgestattet und technisch auf dem neuesten Stand, was ein reibungsloses Arbeiten ermöglicht. Das Gebäude an sich ist jedoch deutlich in die Jahre gekommen – man erkennt ihm den Stil und Zustand der 90er-Jahre an. Eine Modernisierung der Räumlichkeiten würde das Arbeitsumfeld insgesamt deutlich aufwerten.
Es wurden regelmäßig Teammeetings gehalten, sofern es der Arbeitsalltag der Vorgesetzen erlaubt hat.
Gehalt kam pünktlich.
Aus persönlicher Erfahrung hatte ich als männlicher Mitarbeiter das Gefühl, es im überwiegend weiblich geprägten Team – insbesondere im Umgang mit einigen Kolleginnen und der Vorgesetzten – schwerer zu haben. Die Atmosphäre wirkte teils unausgewogen, was sich in der Kommunikation und im täglichen Miteinander bemerkbar machte. Eine offenere, gleichberechtigtere Teamkultur wäre aus meiner Sicht wünschenswert.
Zum Periodenschluss hatte man was zu tun. Davor/danach war man dann wieder die Sekretariatskraft.
Kollegenzusammenhalt wie das Kollegium im allgemeinen. Großartige Menschen & vorallem auch sehr Smart unterwergs.
HR - da zu wenig Kapazität, völlig überfordert.
Hört euren Mitarbeitern zu, es wird geklagt und dies sollte gesehen/gehört werden! HR muss besser werden, dies ist das größte Manko meiner Meinung nach!
Schwierig zu beurteilen. Abteilungsintern sehr gut, allerdings auch widersprüchlich da sich immer wieder über die Gleichen Dinge aufgeregt wird.
Leider nicht sonderlich gut, da Konzerndenken.
In Ordnung. Arbeitszeiten relativ flexibel.
Standortmäßig null - über den verschiedenen BU's ist dies nach einem Jahr möglich.
Gehalt mMn gut. Sozialleistungen Semi.
Könnte besser sein, aber ist in Ordnung.
Das größte Plus überhaupt, zumindest am Standort!
Schwierig zu bewerten. Wer sich auf seinen Posten ausruht, wird nicht respektiert. Langjährige Mitarbeiter werden teils ignoriert.
5/5 am Standort. Bessere Vorgesetzte selten gesehen. Alles außerhalb 3/5.
Klimaanlage, saubere Büros, gutes Werkzeug usw. 5+
Intern - am Standort eine 5/5.
Alles Außerhalb 1/5 - ich würde eher eine -1 geben. Sobald man am Zipfel außerhalb des Standortes auf Hilfe angewiesen ist, wird man alleine gelassen. Intern wird dennoch alles versucht.
Dort gibt es nicht zu beanstanden.
Die Aufgabenvielfalt ist gegeben und es wird immer wieder interessanter.
Gehalt, Work-Life Balance
-Vorgesetztenverhalten
- arrogante HR und innerhalb Abteilungen
- jeder kämpft für sich
1. HR - schneller auf Emails antworten. Wenn ihr unterbesetzt seid, neue Mitarbeiter sei es Werkstudenten oder Prakitkanten einstellen.
2. für die Mitarbeiter einsetzen und nicht nur reden, dass Mitarbeiter wichtig sind.
3. modernes HQ in Meerbusch.
4. Schaft ein gemeinsames Miteinander und nicht gegeneinander
5. Gespräche zu Mitarbeitern suchen und dabei offen für konstruktive Kritik sein.
Da Home-Office kann ich über die Arbeitsatmosphäre nicht viel berichten.
Ist vorhanden aus dem Home Office heraus.
es werden Trainings angeboten
Von Business Unit zu Business Unit unterschiedlich.
Mitarbeiter von internen Abteilungen verhalten sich gegenüber den eigenen Kollegen nicht fair. Das Verhältnis ist eher kalt und distanziert. Man sieht sich nicht als ein Unternehmen, sondern als eine Alleinstehende Firma.
Kann ich nichts zu sagen, da ich nicht mit älteren Kollegen zu tun habe.
Man kommuniziert sehr viel nach USA. Dort sitzen Vorgesetzte die nicht in die Position gehören. Es wird versucht Mitarbeiter nach Geschlecht in Führungspositionen einzusetzen um die Quoten zu erfüllen. Diese Mitarbeiter haben aber keine Ahnung wie man mit Menschen umgeht und professionell auftritt. Das Management sucht nicht die Gespräche mit den Mitarbeitern um Probleme zu lösen, sondern beruht sich auf Aussagen von Menschen außerhalb der Firma.
Kommunikation innerhalb der GmbH ist beschämend. HR antwortet nicht auf Emails. Andere Abteilungen fühlen sich nicht angesprochen auf Emails der Mitarbeiter zu antworten die im Home Office sitzen
Die GmbH redet von Diversity, aber das Thema scheint noch nicht richtig verstanden worden zu sein. Mitarbeiter werden nicht gleichberechtigt.
Man muss schauen, dass man sich selbst beschäftigt hält
Das entspannte Zwischenmenschliche
Die Kommunikation und die fehlende vorausschauende Planung. Man wurschtelt ständig vor sich hin und dreht sich im Kreis. Die Aufgaben sind monoton und langweilig
Das Management in meiner BU sollte endlich MODERNISIEREN, managen und führen, planen und organisieren.
In meiner BU ist die Atmosphäre meistens freundlich und entspannt. Das Zwischenmenschliche klappt, trotz allem, relativ gut
Das kann ich nicht beurteilen. Ich kannte die Firma vor der Einstellung nicht
Relativ gut. Überstunden sind unerwünscht aber manchmal unvermedlich. Home Office wäre möglich aber auch unerwünscht und man sitzt oft allein im Büro und fragt sich, wozu die Fahrerei
Nun ja, Karriere in der BU ist kaum möglich. Es werden Kurse über LinkedIn angeboten und Seminare zu Themen wie Excel, Stressbewältigung, Kommunikation. Nichts Weltbewegendes aber auch nicht ganz schlecht
Es gibt ein Jahresgehalt in 12 Monaten unterteilt und eine Gehaltsrunde jedes jahr, an Zielen gekoppelt, VW, eine Sodexo-Karte mit 30,-€/Monat, eine Fitness-Mitgliedschaft, ein Job-Rad und die Übernahme einer Direktversicherung mit 15% AG-Zuschuss. 30 Tage Urlaub und Home Office Möglichkeit, was für meine Abteilung leider nicht möglich ist. Ich bin mit meinem Gehalt nicht unzufrieden. Mehr könnte natürlich immer gern sein. Wenn ich auch 2-3 Tage die Woche von zu Hause arbeiten könnte wäre ich viel glücklicher
Hm, ich ärgere mich schon immer, dass der Müll nicht sinnvoll getrennt wird und zu viele Lichter brennen...
Die Kolleginen und Kollegen sind idR freundlich und relativ hilfsbereit. Es gibt aber natürlich auch die Stinkstiefel und die selektiven Dauerkranken...
Jung oder alt, Mann oder Frau, weiß, grün oder gelb. Wir sind Amerikaner und gehen respektvoll und wertschätzend mit allen um.
Kommt auf die Person an. Insgesamt ist das Management in unserer BU sehr kurzsichtig und desinteressiert. Es wird nur reagiert und nicht geplant und die Devise für die InnendienstlerInnen ist 'stell Dich nicht so an'
Das neue Büro der BU ist gut zu erreichen und relativ modern. Die Einrichtung könnte weniger 'altbacken' sein aber sie erfüllt ihr Zweck. Die technische HW-Ausstattung ist gut: Laptop und I-Phone. Über die SW müsste man jedoch separat sprechen. Eine volle Katastrophe. Wir excelen uns zu Tode, pflegen und sortieren unzählige bunte Listen und die Kompetenz von einigen MA ist weit unter dem Durchschnitt. Wir haben aber die Ablage in der Cloud und das macht die Sache etwas einfacher. Wenn die MA bloß damit umgehen könnten :-)
Leider is die Kommunikation sehr schlecht. Das BU Management hält nichts davon, Entscheidungen zu kommunizieren oder Informationen weiterzugeben. Außer es brennt, dann heißt es: es wurde doch schon vor x-Wochen gesagt...
Selbst in der kleinen BU sind wir ein 'bunter Haufen' aus Nationalitäten. Das Management ist relativ gleich in W und M aufgeteilt, unsere Geschäftsführerin ist eine Frau. Ich habe zu diesem Punkt keine Einwände
Wenige bis keine. Monotone Wiederholung, viel Lager- und Versandarbeit, standiges Feuerlöschen und schlecht organisierten Sachen hinterherrennen, keine Chance, sich einzubringen. Langeweile pur
Klimaanlage, Homeoffice tageweise, nette Kollegen, pünktliches Gehalt.
Monotone und stressige Arbeit ohne Perspektive auf Abwechslung und Entspannung.
Es wäre schön, wenigstens ansatzweise die Produkte der 20 verschiedenen Geschäftsbereiche kennenzulernen, damit man weiß, worum es überhaupt geht.
Aber was mich sauer macht: Ich habe trotz mehrmaligen Nachfragens nach 4 (!) Monaten immer noch kein Arbeitszeugnis erhalten. Das geht für mich überhaupt gar nicht und das habe ich so auch noch nie erlebt. Ich selbst musste jedem Kunden innerhalb von 48 Stunden eine Auftragsbestätigung zusenden, aber die Personalabteilung kann tun und lassen, was sie will. Ich weiß noch nicht, ob ich mir den Wisch einfach selber schreibe oder zum Anwalt gehe. Liegt wahrscheinlich daran, dass die ganze Firma chronisch unterbesetzt ist, man nennt es da aber stolz "schlank aufgestellt sein".
War anfangs recht locker und lustig, wurde nach und nach immer angespannter, da der Druck durch stetig steigenden Arbeitsanfall zunahm. Es kommen immer mehr Geschäftsbereiche dazu (aufgekaufte Firmen, sog. Business Units), aber keine zusätzlichen Mitarbeiter. Man versucht nur noch, irgendwie die Arbeit zu schaffen ohne umzukippen. Viele haben resigniert.
Kann ich nichts zu sagen, hatte vorher noch nichts von der Firma gehört, da an die Industrie und Forschung verkauft wird. Es wird oft am falschen Ende gespart. Es gibt keinen Empfang mit Telefondame. Der Telefondienst wird reihum verteilt, einmal pro Woche ist man dran. Man wird ohne jegliche Kenntnisse über Produkte und Zuständigkeiten auf die Kundschaft losgelassen, die mehr weiß als man selber. Ich fand das megapeinlich, unprofessionell und eine schlechte Visitenkarte für so eine große Firma.
Freitags kommt man vor 17 Uhr nicht raus, beim Monatsabschluss herrscht Stress pur. Seit Corona darf jeder zweimal wöchentlich Homeoffice machen und bekommt auch ausreichend Bildschirme gestellt, somit hat man etwas Fahrerei gespart. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt für alle in der Auftragsabwicklung 40 Stunden, Teilzeit ist überhaupt nicht möglich wegen Vorgaben des amerikanischen Mutterkonzerns, im Verkaufsinnendienst aber schon. Ich hätte gerne aus Altersgründen nur 30 Stunden gemacht und hatte extra nachgefragt. Wie befürchtet, konnte ich die 40 Stunden Dauerstress nicht auf lange Sicht durchstehen. Überstunden muss man sich vorher genehmigen lassen, andernfalls werden diese ersatzlos gestrichen. Ohne Überstunden schafft man es aber nicht, man macht das ja nicht aus Spaß.
Man muss pro Jahr zwei Tagesschulungen machen, z. B. zum Thema effizienteres Arbeiten und Stressbewältigung. Damit man noch mehr schafft, ohne schlapp zu machen. Man kann auch Online-Vorträge auf Linked-In ansehen, hat aber nie Zeit dafür und abends zuhause ist man einfach zu platt.
Natürlich kann man auch Teamleiter werden. Dann verdient man ein paar Euros mehr, hat dafür aber noch mehr Stress, Verantwortung und Rumreiserei, lohnt sich nicht, deswegen will es auch kaum einer machen.
Da ich über die Zeitarbeit kam und nicht aus der Arbeitslosigkeit, konnte ich eine Gehaltsforderung stellen, die erfüllt wurde (kein Weihnachtsgeld, deshalb Jahresgehalt angeben). Für diese Art von Arbeit ist das eigentlich gut bezahlt, man muss nicht viel Wissen oder Erfahrung mitbringen und ist schnell angelernt. Es gibt außerdem eine Fitnessclub-Mitgliedschaft und andere Nettigkeiten. Gehalt kommt immer pünktlich. 30 Tage Urlaub, immer mit 2 Kollegen abstimmen, die Vertretung machen, hat gut geklappt.
Kann ich nicht beurteilen, da die Waren aus den USA kommen und die Komponenten dafür weltweit eingekauft werden. Oft geht die Ware von Amerika aus direkt zum europäischen Kunden ohne Zwischenlagerung in Deutschland. Es werden aber Reparaturen, Ersatzteile und Wartungen angeboten in allen Bereichen.
Seit ein paar Jahren wird alles digital abgelegt und auch Rechnungen elektronisch verschickt, daher wenig Papierverbrauch.
Würde ich als gut bezeichnen, es sitzen ja alle im selben Boot. Man kann jeden um Hilfe fragen und bekommt immer eine Antwort. Das Team ist bunt gemischt, jung und älter, männlich und weiblich, auch aus verschiedenen Kulturen, daher kein Zickenkrieg oder Mobbing, das war sehr angenehm.
Man wird als älterer Mensch genauso behandelt wie ein jüngerer Kollege. Man hat allerdings auch keine Sonderprivilegien wegen des Alters, man muss genauso viel schaffen und sich stetig steigern wie ein Jüngerer. Natürlich kann ein Chef, der 30 Jahre jünger und topfit ist, nicht nachvollziehen, dass irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist, weil man schon 35 Jahre Stress hinter sich hat und folglich ausgebrannt ist. Daher würde ich den Job nicht empfehlen für Leute über 50, nur für Jüngere als Sprungbrett aus der Arbeitslosigkeit. Ist aber irrelevant, da die Auftragsabwicklung eh nach Serbien ausgelagert wird und hier keiner mehr eingestellt wird.
Abteilungsleiter ist freundlich, kompetent und immer kurzfristig zu sprechen. Er bekommt selbst Druck von oben, den er an die Mitarbeiter weitergeben muss. Man wird daran bemessen, wie viele Aufträge man pro Jahr durch das System jagt. Auch wenn man diese Vorgaben erfüllt, wird man dennoch angehalten, die Leistung weiter zu steigern und dabei weniger Fehler zu machen. Also Fließbandarbeit. Es wird nicht so gerne gesehen, wenn man den Sinn von etwas hinterfragt. Ich war aber froh, nach vielen Cholerikern mal einen besonnenen Vorgesetzten zu haben.
Das wirklich Gute: Es gibt eine Klimaanlage!! Habe ich bisher bei keiner anderen Firma erlebt und musste sonst immer schwitzen. Das Großraumbüro hat 12 Plätze, es sind aber nur 8 belegt. Da Homeoffice angeboten wird, sind oft nur 2 bis 3 im Büro. Als noch alle da waren, war der Geräuschpegel extrem störend beim Telefonieren und bei der Konzentration, man war abends geschlaucht. Der Raum ist leider trist, keine Bilder, keine Pflanzen, keine Aussicht. Da ist es zuhause viel schöner, ruhiger und entspannter. Aber immerhin gibt es bequeme Stühle und höhenverstellbare Schreibtische. Auch die Technik ist stets auf dem neuesten Stand. Da man ausschließlich am PC arbeitet, hat man immer zuwenig Bewegung. Man kann aber in der Mittagspause schön draußen rumlaufen. Eine Kantine gibt es nicht, man kann sich was von zuhause mitbringen und im Pausenraum warm machen. Kaffee, Tee, Kakao, Wasser und leckeres frisches Obst gibt es gratis.
Es gibt wöchentliche Team-Meetings, quartalsweise Infos von der Geschäftsleitung, jährliche Gespräche mit dem Vorgesetzten. Man erfährt da, was man wissen sollte, den Rest muss man sich anderweitig erarbeiten über den Flurfunk, wie überall.
Ich denke nicht, dass es Gehaltsunterschiede aufgrund des Geschlechts gibt, wohl aber dadurch, dass man gut oder weniger gut verhandelt hat. Aufstiegschancen gibt es durchaus für alle, die sich durchbeißen wollen, Geschäftsführerin ist inzwischen eine Frau.
Verkaufsinnendienst und Auftragsabwicklung sind separate Bereiche. In der Auftragsabwicklung besteht die Hauptaufgabe darin, Angebote in Aufträge umzuwandeln und Aufträge in Rechnungen. Natürlich muss man kontrollieren und Daten ergänzen und Liefertermine nachhalten, aber das wars im Grunde schon. Wenn man das tagein-tagaus macht, wird es schnell eintönig. Nach einem halben Jahr hatte ich einen Tennisarm vom Dauertippen. Man kann sich zwecks Abwechslung auch Projekte angeln, die muss man dann aber zusätzlich zu der Arbeit machen, die man eh schon nicht schafft, also lässt man das besser bleiben. Wenn jemand krank oder im Urlaub ist, säuft man als Vertretung regelmäßig ab in Arbeit. Man fühlt sich permanent reif für die Kur.
So verdient kununu Geld.