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AMG 
Haustechnik 
KG
Bewertung

Außen modern, innen eiskalt – Eine Mogelpackung auf Kosten der Mitarbeiter

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei AMG Haustechnik KG in Düren gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Unternehmen bietet kostenlose Parkplätze direkt am Standort was den Arbeitsweg zumindest organisatorisch erleichtert. Positiv hervorzuheben sind zudem die vermögenswirksamen Leistungen in Höhe von etwa vierzig Euro die zuverlässig gezahlt werden. Das Gebäude macht von außen einen sehr modernen und gepflegten Eindruck und die Arbeitszeiten am Freitag ermöglichen durch den frühen Feierabend um kurz vor dreizehn Uhr einen zeitigen Start in das Wochenende. Auch die grundsätzliche Struktur der Arbeitswoche mit dem freien Freitagnachmittag wirkte anfänglich wie ein durchdachtes Konzept für die Freizeitgestaltung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre in diesem Unternehmen ist Desaströs und von einem Klima des Misstrauens sowie ständigem Lästern geprägt. Besonders belastend ist die eiskalte und empathielose Art des CEOs der Mitarbeiter lediglich als Mittel zum Zweck betrachtet und hinter einer anfangs sympathischen Fassade eine klare Zweiklassengesellschaft pflegt. Während eine kleine Gruppe von Günstlingen absolute Narrenfreiheit genießt werden andere Mitarbeiter akribisch überwacht und bei jedem Schritt beobachtet. Frauen werden deutlich schlechter behandelt und auch ältere Kollegen werden systematisch herausgemobbt statt ihre Erfahrung zu schätzen.

​Die interne Kommunikation ist eine reine Absurdität, da Feedbackgespräche mit Protokollen dokumentiert werden die in der Realität nie stattgefunden haben. Kritik wird sofort auf die Goldwaage gelegt und man erhält keinerlei Chance sich nach einem Gespräch zu verbessern oder Fehler zu korrigieren. Zudem werden oft Personen ohne jegliche fachliche Qualifikation oder Führungserfahrung in Leitungspositionen gehoben die sich dann entsprechend negativ und herablassend gegenüber dem Team verhalten. Seit der Zusammenlegung der Abteilungen auf den Etagen eins und zwei hat sich die Stimmung weiter verschlechtert da nun sogar unter Kollegen ein Klima des Petzens und der gegenseitigen Kontrolle herrscht.

​Die Arbeitsbedingungen sind trotz der modernen Außenfassade mangelhaft da im Inneren des Gebäudes massive Baumängel und eine schlecht funktionierende Belüftung den Alltag erschweren. Strenge Verbote wie das Handyverbot werden völlig willkürlich durchgesetzt während Raucherpausen akribisch kontrolliert werden. Die Work-Life-Balance leidet massiv unter den starren Präsenzzeiten 17uhr die bei langen Fahrtwegen kaum Raum für ein Privatleben lassen. Homeoffice bleibt ein Privileg für wenige Personen und jegliche Flexibilität bei Arztterminen oder privaten Verpflichtungen fehlt völlig. Beim Gehalt werden Versprechungen nicht eingehalten und man wird in Verhandlungen massiv gedrückt während Urlaubs und Weihnachtsgeld im Vergleich zu anderen Firmen sehr niedrig ausfallen. Auch ein echtes Umweltbewusstsein fehlt da im Verwaltungsgebäude das gesamte Wochenende über unnötig das Licht brennt.

Verbesserungsvorschläge

Anstatt nur zu kontrollieren sollte die Geschäftsführung anfangen echtes Vertrauen in die Belegschaft zu investieren und eine moderne Feedbackkultur etablieren die auf Ehrlichkeit statt auf fiktiven Protokollen basiert. Führungspositionen müssen zwingend nach fachlicher und menschlicher Qualifikation vergeben werden statt nach Sympathie oder reiner Willkür um das toxische Klima und die Zweiklassengesellschaft zu beenden. Es ist dringend notwendig Frauen und ältere Kollegen mit dem nötigen Respekt zu behandeln und ihre Expertise zu schätzen anstatt ein Umfeld der Angst und des Aussortierens zu schaffen.

​Die Homeoffice-Regelungen und Handy-Verbote sollten einheitlich und fair für alle Mitarbeiter gestaltet werden, damit niemand mehr grundlos benachteiligt wird. Zudem müssen die baulichen Mängel sowie die mangelhafte Belüftung in den Büros angegangen werden um ein gesundes Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Schließlich sollte der Arbeitgeber zu seinen mündlichen Zusagen bei Gehaltsverhandlungen stehen und die Work-Life-Balance durch mehr Flexibilität bei privaten Terminen sowie eine fairere Überstundenregelung deutlich verbessern. Ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen wie das Ausschalten der Beleuchtung am Wochenende wäre zudem ein einfaches aber wichtiges Signal für ein echtes Umweltbewusstsein.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in diesem Unternehmen ist leider als Desaströs zu beschreiben. Anstatt eines produktiven Miteinanders herrscht eine Kultur des Lästerschwestern-Daseins. Es wird ständig hinter dem Rücken anderer geredet, was das Vertrauen komplett zerstört. Ein angenehmes Arbeiten ist unter diesen Umständen kaum möglich.

Image

Dieses Unternehmen präsentiert sich viel hochwertiger als es ist. Hier gilt wirklich mehr Schein, als Sein!

Work-Life-Balance

Was auf den ersten Blick nach einem attraktiven Arbeitszeitmodell aussieht (Mo–Do 7:30 - 17:00 Uhr, Fr 7:30 - 12:45 Uhr), entpuppt sich im Alltag als echte Belastung. Durch die langen Präsenzzeiten bis spät in den Nachmittag hinein ist man – je nach Fahrtstrecke, erst spät zu Hause. Ein aktives Privatleben oder Zeit für Erholung unter der Woche bleiben dabei völlig auf der Strecke.
​Besonders frustrierend ist die Handhabung von Flexibilität und Homeoffice.
​Homeoffice als Privileg: Mobiles Arbeiten ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wird nur bestimmten Personen gestattet. Für alle anderen herrscht strikte Präsenzpflicht. Selbst bei den wenigen Auserwählten muss jeder Tag akribisch und mühsam abgesprochen werden. Wer kurzfristig frei benötigt oder einen dringenden Arzttermin hat, stößt auf Granit. Alles muss extrem weit im Voraus angekündigt und genehmigt werden; Spontaneität ist in diesem Unternehmen ein Fremdwort. Das Zeitmanagement ist eine reine Einbahnstraße. Während Minusstunden penibel und ohne Ausnahme nachgearbeitet werden müssen, sind Überstunden grundsätzlich verboten. Man hat also keinerlei Möglichkeit, sich einen Puffer für private Notwendigkeiten aufzubauen.

Karriere/Weiterbildung

Die Beförderungspolitik ist absolut unverständlich. Es werden Personen in Führungspositionen gehoben, die keinerlei fachliche Qualifikation oder Erfahrung in der Mitarbeiterführung haben. Diese Personen kompensieren ihre Unsicherheit dann durch ein extrem negatives und herablassendes Verhalten gegenüber langjährigen Kollegen. Führung wird hier als Machtinstrument missverstanden, nicht als Unterstützung. Gelernte Mitarbeiter werden diesen Führungskräften untergeordnet und miserabel behandelt. (Hier läuft etwas gewaltig falsch!)

Weiterbildung wird nicht angeboten.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltsgestaltung in diesem Unternehmen ist ein frustrierendes Kapitel. Die Verhandlungen werden direkt mit dem CEO geführt, wobei dieser versucht, das Gehalt massiv zu drücken. Es wird mit Versprechungen und künftigen Perspektiven gelockt, die sich im Nachhinein jedoch als völlig haltlos erweisen – Einhaltung von Zusagen? Fehlanzeige.
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Im Vergleich zu anderen Unternehmen der Branche fällt die Bezahlung eher unterdurchschnittlich aus. Man merkt deutlich, dass an der Wertschätzung der Mitarbeiter gespart wird.
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Über die Höhe des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes lässt sich wahrlich streiten. Es gibt viele Betriebe, die hier definitiv attraktivere Pakete schnüren und ihre Mitarbeiter fairer am Erfolg beteiligen.
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Das einzig nennenswerte Positive sind die vermögenswirksamen Leistungen (VWL) in Höhe von ca. 40 Euro. Das ist zwar ein netter Standard, gleicht die Defizite beim Grundgehalt und die mangelnde Zuverlässigkeit bei mündlichen Absprachen aber bei weitem nicht aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zum Thema Umwelt- und Sozialbewusstsein lässt sich leider nicht viel Positives sagen, da es im Arbeitsalltag schlicht keine Rolle zu spielen scheint.

​Besonders bezeichnend für den Umgang mit Ressourcen ist eine Beobachtung, die man regelmäßig machen kann: Während überall von Energieeffizienz gesprochen wird, brennt im Verwaltungsgebäude das gesamte Wochenende über konsequent das Licht. Es wirkt, als würde auf Stromverbrauch und Nachhaltigkeit keinerlei Wert gelegt, solange es nach außen hin glänzt. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen sieht definitiv anders aus. Soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern ist, wie bereits erwähnt, ebenfalls ein Fremdwort – hier zählt nur die Fassade, nicht das Bewusstsein.

Kollegenzusammenhalt

Vom echten Zusammenhalt fehlt jede Spur. Das Arbeitsklima ist schlichtweg unter aller Sau. Es wird deutlich mehr übereinander gelästert als miteinander gelacht. Ein gesundes Arbeitsumfeld sieht anders aus. Besonders schlimm: Kollegen fungieren hier als Hilfssheriffs. Man wird bei der Arbeit akribisch beobachtet, und jede Kleinigkeit – sei es ein kurzes privates Wort oder ein minimales Zuspätkommen – wird umgehend „gepetzt“. Seit der Zusammenlegung der Abteilungen (Etage 1 und 2) hat sich die Stimmung massiv verschlechtert. Der Geräuschpegel sorgt ständig für Nörgeleien, was die ohnehin angespannte Atmosphäre weiter befeuert. Es herrscht eine permanente Unruhe und ein Gefühl der totalen Überwachung, da man sich gegenseitig auf den Füßen steht.

Umgang mit älteren Kollegen

Ein besonders trauriges Kapitel in diesem Unternehmen ist der Umgang mit langjährigen und älteren Kollegen. Anstatt deren Erfahrung und Loyalität zu schätzen, herrscht hier eine Politik des systematischen Herausmobbens.

​Ältere Mitarbeiter werden oft so lange unter Druck gesetzt oder ausgegrenzt, bis sie das Feld räumen, nur um dann super schnell gegen neue (oft günstigere oder formbarere) Kräfte ersetzt zu werden.

Es ist ein erschreckendes Bild: Hier zählt nicht der Mensch, hier zählt nur die nackte Arbeitskraft. Sobald man nicht mehr perfekt in das Schema passt oder zu "teuer" wird, wird man fallen gelassen. Wer auf einen sicheren Arbeitsplatz bis zur Rente hofft, wird hier bitter enttäuscht. Empathie gegenüber Lebensleistungen ist in diesem Betrieb ein Fremdwort.

Vorgesetztenverhalten

Man fühlt sich permanent unter Beobachtung. Besonders negativ fällt auf, dass andere Abteilungen sich anmaßen, penibel auf die Arbeitszeit der Kollegen zu achten. Es herrscht ein Klima der totalen Kontrolle, das jegliche Eigenverantwortung im Keim erstickt.

Kritik wird hier nicht als Chance zur Verbesserung gesehen, sondern als Angriff gewertet. Man bekommt als Mitarbeiter keinerlei Gelegenheit, sich zu erklären oder an Fehlern zu arbeiten. Statt eines konstruktiven Dialogs wird jedes Wort „auf die Goldwaage gelegt“.

​Umgang mit Fehlern?
Es herrscht eine regelrechte Fehler-Such-Kultur. Anstatt gemeinsam Lösungen zu finden, wird akribisch nach Fehlern gesucht, um diese dem Mitarbeiter negativ auszulegen. Eine faire Chance, sich nach Kritik zu verbessern, wird einem schlichtweg verwehrt.

Wer eine offene Feedbackkultur und ehrliche Kommunikation sucht, wird hier bitter enttäuscht. Die Kommunikation dient hier vor allem der Absicherung des Unternehmens, nicht dem Wohl oder der Entwicklung der Angestellten.

Arbeitsbedingungen

Hinter der modernen Fassade und den Parkplätzen verbirgt sich eine mangelhafte Infrastruktur. Während die Belüftung in manchen Etagen funktioniert, herrscht in anderen ein Klima, das konzentriertes Arbeiten unmöglich macht. Die Kantine (mit Mittagessen, wurde vom Gehalt abgezogen) wurde faktisch abgeschafft und das kostenlose Obst ist meist sofort vergriffen, sodass lediglich die kostenlosen Wasserspender und die Kaffeemaschinen als positiver Aspekt bleiben.

​Die Kontrolle im Haus ist extrem: Raucherpausen und Pausenzeiten werden akribisch überwacht, was jede Flexibilität im Keim erstickt. Besonders widersprüchlich ist das Handyverbot, da eine Zweiklassengesellschaft herrscht, in der manche Mitarbeiter ihre Geräte konstant nutzen dürfen, während es bei anderen sofort zu Problemen führt.

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist mehr als fragwürdig. Besonders schockierend ist die Praxis, dass Feedbackgespräche mit Protokoll im System landen, die in der Realität nie stattgefunden haben. Hier wird scheinbar nur für die Statistik gearbeitet, statt echtes Interesse an der Entwicklung der Mitarbeiter zu zeigen. Transparenz und Ehrlichkeit existieren nicht.

Gleichberechtigung

Der CEO wirkt auf den ersten Blick super sympathisch und absolut nett – doch das ist nur ein Schein, der trügt. Schaut man hinter die eiskalte Fassade, zeigt sich ein Mensch mit null Empathie. Mitarbeiter werden als „Mittel zum Zweck“ betrachtet und es wird über sie gesprochen, als wären sie das letzte. Dem CEO scheint das Wohlergehen der Belegschaft völlig egal zu sein; Menschen sind hier nur austauschbare Nummern.
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Besonders kritisch ist der Umgang mit bestimmten Angestellten. Es herrscht eine Atmosphäre, in der Frauen/Ältere Mitarbeiter deutlich schlechter behandelt werden. Der CEO scheint eine fragwürdige Ansicht auf seine Mitarbeiter zu haben, was die tägliche Zusammenarbeit extrem unangenehm und unprofessionell macht. Im gesamten Unternehmen herrscht eine klare Zweiklassengesellschaft!

​Die Bevorzugten: Ein kleiner Kreis genießt absolute Narrenfreiheit und darf sich gefühlt alles erlauben.

​Die Benachteiligten: Die Mehrheit wird bei jedem Schritt (auch von anderen Kolleg:innen) akribisch beobachtet, kontrolliert und menschlich herablassend behandelt.

Interessante Aufgaben

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.