Kein Arbeitgeber, den ich empfehlen würde
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Regelmäßige Veranstaltungen (Lunch Clubs, Team Events, Winter- und Sommerfeier)
- guter Zusammenhalt im Team
- die Arbeit mit spannenden Branchen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die Technik, die einem zur Verfügung gestellt wird: CRM System, Laptops, etc.
- Feedback wird eingeholt, aber nicht genutzt
- Es wird nach außen hin viel kommuniziert, was intern nicht gelebt wird (Respect zum Beispiel für die Zeit und die Kritik der Mitarbeiter, die leider oft unter den Tisch gekehrt wird; Excellence, die mit den vorhandenen Systemen schwerer zu erreichen ist)
Verbesserungsvorschläge
- Das Feedback der Mitarbeiter:innen ernst nehmen.
- Ein besseres CRM System implementieren.
- Nachvollziehbare Dokumentation der Prozesse und Regelungen aufstellen und allgemeinzugänglich hinterlegen.
- Ein stärkeres Backoffice im Kölner Büro aufstellen.
Arbeitsatmosphäre
Die einzelnen Personen und Teamleiter:innen sind super, es besteht ein großer Zusammenhalt im Team und gegenseitiger Support. Man spornt sich gegenseitig an und unterstützt den anderen. Wie in so vielen Unternehmen dreht sich aber auch bei Amoria Bond alles um KPI`s.
Kommunikation
Die Kommunikation im Team ist gut, die Teamleiter geben sich Mühe, die Vorgänge im Unternehmen frühzeitig und nachvollziehbar zu kommunizieren.
Die Kommunikation von Seiten des Managements besteht aus überlangen E-Mails von den jeweiligen Abteilungsleiter:innen, ausgedehnten Meetings und kurzfristig angesetzten Gesprächen. Die Kommunikation der Vertriebsmitarbeiter:innen zum Management scheint häufig nicht ernst genommen zu werden, stattdessen wird versucht, die Situation besser darzustellen, als sie ist, oder den Fehler bei den Mitarbeiter:innen zu suchen. Ganz im Sinne: was kannst du für die Firma tun.
Kollegenzusammenhalt
Wie gesagt, der Zusammenhalt in den einzelnen Teams ist super. Unternehmensweit sind die Regeln leider so undurchsichtig (und teilweise nicht einmal niedergeschrieben), dass die Teams untereinander oft genug miteinander anecken.
Work-Life-Balance
Nein. Es wird erwartet, dass man früher kommt und länger bleibt, um die KPI`s einzuhalten. Wenn um 19:00 Uhr ein Job reinkommt, muss dieser bearbeitet werden, ansonsten darf man am nächsten Tag Rede und Antwort stehen.
Auch wenn man krank ist oder wenn man im Urlaub ist, wird teilweise erwartet, dass man erreichbar ist.
Vorgesetztenverhalten
Druck von oben ist an der Tagesordnung. Ellenlange E-Mails ebenfalls. Feedback, das nicht absolut motiviert und positiv ist, wird nicht gern gehört und es werden Prozesse / Tools eingeführt, die für die, die sie anwenden sollen, mehr hinderlich als hilfreich sind.
Interessante Aufgaben
Der Job an sich ist spannend (wenn auch häufig stressig). Man bekommt gute Einblicke in verschiedene Branchen und technische Hintergründe großer Unternehmen. Dabei ist die Arbeit immer herausfordernd.
Gleichberechtigung
Die einzelnen Teams haben unterschiedliche Vorgaben und Arbeitsweisen und werden trotzdem in den KPI`s miteinander verglichen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang ist nicht anders als mit jungen Kollegen:innen, ältere Kollegen werden nicht diskriminiert. Der Job an sich und auch die Arbeitsumgebung ist jedoch nichts, was die meisten lange machen würden, daher gibt es nicht viele Kollegen:innen über 35/40. Außerdem gibt es keine Prozesse für eine Reintegration in die Arbeit und Firma nach einer Elternzeit, gerade Frauen mit Familienwunsch haben es daher schwer.
Arbeitsbedingungen
Die Mittel, die einem gegeben werden, sind meist schlecht, teilweise furchtbar. Das CRM System ist unnötig kompliziert, zeitintensiv in der Nutzung und es mangelt an essenziellen Funktionen (ordentliche E-Mail-Vorlagen, Systeme, die an Aufgaben erinnern, ordentliche Ergebnisfilterung). Es gibt zu wenige höhenverstellbare Tische und keine ergonomische Maus / Tastaturen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jeder Mitarbeiter:in kann 1 Tag im Jahr für gemeinnützige Arbeit nutzen und das Unternehmen spendet selbst regelmäßig an gemeinnützige Organisationen.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Fixum ist sehr schlecht.
Bei einer guten Marktlage kann man zwar sehr viel verdienen (gute Provisionsregelungen), aber sobald der Markt nicht mitspielt oder besonders als Rookie, der sich das Business neu aufbauen muss, sieht es mit dem Gehalt nicht gut aus.
Karriere/Weiterbildung
Die Karriereschritte sind klar vorgegeben und die Teamleiter:innen sind am Erfolg der Teammitglieder interessiert - bei der Erreichung der Ziele für den nächsten Karriereschritt wird man gut unterstützt.
Es gibt regelmäßige Trainings und Weiterbildungen, teilweise durch interne Maßnahmen und teilweise von externen Anbietern.


