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Amoria 
Bond
Bewertung

Kein Arbeitgeber, den ich empfehlen würde

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Amoria Bond GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Regelmäßige Veranstaltungen (Lunch Clubs, Team Events, Winter- und Sommerfeier)
- guter Zusammenhalt im Team
- die Arbeit mit spannenden Branchen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die Technik, die einem zur Verfügung gestellt wird: CRM System, Laptops, etc.
- Feedback wird eingeholt, aber nicht genutzt
- Es wird nach außen hin viel kommuniziert, was intern nicht gelebt wird (Respect zum Beispiel für die Zeit und die Kritik der Mitarbeiter, die leider oft unter den Tisch gekehrt wird; Excellence, die mit den vorhandenen Systemen schwerer zu erreichen ist)

Verbesserungsvorschläge

- Das Feedback der Mitarbeiter:innen ernst nehmen.
- Ein besseres CRM System implementieren.
- Nachvollziehbare Dokumentation der Prozesse und Regelungen aufstellen und allgemeinzugänglich hinterlegen.
- Ein stärkeres Backoffice im Kölner Büro aufstellen.

Arbeitsatmosphäre

Die einzelnen Personen und Teamleiter:innen sind super, es besteht ein großer Zusammenhalt im Team und gegenseitiger Support. Man spornt sich gegenseitig an und unterstützt den anderen. Wie in so vielen Unternehmen dreht sich aber auch bei Amoria Bond alles um KPI`s.

Kommunikation

Die Kommunikation im Team ist gut, die Teamleiter geben sich Mühe, die Vorgänge im Unternehmen frühzeitig und nachvollziehbar zu kommunizieren.
Die Kommunikation von Seiten des Managements besteht aus überlangen E-Mails von den jeweiligen Abteilungsleiter:innen, ausgedehnten Meetings und kurzfristig angesetzten Gesprächen. Die Kommunikation der Vertriebsmitarbeiter:innen zum Management scheint häufig nicht ernst genommen zu werden, stattdessen wird versucht, die Situation besser darzustellen, als sie ist, oder den Fehler bei den Mitarbeiter:innen zu suchen. Ganz im Sinne: was kannst du für die Firma tun.

Kollegenzusammenhalt

Wie gesagt, der Zusammenhalt in den einzelnen Teams ist super. Unternehmensweit sind die Regeln leider so undurchsichtig (und teilweise nicht einmal niedergeschrieben), dass die Teams untereinander oft genug miteinander anecken.

Work-Life-Balance

Nein. Es wird erwartet, dass man früher kommt und länger bleibt, um die KPI`s einzuhalten. Wenn um 19:00 Uhr ein Job reinkommt, muss dieser bearbeitet werden, ansonsten darf man am nächsten Tag Rede und Antwort stehen.
Auch wenn man krank ist oder wenn man im Urlaub ist, wird teilweise erwartet, dass man erreichbar ist.

Vorgesetztenverhalten

Druck von oben ist an der Tagesordnung. Ellenlange E-Mails ebenfalls. Feedback, das nicht absolut motiviert und positiv ist, wird nicht gern gehört und es werden Prozesse / Tools eingeführt, die für die, die sie anwenden sollen, mehr hinderlich als hilfreich sind.

Interessante Aufgaben

Der Job an sich ist spannend (wenn auch häufig stressig). Man bekommt gute Einblicke in verschiedene Branchen und technische Hintergründe großer Unternehmen. Dabei ist die Arbeit immer herausfordernd.

Gleichberechtigung

Die einzelnen Teams haben unterschiedliche Vorgaben und Arbeitsweisen und werden trotzdem in den KPI`s miteinander verglichen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang ist nicht anders als mit jungen Kollegen:innen, ältere Kollegen werden nicht diskriminiert. Der Job an sich und auch die Arbeitsumgebung ist jedoch nichts, was die meisten lange machen würden, daher gibt es nicht viele Kollegen:innen über 35/40. Außerdem gibt es keine Prozesse für eine Reintegration in die Arbeit und Firma nach einer Elternzeit, gerade Frauen mit Familienwunsch haben es daher schwer.

Arbeitsbedingungen

Die Mittel, die einem gegeben werden, sind meist schlecht, teilweise furchtbar. Das CRM System ist unnötig kompliziert, zeitintensiv in der Nutzung und es mangelt an essenziellen Funktionen (ordentliche E-Mail-Vorlagen, Systeme, die an Aufgaben erinnern, ordentliche Ergebnisfilterung). Es gibt zu wenige höhenverstellbare Tische und keine ergonomische Maus / Tastaturen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jeder Mitarbeiter:in kann 1 Tag im Jahr für gemeinnützige Arbeit nutzen und das Unternehmen spendet selbst regelmäßig an gemeinnützige Organisationen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Fixum ist sehr schlecht.
Bei einer guten Marktlage kann man zwar sehr viel verdienen (gute Provisionsregelungen), aber sobald der Markt nicht mitspielt oder besonders als Rookie, der sich das Business neu aufbauen muss, sieht es mit dem Gehalt nicht gut aus.

Karriere/Weiterbildung

Die Karriereschritte sind klar vorgegeben und die Teamleiter:innen sind am Erfolg der Teammitglieder interessiert - bei der Erreichung der Ziele für den nächsten Karriereschritt wird man gut unterstützt.
Es gibt regelmäßige Trainings und Weiterbildungen, teilweise durch interne Maßnahmen und teilweise von externen Anbietern.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sebastian P. Händeler, European HR & Operations Manager
Sebastian P. HändelerEuropean HR & Operations Manager

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für dein ausführliches und differenziertes Feedback – wir haben deine Bewertung aufmerksam gelesen.

Es freut uns, dass du den Zusammenhalt im Team, die gegenseitige Unterstützung sowie die Arbeit mit spannenden Branchen positiv hervorhebst. Auch unsere regelmäßigen Events und Austauschformate sehen wir als wichtigen Teil unserer Kultur.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik an Technik, CRM-System und Prozessdokumentation sehr ernst. Gute Tools und klare Strukturen sind entscheidend, um effizient arbeiten zu können, und wir arbeiten kontinuierlich daran, hier Verbesserungen umzusetzen.

Ein Punkt ist uns jedoch wichtig klarzustellen: Gleichberechtigung und die Unterstützung von Mitarbeitenden in unterschiedlichen Lebensphasen sind für uns kein „Buzzword“, sondern fest in unseren Standards verankert. Amoria Group verfolgt eine klare Equity-, Diversity- & Inclusion-Strategie mit einer Null-Toleranz-Haltung gegenüber Diskriminierung. Zudem sind ED&I-Trainings verpflichtender Bestandteil für alle Mitarbeitenden.

Darüber hinaus fördern wir gezielt Frauen im Unternehmen durch Programme wie ASCEND, die darauf ausgerichtet sind, weibliche Talente langfristig zu entwickeln und zu stärken.

Auch die Aussage, es gebe keine Unterstützung oder Prozesse im Zusammenhang mit Elternzeit und Rückkehr, entspricht nicht unserem Anspruch und deckt sich nicht mit den vorhandenen internen Strukturen. Sollte hier im Einzelfall etwas nicht ausreichend transparent oder erlebbar gewesen sein, möchten wir das sehr ernsthaft nachvollziehen.

Wenn du bereit bist, deine Erfahrungen vertraulich zu konkretisieren, freuen wir uns über einen direkten Austausch unter people@amoriagroup.com, damit wir gezielt an Verbesserungen arbeiten können.

Vielen Dank nochmals für deine Rückmeldung.

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