Hier wäre eine Null-Sterne-Bewertung für die Geschäftsführung wünschenswert!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt, Leitungswasser und eine Sorte Kekse im Monat
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Statt auf internes Know-how zu setzen, werden impulsiv externe Berater, Agenturen oder persönliche Kontakte hinzugezogen. Diese verursachen hohe Kosten und liefern häufig keine zufriedenstellenden Ergebnisse.
Mitarbeitende müssen die Arbeit der Externen korrigieren und die finanziellen Einbußen durch Mehrarbeit ausgleichen.
Verbesserungsvorschläge
Der Geschäftsführer sollte durch eine fachlich kompetente, emotional reflektierte und rational handelnde Person ersetzt werden.
Zudem wäre die Gründung eines Betriebsrats dringend notwendig, um Willkür und geschäftsschädigenden Entscheidungen entgegenzuwirken.
Arbeitsatmosphäre
Aus meiner Sicht ist es nicht möglich, langfristig in diesem Unternehmen zu arbeiten, ohne die eigene mentale und körperliche Gesundheit zu gefährden.
Der Geschäftsführer prägt das Arbeitsklima durch respektloses, irrationales und unreifes Verhalten. Viele Mitarbeitende haben Angst vor der Arbeit, sprechen Probleme nicht offen an und fühlen sich unter Druck gesetzt.
Die hohe Fluktuation im Team führt zusätzlich zu Instabilität und Frustration.
Kommunikation
Gute Kommunikation mit dem Geschäftsführer ist nach meiner Erfahrung nicht möglich. Man kann nur als Verlierer das Gespräch verlassen
Zudem wird erwartet, dass der Geschäftsführer über alles informiert wird (auch wenn es vieles davon vergisst) aber Mitarbeitende erhalten selbst zu spät oder gar keine relevanten Informationen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Teams ist die Zusammenarbeit motivierend, unterstützend und wertschätzend; es entstehen teilweise enge Freundschaften.
Diese werden vom Geschäftsführer jedoch als Bedrohung wahrgenommen. In Einzelfällen kommt es zu Personalgesprächen, in man ermahnt wird, nicht „zu nett“ zu Kolleg*innen zu sein.
Work-Life-Balance
Die hohe körperliche und emotionale Belastung führt dazu, dass außerhalb der Arbeit viel Erholung nötig ist. Eine gesunde Work-Life-Balance ist nicht gegeben.
Vorgesetztenverhalten
Eine gute Zusammenarbeit mit dem Geschäftsführer ist in meinem Fall nicht möglich. Es fehlt an fachlicher und emotionaler Kompetenz, gleichzeitig sieht er sich als allwissend.
Zudem mangelt es an Verständnis für Arbeitsaufteilung und realistische Zeitplanung. Klare Briefings, Entscheidungen oder Zielvorgaben fehlen.
Kritik oder konstruktives Feedback führen nicht zu Reflexion.
Interessante Aufgaben
Das Unternehmen bietet vielfältige Aufgaben, da aufgrund von Personalmangel bereichsübergreifend gearbeitet werden muss.
Burnout ist vorprogrammiert.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist nach meiner Erfahrung nicht gegeben.
Ob Homeoffice, Benefits oder persönlicher Umgang – der Geschäftsführer miss mit zweierlei Maß und trifft Entscheidungen anhand von persönlichen Sympathien, Geschlecht, Alter und dem aktuellen Gemütszustand.
Umgang mit älteren Kollegen
Die willkürliche und emotionale Führung des Geschäftsführers betrifft grundsätzlich alle Mitarbeitenden.
Dennoch entsteht der Eindruck, dass altere männliche Kollegen im Umgang mit dem Geschäftsführer tendenziell im Vorteil sind, was kritisch zu sehen ist.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung entspricht dem Standard eines mittelständischen
Unternehmens.
Der Geschäftsführer erwartet jedoch ein hohes Maß an Dankbarkeit dafür, dass Mitarbeitende im Büro arbeiten dürfen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es sind Ansätze vorhanden, jedoch fehlt es an konsequenter und glaubwürdiger Umsetzung im Inneren des Unternehmens.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt entspricht nicht der hohen emotionalen und körperlichen Belastung der Tätigkeit.
Als Sozialleistung wird ein BVG-Ticket übernommen.
Image
Nach außen wirkt Ampelmann wie eine sympathische Marke.
Dieses Image basiert jedoch ausschließlich auf Figuren und Design und steht im starken Kontrast zur internen Realität.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten sind kaum vorhanden.
Einzige Maßnahmen waren Workshops zu gewaltfreier Kommunikation und moderner Führung. Die Anwendung der erlernten Inhalte wurde vom Geschäftsführer jedoch als „unsinnig“ abgetan.