AmRest Coffee Deutschland Sp. Z. o o. & Co. KG. als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Viel Stress für wenig Geld

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei AmRest Coffee Deutschland Sp. Z. o o. & Co. KG. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Personalrabatt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- die Erwartung, ständig erreichbar zu sein, selbst wenn man „nur ein kleiner barista“ ist
- alleinlassen der Neuzugänge im Training
- fehlende Kommunikation zwischen Distrikt, Store und Angestellten
- Vorwürfe bei zu vielen Überstunden (ja die kommen halt wenn man den ganzen Store putzen muss aber nicht zeitig genug mit dem Closing beginnen kann)
- Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es erst wenn man 12 Monate im Unternehmen ist (wäre ja schon nach der Probezeit denkbar)
- das Versprechen, nach einem Jahr mit einem befristeten Vertrag dann in einen unbefristeten zu wechseln, jedoch bekommt man dann wieder nur einen für ein Jahr befristeten Vertrag vorgelegt

Verbesserungsvorschläge

- Ruhezeiten, freie Tage und Urlaub respektieren, genauso wie die Verfügbarkeiten von Studenten und Eltern (nein, nur weil Studenten „arbeitsfrei“ haben, heißt es nicht dass sie nichts machen. Gibt da zufällig auch Dinge, die gelernt, vor- und nachbereitet werden müssen)
- neue Partner proaktiv trainieren und Arbeitszeit zum Theorie lernen einräumen
- ggf. Öffnungszeiten an verfügbare Personalkräfte anpassen (man kann nicht erwarten, dass dieselben 3 Personen 4 Tage lang komplette Öffnungszeiten in high capacity stores durchziehen können, und das natürlich ohne groß Überstunden zu machen)
- andere Stores im District in die Pflicht nehmen, untereinander personell auszuhelfen, wenn diese low capacity aber gut gestafft sind und nicht Partner zurückzuhalten nur weil man persönliche Probleme mit Leuten aus dem anderen Store hat
- psychische Gesundheit der Partner ernstnehmen
- „Kunde ist König“-Mentalität mal etwas zurückschrauben, es gibt genügend, die dieses Motto gezielt ausnutzen

Kollegenzusammenhalt

Wahrscheinlich so wie überall, es gibt Leute mit denen man gut klarkommt und mit anderen eher weniger. Oft Lästereien über die Kollegen, die krank/nicht da sind.

Work-Life-Balance

Anrufe an freien Tagen und während des Urlaubs, ob man nicht einspringen kann. Zudem ständige Kommunikation per WhatsApp.

Vorgesetztenverhalten

Flache Hierarchien, was gut ist. Jedoch wird man im Training sehr allein gelassen und man soll sich in seiner Freizeit drum kümmern. Wenn wenig los ist und man fragt, ob man sich für ein paar Minuten zum lernen setzen kann, wird mit den Augen gerollt.

Arbeitsbedingungen

Zu wenig Personal, im Sommer versagt oft die Klima, man ist aufgrund der Anrufe/WhatsApp Nachrichten immer in Alarmbereitschaft und kommt selbst an freien Tagen nicht zum durchatmen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Zu viel Lebensmittelverschwendung. Die Pastry soll voll sein, egal ob man das letztendlich wirklich abverkaufen kann.
Mittlerweile sehe ich oft, dass stores Too Good Too Go nutzen, was ich als positive Entwicklung sehe.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist ok wenn man zb als Werkstudent angestellt ist. Ansonsten eher unangemessen wenn man bedenkt, mit was man sich so rumschlagen muss.

Image

Wird eigentlich dem Vorurteil „teurer Kaffee, unterbezahlte Mitarbeiter“ gerecht.
Als Kunde treten mir die MA allerdings immer freundlich entgegen und sind bemüht, ein positives Bild zu vermitteln.

Karriere/Weiterbildung

Großes Plus: man kann sich hocharbeiten, ohne dass man bestimmte Ausbildungen hat, solange man durch eigene Fähigkeiten glänzt.
Aber: das Barista Training wird nicht konsequent durchgezogen. Anfangs gab es noch Pläne, die abgezeichnet wurden sobald etwas erledigt war, allerdings hab ich das dann bei nachfolgenden Neueinstellungen gar nicht mehr gesehen. War dann eher immer die Situation Barista trainiert Barista, und wenn was schief lief, waren die „alten Hasen“ schuld, obwohl man das halt selbst nie anders gelernt hat.


Arbeitsatmosphäre

Kommunikation

Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen