Ehemaliges Familienunternehmen steuert in Richtung Konzernstruktur im negativen Sinne!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den starken Zusammenhalt unter den jahrelangen Kollegen / die guten und langjährigen Beziehungen zu den Kunden / vielseitige Aufgaben mit teilweise auch hohem Anspruch / die Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und zum beruflichen Aufstieg, die ich selber erfahren durfte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kommunikation / Transparenz / Arbeitsatmosphäre (wie oben beschrieben) / Aufgeblähte (personelle) Strukuren / Stark verbesserungswürdiges, begleitendes Prozessmanagment (Rahmenbedingungen) durch die Holding
Verbesserungsvorschläge
Mir ist bewusst, dass diese Seite hier tendenziell eher für negative Kritik genutzt wird. Hier möchte ich etwas differenzierter Bewerten. Ich habe dem Unternehmen viel zu verdanken, jedoch ist die Entwicklung der letzten Jahre nicht nur aus meiner Sicht eher negativ und es gab wenig Hoffnung auf Besserung. Insbesondere die Kommunikation (von oben nach unten) und die Entscheidungen, die getroffen wurden, wirkten sich negativ auf die Belegschaft aus. Das, was das Unternehmen mal ausgemacht hat, existiert aus meiner Sicht leider kaum noch. Damit will ich keinen Status Quo verteidigen, alles verändert sich stetig, aber hier wurden ohne Not viele schlechte Entscheidungen getroffen weil man meinte, es besser zu wissen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmophäre stand in den letzten Jahren im Zeichen von ''dunklen Wolken'', die aufgezogen waren, wenn bestimmte Kennzahlen nicht erreicht wurden. Bei den Kennzahlen selbst hatte gefühlt jede Woche eine andere eine große Bedeutung, um die sehr viel Alarm gemacht wurde. Es wirkte oft sehr willkürlich, unterhinterfragt und vor allem aktionistisch. Interpretationen von außen waren häufig wichtiger als das jahrelange, vorhandene Wissen der Mitarbeitenden in der lokalen Gesellschaft. Das Ergebnis: Zunehmede Unzufriedenheit und Frustration.
Kommunikation
Wichtige Themen wurden erst sehr spät oder gar nicht (vernünftig) kommuniziert. Häufig erfuhr man erst über den Flurfunk über bestimmte Entwicklungen / Entscheidungen. Man unterschätzte regelmäßig eine gute und klare Kommunikation, insbesondere in Richtung der Belegschaft. Ich hatte nicht das Gefühl, dass man hier aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt hat.
Kollegenzusammenhalt
Ich kann hier nichts negatives schreiben, ganz im Gegenteil. Gerade der Zusammenhalt mit jahrelangen Kollegen würde ich als einer der positivsten Dinge hervorheben!
Vorgesetztenverhalten
Sehr unterschiedlich. Ich kann mich über meine direkte Führungskraft nicht beschweren, immer im offenen Dialog und meist konstruktiven Austausch. Das gilt leider nicht für andere (unzählige weil aufgeblähte) Hirarchieebenen darüber.
Interessante Aufgaben
Vielseitige Aufgaben, weil man im Vertrieb naturgemäß mit vielen anderen Abteilungen (im besten Fall) intensiv zusammenarbeitet. Langweilig wurde es nicht und man konnte stehts was dazulernen.
Arbeitsbedingungen
Technisch und arbeitsplatztechnisch gibt es keine Kritik.
Image
Die Firma genießt einen guten und sehr kundennahen Ruf.