41 von 124 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
41 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Sofware Engineering Exzellenz - so viele top Leute bei andrena von denen man viel lernen kann.
Wirtschaftlich sehr stabil, verlässlicher Arbeitgeber auch in den aktuellen Krisenzeiten.
Die Arbeitsatmosphäre ist einer der größten Pluspunkte bei andrena. Man spürt vom ersten Tag an: Hier arbeiten Menschen zusammen, die ihren Job wirklich gerne machen und sich gegenseitig schätzen. Der Umgang ist freundlich, respektvoll und unkompliziert – egal ob mit Kolleg:innen oder Führungskräften.
Überstunden sind die Ausnahme und werden ausgeglichen. Es wird darauf geachtet, dass niemand ausbrennt – ein deutlicher Unterschied zu vielen anderen IT-Beratungen.
Wer klassische Karriere mit beeindruckenden Titeln auf der Visitenkarte sucht, ist hier falsch – andrena lebt flache Hierarchien, und genau das macht für mich den Reiz aus. Statt Statussymbolen zählen fachliches Können, Verantwortung im Projekt und das, was man inhaltlich bewegt. Für manche mag das ein Nachteil sein, für mich ist es einer der größten Pluspunkte.
Bei der Weiterbildung ist viel möglich – Konferenzen, Schulungen, interne Communities of Practice. Allerdings sollte man wissen: Es wird einem nicht alles vorgekaut. Wer aktiv auf seine Führungskraft zugeht, eigene Themen vorschlägt und Eigeninitiative zeigt, bekommt sehr viel Unterstützung. Wer darauf wartet, dass jemand einen Entwicklungsplan vorbeibringt, wird eher enttäuscht. Für selbstständig arbeitende Menschen ist das ideal, für andere vielleicht gewöhnungsbedürftig.
Man kann vielleicht bei anderen Firmen mehr verdienen. Aber Gehalt ist nicht alles und bei andrena stimmt das Gesamtpaket.
Das Thema ist präsent – Deutschlandticket, Mülltrennung, Ökostrom und soziales Engagement sind vorhanden. An eine echte, durchdachte Nachhaltigkeitsstrategie reicht das aber noch nicht heran.
Sehr guter Zusammenhalt. Fachlich und menschlich super Kolleg:innen. Wissen wird offen geteilt, man kann jeden jederzeit um Hilfe bitten.
Gibt nur wenige ältere Mitarbeiter:innen. Mir ist noch nie etwas negatives aufgefallen.
Die Kommunikation ist grundsätzlich offen und wertschätzend – man wird gehört und kann Themen ansprechen. Allerdings merkt man dem Unternehmen das Wachstum der letzten Jahre an: Informationen erreichen einen nicht immer rechtzeitig, manche Entscheidungen werden erst kommuniziert, wenn sie schon gefallen sind. Man spürt aber, dass das Thema erkannt ist und aktiv daran gearbeitet wird.
Auch in der IT-Branche, die immer noch stark männlich geprägt ist, spürt man hier ein bewusstes Engagement: Es gibt aktive Bemühungen, mehr Frauen für Softwareentwicklung zu gewinnen und Initiativen wie z.B. die Unterstützung von Women-in-Tech-Communities.
Sehr guter Start ins Arbeitsleben durch Fokus auf Weiterbildung zu Beginn und nicht möglichst schnell zu fakturieren.
Es wurde sich zu lange auf der Exzellenz in agilem Arbeiten ausgeruht. Interessante Zukunftsperspektiven sind wenig vorhanden.
Überlegt euch wie ihr erfahrene Mitarbeiter der jüngeren Generation zufriedenstellen und dauerhaft könnt. Erwartungen an das Arbeitsleben wie z.B. Home Office wird von jüngeren Kollegen schon lange nicht mehr als Benefit, sondern als Grundvoraussetzung gesehen (Scheint noch nicht auf allen Unternehmensebenen angekommen zu sein).
Eine Büro-Pflicht im eigenen oder Kundenbüro entspricht meiner Meinung nach nicht dem sonst gelebten Andrena-Spirit der Eigenverantwortung.
Familienfreundlichkeit bringt nur Kollegen etwas, die eine Familie haben. Für Kinderlose wird Andrena immer mehr zu einem austauschbaren Dienstleister. Hier sollte man sich überlegen, was man diesem Teil der Kollegen bieten kann/möchte.
War vor einigen Jahren deutlich besser. Es gab viele kleine Aufmerksamkeiten, positive Wachstumsstimmung, etc. Vor allem am Mannheimer Standort sinkt seit einiger Zeit die Stimmung, was aber gefühlt bei Entscheidern nicht ankommt oder im schlimmsten Fall doch, dann allerdings ignoriert und/oder nicht sauber kommuniziert wird.
In der Außenwirkung herrscht Nachholbedarf. Man hat in der Vergangenheit mit Exzellenz in agilem Arbeiten und Softwarequalität geglänzt, mittlerweile schreibt sich das aber jeder auf die Fahne. Andrena hebt sich leider nicht mehr von jedem anderen Dienstleister ab.
Es herrscht Vertrauensarbeitszeit, Urlaub kann jederzeit genommen werden (wenn im Projekt geklärt), Pendelzeiten zum Kunden > 1h werden als Arbeitszeit gezählt. Trotzdem abhängig vom Kundenstandort. Wer z.B. 2-3x pro Woche nach Frankfurt fahren muss, ist entsprechend lange unterwegs.
Seit Kurzem gibt es eine 3 Tage Büro-Pflicht, welche so halb offiziell mit "Vernetzung", "sozialem Zusammenhalt" und "Unternehmensbindung" begründet wird. Meiner Meinung nach ein Schritt in die Vergangenheit, auch wenn viele große Unternehmen die selbe Strategie verfolgen.
Karriere im klassischen Sinne gibt es nicht, da es nur die Ebenen Entwickler/Consultant, Standortleitung und Vorstand gibt.
Auf Weiterbildung wird viel Wert gelegt, man kann sehr frei entscheiden in welchen Bereichen man sich weiterbilden/zertifizieren möchte. Konferenzen können bei Bedarf auch besucht werden.
Es gibt einige Benefits wie Zuschuss zum Deutschlandticket, Firmenhandy, welches auch privat genutzt werden darf. Zuschuss zu Home Office Ausstattung, etc.
Das Einstiegsgehalt sowie die Entwicklung der ersten paar Jahre war gut, nimmt jedoch mit der Zeit ab. Gehälter für seniorige Kollegen sind nicht allzu hoch, da greifen wohl eher Themen wie die Familienfreundlichkeit, Arbeitsausfall bei Kindernotfallbetreuung und Ähnliches ist normalerweise kein Problem. Das hilft jedoch nur, wenn man selbst auch Kinder hat.
Gibt immer mal wieder Abwanderungen zu Kunden, da dort die Gehälter oft deutlich höher sind.
Bekomme weder besonders Positives noch besonders Negatives mit.
Die meisten Kollegen sind super, selten so ein kollegiales und teilweise freundschaftliches Umfeld gesehen.
Es gibt einige ältere Andrena Urgesteine, die aufgrund ihrer Erfahrung geschätzt werden.
An meinem direkten Vorgesetzten gibt es nichts zu bemängeln. Entscheidungen des Vorstands sind vor allem in letzter Zeit nicht immer nachvollziehbar.
Es gibt moderne Laptops für alle. Vor Ort sind die Arbeitsbedingungen okay, mit Luft nach oben. Bürogrößen mit ca. 6-8 Arbeitsplätzen sind für manche in Ordnung, wenn jedoch mehrere Kollegen reden oder in Online-Meetings sind, dann ist der Geräuschpegel doch öfter ablenkend.
Grundsätzlich werden Mitarbeiter über den Geschäftsverlauf und Ähnliches regelmäßig informiert. Die Kommunikation zu weiteren Themen wie z.B. Unternehmensstrategie könnte seitens Vorstand besser sein.
In meiner (männlichen) Wahrnehmung gut.
Wie üblich bei einem Dienstleister stark abhängig vom Projekt/Kunden.
Die andrena objects ag ist ein Arbeitgeber, der Maßstäbe setzt. Besonders als Agile Coach fühle ich mich hier nicht nur gefordert, sondern auch gefördert. Die spannenden Projekte, die starke Teamkultur und die hervorragenden Arbeitsbedingungen machen andrena zu einem absoluten Top-Arbeitgeber.
Eventuell könnte man die Kommunikation zwischen den verschiedenen Standorten noch weiter fördern, um den Austausch standortübergreifend zu intensivieren.
Die Arbeitsatmosphäre bei der andrena objects ag ist außergewöhnlich angenehm. Es herrscht ein offenes, wertschätzendes Klima, in dem Feedback nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht ist. Man spürt, dass das Unternehmen die Werte, die es nach außen kommuniziert, auch intern lebt.
Die andrena objects ag genießt einen ausgezeichneten Ruf – und das zu Recht! Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter schätzen die Professionalität, die Innovationskraft und die Werteorientierung des Unternehmens.
Das Verständnis für persönliche Belange sind ein großer Pluspunkt.
Weiterbildung hat bei andrena einen hohen Stellenwert. Als Agile Coach konnte ich meine Skills nicht nur erweitern, sondern auch aktiv an der Entwicklung neuer Trainingsformate mitwirken. Die interne Wissenskultur ist beeindruckend – jeder teilt sein Know-how, und man hat das Gefühl, gemeinsam zu wachsen.
Das Gehalt ist fair und marktgerecht, und die Zusatzleistungen wie Weiterbildungsbudgets, Kindergartenzuschuss, Deutschlandticket, Spieleabende, Ausflüge, Sportangebote... runden das Angebot ab.
Mehr als der CoC ist mir leider nicht bekannt
Der Zusammenhalt im Team ist vorbildlich. Es gibt eine starke Kultur des Miteinanders und einen ausgeprägten Austausch unter Kollegen. Besonders in meiner Rolle als Agile Coach habe ich die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kollegen als unglaublich bereichernd erlebt. Gemeinsam Lösungen zu entwickeln, wird hier großgeschrieben.
hier gibt es keine Unterschiede
Die Führungskräfte bei andrena sind sowohl kompetent als auch sehr empathisch. Entscheidungen werden transparent kommuniziert, und die Türen stehen buchstäblich und im übertragenen Sinne immer offen. Man fühlt sich gesehen, gehört und unterstützt – sei es bei fachlichen oder persönlichen Anliegen.
Die Arbeitsbedingungen sind optimal. Modern ausgestattete Büros, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit im sinnvollen Maß remote zu arbeiten, bieten maximale Flexibilität. Zudem gibt es großzügige Weiterbildungsbudgets, die ich in meiner Entwicklung als Agile Coach sehr zu schätzen weiß.
Die Kommunikationskultur bei andrena ist vorbildlich. Informationen fließen transparent, und man wird aktiv eingebunden. Regelmäßige Meetings, offene Gespräche und ein respektvoller Umgang miteinander sorgen dafür, dass keine Frage unbeantwortet bleibt.
hier gibt es keine Unterschiede
Die Projekte sind nicht nur abwechslungsreich, sondern auch extrem spannend. Besonders beeindruckend ist die Fokussierung auf den Kundenwert und die Unterstützung namhafter Unternehmen – vor allem im Bereich der Energiebranche. Ich durfte bereits an Projekten zur Digitalisierung und Automatisierung mitarbeiten, die nicht nur technologisch anspruchsvoll waren, sondern auch einen echten gesellschaftlichen Mehrwert haben.
Im andrena Büro ist die Arbeitsatmosphäre sehr entspannt und beim Kickern in der Mittagspause kommt man immer mit Kolleg:innen ins Gespräch. Beim Kunden kann es je nach dem auch etwas "klinischer" und unpersönlicher zugehen. Bin aber sehr gerne im andrena Büro.
Das Image von andrena ist insgesamt gut, es kommt aber wie bei jedem Dienstleister auch viel auf die Kunden an, und wo man dann tatsächlich eingesetzt ist.
Das kommt hauptsächlich auf das Projekt an. Es kann sein, dass man teilweise Nachmittags länger verfügbar sein soll, oder auch eine Arbeitszeitreduktion nicht mit dem Projekt vereinbar ist.
Weiterbildung wären 5 Sterne, da andrena viele Weiterbildungsmöglichkeiten bietet und auch fördert. Allerdings sind die Karriere / Aufstiegsmöglichkeiten hier nicht hoch.
Sozialleistungen sind glatte 5 Sterne. Es gibt finanzielle Benefits, aber insbesondere für den Zusammenhalt in der Firma wird einiges geboten. Jedoch ist das Gehalt eher niedriger im direkten Vergleich.
Das kann ich auch nicht ganz beurteilen, jedoch werden hier auch auf jeden Fall Themen besprochen und wo möglich auch verbessert.
Der Zusammenhalt ist sehr sehr gut. Man kann immer nach Unterstützung fragen und es herrscht ein ehrlicher und direkter Austausch miteinander.
Das kann ich nicht ganz beurteilen, mir ist aber bisher nie etwas negativ in der Richtung aufgefallen.
Meine Erfahrungen mit meinem Vorgesetzten waren sowohl bei Hindernissen als auch auf die persönliche Weiterentwicklung bezogen stets positiv. Ich habe immer das Gefühl einen Ansprechpartner zu haben.
Wir haben Top ausgestattete und höhenverstellbare Arbeitsplätze in modernen Büroräumen. Auch fürs Home-Office wird alles notwendige gestellt.
Die Kommunikation bei Hindernissen war projektbezogen immer sehr gut. Innerhalb andrena herrscht viel Transparenz bezogen auf die Erfolge der Firma.
Als Frau in einer Männer-dominierten-Branche hat man es glaube ich nicht immer leicht. Hier gibt es auch den ein oder anderen Kollegen der mal einen unangebrachten Kommentar gemacht hat. andrena ist das aber auch bewusst und eine Gleichstellungsbeauftragte soll helfen.
- guter erster Arbeitgeber um in der Branche Fuß zu fassen
- gute Internetseite
- der Nasenfaktor ist extrem ausgeprägt
- kaum Selbstbewusstsein gegenüber Kunden
- ehrlich zu den Mitarbeitern sein (andrena ist ein Wirtschaftsunternehmen und eben keine Freundschaft und schon gar keine Familie)
- umsetzen, was man den eigenen Kunden tagein, tagaus predigt
- die Mitarbeiter angemessen bezahlen
- Karrierepfade/Perspektiven schaffen und transparent machen
- Wartung/Reinigung der oftmals verschimmelten Kaffeemaschine im Büro in professionelle Hände geben
Das Unternehmen gibt sich modern und die Atmosphäre in der „andrena-Welt“ ist sehr angenehm. Der Umgang mit Kollegen auf gleicher Hierarchie-Ebene ist freundlich, respektvoll und man kommt gut mit ihnen zurecht. Es wird stark auf Selbstorganisation gesetzt und dazu ermutigt bei Missständen und Problemen direkt mit seiner Führungskraft zu sprechen, um gemeinsam eine möglichst zufriedenstellende Lösung zu finden. Oft resultiert das jedoch in wertlosen Allgemeinplätzen oder im schlimmsten Fall in einer Rüge, wenn wirtschaftliche Interessen über die Bedürfnisse des Mitarbeiters gestellt werden.
Die Atmosphäre in Kundenprojekten wird ausschließlich durch den Kunden vorgegeben und dieser liegt nicht immer mit den andrena-Werten auf einer Wellenlänge. Oft ist das eine Quelle für Konflikte, da in vielen Fällen nur ein Wechsel des Kundenprojekts als mögliche Lösung in Frage kommt, was jedoch häufig aus vertrieblichen Gründen nicht realisiert werden kann.
Modernes Unternehmen, das nicht nur vordergründig mit Softwarequalität und agilem Mindset wirbt und deren Mitarbeiter von den Kunden für das hohe Qualitätsbewusstsein geschätzt werden. Mittlerweile muss man hingegen aus meiner Sicht sagen, dass andrena als IT-Dienstleister den eigenen Wettbewerbsvorteil am Markt verspielt hat und gerade dabei ist den Anschluss zu verpassen.
andrena als IT-Dienstleister legt besonderen Wert auf Kundenfreundlichkeit. Die Arbeitsverträge sehen eine 40-Stunden-Woche vor in Kombination mit der Vorgabe keine Überstunden aufzubauen. Da man in der Regel in Kundenprojekte arbeitet, muss man sich diesbzgl. an die Gegebenheiten im jeweiligen Umfeld anpassen. Beispielweise können man aufgrund der gesetzlichen Regelungen bei Arbeitnehmerüberlassung/Leiharbeit die Wochenstundenzahl und andere Bedingungen variieren, was sowohl positiv (z.B. 39 Stunden) als auch negativ (z.B. Einsätze abends oder am Wochenende) für den Mitarbeiter sein kann.
Bei andrena als IT-Dienstleister ist praktisch keine Karriere möglich. Aktuell gibt es meiner Kenntnis nach nur die Möglichkeit disziplinarische Verantwortung innerhalb der Geschäftsfeldleitung zu übernehmen. Die Kriterien für die Personalauswahl sind nicht transparent und retrospektiv muss ich mit dem mittlerweile nüchternen Blick persönlich leider sagen, dass ich mit von den dort getroffenen Entscheidungen eher enttäuscht bin und sie nicht meinen fachlichen und sozialen Erwartungen an eine Führungskraft genügt haben. Weiterbildung ist meistens kein Problem, solange es mit dem eigenen Kundenprojekt verträglich ist. Inhaltliche Restriktionen gibt es dabei kaum, aber auch keine Garantie, dass man in einem Projekt eingesetzt wird, wo diese Kenntnisse dann auch tatsächlich von Nutzen sind.
Ich persönlich habe meistens negative Erfahrungen mit meiner Führungskraft gemacht. Mein Eindruck war, dass es niemals die Absicht gab die im Mitarbeiterjahresgespräch gemeinsam festgelegten Ziele zu erreichen. Auch ein von mir gewünschter Projektwechsel wurde erst ins Auge gefasst, nachdem organisatorische und vertriebliche Gründe das von selbst notwendig machten. Hier hätte ich mir mehr Ehrlichkeit und Fingerspitzengefühl gewünscht.
Bei der täglichen Arbeit zusammen mit anderen andrena-Mitarbeitern gibt es wenig bis kaum Probleme. Die Kollegen sind motiviert und freundlich und bringen sich ein (z.B. selbstständiges Organisation von Events oder einem Angebot eines Vortrags/Workshops). Allerdings verbringt man typischerweise ca. 90% seiner Arbeitszeit in einem externen Kundenprojekt, sodass die Arbeitsbedingungen dort vorrangig den Arbeitsalltag bestimmen.
Dort können dann durchaus unliebsame Probleme auftreten: Cholerische Projektleiter, Überstunden, veraltete Technologien oder Prozesse, hoher Termindruck mit Micro-Management oder Präsenzpflicht in nicht mehr zeitgemäßem Umfang.
Man wird ermutigt sich bei gravierenden Missständen in Kundenprojekten an seine Führungskraft zu wenden - deren Einflussbereich ist oft allerdings eingeschränkt, sodass einem nur der Projekt-Ausstieg bzw. -Wechsel bleibt. Erfahrungsgemäß wird aber eben dieser Schritt nicht selten durch die Führungsebene verhindert, da dies natürlich mit Umsatzeinbußen einhergeht. Stattdessen wird man über Monate vertröstet, während man in einer frustrierenden Projektsituation "feststeckt".
andrena wirbt mit hohem Qualitätsbewusstsein und Expertise in agiler Softwareentwicklung. Ich selbst kann attestieren, dass dies bei andrena keine leeren Worte sind. Auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt der IT-Dienstleister, wo vergleichbare Slogans bei nahezu jedem Konkurrenten zu finden sind, wirkt andrena bei Projektausschreibungen allerdings absolut austauschbar mit jedem anderen IT-Dienstleister.
Der Standard-Arbeitsvertrag sieht offiziell 40 Wochenarbeitsstunden vor. Die Mitarbeiter sind angehalten keine Überstunden aufzubauen. Falls es dennoch zu außerplanmäßigen Überstunden kommt, dann kann man sie meist flexibel abgleiten. Dabei ist anzumerken, dass es von der Unternehmensseite explizit unerwünscht ist, ganze Überstundentage am Stück abzubauen - sprich falls ein Überschuss von acht Arbeitsstunden angesammelt wurde, so sollte das Abbauen nicht in Form eines "ganzen freien Tages" erfolgen - hier spricht man dem Mitarbeiter die gesunde Selbstorganisation ein Stück weit ab, die man sonst im Unternehmen so fördert und fordert. Davon abgesehen ist die Einteilung der Arbeitsleistung frei und selbstorganisiert, solange sie "projektverträglich" erfolgt:
Innerhalb der Kundenprojekte arbeitet man üblicherweise in einem Team aus mehreren Personen, mit deren Zeitplan und Prozessen man sich natürlich arrangieren muss.
In den meisten Fällen ist das kein Problem, aber in Ausnahmefällen muss man sich als Mitarbeiter an die teils "kreative Auslegung" der Work-Life-Balance des Kunden anpassen - denn bei andrena "ist der Kunde schließlich König".
Wie in den meisten Unternehmen, die eine "flache Hierarchie" leben, sind die Aufstiegsmöglichkeiten sehr begrenzt. Die einzige Möglichkeit in die Leitungsebene (sog. "Geschäftsfeldleitung") aufzusteigen entsteht dann, wenn die Firma ausreichend organisches Wachstum erfahren hat, sodass eine solche Position relevant wird. Dieses Ereignis tritt allerdings vergleichsweise selten ein. Auch sind die Auswahlkriterien völlig intransparent und in der Belegschaft bisweilen kontrovers diskutiert, sodass man das Gefühl bekommt, dass "man schon die richtigen Leute kennen muss", um dort zu punkten.
Abseits davon ist dies das offizielle Ende der Karriereleiter und damit einhergehend flacht die Kurve der Gehaltserhöhungen entsprechend schnell ab. Man hört vereinzelt, dass es eine kleine Gruppe von Personen gibt, die neben ihrem normalen Gehalt noch einen lukrativen variablen Anteil erhalten - allerdings gibt es keinen offiziellen Karrierepfad, um in diese Gruppe aufgenommen zu werden.
Seit der Einführung des Deutschland-Tickets hat andrena erstmalig ein standortübergreifendes, tragfähiges Format eines Job-Tickets gefunden: andrena übernimmt für jeden Mitarbeiter die Kosten und beteiligt den Mitarbeiter mit einem Eigenanteil von 10€ im Monat. Das ist in meinen Augen eine gute Lösung - solange das Deutschland-Ticket in der Form existiert.
Das Gehalt wird jährlich neu verhandelt und andrena zahlt jedem Mitarbeiter abhängig vom Unternehmenserfolg eine zusätzliche Gewinnbeteiligung aus.
Allerdings muss man bedenken, dass die Projektarbeit im IT-Dienstleistungsgeschäft Nachteile mit sich bringt. Wie oben bereits erwähnt wird man ggf. längerfristig in ein Projekt vermittelt, das einem überhaupt nicht zusagt oder das für die persönliche Weiterentwicklung nicht förderlich ist.
Unter diesen Gesichtspunkten ist das Gehalt (Software-Entwickler) definitiv zu niedrig.
Die Kommunikation mit der direkten Führungskraft ist freundlich und respektvoll. Es gibt jährlich ein Mitarbeiterjahresgespräch, bei dem etwa geplante Weiterbildungen oder Ziele für das kommende Jahr festgehalten werden. Diese Vorsätze sind allerdings eher lose Vereinbarungen und es hat nicht notwendigerweise die Konsequenz, dass man auch wirklich die Gelegenheit bekommt z.B. eine festgelegte Schulungsmaßnahme zu besuchen.
Abseits der turnusmäßigen Gesprächstermine, agiert die Führungskraft meist im Hintergrund: Der Mitarbeiter erhält viele Freiheiten, aber ebenso auch die damit einhergehenden Verantwortungen und es wird erwartet, dass man sich als Mitarbeiter selbst um anfallende Probleme kümmert und sich die richtigen Ansprechpartner (ggf. die Führungskraft selbst) sucht.
Bei Konfliktsituationen zwischen Mitarbeiter und Unternehmen merkt man sehr schnell, dass der Vorgesetzte ganz klar die Interessen der Firma in den Vordergrund stellt, die Kompromissbereitschaft wird eher als gering wahrgenommen.
Die Arbeitsbedingungen in den Büroräumen sind gut. Darüber hinaus erhält jeder Mitarbeiter für die Ausstattung im Homeoffice mit Bürostuhl und Schreibtisch einen Zuschuss zur privaten Anschaffung. Sollte etwas wie z.B. ein Headset fehlen, kann dies relativ unkompliziert über die Firmen-IT bestellt werden.
Die Büroräume beim Kunden vor Ort geben meist auch keinen Grund zur Beanstandung.
Es wird regelmäßig in verschiedenen Meetings über die "üblichen" Geschäftsthemen - wie z.B. anstehende Events, Rollen- oder Personalwechsel oder Geschäftszahlen berichtet. Auch bietet der Vorstand zu bestimmten Terminen so etwas wie ein AMA (Ask-Me-Anything) an, bei dem man noch offene Themen direkt adressieren kann und hoffentlich schnell ein Antwort bekommt.
Dieses Konzept funktioniert gut für leichte Themen. Bei Themen, die eine gewisse "unternehmenspolitische Brisanz" haben, kontrovers sind
oder bei denen mit kritischen Rückfragen aus der Belegschaft zu rechnen ist, hält sich die Geschäftsführung sehr zurück oder versucht auszuweichen.
Im besten Fall wird dann noch eine abschließende E-Mail mit dem Verweis zur Klärung zu einem späteren Zeitpunkt verschickt (welche natürlich nie erfolgt).
Bei andrena arbeiten branchenüblich mehrheitlich männliche Personen. Man hat nicht den Eindruck, dass die weiblichen Mitarbeiter in irgendeiner Form benachteiligt sind oder sich unwohl fühlen.
Hängt ganz individuell vom Kundenprojekt ab. andrena bedient z.T. namhafte Kunden, mit sehr präsenten Projekten. Andere Projekte sind allerdings wenig interessant und zwingen den Mitarbeiter mit ggf. veralteten Technologien und Strukturen zu arbeiten oder gar in einem Bereich, in dem man sich perspektivisch überhaupt nicht weiterentwickeln möchte.
Als normaler Mitarbeiter hat man selbst nur sehr eingeschränktes Mitspracherecht darauf, auf welches Projekt man angeboten wird.
Jeder Projektwechsel ist daher ein neues Glücksspiel, bei dem die Chancen nicht immer gut stehen.
Strategische Ausrichtung überdenken, Marketing verbessern.
Der Umgang bei andrena ist wirklich einzigartig. Es gibt nicht viele Unternehmen, die so arbeitnehmerfreundlich sind.
Ich bescheinige andrena eine relativ schwache Marke als Dienstleister und als Arbeitgeber. Zwar hat andrena bei bestehenden Kunden einen guten Ruf und steht für hohe Qualität. Aber sowohl technologisch als auch hinsichtlich der Branchen ist andrena komplett generisch aufgestellt. Andrena steht einfach nicht für Frontend Know-How oder Big Data
Expertise. Die Welt dreht sich aber einfach nicht um Agilität.
Flexibilität könnte größer sein.
Aus- und Weiterbildung ist sehr gut, Karriere ist aber kaum möglich.
Zu viel Gleichmacherei, auf Dauer nicht attraktiv
Top Kollegen
Zeitarbeit eben, die gleichen Probleme wie bei jeder anderen Beratung.
War immer direkt und auf Augenhöhe.
die meisten Projekte sind Aushilfe oder Legacy, das ist eher ein Glücksspiel.
Innerhalb der Firma sowieso, im Kundenprojekt hängt es natürlich vom Projekt ab, ich hatte aber Glück.
Im Projekt genießen wir einen hohen Vertrauensvorachuss.
Hängt vom Kundenprojekt ab, aber alles in allem gut.
Weiterbildung ja, Karriere nein.
Im Vergleich zu Wettbewerbern leider unterdurchschnittlich und es ist auch keine Besserung in Sicht das Gehalt so anzuheben, dass erfahrenere Kollegen gehalten werden.
Top
Ich habe meinen Vorgesetzten noch nie benötigt. Kann ich nicht wirklich beurteilen, da die Gespräche immer oberflächlich waren.
Top
Hängt aber vom Projekt ab.
Der große Zusammenhalt unter den Kollegen und die gegenseitige Wertschätzung.
Die flachen "Hierarchien" (der Vorstand weiß, was bei den Entwicklern los ist und andersherum, überhaupt gibt es eigentlich keine Hierarchie).
Die selbstverständliche Transparenz.
Das große gegenseitige Vertrauen.
Das Familiengefühl, dass alle irgendwie miteinander füreinander verantwortlich sind - und das täglich leben.
Weiter so! Es wird immer irgendwelche Ideen geben, die müssen nur weiterhin sinnvoll umgesetzt werden (also so wie jetzt schon).
tolle Kollegen, die gerne helfen und für einen Spaß zu haben sind
Ziel von andrena ist es, dass jede/r Zeit für eine Familie, Hobbys etc. hat. Das wird auch so gelebt.
Während der Einarbeitungszeit gibt es (ca 2 Jahre lang) einiges an Programm. Ansonsten hat man pro Jahr ein gewisses Budget (Zeit und Geld), die genutzt werden sollen/dürfen. Was man dabei lernt, kann man sich selbst aussuchen. Manchmal gibt es auch projektspezifisch nochmal eine Schulung/Vorbereitungskurs.
Gerade im Bereich Sozialleistungen punktet andrena immer wieder. Neustes Beispiel: bereits Mitte März 2020 (Beginn der Corona-Krise in Deutschland) wurde ein Posten "Kinderbetreuung" eingerichtet, auf den Eltern, wenn sie keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, weil Schulen/Kitas geschlossen sind, ihre Arbeitszeit buchen können. Dazu kommen ganz selbstverständlich die "gängigen" Sozialleistungen wie betr. Altersvorsorge, Jobticket, Obst am Standortbüro etc.
Sehr, sehr gut. Man hilft sich immer gegenseitig und hat viel Spaß bei der Arbeit
Ältere Kollegen werden wegen ihrer Erfahrung geschätzt, die sie sehr gerne weitergeben.
Gerade in Corona-Zeiten, aber auch sonst verhalten sich Vorstand/Geschäftsführung/Vorgesetzte sehr transparent. Bei Fragen wird sich sofort drum gekümmert.
Man hat durchaus Mitspracherecht, was die Projektwahl angeht. Ob die Aufgaben interessant sind, liegt also auch ein bisschen in der eigenen Hand.
- Offene und angenehme Kolleginnen und Kollegen
- Abwechslungsreiche Aufgaben und Projekte
- Fokus auf agile Softwareentwicklung
- Durch den Kunde wird Arbeitsplatz, Urlaubsregelungen etc. bestimmt
- Attraktive Angebote für erfahrene Mitarbeiter schaffen, um sie zu halten oder neue zu bekommen
- nur agile Projekte annehmen, da es sonst einen Wiederspruch zur agilen Softwareentwicklung gibt
Lob kommt von Vergesetzten, Betriebsklima ist gut
andrena steht für hohe Qualität und agile Softwareentwicklung, ist aber nicht überall bekannt
Prinzipiell kann immer Urlaub genommen werden und die Arbeitszeiten sind nicht fest, es kommt aber auf das Projekt an
Für Weiterbildung wird durch Budget gesorgt, Karrierechancen gibt es nur bedingt
Für Einsteiger fair, in großen Firmen bekommt man mehr. Gehalt wird durch Bonus gepusht
Es gibt immer wieder soziale Events, auf Umwelt oder Klimaschutz wird nicht besonders geachtet.
Kollegen gehen ehrlich und sehr offen miteinander um, es wird geholfen und ausgetauscht
Ältere Kollegen werden eingestellt, allerdings gibt es einen Mangel an älteren Kollegen
Vorgesetzte sind sehr offen und versuchen das Beste für den Mitarbeiter zu erreichen
Teilweise auf dem neuesten Stand der Technik, teilweise noch nicht, ist aber im Umbau
Regelmäßige Meetings über die aktuelle Lage der Firma und regelmäßige Meetings im Standort
Jeder hat die gleiche Chancen, mehr Verantwortung zu übernehmen
Aufgaben sind je nach Projekt unterschiedlich. Je nachdem welche Projekte es zur Zeit gibt, desto interessanter oder nicht können die Aufgaben sein
So verdient kununu Geld.