Grausamer Arbeitgeber :(
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts. Tut mir Leid das sagen zu müssen.
Man sieht dort Tag um Tag, wie die Mitarbeiter sich abmühen, dem Arbeitspensum irgendwie gerecht zu werden.
Traurige Gesichter, gehetzte Körper und erschöpfte Seelen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- zu viele Nebenaufgaben (Telefon, Personalgespräche, Teambesprechungen, Abteilungsbesprechungen, Standortübergreifende Besprechungen, E-Mails, Kundenbeschwerden bearbeiten, Lagertätigkeit, Bestellungen) die der eigentlichen Arbeit die Zeit klauen,
- Kompromisslosigkeit,
- kein wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitenden,
- große Defizite in Arbeitssicherheit und Datenschutz
Verbesserungsvorschläge
klarer Kommunizieren, anstatt um den Brei herumzureden.
Lösungsorientierter werden - Probleme erkennen und Lösungsplan erarbeiten.
Transparenter werden - zu den Mitarbeitenden als auch zu den Kunden.
Mitarbeiter schätzen lernen - die geben da jeden Tag ihr bestes.
Mitarbeiter in Entscheidungen mit einbeziehen und nicht vor vollendete Tatsachen stellen.
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht eine große Überlastung und Überforderung, auf allen Seiten. Dadurch gibt es auffällig Häufig gesundheitliche Ausfälle im Team (Migräne, körperliche Erschöpfung bis Burnout).
Es wird gedroht: Wir schreiben rote Zahlen, wenn wir das nicht in den Griff bekommen, wird es diesen Standort nicht mehr geben!
Probleme werden auf die Schultern der Mitarbeiter abgeladen.
Stress und Unzufriedenheit begleiten einen durch den Tag - jeden Tag.
Kommunikation
Es gibt wöchentlich Personalgespräche, eine Teambesprechungen, eine Abteilungsbesprechungen, eine Standortübergreifende Besprechungen, eine Leitungsbesprechung (der leitenden TA's). Darüberhinaus die Möglichkeit mit einem Ombudsman zu reden (soll man wohl mit Vorsicht genießen).
Es wird also viel geredet. Aber ohne Lösungsorientierung.
Ich habe fast jede Woche mindestens ein Personalgespräch mit der Leitung, teilweise auch mit der Personalleitung oder wer halt gerade da ist um seinen Senf dazuzugeben. Alle dürfen Kommunizieren, was ihnen gerade an dir nicht passt und dann wirst du wieder in deine Abteilung geschickt.
Teilweise ohne Sinn und Verstand. Ungefilterter nonsense.
Kollegenzusammenhalt
Das Team ist zerrüttet. Wer kann geht.
Work-Life-Balance
Du bleibst solange bis alles fertig ist. Auch wenn das 10 Stunden sind.
Und dann kommst du am nächsten Tag wieder und leistest das ggfs. nochmal erneut. Auch am Samstag. 6 Tage die Woche.
Ausgleich deiner Überstunden kannst du dann aber auch nicht nehmen, da zu wenig Personal da ist, um deinen Verlust aufzufangen.
Vorgesetztenverhalten
Unqualifiziert und Gefühlsgesteuert.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit im Labor ist immer Spannend.
Gleichberechtigung
Es gibt die Arbeiterschaft (das niedere Volk) und die Führungsebene.
Umgang mit älteren Kollegen
wertgeschätzt wird keiner, egal ob alt oder jung.
Arbeitsbedingungen
Technik steht kaputt überall im Weg. Abteilungen haben nicht genug Platz in Ihren Räumlichkeiten, arbeiten teilweise über drei Räume verteilt. Arbeitsschutz wird nicht ernst genommen. Krebserregende Xylol-Gase kriechen regelmäßig über die Flure. Zusätzlich gibt es schwarzen Schimmel in der Lüftung, der tagtäglich eingeatmet wird.
Bei Überforderung der Mitarbeiter, wird einfach lächelnd weggeschaut.
Ich erinnere mich an einen Moment, in einer Besprechung, wo eine Kollegin weinend (schluchzend) am Tisch saß aber niemand eingeschritten ist. Die Besprechung wurde einfach Fortgeführt und danach sind alle gegangen, als wäre nie was gewesen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dazu fällt mir nur ein, das der Datenmüll ebenfalls falsch entsorgt wurde, um Müllkosten zu sparen.
Eure Daten - für alle im Papiermüll frei zugänglich ;)
Gehalt/Benefits
keine Gehaltserhöhungen, keine Boni oder Sonderauszahlungen, kein Inflationsausgleich. Samstagsdienst-Zuschlag sind Netto 10 Euro.
Image
Unsere Kunden haben ihr Vertrauen schon lange verloren.
Mehrmalige Umzüge des Labors wurden verschwiegen, wodurch es jedoch zu Verzögerungen in der Abarbeitung kam. Auch die Qualität litt in der Zeit besonders. Befunde kamen nicht da an, wo sie sollen. Auch aktuell bleibt vieles, aufgrund mangelndem Personal, liegen - wird an andere Standorte geschickt, was zu einer riesigen Verzögerung in der Abarbeitung und Befundung führt. Zu den Kunden heißt es: "Es liegt ein technisches Problem vor, wir arbeiten an einer Lösung."
Karriere/Weiterbildung
man bekommt ein paar Videos die man sich anschauen soll. Danach Unterzeichnet man, dass man an der Weiterbildung teilgenommen hat.
Aber das ist ja oft so.