Absolute Zeitverschwendung für Praktikantinnen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Führungskraft schien Nahbar und kommunikativ, jedoch zeigte sich oft auch ein Bild dass davon sehr stark abweichte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die wehemente Ablehnung von Home Office und das Micromanagement (siehe Daily Recap als deutlichste Ausprägung), sowie die hohe Leistungserwartung trotz schlechter Bezahlung.
Verbesserungsvorschläge
Weniger Ich, mehr Wir. Wer ein Unternehmen gründen und Führen will kann das nicht nur für seinen eigenen Nutzen tun.
Arbeitsatmosphäre
Tolles Team und stets freundliche Stimmung im Office, jedoch hatte ich das Gefühl dass man stark darauf achten muss was man zu wem sagt und ich glaube vieles wurde einem Vorenthalten. Dieses Gefühl hat leider alles andere überschattet.
Work-Life-Balance
Für die Lage ausserhalb Münchens und den damit einhergehenden langen Arbeitsweg finde ich es frech kein Home-Office zu erlauben. Vor Allem nachdem man sieht dass andere Mitarbeitende ständig Zuhause sind und andere es nicht dürfen.
Gehalt/Benefits
Wenig Gehalt, und noch weniger Leistungen gegenüber Arbeitnehmern. Es gibt nicht mal Wasserflaschen und auch keine Spülmaschine in der "voll ausgestatteten" Küche. Zudem werden keine Parkplätze auf dem Firmengelände bereitgestellt, obwohl viele mit dem Auto kommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Absolut kein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln. Viele "Designs" finde ich auch eher fragwürdig und heute nicht mehr als "politisch korrekt" einzuordnen.
Kollegenzusammenhalt
Tolles Team, jedoch gab es unter der Oberfläche ein paar Feindschaften die das Arbeitsverhältnis zwischeneinander erschwerten.
Vorgesetztenverhalten
Dor Führungskraft schien sehr professionell und ambitioniert, jedoch bröckelte dieses Bild mit der Zeit. Mitarbeitende wurden nicht gleich behandelt und es gab einzelne Personen die das öfter zu spüren bekommen haben.
Arbeitsbedingungen
Absoulte Kontrollsucht seitens der Führungskraft. Es wird verlang jeden Tag einen sogenannten Daily Recap zu verfassen und per Mail ans Management zu schicken. Somit kann geprüft werden, was man den ganzen Tag macht und wann man das Office verlässt. Es gab auch Situationen, in denen Praktikantinnen ins Büro gerufen wurden, weil sie eine viertel stunde früher gegangen sind und es mit dem Team abgesprochen war.
Kommunikation
Die Kommunikation war stets direkt und freundlich, jedoch musste man teilweise sehr oft nachfragen vor Allem bei HR, wenn man Sachen benötigte und immer nachlaufen.
Gleichberechtigung
siehe oben
Interessante Aufgaben
Zum einen wird einem im Bewerbungsgespräch sehr viel an "Erfahrung" versprochen, die man sammeln kann. Jedoch habe ich festgestellt, dass die wirkliche arbeit sehr auf dem gleichen Niveau bleibt. Man wird fast nicht eingelernt und es wird trotzdem erwartet, dass man alles schon kann, obwohl sogar Vorgesetzte die Aufgabenbereiche noch nicht ganz verstanden haben. Das macht es schwierig wirklich effektiv zu arbeiten und mituzuhelfen und man wird immer wieder zu den gleichen "Praktikantenarbeiten" verdonnert.