34 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
34 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
34 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe tatsächlich keine Verbesserungsvorschläge. Ich habe mich trotzdem der vielen Bewerbungsgespräche stets gut aufgehoben und gut behandelt gefühlt. Im Nachhinein waren alle Gespräche sinnvoll. Alle Gesprächspartner waren sehr kompetent und freundlich.
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Negatives
• Sehr lange Reaktionszeit: Auf die Bewerbung kam erst nach über 4 Wochen eine Rückmeldung.
• Unklare Coding Challenge: Die Aufgabenstellung hätte klarer formuliert sein müssen. Erwartungen "zwischen den Zeilen" führen nur dazu, dass Bewerber:innen Zeit in Vermutungen statt in die Lösung investieren.
• Druck im Prozess: Nachdem es zu Beginn sehr lange still war, wurde dann plötzlich hoher Druck aufgebaut, möglichst kurzfristig Termine wahrzunehmen (mehrere Mails und Anrufe).
• Chaotische Terminplanung: Erst wurde nach viel Hin und Her ein verbindlicher Gesprächstermin vereinbart, dann kam zwei Tage vorher die Absage.
• Kurzfristige Absage: Die Entscheidung für eine:n Mitbewerber:in hätte auch wenige Tage später getroffen werden können – so vermittelt es den Eindruck, dass nicht die Menschen, sondern nur Projekt-Deadlines im Mittelpunkt stehen.
Verbesserungsvorschläge
• Bewerbungsrückmeldungen zügiger und planbarer gestalten (keine 4+ Wochen Funkstille).
• Coding Challenges so klar wie möglich formulieren – das spart Zeit auf beiden Seiten.
• Bewerbungsprozesse ohne unnötigen Druck gestalten; Bewerber:innen brauchen faire Vorlaufzeiten.
• Getroffene Termine respektieren – Absagen kurz vor dem Gespräch sind unprofessionell.
• Entscheidungen nicht ausschließlich an Projektdruck ausrichten, sondern den Umgang mit Bewerber:innen wertschätzender gestalten.
Ich habe mich bei AOE für ein Praktikum beworben und wurde gebeten, eine aufwendige Coding Challenge zu absolvieren, die mich eine Woche intensiver Arbeit gekostet hat. Danach wurde mir mitgeteilt, dass mein Code überprüft wird und ich zeitnah Feedback erhalten würde.
Zwei Wochen lang passierte nichts. Auf meine Nachfrage bekam ich nur eine vage Erklärung, dass mein Code in der ganzen Zeit nicht einmal gesichtet wurde. Besonders irritierend war, dass mir zwischenzeitlich gesagt wurde, es sei bereits ein passendes Team gefunden – was offensichtlich nicht der Wahrheit entsprach. Statt eines Feedbacks erhielt ich eine Woche später lediglich einen Anruf mit der Möglichkeit, meinen Code erneut zu schicken. Wenige Tage danach folgte die nächste Überraschung: Es gäbe keinen Platz mehr für mich.
Der gesamte Bewerbungsprozess wirkte chaotisch und unorganisiert, und die Kommunikation war extrem unprofessionell. Wenn von Bewerber:innen verlangt wird, sich intensiv mit einer Challenge zu beschäftigen, sollte man zumindest erwarten können, dass der Code auch zeitnah überprüft wird und man nicht wochenlang hingehalten wird.
Zusätzlich empfand ich das Feedback als unausgewogen. Einige Kritikpunkte wirkten eher wie Nitpicking als tatsächliche Probleme. Beispielsweise waren die leeren Verzeichnisse absichtlich für Skalierbarkeit angelegt, was eigentlich ein Vorteil ist. Ebenso wurde eine ungenutzte Komponente bewusst für zukünftige Erweiterungen eingeplant und entsprechend kommentiert. Kleinere Styling-Duplikate oder doppelte CSS-Regeln haben keinen Einfluss auf die Funktionalität und sind in der Praxis leicht behebbar. Schade war, dass solche Details negativ hervorgehoben wurden, während positive Aspekte wie mein durchdachter Aufbau oder der Einsatz eines modernen Styling-Frameworks nicht einmal erwähnt wurden.
Ich kann diesen Bewerbungsprozess absolut nicht empfehlen.
Bewerber haben nun mal auch keine Zeit zu vergeuden/verschenken.
Gelaufen ist so:
1. Erstes Interview alles toll Teilzeit und Full-Remote, aber es muss eine andere Stelle sein
2. Challenge gleich im ersten Interview mitgegeben
3. Am nächsten Tag die Absage, weil das Team der anderen Stelle Teilzeit nicht anbietet
Hätte so laufen sollen:
1. Vor dem ersten Interview abklären:
a. Welche Stelle in Frage kommt
b. Full-Remote mit Teilzeit in dem jeweiligen Team ja oder nein
2. Absage schon vor dem ersten Interview
Hier wird Agiles Arbeiten groß geschrieben.
Ich hatte zwei Kennenlerngespräche, in denen mich als Bewerber die Organisation des Teams bei den anfallenden Aufgaben interessiert hat. Begeistert wurde mir geschildert, wie man sich allmorgendlich im Team-Meeting koordiniert und das dann agil nennt...
Mit Agile Work habe ich nun schon in mehreren Unternehmen meine persönliche Erfahrung gemacht. Sobald ein Arbeitgeber mir mit Agilem Arbeiten kommt, nehme ich die Beine in die Hand und laufe.
Allmorgendlich koordiniert sich das Team hier in Meetings, um die Aufgaben zu verteilen, anstatt per se Funktionen und Verantwortlichkeiten zu bestimmen und dauerhaft festzulegen. Diese "agile Art" sich tagtäglich neu abzustimmen grenzt an eine völlig ineffiziente Arbeitsweise und ist vollkommen sinnbefreit. Würde man in den Konzernen, in denen ich tätig war bzw. bin tagtäglich so viel Zeit für grundlegende Koordinierung verschwenden, käme man überhaupt nicht vorwärts. Aber hier fällt der Bewerbereingang natürlich kleiner aus. Dass man dann trotzdem derart viel Koordinierung beetreiben muss und jeden Morgen sinnlos Zeit in Meetings verschwendet, macht es dann umso unverständlicher.
Agiles Arbeiten bietet Arbeitnehmern keine Flexibilität und vergrault die Mitarbeiter. Mich hat es als Bewerber zumindest direkt abgeschreckt und der Gehaltsvorschlag konnte dann eh nicht mit anderen Angeboten konkurrieren.
Gerne noch mehr Fragen stellen. Teaminterview erläutern.
Offen über die Gehaltsvorstellungen sprechen und das entsprechend kommunizieren. Zu Beginn des Prozesses wurde über meine Gehaltsvorstellungen gesprochen und von einer der AOE Recruiterin abgesegnet. Zum Ende des Prozesses hat die Gehaltsvorstellungen dann plötzlich nicht mehr zu den Vorstellungen des Unternehmens gepasst, sodass man versucht hat mich herunter zu handeln. Ich hatte leider den Eindruck, dass eine Mitarbeiterin aus dem Recruiting zu Beginn des Prozesses die Gehaltsvorstellungen einfach zugesagt hatte, ohne diese intern absegnen zu lassen. Schade.
Zudem hätte ich mir gewünscht zwischendurch mehr Transparenz durch eine bessere Kommunikation gewünscht. Zwischen dem ersten und zweiten Interview ist sehr viel Zeit vergangen und die vorherigen Versprechen sich zu einem bestimmten Stichtag zu melden, wurde nicht eingehalten. Eine zwischenzeitliche Kommunikation hätte mir mehr Sicherheit gegeben. Eine zeitliche Verzögerung ist ja nicht schlimm, solange der Bewerber informiert wird. Ansonsten war es ein angenehmer Bewerbungsprozess.
So verdient kununu Geld.