Katastrophe
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gratis Wasser
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe Punkte oben
Verbesserungsvorschläge
Die Führung müsste grundlegend erneuert werden. Statt „Hobby-Psychologen“ braucht es Menschen mit Verstand und Niveau.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist toxisch. Eigene Meinungen werden von der Führungskraft sanktioniert, Mitarbeitende gegeneinander ausgespielt und abwertendes Verhalten aktiv gefördert.
Image
Kunden verbinden das Unternehmen hauptsächlich mit Frust und hohen Preisen. Ein positives Außenimage gibt es nicht. Mitarbeitende schämen sich teilweise, für diesen Arbeitgeber zu arbeiten.
Work-Life-Balance
Die Schichtplanung erfolgt ausschließlich durch den Meister und wird nach persönlichem Ermessen gestaltet. Mitarbeitende, die aus seiner Sicht nicht zusammenpassen, werden nicht gemeinsam eingeplant. Die Arbeitszeiten variieren stark, wodurch die Ruhezeiten zwischen den Diensten sehr ungleich ausfallen. Dies ist auf Dauer sowohl körperlich als auch geistig belastend und stellt einen klaren negativen Faktor dar.
Karriere/Weiterbildung
Wozu weiterbilden? Es gibt keine Karrieremöglichkeiten. Mitarbeitende werden klein gehalten, damit die Distanz zur Geschäftsführung bestehen bleibt. Weiterbildung wirkt daher sinnlos.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt auf Mindestlohnniveau. Es gibt keinen Grund, diesen Arbeitgeber finanziell zu bevorzugen!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und Sozialbewusstsein sind hier kein Thema, eher ein Tabu. Kunden, die in Not sind oder emotional reagieren, müssen den maximalen Preis zahlen, ohne Ausnahmen oder Umwege. Es geht ausschließlich darum, schnell zu sein und die Kunden zur Kasse zu bringen.
Kollegenzusammenhalt
Es fehlt jeglicher Zusammenhalt. Misstrauen und gegenseitige Kontrolle prägen den Arbeitsalltag. Selbst alltägliche Themen wie das Lüften führen zu unverhältnismäßig großen Konflikten. Wenn bereits an solchen Kleinigkeiten Spannungen eskalieren, ist die Situation insgesamt äußerst kritisch.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nur wenige ältere Kolleginnen und Kollegen. Viele Mitarbeitende haben Angst um ihre Zukunft, da das Gehalt kaum zum Leben reicht. Häufig arbeiten Mitarbeitende hier neben einem zweiten oder sogar dritten Job. Das ist sehr bedrückend.
Gleichzeitig erwirtschaftet APCOA europaweit hohe Umsätze, während diese wirtschaftliche Stärke bei den Mitarbeitenden nicht ankommt.
Vorgesetztenverhalten
Es reicht von körperlichen Übergriffen bis hin zu herablassenden Kommentaren. Mitarbeitende werden kontrolliert und teilweise aktiv verfolgt, wenn sie auf dem Weg zur Toilette ein Handy bei sich haben. Wenn Ansprechen oder Aufhalten nicht ausreicht, werden zusätzlich Schilder angebracht, die Smartphones auf der Toilette verbieten. Der Meister begründet dies mit der Angst, die Kundschaft könne leiden, weil Mitarbeitende angeblich auf dem WC Spiele spielen.
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude selbst ist modern und die WCs sind sauber. Die Kaffeemaschine ist allerdings stark verschmutzt, sodass man das Getränk lieber meidet. Positiv ist jedoch, dass kostenloses Wasser und Sprudel bereitgestellt werden.
Gleichberechtigung
Frauen werden respektlos und herabwürdigend behandelt, ebenso Mitarbeitende mit dunklerem Hautteint. Das Verhalten wirkt rückständig und nicht zeitgemäß, obwohl es sich offiziell um einen modernen Arbeitsplatz handeln soll.
Interessante Aufgaben
Es besteht ein dauerhaft wechselnder Kundenkontakt, der situationsabhängig positiv, emotional oder auch aggressiv sein kann. Wer Abwechslung sucht, findet diese hier definitiv. Allerdings ist Abwechslung auch das Einzige, was dieser Arbeitsplatz bietet, darüber hinaus gibt es kaum weitere positive Aspekte.
