Hier möchte man nicht gerne sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der logistische Bereich, mit dem die apo wirbt, ist sicherlich sehr leistungsfähig und auch interessant. Aber den habe ich nicht kennengelernt. Im kaufmännischen Bereich sollte man doch eher die Finger lassen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So ziemlich alles. Da kann es eine sehr gute Kantine leider nicht retten.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge:
1.) Bewertungssystem für das mittlere Management einführen um Führungsergebnisse transparent zu machen (bspw. Teamecho).
2.) Damit einhergehend: Feedback- und Fehlerkultur einführen.
3.) Sinnvolle (KI-gestützte) Tools einführen.
4.) Dokumentation der internen Prozesse einführen um Onboarding neuer Kollegen besser zu gestalten (IST-Zustand: Chaos-Prinzip)
Und als Königsdisziplin: Eine gemeinsame und positive Unternehmenskultur aufbauen mit dem Ziel die apo zu einem positiven Ort der Begegnung zu machen, wo man sich gerne einbringt und auch Top-Leistung bringen kann.
Arbeitsatmosphäre
Habe ich als eisig empfunden. Man sitzt im Büro nebeneinander, aber Gespräche sind aufgrund des hohen Workloads jedes einzelnen sehr selten. Es gibt einen harten Kern, der sich gut kennt und sicherlich etwas mehr im Austausch ist. Aber das ist eher die Ausnahme. Leider reden die Kollegen auch übereinander.
Image
Die apo hat kein Image. Der Kunde kauft, weil es billig ist und weil die Domains ganz gut funktionieren. Keine Außenkommunikation. Selbst die Mitarbeiter sind auf LinkedIn & Co. ganz still. Keiner wagt sich aus der Deckung.
Work-Life-Balance
Mentale Dauerbelastung, hoher Workload und Hamsterrad drücken auf die Stimmung (auf die Eigene und die Anderer).
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Müll wird getrennt.
Kollegenzusammenhalt
Das berühmte Messer im Rücken... Wie bereits erwähnt: Die Kollegen reden übereinander und das nicht im Positiven. Leider ist das auch kein Einzelfall, sondern (in den Abteilungen, welche ich kennenlernen durfte) etabliert. Die Teamleads nehmen sich hier nicht aus.
Vorgesetztenverhalten
Kein Führungsverständnis, kein klares Rollenbild und ich glaube nicht, dass die eigene Führungsrolle überhaupt angenommen wurde. Das Ergebnis war: Mikromanagement, keine Fehlerkultur, Verbale Fehltritte und Überforderung. Der eigene Stress wurde 1:1 durchgeleitet und man wurde "vor dem Bus geworfen". Erfolge gehen auf Konto des Vorgesetzten, Misserfolge auf das Konto der Mitarbeiter. Von Führungskompetenz kann hier keine Rede sein.
Arbeitsbedingungen
Das Equipment ist durchgerockt. Gebrauchte Notebooks und Handy (iPhone 11). Unter den Tischen klebt alles mögliche. Die Tastaturen und Mäuse möchte man freiwillig nicht anfassen. Vieles funktioniert nicht.
Kommunikation
Wird intern viel drüber gemeckert, aber für mich persönlich war es okay.
Interessante Aufgaben
Excel (SVerweis)