Viel Fassade, wenig Fairness und dauerhaft zu viel Belastung
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wurde viel Wert auf ein lockeres und modernes Auftreten gelegt. Hinter den Kulissen fehlte es allerdings häufig an Klarheit, Verlässlichkeit und professioneller Kommunikation. Zusätzlich gab es innerhalb des Teams aus meiner Sicht unnötige Dynamiken, bei denen eher übereinander als miteinander gesprochen wurde. Einzelne Kolleg haben gezielt Informationen weitergetragen oder Sachverhalte aus meiner Sicht nicht immer korrekt dargestellt, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet hat.
Work-Life-Balance
Dauerhafte Überlastung war eher Normalzustand als Ausnahme. Die Abteilung war personell sichtbar zu knapp besetzt, trotzdem wurde immer weiteres Arbeitspensum verteilt. Nachhaltige Entlastung fand praktisch nicht statt.
Vorgesetztenverhalten
Der Führungsstil war aus meiner Sicht schwierig. Nach außen sehr kumpelhaft und locker, gleichzeitig hatte ich mehrfach den Eindruck, dass Kritik oder negative Entscheidungen eher indirekt und hintenrum kommuniziert wurden. Dazu kamen regelmäßig flapsige Kommentare, die nicht unbedingt zu einem professionellen Führungsverhalten beigetragen haben.
Gleichberechtigung
Die Homeoffice-Regelungen wirkten willkürlich und wenig fair. Während ein Großteil des Bereichs fast vollständig remote gearbeitet hat, galten für Mitarbeitende vor Ort deutlich strengere Anwesenheitsregeln. Eine nachvollziehbare Begründung dafür war nicht erkennbar.
Arbeitsbedingungen
Alte Technik, wenig Flexibilität. Verklebte alte Tastaturen, kabelgebundene Mäuse.
Gehalt/Benefits
Für die Pharmabranche aus meiner Sicht enttäuschend bezahlt. Die Erwartungshaltung an Leistung, Flexibilität und Einsatzbereitschaft stand in keinem angemessenen Verhältnis zur Vergütung
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote waren praktisch nicht vorhanden bzw. wurden zumindest in meiner Zeit nicht aktiv gefördert. Entwicklungsmöglichkeiten wirkten insgesamt wenig priorisiert.