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Bewertung

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Zu schnell gewachsen

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei apo.com Group GmbH in Markkleeberg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt liegt im Branchenvergleich im soliden Mittelfeld. Remote-Arbeit ist grundsätzlich möglich, und die Arbeitszeiten sind formal flexibel gestaltet. Gelegentlich gibt es interessante technische Aufgaben mit echtem Entwicklungspotenzial.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Entscheidungen werden oft spontan und ohne ausreichende Kommunikation getroffen, was besonders remote Arbeitende benachteiligt. Wertschätzung fehlt nahezu vollständig. Weiterbildung wird versprochen, aber nicht gelebt. Der soziale Zusammenhalt leidet unter dauerhaft hohem Druck und fehlender Führungskompetenz.

Verbesserungsvorschläge

Transparentere und frühzeitigere Kommunikation – insbesondere bei personellen Veränderungen und neuen Prozessen. Weiterbildungsbudgets einführen und tatsächlich nutzen. Führungskräfte stärker in konstruktiver Feedbackkultur schulen. Remote-Mitarbeitende gleichwertig einbinden, anstatt sie bei wichtigen Entscheidungen zu übergehen.

Arbeitsatmosphäre

Wertschätzung ist kaum vorhanden, der Umgangston wirkt oft unprofessionell und auf Führungsebene zeigt sich häufig eine deutliche Überforderung.

Kommunikation

Änderungen bei Regeln, Tools oder Prozessen kommen oft ohne Vorwarnung und werden spontan durchgesetzt – remote Arbeitende werden dabei regelmäßig übergangen. Beispiel: Jahresgespräche wurden kurzfristig für alle angekündigt, mit der Erwartung, persönlich nach Leipzig zu reisen. Personalabgänge werden dem Team gegenüber meist verschwiegen. Der CEO teilt gelegentlich Zahlen, die jedoch wenig aussagekräftig sind. Die Kommunikation wirkt insgesamt sachlich bis kalt – ein echtes Miteinander fehlt.

Kollegenzusammenhalt

Früher war der Zusammenhalt deutlich besser. Inzwischen hat die anhaltende Arbeitsbelastung, kombiniert mit fehlendem Lob und steigendem Druck, merklich Spuren hinterlassen. Teamchats sind kaum noch aktiv, und gemeinsame Events finden so gut wie nicht mehr statt.

Work-Life-Balance

Das gestiegene Arbeitsvolumen und die Tatsache, dass viele Kolleginnen und Kollegen dauerhaft im Überstundenmodus arbeiten, erzeugen einen sozialen Druck, den man kaum ignorieren kann – ungeachtet der offiziell flexiblen Arbeitszeiten.

Vorgesetztenverhalten

Feedback wird selten sachlich aufgenommen, sondern oft persönlich genommen – und gelangt vermutlich gar nicht erst nach oben. Die Führungsebene wirkt eher wie ein Puffer, der kritische Rückmeldungen vom Management fernhält, als eine Instanz, die konstruktiv vermittelt.

Interessante Aufgaben

Gelegentlich durchaus vorhanden. Es gibt viel Potenzial für Modernisierungen und neue Ansätze, doch fehlt es an Zeit und Budget. Was in diese Richtung passiert, geschieht meist auf private Initiative der Entwicklerinnen und Entwickler – in ihrer Freizeit.

Gleichberechtigung

Aufstiegschancen scheinen für Frauen vergleichbar zu sein.

Arbeitsbedingungen

Die Grundausstattung ist vorhanden, aber mehr ist kaum zu erwarten. Eigene Erfahrungen waren in Ordnung, allerdings berichten andere Entwicklerinnen und Entwickler, dass sie lediglich einen Laptop erhalten haben und zusätzliches Zubehör selbst beschaffen mussten – nach langwierigen, letztlich erfolglosen Versuchen, dies über die IT-Abteilung zu klären.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im oberen Mittelfeld der Branche, ist aber nicht herausragend. Neueinstellungen erfolgen zunehmend mit Fokus auf Kostenoptimierung. In der Praxis entstehen dadurch Kommunikationshürden, die den ohnehin belasteten Austausch im Team weiter erschweren..

Image

Nach außen hin ist das Unternehmen wenig sichtbar. Intern ist das Vertrauen – zumindest im IT-Bereich – nach persönlichem Eindruck auf einem sehr niedrigen Niveau.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten existieren, sind aber rar. Viele Teammitglieder streben bewusst keine Führungsrolle an, um dem chaotischen Managementstil zu entgehen. Weiterbildung wird im Vorstellungsgespräch versprochen, in der Praxis jedoch seit Jahren nicht umgesetzt. Ein Team hatte eigenständig alle zwei Wochen einen halben Weiterbildungsfreitag eingeführt – auch das wurde irgendwann, vermutlich aus Budgetgründen, gestrichen.


Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.