Hohe Fluktuation, keine Zukunftsplanung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Unter den Mitarbeitern herrscht ein freundlichen und respektvollen miteinander (Ausnahmen gibt es leider überall).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Führungsstil der Filialleitung und der darüber hinausgehenden Instanzen ist sehr fragwürdig, da nur mit konstantem Druck auf jeder Ebene gearbeitet wird. Es geht nur um Zahlen und Umsatz.
Verbesserungsvorschläge
Personalmanagement: Die Kommunikation bezüglich strategischer Entscheidungen und Veränderungen könnte transparenter gestaltet werden. Es wäre wünschenswert, frühzeitiger in Planungsprozesse einbezogen zu werden, um eine höhere Akzeptanz und eine bessere Umsetzung zu gewährleisten. Insbesondere im Bereich der Personalentwicklung könnten klarere Karrierepfade und gezielte Weiterbildungsangebote geschaffen werden, um die Mitarbeitermotivation und -bindung langfristig zu stärken.
Führungskultur: Es besteht Potenzial in der Stärkung der Feedback-Kultur. Regelmäßiges, konstruktives Feedback – sowohl in Anerkennung guter Leistungen als auch zur Förderung der Weiterentwicklung – wäre von großem Wert. Eine Führungskraft, die sich stärker als Coach versteht, könnte die individuellen Potenziale der Mitarbeiter besser erkennen und fördern. Der Fokus sollte dabei vermehrt auf einer partizipativen Führung liegen, um die Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse zu integrieren und ihnen mehr Eigenverantwortung zu übertragen.
Arbeitsatmosphäre
Leider war die Stimmung oftmals sehr angespannt
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern war in Ordnung. Nur leider war die Kommunikation zwischen Mitarbeiter und Filialleitung sehr schlecht, aufgrund von autoritärem Führungsstil. Nach dem die Filialleitung neu besetzt wurde ist es deutlich besser geworden.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war zum großen Teil wirklich gut. Man hat sich gegenseitig unterstützt und sich für einander eingesetzt.
Work-Life-Balance
Durch Samstagsarbeit hatte man praktisch nur noch den Sonntag zur Erholung.
Vorgesetztenverhalten
Die meisten der Vorgesetzen haben deutlich klar gemacht, dass man sich nicht auf einer Augenhöhe befindet. Kritikpunkte der Mitarbeiter wurden oft als unwichtig eingestuft.
Interessante Aufgaben
Ich persönlich hatte die Möglichkeit durch die Unterstützung meiner Kollegen in der Optik sehr viel neues zu erlernen. Ansonsten war der Arbeitsalltag für mich persönlich aufgrund der wenigen Kundschaft eher monoton.
Image
Die Filialen wirken oft wie Massenabfertigungszentren. Die Kunden werden durch standardisierte Verkaufsgespräche geschleust, die wenig Raum für individuelle Bedürfnisse lassen. Das Fachwissen des Personals scheint zweitrangig zu sein, im Vordergrund stehen Verkaufsziele und Zusatzverkäufe von Veredelungen und Garantien.
Man muss Vorgaben von der Zentrale blind verfolgen, ohne das Feedback von den Filialen angenommen wird.
Karriere/Weiterbildung
Mein Antrag auf Bildungsurlaub und auf einen unbezahlten Urlaub für eine Aufstiegsweiterbildung wurden nicht genehmigt, auch wenn es mir im Vorhinein anders kommuniziert worden ist. Man interessiert sich nicht für die Weiterbildung von Mitarbeitern, weshalb viele das Unternehmen nach wenigen Jahren mit Frustration wieder verlassen.


