Die inszenierte Außenwirkung steht im klaren Widerspruch zu bewusst verborgenen internen Defiziten
Gut am Arbeitgeber finde ich
den Feierabend
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Interner Götterkomplex. Das ist ein Stadtwerk in Worms und nicht das Silikon Valley. Fremdscham des Grauens bei der Außendarstellung.
-Absurde Datenkomplexität die abteilungsübergreifend nicht umgesetzt wird.
-Man verschachtelt sich in unnötigen Projekten.
-Der Umgang mit wohlverdienten Kollegen, die der Führungskraft nicht passen.
Verbesserungsvorschläge
Gefühlt kann die Hälfte der Belegschaft rausgeschmissen werden, der Laden würde vermutlich immer noch so laufen wie er es tut.
Arbeitsatmosphäre
schlecht. Immer wieder erlebt wie Teams sich nicht leiden und passiv aggressiv kommuniziert wird, vor allem aber abteilungsübergreifend. Schuld wird von Abteilung zu Abteilung geschoben wenn gewünschte Ziele nicht erreicht werden. Keiner will dafür gerade stehen. Es wird sich in Projekten verzettelt oder Projekte ins Leben gerufen die zu nichts führen.
Image
Image beim Kunden ist eine Katastrophe. Das merkt man auch wenn man nicht direkt mit Kunden zu tun hat. Hohe Preise im Vergleich zur Konkurrenz und dazu eine schlechte Betreuung, naja da braucht man sich nicht wundern wenn Kunden abwandern. Würden mehr Kunden wissen wie einfach man einen Energievertrag zu einem Anbieter verlagern kann, könnte man den Laden dicht machen.
Image bei den Mitarbeitern ist fern jeglicher Realität, ebenso beim Vorstand. Teilweise abgehoben und arrogant. Dabei wäre Demut angebracht.
Work-Life-Balance
okay
Karriere/Weiterbildung
Wird nicht nach Kompetenzen vergeben, sondern nach eigenem Gusto. Menschlich teilweise sehr schwierige Charaktere, Aufstieg wird nach Wohlgefallen der Nase vergeben.
Gehalt/Benefits
solide
Umwelt-/Sozialbewusstsein
gut
Kollegenzusammenhalt
Zuerst dachte ich es wäre gut. Aber es bilden sich in jeder Abteilung Grüppchen. Da sollte man ganz vorsichtig sein.
Umgang mit älteren Kollegen
normal
Vorgesetztenverhalten
Ziele des Vorstands sind meist utopisch gewählt. Die Zahlen werden aus Gründen einfach auf glatte Zahlen gesetzt. Realistische Näherungswerte scheinen eine Fehlanzeige. Allgemein habe ich das Gefühl, einige Führungskräfte verfügen nicht über den Skill der Menschenführung, um der Position wirklich gerecht zu werden. Ganz zu schweigen davon, wie mit den Mitarbeitern umgegangen wird, die nicht in der Gunst des Vorgesetzten stehen, auch in Form von Überwachung.
Arbeitsbedingungen
Das erwartbare Minimum. Schreibtisch mit Laptop und Bildschirmen. Allerdings zu wenig Platz, ständig wird irgendwer oder irgendeine Abteilung umgezogen.
Kommunikation
Im Intranet wird viel kommuniziert, das meiste ist Selbstbeweihräucherung. Wichtige oder neue Anpassungen sollten zudem per Mail kommuniziert werden, da teilweise die Postings inflationär genutzt werden und komplett unter gehen. Die wirklich wichtigen Dinge über Personalveränderung werden eben genau nicht kommuniziert.
Interessante Aufgaben
okay