4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Grundsätzlich war der Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen wertschätzend.
Ursprünglich eine gute Reputation in der Region und bei künftigen Arbeitnehmern. Mittlerweile scheint sich das Image aber verschlechtert zu haben.
Urlaub wird schnell bewilligt, muss aber auch am Jahresbeginn komplett eingereicht werden.
Wenn keine Leute aus der Firma ausscheiden, ist eine Karriere schlecht möglich. Es wurde im Vorstellungsgespräch auf regelmäßige Weiterbildungen hingewiesen, die dann aber nie angeboten wurden.
Erfahrungsgemäß war das Gehalt etwas besser als in anderen privatwirtschaftlich Grabungsfirmen, was es jedoch nicht "gut" macht. (Fast) alle Mitarbeiter:innen sind studierte Fachkräfte, aber verdienen deutlich unter Wert.
Die Gehaltszahlungen waren in der Regel pünktlich, aber vor allem bei den Außenteams kam es zu Fehlbuchungen, was irgendwann dazu führte, dass der Lohn gestaffelt gezahlt wurde (rund 95% am Monatsende, die übrigen 5% bis Mitte des Folgemonats)
Für ein gesteigertes Umwelt-/Sozialbewusstsein hatte ich keine Anhaltspunkte gesehen.
Innerhalb des Kollegiums bestand immer ein guter Zusammenhalt und der Kontakt zu vielen Kollegen ist nach Ausscheiden aus der Firma nicht abgerissen.
Es werden auch ältere Leute eingestellt, aber dem Anschein nach, weil sie gut mit der Familie des Geschäftsführers bekannt sind und nicht zwangsläufig, weil sie sehr gut für die Stelle geeignet sind.
Ich hatte den Eindruck, dass die Geschäftsführung Druck von außen direkt an ihre Angestellten weitergeleitet haben. Teilweise hat diese auch gegen interne Qualitätskriterien verstoßen und ungehalten auf Hinweise darauf reagiert. Andere Vorgesetzte haben sich deutlich kollegialer verhalten.
Die Dienststelle in Engstlatt befindet sich in einem alten Fachwerkhaus, das zwar sehr schön aussieht, aber im Winter sehr kalt und im Sommer sehr aufgeheizt wird. Man versucht beiden Zuständen entgegenzuwirken. Die technische Ausstattung entspricht dem Standard moderner Büroausstattung oder ist sogar etwas besser.
Zwischen den einzelnen Teams lief die Kommunikation weitestgehend reibungslos. Allerdings lief in potentiell wichtigen Personalthemen die Kommunikation zwischen HR, Geschäftsleitung sehr schwierig. Kritik wurde teilweise ignoriert. Wünsche nach Personalgespräch wurden zwar nie abgelehnt, aber auch nicht fix terminiert. Erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist (z.B. Kündigung eingereicht wurde), wird zügig ein Gespräch angeboten.
Gefühlt bestanden kaum Aufstiegschancen (nur, wenn jemand aus der Firma ausgeschieden ist und eine andere/ein anderer hochgezogen würde). Gehalt wird aufgrund der Stellenbezeichnung gezahlt. Allerdings werden teilweise Personen, die erweiterte Aufgaben übernehmen, nicht entsprechend entlohnt (Leute, die Neueinsteiger anlernen oder Aufgaben übernehmen, die nicht von ihnen übernommen werden müssen, werden nicht dafür entlihnt
Wie in der Archäologie üblich hat jedes neue Projekt interessante, neue Eigenheiten.
Fachlich interessante Projekte und grundsätzlich gute technische Ausstattung. Zudem konnte keine Ungleichbehandlung oder Diskriminierung festgestellt werden.
Strukturelle und organisatorische Defizite auf Managementebene, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Projektorganisation und Mitarbeiterführung.
Führungs- und Managementkompetenzen sollten stärker professionalisiert werden. Fachliche Expertise allein reicht oft nicht aus; zusätzlich sind Kenntnisse in Organisation, Personalführung und Projektsteuerung erforderlich.
Zudem sollten die Zuständigkeiten zwischen Außendienst und Innendienst klarer definiert werden. Projekte werden im Außendienst umgesetzt, Bereiche aus dem Innendienst wie Datenverarbeitung arbeiten dem Außendienst zu.
Unterschied zwischen Außen- und Innendienst. Im Außendienst und der Fundbearbeitung wird die Atmosphäre als kollegial und pragmatisch wahrgenommen. In der Datenverarbeitung und Verwaltung war das Klima formeller und weniger kooperativ gestaltet.
Eine aktive Förderung von Teamkultur oder bereichsübergreifender Zusammenarbeit war kaum erkennbar. Wertschätzung wurde selten kommuniziert.
Unterschiedliche interne und externe Wahrnehmung. Intern: eher kritisch, insbesondere Organisation, Kommunikation und Führungsstruktur auf Managementebene. Extern: Gemischt. Innerhalb der Fachwelt stellenweise sehr kritische Wahrnehmung zu beobachten, Auftraggeber bewerten die Zusammenarbeit stark projektabhängig.
Die Firma selbst wirbt mit den Begriffen "modern, effizient, transparent und fair":
Modern (4/5) - zeitgemäße technische Ausstattung, Digitalisierung, hierarchische Strukturen.
Effizient (2/5) - einzelne Mitarbeitende engagiert und versuchen Arbeit effizient zu gestalten. Strukturelle und organisatorische Rahmenbedingungen erschweren dies jedoch erheblich.
Transparent (1/5) – Offener Austausch über wirtschaftliche Entwicklungen, strategische Entscheidungen oder organisatorische Hintergründe finden nur eingeschränkt statt.
Fair (2/5) - Es bestehen Unterschiede zwischen Anspruch und gelebter Praxis, insbesondere im Umgang mit Arbeitsbelastung, Entscheidungsprozessen und Kommunikation.
War geprägt von teils häufig wechselnden Einsatzorten und kurzfristiger Projektplanung. Teilweise der Branche geschuldet, teilweise schlechte organisatorische Rahmenbedingungen seitens der Firma. Urlaub sowie Freistellungen aus persönlichen Gründen waren grundsätzlich unkompliziert. Durch die nach unten verlagerte Verantwortung, entstand eine sehr hohe individuelle Belastung.
Aufstieg zum TechnikerIn oder Grabungsleitung ist schnell gegeben, aber eher dem Fachkräftemangel geschuldet als einer strukturierten Personalentwicklung. Externe Weiterbildungen sind nicht gegeben, interne Weiterbildungen finden nur in begrenztem Umfang statt und werden von Personen durchgeführt, die selbst keine geschulte Weiterbildung in diesem Bereich haben.
Positiv hervorzuheben ist die Koordinationsstelle im Bereich archäologischer Dokumentation, die bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter unterstützt. Guter Ansatz, der weiter ausgebaut werden könnte.
Branchenbedingt im Durchschnitt der Archäologie. Insgesamt zu gering für die Verantwortung, die man trägt.
Abhängig von der Firmenzugehörigkeit gab es eine betriebliche Altersvorsorge.
Gehaltsanpassungen sollten leistungsbezogen jährlich angepasst werden, wurde aber nicht umgesetzt. Gehaltserhöhungen wurden regelmäßig bei allen erstmal verneint, mit der Aussage die Branche läuft schlecht. Gleichzeitig werden Investitionen in Fahrzeuge aus dem oberen Preissegment für die Geschäftsleitung vorgenommen, was aus Sicht der Mitarbeitenden im Kontext regelmäßiger oder nur geringfügiger Gehaltserhöhungen schwer nachvollziehbar ist.
Einsatzbedingt ist ein hoher Fahrzeugeinsatz unvermeidbar. Potential zur Reduzierung von Emissionen bestünde durch stärkere Koordination von Fahrgemeinschaften zu den Einsatzorten, sodass Mitarbeitende häufiger gemeinsam in Firmenfahrzeugen anreisen, anstatt einzeln privat.
Durch zunehmende Digitalisierung hat sich der Papierverbrauch reduziert.
Im Außendienst und der Fundbearbeitung häufig kollegial und pragmatisch. In der Zusammenarbeit mit der Verwaltung und Datenverarbeitung war der Austausch häufig formeller und weniger lösungsorientiert, wodurch der bereichsübergreifende Zusammenhalt schwächer ausgeprägt wirkte.
Unterschiede im Umgang aufgrund des Alters waren nicht zu erkennen.
Deutlich zentralisiert, aber mit fehlender Verantwortungsübernahme. Verantwortung wird regelrecht nach unten verlagert. Kritik wird meist persönlich genommen; Reflexion und strukturelle Veränderungen finden auf Managementebene kaum statt.
Managementebene zeigt nur begrenzt erkennbare Führungsstrukturen, was zu fachlichen und organisatorischen Problemen führt.
Zudem entsteht vereinzelt der Eindruck, dass aus der Managementebene heraus über Mitarbeitende nicht immer respektvoll gesprochen wurde. Einzelne Kommentare wirkten unsensibel gegenüber persönlichen Umständen von Mitarbeitenden.
Technische Ausstattung und Bereitstellung der Arbeitskleidung war gut. Führungskräfte verfügten über ein Diensthandy, Laptop und projektbezogen bereitgestellte Firmenwägen.
Erheblicher Verbesserungsbedarf bei infrastrukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen: oft zu kleine Büro-/Aufenthaltscontainer, Heizlösungen nicht durchgehend organisiert, keine Kühlung der Container im Sommer, Qualität der Unterkünfte variierte stark (auf Missstände nur ungenügend oder verspätet reagiert).
Handhabung von Fahrtzeiten im Außendienst nicht durchgehend einheitlich geregelt.
Transport von Technik und Mitarbeitern wurde nicht als Arbeitszeit berücksichtigt.
Mitarbeitende mussten bei schlechter Projektlage Minusstunden aufbauen und diese später nacharbeiten.
Bei weiter entfernten Projekten wurde eine Anreise bereits am Sonntag erwartet, um Montag früh einsatzbereit auf der Baustelle zu sein (teilweise über längere Zeiträume von Monaten hinweg).
Die interne Kommunikation war geprägt von wenig Struktur und kurzfristiger Informationsweitergabe. Projektinformationen und Personaländerungen wurden oft spät kommuniziert. An Absprachen wurde sich oft nicht gehalten.
Ein Austausch über Ergebnisse, wirtschaftliche Entwicklungen oder strategische Ausrichtungen fand nur eingeschränkt statt. Interne Meetings wirkten stärker auf positive Selbstdarstellung ausgerichtet als auf kritische Reflexion.
Eine unterschiedliche Behandlung aufgrund von Geschlecht oder persönlichem Hintergrund war nicht erkennbar. Diskriminierende Strukturen oder Benachteiligungen konnten nicht festgestellt werden.
Fachlich war die Arbeit grundsätzlich abwechslungsreich und konnte auch anspruchsvoll sein. Tagesorganisation konnte selbständig gestaltet werden. Auf übergeordnete Strukturen hatte man intern nur wenig Einfluss.
Prinzipiell gut strukturiert und organisiert.
Bei schlechter Auftragslage werden im Stundenkonto Minusstunden berechnet, die bei guter Auftragslage nachgearbeitet werden müssen, was unzulässig ist.
In den letzten Jahren ist ein unnötiger Management—Wasserkopf entstanden, der letztlich finanziert wird durch diejenigen, die bei Wind und Wetter, Hitze und Schnee auf der Fläche stehen.
Auch wenn es legitim und notwendig ist, dass eine private Grabungsfirma Geld verdient, sollte der Fokus bei ArchaeoBW definitiv mehr auf der Archäologie liegen.
Kritikfähig werden
Generell wird seitens der Geschäftsleitungen und des Managements viel Druck aufgebaut, der über den branchenüblichen Zeitdruck hinausgeht. Dies führt zu einer hohen Fluktuation.
Entgegen der Einschätzung der Geschäftsleitung ist das Image der Firma ArchaeoBW sehr schlecht, jedenfalls was die übergeordnete Behörde Landesdenkmalamt angeht.
Einzelne Auftraggeber und Investoren (die naturgemäß nicht an Archäologie interessiert sind) sind mit der Effizienz und dem Zeitmanagement durchaus glücklich.
Sehr schlecht, was natürlich auch branchenüblich ist. KollegInnen wurden regelrecht verheizt. Es wird von Grabungsleitenden erwartet, dass sie am letzten Grabungstag den Grabungsbericht abschließen, so dass sie am nächsten Arbeitstag die neue Grabung beginnen können. Naturgemäß liegen die Einsatzorte häufig weit entfernt vom Wohnort. Grabungsleitende müssen aufpassen, dass sie nicht zerrieben werden zwischen den Interessen der Geschäftsleitung, den Referenten und dem Controlling des Landesdenkmalamtes und dem Investor. Auch dies führt zu einer hohen Fluktuation.
Gut für‘s Image „ CO 2 neutrale Website“
In den Anfangsjahren keinerlei Weiterbildungsangebote, mittlerweile wird mehr Wert darauf gelegt.
Der Kollegenzusammenhalt ist gut. Liegt vielleicht auch daran, dass man gemeinsam die selben Probleme mit der Geschäftsleitung hat.
Erfahrung wird wertgeschätzt
Da ein positives Verhalten der Vorgesetzten mit der Fähigkeit zu kommunizieren einhergeht leider nur 1 Stern….
Hier gibt es zwei Seiten. Einerseits ist die Ausstattung sehr gut (Fahrzeuge für die Grabungsleitenden, Diensthandy, moderne technische Arbeitsmittel), andererseits werden für kleinere Maßnahmen nur Bauwagen zur Verfügung gestellt, die dann gleichzeitig als Büro für den Grabungsleitenden als auch als Pausenraum für die Mannschaft genutzt werden müssen.
Zwar gibt es einen Newsletter und ein monatliches Online–Meeting zwischen Geschäftsleitung und den Grabungsleitenden. Hier werden
allerdings nicht wirklich Probleme besprochen, vielmehr wird in erster Linie betont, wie gut alles läuft und wie die Firma extern gelobt wird (was tatsächlich gar nicht der Fall ist). Kritik generell ist nicht gewünscht.
Was den Arbeitsablauf angeht, erfährt der Grabungsleitende häufig als letzter von Personaländerungen.
Wer kündigt, wird bis zum Ausscheiden ignoriert.
Branchenüblich und hängt ab vom persönlichen Verhandlungsgeschick.
Ggf. wird die Bitte um eine Gehaltserhöhung auch abgelehnt, dafür wird Tage später für die Geschäftsleitung ein Jaguar–Geländewagen angeschafft. Nicht verboten, kommt aber nicht gut…
Gleichberechtigung ist selbstverständlich ebenso wie gleiche Bezahlung.
Gibt Phasen, in denen die Stimmung insgesamt angespannter ist, aber grundsätzlich eigentlich positive Arbeitsatmosphäre
So weit in der Branche möglich
Branchenüblich plus zusätzlich betriebliche Altersvorsorge
Sehr irrelevant in der Branche. Da, wo es geht, wird versucht auf Nachhaltigkeit zu achten
Team-/Abteilungsabhängig. In der Verwaltung funktioniert's
Erfahrung wird sehr wertgeschätzt
Vorgesetzte schützen die Teams, beziehen Mitarbeitende so weit es geht ein
Ausstattung super. Gebäude eben entsprechend deutschem Baustil (nicht super geeignet für längere Hitzeperioden)
Kann verbessert werden, es wird aber von allen Seiten dran gearbeitet
Wenn der Job gut gemacht wird, ist es egal, welche Geschlechtszugehörigkeit
Spielraum für eigene Ausgestaltung des Arbeitsplatzes vorhanden