4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Unternehmen gehört zu den größten archäologischen Fachfirmen in Niedersachsen. Dementsprechend schwankt die Arbeitsatmosphäre je nach Position, Führungsperson und Teamzusammensetzung.
Sie kann
-erfrischend, offen und bereichernd sein
-einengend, intransparent und ausnutzend wirken
Einfluss der inhabergeführten Struktur
Als inhabergeführtes Unternehmen hängt vieles von der Mitarbeiterführung und der Persönlichkeit der Unternehmerfamilie ab. Die Entscheider legen großen Wert auf Loyalität und Unterwürfigkeit ihrer Mitarbeitenden. Selbstbewusste und unabhängige Kolleginnen und Kollegen passen weniger in dieses System.
Konkrete Auswirkungen
Entscheidungswege sind oft kurz, aber stark geprägt von persönlichen Präferenzen der Eigentümer
Kritik wird selten offen geäußert, da Abweichung von der Linie als "illoyal" empfunden wird
Wer sich anpasst und "loyal" verhält, profitiert von schneller Beförderung und guter Einschätzung
Unabhängige Denkansätze werden nicht gefördert und können zu Frustration führen
Das Unternehmen leidet weiter unter einem fragwürdigen Arbeitgeberprofil. Die Rekrutierung neuer Mitarbeitender erfolgt ausschließlich im Ausland. Dabei sind frische Absolventinnen und Absolventen das Hauptziel. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen meiden das Unternehmen zunehmend.
Internationale Rekrutierung
Stellen werden vornehmlich an ausländische Bewerberinnen und Bewerber vergeben
Visa- und Sprachbarrieren sorgen für zusätzliche Einarbeitungsaufwände
Fehlende lokale Bindung erschwert nachhaltige Integration
Fokus auf frische Absolventinnen und Absolventen
Günstige Nachwuchskräfte ersetzen erfahrene Fachkräfte
Unerfahrenheit führt zu häufigen Fehlern und verlängerten Projektlaufzeiten
Hohe Fluktuation unter Einsteigern zehrt an Zeit und Ressourcen
Erfahrene Fachkräfte meiden das Unternehmen
Negative Mundpropaganda unter Senior Professionals
Mangelnde Aufstiegschancen und geringe Gehälter schrecken ab
Innovationsferne und konservative Strukturen bieten wenig Anreiz
Für frische Absolventinnen und Absolventen bietet das Unternehmen außergewöhnlich schnelle Aufstiegschancen in den Bereich der Grabungsleitung. Da die Anzahl der Aufträge regelmäßig das Angebot an qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden übersteigt, werden Nachwuchskräfte früh in verantwortungsvolle Positionen gebracht.
Nach einer kurzen Einarbeitungszeit übernimmt man bereits die Grabungsleitung. Allerdings existieren weder Weiter- noch Fortbildungsangebote.
Karriereeinstieg
kurze Einarbeitungszeit von wenigen Wochen
Übernahme von Führungsaufgaben in wenigen Monaten
hohe Eigenverantwortung ohne formellen Qualifikationsnachweis
Fehlende Weiter- und Fortbildungen
keine internen Schulungsprogramme für Grabungsleitung
kein Budget für externe Fachseminare oder Zertifikatskurse
kein strukturiertes Mentoring oder Coaching
fehlende Karrierepfade jenseits der Grabungsleitung
Beim Ex-Arbeitgeber gibt es kein einheitliches Bild zum Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen. Vielmehr ist die Stimmung stark von der jeweiligen Teamzusammensetzung abhängig.
Positive Aspekte in gut harmonierenden Teams
Gegenseitige Unterstützung bei knappen Deadlines
Informelle Wissensweitergabe und Tipps untereinander
Gemeinsame Pausen- oder Feierabendaktivitäten stärken das Wir-Gefühl
Herausforderungen in neu formierten oder gestressten Teams
Fluktuation führt zu ständig wechselnden Kontakten
Konkurrenz um begrenzte Ressourcen wirkt zersetzend
Das Unternehmen leidet unter einer hohen Mitarbeiterfluktuation, da es an nachhaltiger Mitarbeiterbindung mangelt. Viele beschreiben es als „Billigheimer“, was auf Kostendruck und knappe Budgets schließen lässt. Zudem wirkt das Haus eher konservativ und wenig offen für neue Technologien.
Hohe Mitarbeiterfluktuation
Zahlreiche Kündigungen innerhalb kurzer Zeiträume
Fluktuationskosten belasten Projekte und Teamzusammenhalt
Einarbeitungsaufwand und Wissensverlust bei Personalwechsel
Wahrnehmung als „Billigheimer“
Sparmaßnahmen werden spürbar an Gehalt, Material und Fortbildungen
Das Image hemmt Neumitarbeitendengewinnung.
Konservatives und wenig technikoffenes Profil
Digitale Arbeitsprozesse kaum etabliert
Neuanschaffungen und Software-Upgrades verzögert oder abgelehnt
Innovationsprojekte finden nur selten statt
Der Informationsfluss erfolgt unregelmäßig, aber ausreichend per E-Mail von der Geschäftsführung. Strategische Veränderungen und zukünftige Ziele werden so kommuniziert. Bei Teamevents werden Neuerungen vorgestellt, wobei das mittlere Management häufig als Übermittler dient.
Informationskanäle
E-Mails der Geschäftsführung zu großen Themen
Präsentationen und Ankündigungen bei Teamevents
Weitergabe von Details und Umsetzungshinweisen durch mittleres Management
Einweg-Kommunikation
Nur ein Kanal von oben nach unten
Keine Austauschformate wie Townhall-Meetings oder offene Foren
Fehlende Rückkanäle für Fragen oder Anregungen
Feedbackkultur und Motivation
Kein konstruktives Feedback oder Lob für geleistete Arbeit
Führung ausschließlich über Druck und Sanktionen („Peitsche“)
Eine offene Kommunikation und Anerkennungskultur würden das Betriebsklima deutlich verbessern.
Kommentar zu Gehalt und Sozialleistungen
Das Unternehmen zahlt sehr niedrigen Lohn und gewährt nur den gesetzlichen Mindesturlaub. Gleichzeitig bietet es aber eine betriebliche Altersvorsorge und eine private Krankenversicherung, die vollständig vom Arbeitgeber getragen wird.
Gehalt
Grundlohn deutlich unter Branchendurchschnitt
Keine leistungsbezogenen Boni oder Zuschläge
Urlaub ausschließlich im gesetzlich vorgeschriebenen Umfang
Sozialleistungen
Betriebliche Altersvorsorge.
Zusätzliche Private Krankenversicherung, deren Beiträge der Arbeitgeber komplett übernimmt
Keine weiteren Zusatzleistungen wie Fahrtkostenzuschuss oder Essensgutscheine
Nichts mehr.
Die Entwicklung über die Jahre. Das Klima war mal deutlich besser, und man wurde angehört.
Die Chefetage sollte sich mal mit moderner Mitarbeiterführung beschäftigen. Rumschreien, wenn einem was nicht passt, darüber sollte ein Geschäftsführer mit Doktortitel erhaben sein. ÜBER MA-Probleme mit anderen MA reden, anstatt MIT dem betroffenen MA, ist auch nicht gerade hilfreich.
Hängt stark davon ab, ob man dem Inhaber nach dem Mund redet. Einige Kollegen waren trotz vorhandener Defizite (nicht nur menschlicher Natur) sehr von sich überzeugt und sich für allwissend haltend. Einige Kollegen waren aber sehr OK.
Na ja, man darf sehr gerne Überstunden machen und lange Fahrzeiten sind normal. Allerdings kann man die Stunden abfeiern, wenn man mal etwas Zeit für Privates braucht.
Kann man nicht in kurzen Worten beantworten.
Möchte ich nicht bewerten.
Hängt stark von den Kollegen ab. Oft pure Arroganz, aber echte einige Lichtblicke gab es. Es gibt ausgeprägtes Konkurrenzdenken, und Kollegen werden gern von Informationen ferngehalten, um sich selbst Vorteile zu schaffen - oft zum Schaden der Firma.
Stark verbesserungsbedürftig. War mal besser.
Eine 5-. Keine 6, weil es gelegentlich doch mal menschliche Augenblicke gab - zu Anfang jedenfalls. Kommunikation von oben nach unten schwach, Jähzorn bei berechtigter Kritik ist garantiert.
Für manche (die, die viel und gut labern können, sind im Vorteil) recht gut, für viele grenzwertig.
Sehr schwieriges Feld. Man wird als AN oft so lange allein gelassen, bis es zu spät ist und das Verhältnis nicht mehr zu kitten ist. Man ist ein "Zeiträuber", wenn man das Gespräch sucht. Das trifft auf alle Positionen im Betrieb zu, von einigen "Auserwählten" mal abgesehen. Diese dürfen auch gern einige Stunden wertvoller Zeit für Gespräche ohne echten Nutzwert verbrauchen. Das stößt im Kollegenkreis sauer auf.
Gehalt weit unten, Urlaub mit 24 Tagen nicht eben zeitgemäß.
Mies. Nichtleister, die sich aber verbal gut verkaufen können, sind absolut im Vorteil - auch beim Gehalt. Leistung und Einsatzbereitschaft scheinen oft zweitrangig zu sein.
Rein vom Aufgabengebiet und den beruflichen Herausforderungen her wäre ich geblieben.
1 Stern für Solidarität zwischen dem Fußvolk
schlecht bis nicht virhanden in der Branche
was ist das?
soll man nicht anstreben.
unterste Grenze
k.K.
s.o.
Die werden aussortiert.
Nun lasst uns mal laut lachen. Nimmt er am Arbeitsprozess teil?
Kein Klo, kein Bauwagen, keine Erste Hilfe
null Punkte
alle sind gleich
Naja...
Dass ich dort nicht mehr arbeite.
s.o.
Ich bezweifel, dass Kritik angenommen wird.
Es gibt so gut wie keine. Chefetage begrüßt bei seltenen Besuchen auf den Grabungen nicht die Mitarbeiter, es wird nur mit dem Grabungsleiter geredet. Mitarbeiter sind eher Werkzeug als Menschen. Konstruktive Kritik wird als persönlicher Angriff gewertet. Mitarbeiter, die nicht "linientreu" sind, werden früher oder später entlassen.
Ein Großteil der Belegschaft ist sehr unzufrieden. Ein Teil schweigt, weil er Angst um seinen Job hat.
Sehr schwierig. Es gibt nur gesetzlichen Mindestanspruch an Urlaub, Urlaub wurde auch schon wieder verwehr trotz vorheriger Genehmigung. Überstunden sind gerne gesehen, bezahlt oder honoriert werden sie nicht, Abfeiern ist aber möglich. Mit unbezahlten Fahrtzeiten kommt man auf ca. 48h/Woche.
Nicht erwünscht und nicht möglich.
Ungelernte und MA-Absolventen verdienen das Gleiche. Gehalterhöhungen sind nicht vorgesehen. Sonstige Vergütungen gibt es nicht, auch nicht für Fahrtkosten. Unterkünfte werden gestellt, sind sie für die FA zu teuer, muss der Mitarbeiter auf eigene Kosten weiter fahren. Oft wird das Gehalt nicht pünktlich gezahlt, Beschwerden darüber werden als persönlicher Angriff oder Verrat gewertet.
Selbst Müllsäcke gibt es manchmal nicht, eine Möglichkeit Müllsäcke zu entsorgen gibt es nie. Mitarbeiter müssen einzeln mit Privat-PKW anreisen.
Gibt es nicht, da von oben Druck ausgeübt wird.
Werden aus Personalmangel zwar eingestellt, müssen aber die gleiche körperliche Leistung bringen wie 20jährige. Mehr Urlaub o.ä. gibt es nicht.
Kann ich eigentlich nicht bewerten, da die Chefetage keinen Kontakt zum Außenpersonal hält. Entscheidungen werden vom Schreibtisch aus getroffen, ohne die Lage im Außendienst im Blick zu haben.
Dixi und Container oft nur auf mehrmalige Nachfrage. Möglichkeiten zum Händewaschen fehlen generell. Man muss sich einen Helm und eine Warnweste organisieren, das war's mit dem Arbeitsschutz. Fragen nach arbeitsmedizinischer Vorsorge o.ä. werden ignoriert. Bei Arbeitsunfällen steht der Papierkram die Angst vor der BG Bau im Vordergrund. Dank Personalmangel sind die Teams tw. zu klein, Aufgaben sollen aber trotzdem zeitgerecht erledigt werden.
Sehr schlecht. Sobald Fragen an die Geschäftsleitung unangenehm oder mit Arbeit für diese verbunden sind, werden sie ignoriert.
Immerhin wurden alle gleich schlecht behandelt.
Kommt auf den Grabungsleiter an.