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Areal 
Consulting 
GmbH
Bewertung

TopCompany6 Jahre

Solides Fundament, aber mit klaren Baustellen für nachhaltige Verbesserungen

3,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Areal Consulting GmbH in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Der Zusammenhalt im Team ist stark spürbar. Die technische Ausstattung ist solide und ermöglicht gutes Arbeiten. Das Umweltbewusstsein zeigt sich durch Mülltrennung und Mehrwegkonzepte. Das Image ist positiv und wird aktiv gepflegt. Allerdings gibt es bei der Work-Life-Balance abteilungsübergreifend noch Verbesserungsbedarf.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Obwohl ich insgesamt positiv bewertet habe, gibt es wesentliche Kritikpunkte. Die Gehaltsstruktur mit fehlenden Boni oder Beteiligungen ist nicht attraktiv genug. Der Kommunikationsfluss ist verbesserungswürdig. Die Work-Life-Balance passt nicht in allen Bereichen. Besonders problematisch ist, dass Prozessänderungen viel zu lange dauern. In einem mittelständischen Unternehmen müssen Prozesse schneller und weniger manuell angepasst werden. Ich würde daher aktuell bei einer Empfehlung an jemanden in meiner Rolle eher zurückhaltend sein.

Verbesserungsvorschläge

Erstens, reduziert den Lärmpegel durch bauliche Maßnahmen, um konzentrierteres Arbeiten zu ermöglichen. Zweitens, führt ein transparentes Bonus- oder Beteiligungsprogramm ein, um die Motivation langfristig zu steigern. Drittens, ermöglicht bedarfsgerechte und qualitativ sinnvolle Weiterbildungen statt starrer Pflicht. Viertens, überprüft regelmäßig die Gehaltsstruktur und denkt über Urlaubs- oder Weihnachtsgeld nach, um Kaufkraftverluste abzufedern. Fünftens, sorgt für ein noch klareres Kommunikationssystem, damit alle Informationen zuverlässig ankommen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt in Ordnung. Es gibt keine toxischen Dynamiken, sondern es wird aktiv versucht, ein gutes Klima zu schaffen. Natürlich hängt die Wahrnehmung stark davon ab, wie präsent man im Büro ist. Wer viel vor Ort arbeitet, nimmt die Stimmungen und Dynamiken deutlicher wahr. Bei Kolleginnen und Kollegen, die fast ausschließlich remote arbeiten, ist es schwieriger, eine klare Einschätzung zu treffen. Insgesamt halte ich vier von fünf Sternen für eine faire Bewertung.

Image

Das Image des Unternehmens ist grundsätzlich gut. Innerhalb der Möglichkeiten wird einiges getan, etwa durch Marketing. Die Auftragslage bestätigt das. Natürlich ist immer Luft nach oben, aber 4 von 5 Sternen sind angemessen. Es ist ein solides Bild, das weiter gepflegt werden kann.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance bewerte ich für mich persönlich mit 5 von 5 Sternen. Ich erledige meine Arbeit im vertraglich vereinbarten Rahmen, ohne signifikante Überstunden. Das liegt aber daran, dass ich klare Grenzen setze und mein Tag für mich endet, wenn er endet. Das muss vom Arbeitgeber akzeptiert werden, und das tut er aktuell. Problematisch wird es erst, wenn das nicht mehr der Fall ist. Klar ist: Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer müssen die Balance im Blick behalten. Wenn sie passt, wie bei mir, gibt es nichts zu bemängeln. Wenn nicht, muss man das klar ansprechen und anpassen.

Karriere/Weiterbildung

Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich gut, daher 4 von 5 Sternen. Es gibt ein Programm, das fast schon zur Pflicht tendiert, einmal im Jahr eine Weiterbildung zu machen. Das macht Sinn, sollte aber bedarfsgerecht und qualitativ sinnvoll sein. Ein einfaches Abarbeiten ohne Mehrwert wäre nicht ideal. Dennoch ist die Chance zur Entwicklung da, und das ist positiv.

Gehalt/Benefits

Beim Gehalt und den Sozialleistungen sehe ich 3 von 5 Sternen. Der Einstiegslevel könnte höher sein, und es wird mit der Zeit schwieriger, Erhöhungen zu bekommen. Das Grundproblem kennt man, aber es gibt keinen Bonus oder Beteiligungsprogramm. Ein solcher Anreiz würde alle motivieren, die wirtschaftliche Gesundheit des Unternehmens mitzutragen. Da es auch kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt, fehlen hier entscheidende Extras. Ein Bonus, auch klein, würde nicht nur die Motivation, sondern auch die Attraktivität des Arbeitgebers erhöhen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist definitiv spürbar. Mülltrennung wird praktiziert und beim bestellten Essen werden Mehrwegboxen genutzt, die zurückgegeben werden. Das reduziert Abfall und zeigt, dass man sich Gedanken macht, auch wenn es mehr kostet. Zusätzlich wird weniger gedruckt, was ebenfalls Ressourcen schont. In Summe ist das durchdacht, und daher sind 5 von 5 Sternen absolut gerechtfertigt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist im Team selbst gut (je nach Abteilung gibt es Variationen ), da würde ich 5 von 5 Sternen geben. Allerdings, wenn man über Teamgrenzen hinaus auf Abteilungen oder Standorte blickt, fällt der Zusammenhalt deutlich ab. Da fehlt das ineinandergreifende Miteinander, weshalb ich insgesamt zwei Sterne abziehe. Das ist kein Arbeitgeber-Problem allein, sondern jeder trägt Verantwortung, diesen Zusammenhalt übergreifend zu stärken.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei diesen Thema sehe ich keinen auffälligen Unterschied zwischen jüngeren und älteren Kollegen. Es gibt keine spürbare Bevorzugung oder Benachteiligung in der Behandlung, sei es im Umgang, der Kommunikation oder auch der Wertschätzung. Über die Bezahlung kann ich nicht abschließend urteilen, aber es entsteht kein Eindruck, dass es dort große Diskrepanzen gibt. Insgesamt wirkt die Behandlung fair und ohne spürbare Unterschiede.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten sehe ich bei 3 von 5 Sternen. Menschlich ist es absolut in Ordnung – fair, respektvoll, und Diskussionen sind normal. Das Problem ist, dass der Schritt von Kommunikation zu Taten oft fehlt. Es gibt ein Delta zwischen dem, was besprochen wird, und dem, was umgesetzt wird. Das führt zu Abzügen, weil es nicht nur um Worte, sondern auch um konsequente Handlungen geht – und genau da hakt es. Ein weiterer Punkt: Während intern das Vorgesetztenverhalten fair ist, fällt auf, dass gegenüber externen Partnern – seien es Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner – oft mehr Zugeständnisse gemacht werden als den eigenen Leuten. Diese Priorisierung kann die interne Arbeit erschweren, weil die eigenen Mitarbeiter dadurch weniger Rückhalt erfahren.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt solide, aber mit Luft nach oben. Technisch lässt es sich gut arbeiten, auch wenn das Gerät Geschmackssache ist. Belüftung hängt von der Niederlassung ab – in meiner NL ist sie mit Klimaanlage gegeben. Die Beleuchtung ist modern und effizient mit Bewegungsmeldern. Der Lärmpegel ist ein Problem, weil das Gebäude nicht für Büros gebaut wurde – hier besteht klarer Verbesserungsbedarf, da Kollegen den Geräuschpegel bemerken. Insgesamt ist es aber vor Ort in Ordnung.

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht der größte Knackpunkt. Es geht weniger um Höflichkeit, die je nach Person noch verbessert werden könnte, sondern hauptsächlich um den Informationsfluss. Wichtige Infos kommen nicht immer auf direktem Weg an, und es werden nicht immer passende Kanäle genutzt, was dazu führt, dass Informationen untergehen. Zudem werden manchmal Informationen zurückgehalten, selbst bei Personen, die sie benötigen. Auf der anderen Seite werden manchmal weniger relevante Themen überbetont. Insgesamt fehlt der Fokus auf das Wesentliche, und die Wahl der richtigen Kommunikationskanäle ist der entscheidende Schwachpunkt.

Gleichberechtigung

In puncto Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen sehe ich keinerlei Unterschiede. Der Umgang ist gleichwertig, und auch in Führungspositionen sind Frauen vertreten. Selbst eine mögliche Frauenquote sehe ich als erfüllt an. Es gibt aus meiner Sicht keinerlei Benachteiligung, weshalb ich hier klar 5 Sterne vergebe.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in meinem Bereich sind weitgehend bekannt und routiniert. Es gibt zwar ab und zu komplexere Phasen, aber echte Abwechslung fehlt. Ein gewisser Einfluss auf die Aufgaben besteht, wenn man selbst aktiv steuert, doch insgesamt mangelt es an Veränderungen. Die Aufgaben sind nicht langweilig, aber wirken auf Dauer eher zäh, was die Motivation dämpft. Daher ein Stern Abzug. Es wäre wünschenswert, wenn Aufgaben öfter angepasst und schneller weiterentwickelt werden. Ansonsten kann man damit arbeiten.

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Arbeitgeber-Kommentar

Laura SchwalbachPersonalmanagerin

Liebe*r Arbeitnehmer*in,
 
vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die Zeit, die du dir für diese genommen hast.
 
Gerne möchten wir auf einige Punkte exemplarisch näher eingehen. 
 
Zunächst einmal freuen wir uns darüber, dass du uns in den Punkten Work-Life Balance, Gleichberechtigung,Umgang mit älteren Kollegen und Umwelt-/Sozialbewusstsein mit 5 von 5 Sternen bewertet hast. Warum uns deine Bewertung mit einem Durchschnitt von 3.9 Sternen (Gut) allerdings mit einem roten Smiley als nicht empfohlen angezeigt wird erschließt sich uns nicht.
 
Wir sind in der glücklichen Lage, trotz der schwierigen Wirtschaftslage, in den vergangenen 3 Jahren mit Areal wachsen zu können. Dieses Wachstum bringt auch Herausforderungen mit sich, die wir erkannt haben und an denen wir arbeiten, um diese zu meistern und den damit verbundenen Kommunikationsfluss besser über alle Niederlassungen hinweg zu gestalten.
 
Dazu gehört für uns auch die Implementierung eines Weiterbildungskonzeptes, welches jedem Mitarbeiter mindestens 1x jährlich die Möglichkeit gibt, sich weiterzuentwickeln und sich eine Fortbildung frei auszusuchen.
 
Unsere Gehaltsstruktur und die Einstiegsgehälter orientieren sich an der wirtschaftlichen Lage und dem durchschnittlichen Gehaltsniveau der entsprechenden Positionen, da für uns die Bewahrung und Sicherung aller vorhandenen Arbeitsplätze oberste Priorität hat. Auch hier gibt es regelmäßige und marktübliche Anpassungen, sowie Sonderzahlungen.
 
In regelmäßigem Austausch arbeiten wir auch weiterhin daran uns zu verbessern und für unsere Arbeitnehmer*innen einen sicheren und angenehmen Arbeitsplatz auch für die Zukunft zu schaffen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.