Toxische Führung: Willkür statt Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Mit dem Gehalt und den zusätzlichen Bonuszahlungen war ich persönlich immer zufrieden.
- Viele Kollegen sind wirklich kompetent und auch definitiv nicht schuld am schlechten Klima. Es sitzen alle im gleichen Boot.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kurz und knapp: Das Verhalten des Geschäftsführers.
Konkret: Heute heißt es so, morgen ist schon wieder alles vollkommen anders – und das zuvor Gesagte soll nie so gewesen sein. Einzelne Mitarbeiter werden zu Mobbingopfern auserkoren, sodass man nie weiß, wen er als nächstes auf dem Kieker haben wird. Hinzu kommt deutlich kontrollierendes Verhalten, was keineswegs zu einem Gefühl von Vertrauen oder Wertschätzung führt. In Meetings wird der Geschäftsführer teilweise sehr laut und versucht nach meinem Eindruck, Mitarbeiter gezielt gegeneinander auszuspielen. Insgesamt entsteht dadurch ein extrem angespanntes Klima, das Konkurrenzdenken fördert, da niemand die nächste Person sein möchte, die in seine Missgunst gerät. Auch wenn diese Begriffe heute oft inflationär genutzt werden: Ich habe das Verhalten des Geschäftsführers hier tatsächlich als toxisch erlebt und darin deutliche Züge von Gaslighting erkannt.
Verbesserungsvorschläge
- Den Mitarbeitern zuhören und ihre Kritik ernst nehmen.
- Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen.