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Argos 
Security
Bewertung

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Hire and Fire im Sales Team… überlegt euch gut ob ihr das riskieren wollt

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Argos Security in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv hervorheben möchte ich die Kolleginnen und Kollegen. Der Zusammenhalt innerhalb der Teams und auch teamübergreifend war hervorragend. Das Produktportfolio ist modern, zukunftsorientiert und im Bereich Cybersecurity sehr gut aufgestellt. Auch die regelmäßigen Mitarbeiterevents sowie die technische Ausstattung haben mir gefallen. Argos Security verfügt aus meiner Sicht über großes Potenzial und könnte mit mehr Fairness, Transparenz und einer stärkeren Leistungsorientierung in der Vertriebsführung ein außergewöhnlich attraktiver Arbeitgeber sein.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mehr Transparenz und Fairness bei der Verteilung von Projekten, Leads, Incidents und Vertriebschancen. Konsequente Einhaltung der definierten Vertriebsgebiete und klare, für alle nachvollziehbare Entscheidungsprozesse. Leistung, Engagement und Eigeninitiative sollten stärker gefördert werden als persönliche Präferenzen. Weniger Micromanagement, dafür mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden sowie eine offene und ehrliche Kommunikation. Darüber hinaus halte ich eine kritische Überprüfung der aktuellen Vertriebsführung für dringend erforderlich. Das Unternehmen verfügt über hervorragende Produkte und engagierte Mitarbeitende – dieses Potenzial sollte durch eine faire und leistungsorientierte Führung besser genutzt werden.
Ich bin letztendlich in diesem Unternehmen von Kopf bis Fuß ausgenutzt worden. Ich habe dort 150 % meiner Arbeitsleistung gegeben, jeden Tag meine Calls gemacht, meine Projekte waren auch immer sauber und gepflegt, auch nach Feierabend Dinge gemacht, am Wochenende LinkedIn Akquise gemacht, ich bin auf Veranstaltungen gegangen habe dort Interessenten generiert, habe sogar meine alten Kontakte aus der vorherigen Firma angerufen und Projekte mit ihnen generiert und dann bin ich plötzlich von heute auf morgen ohne Vorwarnung entsorgt worden wie ein Stück Müll. Sowas mieses und hinterhältiges habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Ich kann hier echt nur dringend davon abraten sich hier zu bewerben, wenn man hier trotz Fleiß und guter Leistung belogen und betrogen wird. Mir hat man vier Monate lang erzählt, ich würde einen guten Job machen ich brauch mir überhaupt keine Gedanken um meine Probezeit machen und fünf Tage später lag meine Kündigung auf dem Tisch, weil meine Pipeline zu klein war. Dafür das ich nur 2.5 Monate effektiv gearbeitet habe und richtig schlechte Daten hatte, hab ich immerhin ausreichend Projekte generiert. Im Vergleich zu anderen hab ich kaum Unterstützung durch SDR bekommen, so gut wie gar keine Projekte von ex Kollegen bekommen, so gut wie gar keine Leads… ich war zu 95% auf mich alleine angewiesen… null Wertschätzung. Wenn ihr euch also ausnutzen lassen wollt, seid ihr hier goldrichtig

Verbesserungsvorschläge

Die Vertriebsführung sollte dringend kritisch hinterfragt und professionell weiterentwickelt werden. Projekte, Leads, Incidents und Bestandskunden sollten ausschließlich nach transparenten und einheitlichen Kriterien verteilt werden – nicht nach persönlichen Präferenzen. Kommunizierte Vertriebsgebiete müssen konsequent eingehalten werden. Leistung, Fleiß und Eigeninitiative sollten stärker gefördert und belohnt werden als persönliche Nähe zur Führung. Neue Mitarbeitende benötigen faire Startbedingungen, qualitativ hochwertige Kundendaten sowie vergleichbare Unterstützung durch SDRs und das Management. Darüber hinaus wünsche ich mir eine offene, ehrliche und proaktive Kommunikation sowie mehr Vertrauen statt Micromanagement. Das Unternehmen verfügt über hervorragende Produkte und engagierte Mitarbeitende – mit einer fairen und transparenten Vertriebsführung könnte Argos Security ein außergewöhnlich attraktiver Arbeitgeber sein.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Kolleginnen und Kollegen war durchweg sehr gut. Der Zusammenhalt im Team und auch teamübergreifend war ausgezeichnet. Man unterstützte sich gegenseitig und der Umgang miteinander war respektvoll und professionell.

Leider wurde diese positive Atmosphäre aus meiner Sicht durch die Führungsebene erheblich beeinträchtigt. Die fehlende Transparenz bei der Verteilung von Projekten, Leads und Unterstützung führte innerhalb des Vertriebsteams zu Frust und Unsicherheit. Hinzu kamen ein hoher Leistungsdruck sowie ausgeprägtes Micromanagement mit Maßnahmenplänen und regelmäßigen Zielabfragen, was ich eher als Kontrolle denn als Unterstützung empfand.

Mit mehr Transparenz, Fairness und Vertrauen in die Mitarbeitenden hätte das Arbeitsklima aus meiner Sicht deutlich besser sein können.

Kommunikation

Die Kommunikation hätte deutlich transparenter und proaktiver sein können. Wichtige Informationen musste man sich häufig selbst beschaffen oder mehrfach nachfragen. Entscheidungen – insbesondere bei der Verteilung von Leads, Projekten und Kundenzuständigkeiten – waren für mich oft nicht nachvollziehbar und wurden nur unzureichend erklärt.

Auch bei Konflikten rund um Postleitzahlengebiete und Kundenzuordnungen hätte ich mir eine aktivere Rolle der Führung gewünscht. Statt klare Entscheidungen zu treffen, wurden diese Themen häufig den Mitarbeitenden überlassen.

Insgesamt fehlten mir Transparenz, Verbindlichkeit und eine offene Kommunikation. Viele Missverständnisse und Frustrationen hätten sich durch klarere Entscheidungen und eine proaktivere Informationspolitik vermeiden lassen.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war einer der größten Pluspunkte des Unternehmens für mich. Innerhalb des Teams und auch teamübergreifend herrschte überwiegend ein respektvoller, hilfsbereiter und professioneller Umgang. Fachlicher Austausch und gegenseitige Unterstützung waren jederzeit selbstverständlich. Allerdings ist es leider so, das ein paar Kollegen nur gucken, wo sie von anderen Kollegen etwas abgreifen können. Man muss regelrecht Angst haben krank zu werden oder in den Urlaub zu gehen, weil dann werden Projekte geklaut und anders zugeordnet.

Umso bedauerlicher ist es, dass dies nicht von der Führungskraft nicht unterbunden, sondern noch gefördert wird. Die Führungskraft ist quasi immer ganz vorne mit dabei, wenns darum geht Projekte Kollegen rüberzuschieben, die in dem Postleitzahlengebiet gar nicht unterwegs sind. So nimmt man den Mitarbeitern das Potenzial weg zählt sie dann an, oder kündigt sie weil die Pipeline zu klein ist. So eine Manipulation hab ich in 15 Jahren Vertrieb noch nie gesehen. Leider wird dieses unsittliche und unethische Verhalten auch von dem Sales Führungsteam darüber tolleriert.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war grundsätzlich in Ordnung. Homeoffice und flexible Arbeitsgestaltung waren möglich. Belastend war für mich jedoch der sehr hohe Vertriebsdruck in Verbindung mit ausgeprägtem Micromanagement. Regelmäßige Maßnahmenpläne sowie tägliche Zielabfragen am Morgen und Abend empfand ich eher als Kontrolle denn als Unterstützung. Mit mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden und faireren Rahmenbedingungen hätte die Work-Life-Balance aus meiner Sicht deutlich besser sein können.

Vorgesetztenverhalten

Nach außen wurden Unterstützung, Vertrauen und Wertschätzung vermittelt. In der Praxis habe ich jedoch häufig das Gegenteil erlebt. Projekte, Leads, Incidents und zusätzliche SDR-Unterstützung wurden nach meiner Erfahrung nicht nach einheitlichen Kriterien verteilt, sondern einem kleinen Kreis von Mitarbeitenden zugewiesen. Gleichzeitig wurden die offiziell kommunizierten Vertriebsgebiete und Postleitzahlenzuordnungen aus meiner Sicht nicht konsequent eingehalten. Die Führung hält sich nicht an die selber aufgestellten Regeln. Als ich anfing, hatte mein Vorgesetzter mein ganzes Potential bereits anderweitig verteilt, sodass ich so gut wie keine Bestandskunden hatte, aber sich dann beschweren, dass meine Pipeline zu klein ist :-D Man sollte eigentlich froh sein, dass man mit dem Datenmüll überhaupt Projekte findet.

Besonders enttäuschend war für mich, dass mein Vorgesetzter mir über Monate hinweg immer wieder sagte, ich sei einer der fleißigsten Mitarbeiter im Team, würde einen guten Job machen und müsse mir um meine Probezeit keine Sorgen machen. Einen Tag später kam die Kündigung. Rückblickend passt dieses Verhalten für mich nicht zu einer ehrlichen und transparenten Führung.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Bereich Cybersecurity waren abwechslungsreich, anspruchsvoll und fachlich sehr spannend. Das Produktportfolio ist modern und deckt nahezu alle relevanten Bereiche der IT-Sicherheit ab – von Security Assessments über MDR, SOC und Incident Response bis hin zu Managed Security Services. Wer sich für Cybersecurity begeistert und beratungsintensiven Vertrieb mag, findet hier ein äußerst interessantes Aufgabenfeld. Umso bedauerlicher ist es, dass das Potenzial dieser Position aus meiner Sicht durch die organisatorischen und führungsbezogenen Rahmenbedingungen nicht vollständig ausgeschöpft wird.

Gleichberechtigung

Unter Gleichberechtigung verstehe ich, dass alle Mitarbeitenden die gleichen Chancen und Rahmenbedingungen erhalten. Genau das habe ich im Vertrieb leider nicht erlebt. Projekte, Leads, Incidents und zusätzliche Unterstützung wurden nach meiner Erfahrung nicht nach einheitlichen und nachvollziehbaren Kriterien verteilt. Dadurch entstanden aus meiner Sicht unterschiedliche Ausgangsbedingungen innerhalb des Teams. Ich hätte mir eine stärkere Orientierung an Leistung, Engagement und objektiven Kriterien gewünscht.
Kollegen die wenig telefonierten, erhielten zusätzliche telefonische Unterstützung um Termine gelegt zu bekommen, während fleissige wenig bis gar keine Unterstützung erhalten. Genauso sieht es auch bei der Leadvergabe aus. Da zählen häufig nicht die PLZ Gebiete, sondern es werden Projekte ständig wild umher vergeben. Damit nimmt man den Menschen ihr Potential und manipuliert ihren Erfolg. So wurde es mit mir gemacht

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden genauso gut oder schlecht behandelt wie der Rest

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten waren grundsätzlich gut. Deutlich kritischer sehe ich jedoch die vertrieblichen Arbeitsbedingungen. Die Datenqualität war häufig unzureichend, die telefonische Erreichbarkeit vieler Kontakte entsprechend schlecht und gleichzeitig wurden Projekte, Leads und Potenziale aus meiner Sicht nicht fair verteilt. Unter diesen Voraussetzungen war es deutlich schwieriger, eine erfolgreiche Pipeline aufzubauen als bei vergleichbaren Ausgangsbedingungen. Mit einer besseren Datenqualität, klaren Zuständigkeiten und faireren Rahmenbedingungen wären die Arbeitsbedingungen aus meiner Sicht deutlich besser gewesen.

Gehalt/Benefits

Durchschnittlich

Image

Kunden sehen die hohe Personalfluktuation sehr kritisch

Karriere/Weiterbildung

Man lernt viel


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Melina Reihl, HR Specialist
Melina ReihlHR Specialist

Vielen Dank, dass du deine Bewertung aktualisiert und deine Erfahrungen so ausführlich geteilt hast. Wir nehmen dein Feedback ernst, insbesondere die Hinweise zu Kommunikation und Transparenz im Vertrieb. Gerne kannst du dich auch persönlich bei uns melden für einen weiteren Austausch unter +49-89-452424-179 oder melina.reihl@argos.security.
Viele liebe Grüße, dein HR Team von Argos Security

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