Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.7.2026
Argos Security erhält ein gemischtes Gesamtbild. Besonders auffällig ist der Wandel in der Arbeitsatmosphäre: Während viele Bewertungen ein kollegiales, herzliches Miteinander beschreiben, berichten andere von einem drastischen Stimmungseinbruch seit der Übernahme durch Investoren und der Fusion mit Indevis. Leistungsdruck, öffentliche Kritik und häufige Entlassungen prägen das Bild eines Unternehmens im Umbruch. Die Kommunikation verstärkt diesen Eindruck: Intransparenz, selektiver Informationsfluss und autoritäre Entscheidungsprozesse dominieren die kritischen Stimmen, wenngleich neu eingeführte Townhall-Meetings als positives Zeichen gewertet werden.
Das Führungsverhalten auf C-Level-Ebene wird mehrfach scharf kritisiert — mangelnde Fachkompetenz, fehlende Wertschätzung und ein hierarchischer Umgang gelten als z...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Argos Security wird von Nutzer:innen gespalten bewertet, wobei die Gesamtstimmung negativ ausfällt. Einerseits beschreiben einige Bewertungen das Miteinander im Team als angenehm, kollegial und wertschätzend – mit einer guten Fehlerkultur und einem Führungsstil, der Vertrauen und Freiraum gewährt.
Deutlich schwerer wiegen jedoch die negativen Stimmen, die einen erheblichen kulturellen Wandel beschreiben. Besonders seit der Übernahme durch einen Investor und der Fusion mit Indevis habe sich die Atmosphäre stark verschlechtert: Mitarbeiter:innen fühlen sich als austauschbare Ressourcen, berichten von öffentlichen Rügen, zunehmendem Leistungsdruck und mangelnder Wertschätzung seitens der Führungsebene. Häufige Entlassungen verstärken die Verunsicherung im Team. Einige Bewertungen kritisieren zudem einen Führungsstil, der auf fehlendem Vertrauen und fehlendem Respekt basiert, was zur Abwanderung erfahrener Kolleg:innen geführt habe.
Die Kommunikation bei Argos Security wird von vielen Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders negativ fällt die mangelnde Transparenz auf: Wichtige Informationen werden zurückgehalten, Entscheidungen kaum erklärt und Mitarbeiter:innen lediglich zur Umsetzung bereits fertiger Beschlüsse herangezogen. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als einseitig und autoritär, da abweichende Meinungen kaum Gehör finden. Auch Kündigungen sollen ohne offene Kommunikation erfolgen, was Gerüchten Raum gibt. Nach einer Fusion habe sich die Situation laut einigen Nutzer:innen weiter verschlechtert.
Auf der anderen Seite berichten wenige Nutzer:innen von positiven Ansätzen: Regelmäßige Townhall-Meetings, anonyme Fragemöglichkeiten an das Management und offener Teamdialog werden als Schritte in die richtige Richtung gesehen. Einige empfinden die Kommunikation innerhalb des Teams als gut und sehen Bemühungen der Führungsebene, sich zu verbessern. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur negativen Mehrheitsmeinung.
Das Vorgesetztenverhalten bei Argos Security wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders das C-Level-Management steht im Fokus negativer Rückmeldungen: Der Führungsstil auf dieser Ebene gilt vielen als autoritär, inkompetent und wenig mitarbeiterorientiert. Einige Nutzer:innen berichten, dass der CSO und CEO unehrliche Agenden verfolgten, Kritik unterdrückten und durch Hierarchie und Einschüchterung agierten. Auch mangelnde Sozialkompetenz, Mikromanagement sowie eine ungleiche Ressourcenverteilung werden bemängelt. Mehrere Bewertungen sehen in der C-Level-Führung einen Hauptgrund für den Abgang langjähriger Mitarbeiter:innen.
Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher Widerspruch: Die direkte Führungsebene, also Team Leads, erhält von einigen Nutzer:innen ausdrücklich positives Feedback. Sie werden als wertschätzend, transparent und unterstützend beschrieben, mit offenem Austausch und Einbindung der Mitarbeiter:innen in Entscheidungen. Diese gespaltene Wahrnehmung zieht sich durch viele Bewertungen – während die unmittelbare Führung funktioniert, überwiegen die Vorbehalte gegenüber dem oberen Management deutlich.
Der Kollegenzusammenhalt bei Argos Security wird von den Nutzer:innen mehrheitlich positiv bewertet. Viele heben das starke Teamgefühl, gegenseitige Unterstützung und die gute Zusammenarbeit hervor – auch teamübergreifend. Einige beschreiben den Zusammenhalt als einzigartig und besonders bereichernd, und selbst nach einer Fusion wird der Zusammenhalt als gut empfunden.
Wenige Stimmen zeichnen jedoch ein kritischeres Bild: Im Vertrieb sollen Einzelkämpfermentalität und Eigeninteressen dominieren, zudem berichten wenige Nutzer:innen davon, dass Kolleg:innen Projekte untereinander übernehmen und Führungskräfte dieses Verhalten fördern. Auch die Frage der Verantwortungsübernahme wird kritisch gesehen. Da die Gesamtstimmung der Kategorie dennoch klar positiv ausfällt, bleiben diese Einschätzungen Einzelmeinungen im Kontrast zur breiten Zustimmung.
38 von 79 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)
38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Idee und starke Rahmenbedingungen – aber massive Führungs- und Vertrauensprobleme im Vertrieb
2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Argos Security in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die grundsätzliche Idee hinter Argos finde ich weiterhin gut. Der Aufbau eines breit aufgestellten Cybersecurity-Anbieters bietet großes Potenzial, und das Portfolio enthält viele relevante und zukunftsfähige Lösungen. Diese Idee und das vorhandene Potenzial sind auch der Hauptgrund, warum ich trotz der beschriebenen Probleme weiterhin im Unternehmen arbeite und bisher nicht gekündigt habe. Auch das Festgehalt ist attraktiv und wird pünktlich ausgezahlt. Die angebotenen Benefits sind ebenfalls sehr gut. Die Aufgaben im Vertrieb können fachlich abwechslungsreich sein und ermöglichen den Kontakt zu unterschiedlichen Kunden und Sicherheitsthemen. Das Potenzial des Unternehmens ist aus meiner Sicht klar vorhanden. Es wird derzeit jedoch durch die Führungs- und Organisationsprobleme im Vertrieb erheblich eingeschränkt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im Vertrieb herrschen aus meiner Sicht erhebliche Führungs- und Organisationsprobleme. Die Atmosphäre ist von Unsicherheit, Druck und fehlendem Vertrauen geprägt. Konflikte werden häufig nicht gelöst, Zuständigkeiten sind unklar und verbindliche Absprachen fehlen. Konstruktives Feedback und echte Entwicklungsgespräche finden kaum statt. Vereinbarte Termine und Reviews werden kurzfristig abgesagt oder finden ohne Erklärung nicht statt. Gleichzeitig werden hohe Anforderungen gestellt, ohne die notwendigen Informationen, Unterlagen und Prozesse bereitzustellen. Besonders kritisch sind die sehr hohe Fluktuation im Vertrieb und der zunehmende Vertrauensverlust bei Mitarbeitenden und Kunden. Die Probleme wirken nicht mehr wie einzelne Fehler, sondern wie ein wiederkehrendes und strukturelles Muster.
Verbesserungsvorschläge
Der Vertrieb braucht klare, verbindliche und für alle geltende Regeln. Zuständigkeiten für Accounts und Opportunities müssen nachvollziehbar sein und dürfen nicht kurzfristig oder ohne Abstimmung verändert werden. Mitarbeitergespräche, Reviews und zugesagte Termine sollten verlässlich stattfinden. Zu angeforderten Ausarbeitungen muss zeitnah konstruktives Feedback erfolgen. Ziele sollten realistisch, transparent und mit den vorhandenen Ressourcen erreichbar sein. Außerdem braucht es eine offene Feedbackkultur, in der Kritik vertraulich und ohne Angst vor persönlichen Konsequenzen geäußert werden kann. Sinnvoll wäre, aktuelle und ehemalige Mitarbeitende unabhängig zu den Zuständen im Vertrieb zu befragen. Auch die hohe Fluktuation und der zunehmende Vertrauensverlust bei Kunden sollten ernsthaft analysiert werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Vertrieb ist aus meiner Sicht stark von Druck, Unsicherheit und fehlendem Vertrauen geprägt. Kritik wird häufig nicht sachlich aufgenommen, sondern persönlich bewertet oder gegen Mitarbeitende verwendet. Kündigungen werden immer wieder als Druckmittel eingesetzt oder sogar „scherzhaft“ angesprochen. Dadurch überlegen sich viele sehr genau, was sie sagen und welche Probleme sie überhaupt noch offen ansprechen. Während Abwesenheiten werden Accounts oder Opportunities teilweise anderen Mitarbeitenden zugeordnet, und es besteht die Sorge, dass private Informationen über den Gesundheitszustand eingeholt werden. Die Kommunikation ist häufig widersprüchlich, Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar und Zusagen haben teilweise nur eine kurze Halbwertszeit. Das führt dazu, dass Mitarbeitende das Vertrauen in die Führung und untereinander verlieren. Statt eines gemeinsamen Vertriebsgefühls entsteht eher der Eindruck, dass jeder seine Accounts, Deals und Position absichern muss. Die hohe Fluktuation im Vertrieb passt aus meiner Sicht zu dieser Atmosphäre. Das inzwischen nur sehr wenige Personen länger im Vertrieb beschäftigt sind, halte ich jedoch für ein Warnsignal
Image
Das Image von Argos wird intern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Nach meiner Wahrnehmung sprechen Mitarbeitende außerhalb des Vertriebs deutlich positiver über das Unternehmen. Innerhalb des Sales ist das Bild dagegen überwiegend sehr kritisch. Auch bei Kunden ist das Vertrauen teilweise bereits beschädigt. Ein wesentlicher Grund ist die sehr hohe Fluktuation bei den Account Managern. Kunden müssen sich wiederholt auf neue Ansprechpartner einstellen und erleben dadurch fehlende Kontinuität und Verbindlichkeit. Hinzu kommen wechselnde Zuständigkeiten, Verzögerungen und teilweise widersprüchliche Aussagen. Die grundsätzliche Idee und das Leistungsportfolio von Argos haben Potenzial. Das aktuell vermittelte Bild im Vertrieb stimmt jedoch aus meiner Sicht nicht mit dem Anspruch überein, den das Unternehmen nach außen darstellen möchte.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance im Vertrieb ist aus meiner Sicht deutlich eingeschränkt. Gerade bei Dienstreisen mit An- und Abfahrtszeiten von insgesamt sechs bis teilweise zehn Stunden wird dennoch erwartet, früh zu starten und bis 16 oder 17 Uhr zu arbeiten.
Dadurch entstehen Arbeitstage von 14 bis 16 Stunden, die offenbar bewusst in Kauf genommen werden. Reisezeit, Arbeitszeit und notwendige Erholungsphasen werden dabei nicht realistisch zusammen betrachtet.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass eine sehr hohe zeitliche Belastbarkeit vorausgesetzt wird, ohne ausreichend auf die tatsächliche Länge des Arbeitstages und eine vernünftige Erholung zu achten.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt im Vertrieb ist sehr unterschiedlich. Mit einigen Kolleginnen und Kollegen funktioniert die Zusammenarbeit gut und man unterstützt sich gegenseitig. Gleichzeitig führen unklare Zuständigkeiten, fehlende Regeln und die Art der Führung dazu, dass Konkurrenz und Misstrauen entstehen.
Während Urlaub oder Krankheit werden Opportunities teilweise übernommen oder anderen Mitarbeitenden zugeordnet. In einzelnen Fällen werden Accounts kontaktiert, obwohl sie klar bei einem anderen Account Manager liegen. Probleme dieser Art werden von der Führung nicht geklärt, sondern an die Mitarbeitenden zurückgegeben. Dadurch entsteht zunehmend der Eindruck, dass jeder seine eigenen Deals und Accounts schützen muss.
Auch ein offener und ehrlicher Austausch ist nur eingeschränkt möglich. Viele überlegen genau, wem sie welche Informationen geben, weil Aussagen weitergetragen oder gegen sie verwendet werden könnten. Der Zusammenhalt zwischen einzelnen Kolleginnen und Kollegen ist teilweise vorhanden, wird durch die fehlenden Strukturen und die Führungskultur jedoch erheblich belastet.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten im Vertrieb ist aus meiner Sicht eines der größten Probleme. Konflikte werden häufig nicht sachlich geklärt, sondern heruntergespielt oder an die Mitarbeitenden zurückgegeben. Statt klarer Entscheidungen und Unterstützung entsteht der Eindruck, dass jeder selbst sehen muss, wie er mit Problemen bei Accounts, Zuständigkeiten oder der Zusammenarbeit im Team umgeht. Entscheidungen sind oft nicht nachvollziehbar, werden kurzfristig geändert oder widersprüchlich kommuniziert. Mitarbeitende werden dabei kaum einbezogen. Das betrifft unter anderem die Verteilung von Accounts, den Umgang mit Opportunities, Vertriebsstrategien und interne Prioritäten. Verbindliche Regeln fehlen oder gelten nicht für alle gleichermaßen. Kündigungen werden wiederholt angedeutet, als Konsequenz in den Raum gestellt oder sogar scherzhaft thematisiert. Konstruktives Feedback und Entwicklungsgespräche finden dagegen kaum statt. Vereinbarte Gespräche und Termine werden kurzfristig abgesagt oder finden ohne Erklärung nicht statt. Insgesamt fehlt es an Verlässlichkeit, Transparenz und einer Führung, die Verantwortung übernimmt. Statt Orientierung und Sicherheit - Unsicherheit und Misstrauen
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Das Büro in München ist modern, hochwertig ausgestattet und bietet ein angenehmes Arbeitsumfeld. Auch die technische Ausstattung für das Homeoffice ist sehr gut und ermöglicht problemloses mobiles Arbeiten. Verbesserungsbedarf besteht weniger bei Räumen oder Hardware, sondern bei den für den Vertrieb eingesetzten Prozessen und Arbeitsmitteln. Einzelne Tools funktionieren nicht immer zuverlässig, und wichtige Informationen oder Unterlagen müssen teilweise selbst zusammengesucht beziehungsweise erstellt werden. Dadurch entstehen unnötiger Aufwand und Verzögerungen im Arbeitsalltag.
Die räumlichen und technischen Rahmenbedingungen sind somit klar positiv. Die organisatorische Unterstützung für die tägliche Vertriebsarbeit bleibt dahinter jedoch teilweise zurück.
Kommunikation
Kommunikation
Regelmäßige Meetings finden statt, sorgen aber nicht für klare oder verlässliche Informationen. Ergebnisse, Ziele und Entscheidungen werden häufig nicht transparent oder nachvollziehbar kommuniziert. Aussagen ändern sich teilweise kurzfristig, ohne dass die Gründe dafür erklärt werden.
Wichtige Informationen für die tägliche Arbeit fehlen oft oder müssen von den Account Managern selbst zusammengesucht werden. Das betrifft unter anderem Zuständigkeiten, Account-Verteilung, Pricing, Margen, Implementierungsaufwände, Vertriebsunterlagen und die Frage, welche Lösungen tatsächlich angeboten werden können. Dadurch entstehen unnötige Rückfragen, Verzögerungen und Unsicherheit gegenüber Kunden.
Feedback besteht häufig vor allem aus Kritik und Druck. Konstruktive Rückmeldungen fehlen weitgehend. Selbst zu kurzfristig eingeforderten Unterlagen wie einem Sales-Strategieplan gibt es trotz mehrfacher Nachfrage keine Rückmeldung. Auch vereinbarte Mitarbeiter- und Review-Gespräche werden teilweise kurzfristig oder ohne Information abgesagt.
Insgesamt gibt es viel Kommunikation, aber zu wenig Klarheit, Verbindlichkeit und Transparenz.
Gehalt/Benefits
Die Festgehälter im Vertrieb sind aus meiner Sicht gut und werden pünktlich ausgezahlt. Auch die angebotenen Benefits sind insgesamt sehr gut und gehören zu den klaren Stärken des Unternehmens. Deutlich schwieriger ist der variable Gehaltsanteil. Dieser hängt von drei verschiedenen Zielen ab, die in der Praxis nur schwer vollständig zu erreichen sind. Dadurch ist die tatsächlich erreichbare Gesamtvergütung deutlich unsicherer, als es auf den ersten Blick wirkt. Insgesamt sind Festgehalt und Benefits attraktiv. Das variable Vergütungsmodell sollte jedoch realistischer, transparenter und stärker durch die Mitarbeitenden beeinflussbar gestaltet werden.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung
Eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung habe ich persönlich nicht wahrgenommen. Meine Kritik bezieht sich daher nicht auf klassische Diskriminierung, sondern auf die unterschiedliche Behandlung einzelner Personen im Vertrieb.
Anforderungen, Aufgaben und Erwartungen werden nicht für alle Mitarbeitenden gleich angewendet. Während bestimmte Ausarbeitungen von einzelnen Personen verpflichtend und unter hohem Zeitdruck verlangt werden, wird anderen mitgeteilt, dass dieselbe Aufgabe freiwillig sei. Auch bei Zuständigkeiten, Accounts und der Bewertung von Leistungen entsteht der Eindruck, dass unterschiedliche Maßstäbe gelten.
Da die Kununu-Kategorie vor allem die Gleichstellung von Frauen und Männern bewertet, würde ich diesen Punkt sachlich einordnen: Eine geschlechtsbezogene Benachteiligung sehe ich nicht. Eine faire und nachvollziehbare Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden ist im Vertrieb aus meiner Sicht dennoch nicht durchgehend gegeben.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Vertrieb sind grundsätzlich abwechslungsreich und fachlich interessant. Der Kontakt zu unterschiedlichen Kunden, die Entwicklung von Sicherheitslösungen und die eigenständige Bearbeitung von Vertriebschancen bieten viel Gestaltungsspielraum.
Dieser entsteht jedoch teilweise weniger durch bewusst eingeräumte Verantwortung als durch fehlende Vorgaben und Strukturen. Zuständigkeiten, Accounts und zusätzliche Aufgaben werden nicht immer nachvollziehbar oder gleichmäßig verteilt. Dadurch ist auch die Arbeitsbelastung innerhalb des Teams unterschiedlich.
Einfluss auf das eigene Aufgabengebiet besteht grundsätzlich, wird aber durch wechselnde Prioritäten und kurzfristige Anforderungen eingeschränkt. Gute eigene Ideen können eingebracht werden, allerdings fehlt häufig eine klare Rückmeldung, ob und wie diese weiterverfolgt werden.
9Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Argos Security in München gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Spannendes Umfeld, nette Kollegen, Raum für Ideen
Arbeitsatmosphäre
Hier kann ich wirklich nichts negatives sagen. Ich fühle mich sehr wohl und kenne auch viele andere Kollegen die das auch tun.
Image
Ich finde es sehr positiv und auch die Veränderung gehen in die richtige Richtung. Es gibt Abzug da dies leider nicht jeder so sieht und manche Leute leider schlechte Stimmung verbreiten. Das ist super schade. Und ich kann mir vorstellen, dass durch die starken Veränderungen auch nach außen oft keine Sicherheit rüberkommt.
Work-Life-Balance
Es gibt flexibel Arbeitszeiten und die Vorgesetzten nehmen in der Regel Rücksicht auf private Termine oder wenn mal etwas außer der Reihe ist.
Karriere/Weiterbildung
Man darf sich auf jeden Fall entwickeln und viele Leute intern wechseln Bereich oder Rolle. Das ist wirklich schön! Entwicklungspfade wäre noch top.
Gehalt/Benefits
Kann man sich nicht beschweren. Ist marktüblich.
Kollegenzusammenhalt
Finde ich wirklich super. Wenn man Hilfe braucht kann man jeden ansprechen.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier nichts zu beanstanden. Jeder ist willkommen und es gibt viele verschiedene Altersgruppen.
Vorgesetztenverhalten
Kann ich in meinem direkten Umfeld tatsächlich nichts bemängeln. Fühle mich absolut wohl.
Arbeitsbedingungen
Modernes Office, Ausstattung auch für zu Hause was die Technik angeht
Kommunikation
Es gibt in regelmäßigen Abständen News zum Unternehmen und was sich gerade tut. In diesen Meetings kann man sogar anonym Fragen stellen direkt an die Geschäftsführung. Einen Stern Abzug gibt es weil man trotzdem die ein oder andere Information schneller weitergeben sollte.
Gleichberechtigung
Es gibt für ein IT Unternehmen viele Frauen auch in Führungspositionen. Also nichts zu bemängeln.
Interessante Aufgaben
Mehr Abwechslung und Vielseitigkeit geht fast nicht. Klar es gibt auch Routinen. Aber wenn man selbst Lust hat und etwas bewegen will dann darf man viel spannende Themen begleiten.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Argos Security in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt kommt pünktlich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Es herrscht aus meiner Sicht eine Kultur des Misstrauens gegenüber den Mitarbeitenden. - Der Druck auf die Mitarbeitenden ist extrem hoch, wobei ausschließlich die Zahlen zählen. - Die Verteilung von Bestandskunden wirkt weder transparent noch gerecht. - Reisezeiten werden faktisch als Freizeit behandelt, was die tatsächliche Arbeitsbelastung erheblich erhöht. - Der Vertrieb erinnert für mich eher an ein Callcenter als an einen professionellen Außendienst. Täglich wird genau kontrolliert, wer wie viele Anrufe gemacht hat und welche Kennzahlen erreicht wurden. - Der Schwerpunkt liegt auf Kaltakquise, wodurch andere vertriebliche Tätigkeiten und der Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen in den Hintergrund geraten. - Menschlichkeit und Wertschätzung kommen aus meiner Sicht deutlich zu kurz.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr Vertrauen in die Mitarbeitenden und weniger Kontrolle - Eine transparente und nachvollziehbare Verteilung von Kunden und Vertriebschancen. - Reisezeiten fair als Arbeitszeit berücksichtigen. - Den Fokus nicht ausschließlich auf Kaltakquise und Anrufzahlen legen, sondern auch nachhaltigen Vertrieb honorieren. - Führungskräfte stärker für wertschätzende Mitarbeiterführung sensibilisieren und eine offene Feedbackkultur fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als angespannt und von permanentem Leistungsdruck geprägt. Täglich stehen Anrufzahlen und Vertriebskennzahlen im Mittelpunkt. Dadurch hatte ich häufig das Gefühl, eher in einem Callcenter als in einer beratungsorientierten Vertriebsorganisation zu arbeiten.
Image
Nach außen wird ein modernes und mitarbeiterorientiertes Unternehmen präsentiert. Meine persönliche Erfahrung entsprach diesem Bild jedoch nicht.
Work-Life-Balance
Viel Reisezeit für aus meiner Sicht komplett unsinnige Termine. Durch fehlende Anerkennung der Reisezeiten als Arbeitszeit bleibt die Work-Life-Balance aus meiner Sicht deutlich auf der Strecke. Beruf und Privatleben lassen sich nur schwer miteinander vereinbaren.
Karriere/Weiterbildung
Karriereentwicklung erscheint stark an kurzfristige Vertriebsergebnisse gekoppelt. Nachhaltige Entwicklung oder individuelle Förderung habe ich kaum wahrgenommen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt kann bei guten Ergebnissen attraktiv sein. Dem gegenüber stehen jedoch hoher Leistungsdruck und Erwartungen, die aus meiner Sicht in keinem angemessenen Verhältnis stehen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein besonderes Umwelt - oder Sozialbewusstsein war für mich im Arbeitsalltag nicht erkennbar. Der Fokus lag überwiegend auf den wirtschaftlichen Kennzahlen.
Kollegenzusammenhalt
Mit den direkten Kolleginnen und Kollegen war der Umgang überwiegend gut. Allerdings erschweren interne Konkurrenz und eine nicht klaren Gebietsaufteilung einen offenen Zusammenhalt.
Umgang mit älteren Kollegen
Aus meiner Sicht zufriedenstellend
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten habe ich als wenig wertschätzend empfunden. Entscheidungen waren häufig nicht nachvollziehbar. In Meetings dominierten oftmals lange Monologe statt eines echten Austauschs. Aussagen über mögliche Kündigungen wurden teilweise scherzhaft getroffen, was ich als unangebracht und demotivierend empfand. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass ein sehr harter Führungsstil vorherrscht, bei dem Druck wichtiger ist als Motivation
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen empfand ich insgesamt als belastend. Vor allem der starke Fokus auf Kennzahlen und die fehlende Menschlichkeit machen den Alltag aus meiner Sicht unnötig hart. Ein wirklich ausgewogenes und faires Arbeitsumfeld habe ich so nicht erlebt.
Kommunikation
Die Kommunikation verlief überwiegend von oben nach unten. Feedback oder andere Meinungen werden nicht berücksichtigt. Transparenz bei wichtigen Entscheidungen fehlte häufig.
Gleichberechtigung
Hier wird kein Unterschied gemacht. Nur Zahlen zählen nicht das Geschlecht
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Bereich Vertrieb sind grundsätzlich abwechslungsreich und bieten Potenzial. Leider wird dieser positive Aspekt durch die Unternehmenskultur, den hohen Druck, den starken Fokus auf Kaltaquise (Callout Days) und die intensive Kontrolle der Vertriebskennzahlen aus meiner Sicht deutlich überschattet.
6Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Data-Sec GmbH in March gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich schätze besonders die flexible Arbeitsgestaltung mit Home-Office-Möglichkeiten sowie das gute aktuelle Teamumfeld und die übergreifenden Firmenevents an verschiedenen Standorten
Verbesserungsvorschläge
An der internen Kommunikation kann noch weiter gearbeitet werden
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm und kollegial
Work-Life-Balance
Sehr gute Work-Life-Balance mit viel Flexibilität und echter Rücksicht auf familiäre Bedürfnisse
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeiten zur internen Weiterentwicklung sowie zu externen Schulungen werden aktiv unterstützt
Kollegenzusammenhalt
Guter Teamzusammenhalt nach dem Zusammenschluss, gegenseitige Unterstützung ist selbstverständlich
Vorgesetztenverhalten
Ich bin mit dem Vorgesetztenverhalten rundum zufrieden, der Umgang ist wertschätzend und unterstützend
Interessante Aufgaben
Durch den Zusammenschluss bleiben die Aufgaben abwechslungsreich und interessant. Es wird nie langweilig
Spannender Arbeitgeber - aus zwei Firmen ein Team gemacht
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Argos Security in Hamburg gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
dass wirklich gut aus zwei Unternehmen ein Team gemacht wurde. Die Flexibilität, dass Fragen & Challengen gewünscht ist
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
an manchen Stellen / Teams kann noch besser kommuniziert werden
Arbeitsatmosphäre
gute Fehlerkultur, herzlich, motiviert
Image
durch den Zusammenschluss der beiden Firmen gab es letztes Jahr im Herbst einige Veränderungen. Die wurden nicht von allen gut aufgenommen. Aber inzwischen merkt man, dass man nun ein Argos Security Team geworden ist
Work-Life-Balance
super, Privatleben wird ernst genommen egal ob mit oder ohne Kinder
Kollegenzusammenhalt
sehr gut im Team und man findet immer jemanden ausserhalb der einem helfen kann.
Umgang mit älteren Kollegen
gibt es einige
Vorgesetztenverhalten
Transparent, guter Austausch, kein Mikromanagement
Arbeitsbedingungen
tolles Office
Kommunikation
Könnte an manchen Stellen noch besser sein. GF ist sich dessen aber bewusst und versucht dies zu ändern durch monatliche Townhalls, wöchentlich Mgmt Meetings, Soundboard etc.
Gehalt/Benefits
Branchenüblich
Interessante Aufgaben
durch den Zusammenschluss von Indevis & Data-Sec viele spannende Aufgaben und auch Herausforderungen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Argos Security in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich finde den Zusammenschluss sehr gut, unser neues Rebranding und die Unternehmenskultur sich stark verändert hat. Wir sind nun wieder ein stabiles Team.
Verbesserungsvorschläge
Das Management sollte in manchen Punkten realistischer nachvollziehbar denken, als an unrealistischen Zielen festzuhalten
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist gut ich komme super mit meinem Vorgesetzten aus meine Teamkollegen sind super und es macht wirklich Spaß im Team
Image
Wir hatten leider etwas an Image verloren durch den Zusammenschluss aber sind nun auf dem besten Weg, den Dach Markt zu übernehmen
Work-Life-Balance
Der Vertrieb schläft nie. Wer sich im Vertrieb beschwert, ist falsch. ;)
Karriere/Weiterbildung
Ausbildungsmöglichkeiten es ist schwer einsetzen, wie sehr man sich selbstverständlich weiterbilden kann.
Gehalt/Benefits
Sehr gut
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Gut
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegen Zusammenhalt ist einzigartig. Bin ein unfassbar starkes Team. Ich bin froh, in diesem Team aufgehoben zu sein.
Umgang mit älteren Kollegen
Gut
Vorgesetztenverhalten
Ich komme mit meinem direkten Vorgesetzten sehr gut klar.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung der Laptops könnte etwas moderner individualisierter sein.
Kommunikation
Die Kommunikation können in manchen Punkten noch etwas besser sein. Manche Prozesse sind noch nicht klar definiert ausbaufähig, aber wir sind auf dem besten Weg dahin, diese zu verfeinern und zu finalisieren.
Arroganz statt Führung: wie ein CEO ein Unternehmen an die Wand fährt
2,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Argos Security in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Büro und zum Teil die neuen Kollegen der Data-Sec
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
80% des C-Levels
Verbesserungsvorschläge
Der CEO sollte dringend Selbstreflexion zeigen und lernen, was Führung wirklich bedeutet: Zuhören, Vertrauen, Verantwortung. • Mitarbeiter ernst nehmen statt sie als Kostenfaktor zu betrachten. • Führungskräfte nach Kompetenz und Charakter auswählen – nicht nach Loyalität zur Chefetage. • Eine offene Kommunikationskultur schaffen, in der Kritik erlaubt und erwünscht ist. • Der Investor sollte sich fragen, ob er weiterhin ein Unternehmen unterstützen will, das durch Managementversagen an Substanz verliert.
Arbeitsatmosphäre
Was früher ein Arbeitgeber mit Herz, Bodenständigkeit und echter Gemeinschaft war, wirkt heute wie eine emotionslose Vertriebsfabrik. Seit der Übernahme durch den Investor und dem Zusammenschluss mit Data-Sec hat sich das Betriebsklima massiv verändert. Entscheidungen kommen von oben herab, ohne Einbindung der Belegschaft. Mitarbeiter werden als austauschbare Ressource betrachtet, nicht als Menschen mit Erfahrung oder Ideen. Die Stimmung ist dementsprechend gedrückt.
Image
Schwierig
Work-Life-Balance
ist okay
Gehalt/Benefits
ist okay
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Respekt und Wertschätzung existieren nur noch als Schlagworte in Präsentationen. Mitarbeitende werden wie Verschleißmaterial behandelt – schnell eingestellt, noch schneller ausgetauscht. Besonders frustrierend ist, wie erfahrene, engagierte Kollegen mit jahrzehntelangem Wissen durch Führungskräfte ersetzt werden, die kaum Ahnung vom Markt oder den Kunden haben. Viele berichten von einem herablassenden Umgangston seitens des CEOs, teils sogar von öffentlicher Demütigung in Meetings. Vertrauen oder Loyalität werden so konsequent zerstört.
Kollegenzusammenhalt
könnte besser sein
Umgang mit älteren Kollegen
Werden gerne mal einfach so entlassen
Vorgesetztenverhalten
Die Unternehmensführung ist das zentrale Problem – allen voran der CEO. Sein Führungsstil lässt sich am besten als autoritär, sprunghaft und respektlos beschreiben. Kritik oder alternative Meinungen werden nicht geduldet, sondern als persönlicher Angriff empfunden. Gespräche mit Mitarbeitenden laufen selten auf Augenhöhe, sondern folgen dem Prinzip: „Ich rede, du hörst zu.“ Statt langfristig zu denken, werden impulsiv neue Ideen umgesetzt, die nach kurzer Zeit wieder verworfen werden, mit massiven Folgen für Teams, Prozesse und Motivation.
Arbeitsbedingungen
Die tägliche Arbeit leidet massiv unter der fehlenden Strategie und den permanenten Richtungswechseln. Neue Vertriebs- und Produktideen werden ohne Vorbereitung oder klare Zieldefinition umgesetzt. Dokumentation, interne Kommunikation oder Schulungen bleiben auf der Strecke. Es wirkt, als ginge es nur darum, Aktivität vorzutäuschen – nicht darum, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.
Kommunikation
Nach außen versucht das Management, Professionalität und Transparenz zu vermitteln, intern herrscht das Gegenteil. Informationen fließen selektiv, Entscheidungen werden im kleinen Kreis getroffen und erst kommuniziert, wenn sie längst feststehen. Mitarbeiterfeedback wird zwar eingefordert, aber nie umgesetzt. Der CEO vermittelt den Eindruck, dass Mitarbeitende nur dann „gehört“ werden, wenn sie seine Meinung bestätigen.
Gleichberechtigung
Ist okay soweit
Interessante Aufgaben
Gibt es durchaus, wenn man nicht bei jeder Aufgabe am besten schon gestern fertig sein sollte.
Karriere/Weiterbildung
8Hilfreichfinden das hilfreich12Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Hat bis 2025 bei Argos Security in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wer es eilig hat abzuhauen muss die Kündigungsfrist scheinbar nicht so ernst nehmen. Umgekehrt tut das auch niemand. Weihnachten steht vor der Tür. Die Leute denken nach. Gelegenheiten bei anderen Firmen tun sich auf.
Der Investor muss sich endlich überlegen, ob er diese Firma auf Wachsumskurs bringen will und klare personelle Konsequenzen zieht oder ob er sie weiterhin nur ausnimmt und wegwirft. Die bestehenden GFs und Leiter haben scheinbar kein Interesse, Führungskompetenz aufzubauen, Entscheidungsbefugnisse zu delegieren, Verantwortlichkeiten untereinander zu trennen oder die aktuellen Probleme der Firma verstehen zu wollen. Es hilft nicht, öffentlich zu erklären, das man bitte mit kritischen Fragen und Anregungen offen auf die GF zugehen soll. Jeder in dieser Firma hat mehrfach gesehen, das man dann als Störenfried denunziert und ohne Vorwarnung gefeuert wird.
Arbeitsatmosphäre
Druck auf fast allen Ebenen. Technische Führungsebene gibt Druck ungefiltert "nach unten" weiter oder macht aus interessierten Anfragen des Vertriebs und eigenen Phantasien Druck auf die technischen Team-Manager und die Arbeitsebene. Innerhalb eines Jahres wurden so mindestens vier gute Team-Manager, zahlreiche gute Engineers und einige Kollegen in anderen Abteilungen aus der Firma geeekelt. Wer die technische Führung kritisiert wird einfach gekündigt. Arbeitsrecht wird dabei vorsätzlich ignoriert.
Image
Das zuvor schlechte öffentliche Image wurde durch die neue "Führung" innerhalb von zwei Jahren endgültig dem Erdboden gleich gemacht.
Work-Life-Balance
Nachdem man für alles, was man tut ohnehin öffentlich schlecht gemacht wird, bleibt die Wahl, noch mehr zu leisten und sich zu verheizen oder man gibt auf, wird noch mehr schlecht gemacht und wird früher oder später gekündigt.
Kollegenzusammenhalt
Funktioniert nur solange niemand Verantwortung für etwas übernehmen muss. Alle haben hier gelernt, dass man am Ende der Prügelknabe ist, wenn man Verantwortung übernimmt.
Vorgesetztenverhalten
Ich sehe gar keine Sozialkompetenz oder professionelle Führung bei den oberen Führungskräften. Das Schlusslicht bildet hier die technische Leitung schon seit fast zwei Jahren. Es wirkt, als wollte sich hier jeder einzelne in der Führungsebene gegenüber dem Investor profilieren um seinen Job zu sichern. Damit schaffen alle gemeinsam aber das Gegenteil und ekeln ihre besten Leute raus der Firma. Sie lassen Zweifel aufkommen, ob von denen überhaupft jemand will, das es die Firma nächstes Jahr noch gibt. Man hat den Eindruck, jeder einzelne in der (neuen) GF - einschließlich der aktuellen technischen Leitung - hat in seinen früheren Jobs komplett versagt und wir sind hier das Abstellgleis für gescheiterte Selbstdarsteller. Man fragt sich, wer hat die eigentlich ausgewählt.
Kommunikation
Von "oben" stets herablassend. Nichts ist genug. Alles muss immer noch besser werden. Die GFs greifen mit chaotischer Kommunikation und spontanen Einfällen und Befindlichkeiten in viele Abläufe ein und verhindern damit gute Arbeit.
Interessante Aufgaben
Gute Aufgaben sind da, sie werden nur leider immer wieder kurzfristig durch spontane Ideen eines des Geschaftsführer ersetzt - oder durch alte Ideen. Die Ideen werden so lange von kaum Beteiligten diskutiert, weshalb die Verantwortlichen für die Umsetzung zum Ende ganz schnell Lösungen für fragwürdige Wünsche finden sollen. Sonst gibts wieder Ärger, wieso das nicht schneller oder billiger geht.
10Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Argos Security in München gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Schönes Büro und Hunde erlaubt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Überdenkt mal eure generelle Strategie! Warum gehen so viele hoch qualifizierte Leute das Unternehmen! Durch alle Abteilungen
Image
Absoluter Image Verlust, bei Kunden, Hersteller und Mitarbeiter
Work-Life-Balance
Verbesserungswürdig ab Strategiewechsel
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sinnloses zusammen karren der Vertriebler an einem Ort, kein grüner Daumen
Kollegenzusammenhalt
Der beste von neu und alt den ich kenne
Umgang mit älteren Kollegen
Der ist immer positiv
Vorgesetztenverhalten
Wo fange ich da an, ab dem neuen CSO eine absolute Katastrophe. Alt eingesessene Kollegen schmeißen das Handtuch, neu eingestellte Kollegen werden ohne nennbare Grund vor versammelter Mannschaft angeschrien, der Wille der neuen wird gebrochen! Sales Taktik aus den 90er Jahren Ami Style mäßig! Man möchte ihnen gerne zurufen, lauft. Callcenter, klare Ansage Quantität statt Qualität
Arbeitsbedingungen
Für alle im Unternehmen durch den Umbruch äußerst schwierig, Überstunden an der Tagesordnung wo sonst keine waren, Erwartungen die nicht erfüllt werden können
Kommunikation
Man wird in Meetings gerne mal gemutet wenn man Wiederworte gibt, kritische Fragen stellt oder eventuell anderer Meinung sein könnte
Arbeitsatmosphäre
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Benefits
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
7Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen