47 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
47 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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47 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich habe mich vor mittlerweile vier Monaten auf eine ausgeschriebene Führungsposition beworben. Bis heute ist weder eine nachvollziehbare Rückmeldung noch eine erkennbare Entscheidung über meine Bewerbung erfolgt. Unter diesen Umständen stellt sich die berechtigte Frage, ob die betreffende Stellenausschreibung überhaupt noch aktuell ist und ob tatsächlich noch ein ernsthaftes Besetzungsverfahren stattfindet.
Sollte eine Personalvermittlung Stellenangebote weiterhin öffentlich bewerben, obwohl diese tatsächlich nicht mehr vakant sind oder gar kein konkreter Besetzungswille mehr besteht, wäre dies aus meiner Sicht äußerst problematisch. Bewerber werden dadurch möglicherweise über die tatsächliche Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen getäuscht und dazu gebracht, Zeit und persönliche Ressourcen in Bewerbungen zu investieren, die von Anfang an keine realistische Aussicht auf Erfolg haben.
Das Geschäftsmodell mit Jobangeboten läuft offenbar sehr gut – für die Bewerber jedoch offensichtlich sehr schlecht. Denn während die Vermittlungsseite von einer möglichst großen Zahl veröffentlichter Stellenangebote profitieren kann, tragen die Bewerber die Konsequenzen: Sie investieren Zeit, Hoffnung und Vertrauen in angeblich verfügbare Positionen und erhalten anschließend möglicherweise weder eine Rückmeldung noch eine transparente Erklärung.
Wenn Stellenanzeigen lediglich den Anschein eines aktiven Arbeitsmarktes erzeugen, obwohl die dahinterstehenden Positionen längst nicht mehr besetzt werden, stellt sich unweigerlich die Frage, ob hier nicht eine systematische Irreführung von Bewerbern stattfindet. Ein solches Vorgehen könnte – je nach den konkreten Umständen – den Charakter von Manipulation und Desinformation annehmen.
Eine seriöse Personalvermittlung sollte daher verpflichtet sein, ihre veröffentlichten Stellenangebote regelmäßig auf Aktualität und tatsächliche Verfügbarkeit zu überprüfen. Ist eine Position nicht mehr vakant oder wird das Besetzungsverfahren nicht mehr aktiv betrieben, gehört die Anzeige gelöscht oder eindeutig als nicht mehr verfügbar gekennzeichnet.
Alles andere ist gegenüber Bewerbern nicht nur respektlos, sondern wirft erhebliche Fragen hinsichtlich Transparenz, Fairness und der Seriosität des gesamten Vermittlungsprozesses auf.
Nach vielen Jahren als Führungskraft habe ich erhebliche Zweifel daran, wie transparent der deutsche Arbeitsmarkt tatsächlich funktioniert. Immer häufiger entsteht der Eindruck, dass zahlreiche Stellenanzeigen auf Unternehmenswebseiten längst keine reale Vakanz mehr darstellen oder lediglich veröffentlicht werden, um formale Prozesse zu erfüllen oder einen Personalbedarf nach außen zu signalisieren. Für Bewerber bedeutet das einen enormen Zeit- und Arbeitsaufwand – oft ohne echte Aussicht auf eine faire Chance.
Besonders im Management zeigt die Praxis ein anderes Bild als die öffentliche Darstellung. Viele attraktive Führungspositionen werden gar nicht erst ausgeschrieben, sondern über persönliche Kontakte, bestehende Netzwerke oder Personalberater vergeben. Wer nicht Teil dieser Netzwerke ist, hat häufig kaum eine realistische Möglichkeit, überhaupt in die engere Auswahl zu kommen – unabhängig von Erfahrung, Leistung oder Qualifikation.
Vor diesem Hintergrund wirken die standardisierten Absageschreiben zunehmend wie Ausreden. Ständig wird auf Künstliche Intelligenz, eine angeblich fehlende Passgenauigkeit oder eine außergewöhnlich hohe Zahl qualifizierter Bewerbungen verwiesen. Für viele erfahrene Bewerber sind diese Begründungen kaum noch glaubwürdig. Es entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen häufig bereits im Vorfeld feststehen und Bewerbungsverfahren lediglich den Anschein eines offenen Auswahlprozesses vermitteln.
Auch die Personalvermittlungsbranche muss sich kritische Fragen gefallen lassen. Obwohl es unzählige Personalberater und Recruiting-Agenturen gibt, bleibt ihr Nutzen für viele Bewerber fraglich. Der Eindruck entsteht, dass sie in erster Linie die Interessen ihrer Unternehmenskunden vertreten und qualifizierte Kandidaten lediglich als Datenquelle oder Reservepool dienen. Transparenz über Auswahlkriterien, Rückmeldungen oder den tatsächlichen Stand eines Verfahrens bleibt häufig aus.
Ein Arbeitsmarkt, der Chancengleichheit verspricht, sollte nachvollziehbar, offen und leistungsorientiert sein. Die Realität vermittelt jedoch vielfach ein anderes Bild: Netzwerke zählen oft mehr als Qualifikation, intransparente Prozesse mehr als faire Auswahl und standardisierte Absagen ersetzen eine ehrliche Kommunikation. Wer jahrelange Berufserfahrung mitbringt und dennoch immer wieder an undurchsichtigen Verfahren scheitert, muss sich zwangsläufig fragen, ob das Problem tatsächlich beim Bewerber liegt – oder vielmehr bei einem System, das Transparenz verspricht, sie in der Praxis aber häufig vermissen lässt.
Gggf. mehr Anfangsinformationen vom Unternehmen anbieten/erfragen.
Generell kann ich bei Aristo nichts kritisieren. Es kommt sehr darauf an, ob man ein Fan von mehreren Bewerbungsrunden ist. Insgesamt strukturiert sich der Bewerbungsprozess in 3 Schritten. Obwohl ich kein Fan von längeren oder mehrstufigen Bewerbungsrunden bin, kann ich mich bei Aristo weder beschweren noch von diesem negativ berichten.
Wie andere bereits geschrieben haben, geht es viel um einen selbst und ich empfand das Interesse an meinem Werdegang als sehr positiv. Das zeichnet meiner Meinung nach auch einen tollen Ersteindruck aus.
- es wurde mit keinem Wort erwähnt, dass es mehrere Tests/ Aufgaben gibt, die man bestehen muss
- es sollte besser kommuniziert werden, dass man mit 99% der Mitarbeitern in einem Großraumbüro sitzt, es durchgehend laut ist und der Arbeitstag fast nur aus telefonieren besteht
UPDATE #1) The Company falsely and with lies tried to block this review, by telling the Kununu that i never applied to them... What a professional thing to do :)
Alle sehr freundlich gewesen.
Mir wurde aber im Bewerbungsprozess gesagt das ich doch bei meinem Arbeitgeber um einen Aufhebungsvertrag bitten solle da alle sich einig wären das ich dort anfangen würde.
Gut das ich dies nicht getan habe da ich dann im späteren Verlauf eine Absage bekommen habe.
Die Rückmeldung zum Erstgespräch kam schnell, die zum Zweitgespräch lässt trotz versprochenem Zeitraum auf sich warten. Dafür dass man auf Feedback angeblich so viel Wert legt würde ich zumindest eine offizielle Ablehnung erwarten. Ansonsten war der Prozess bisher strukturiert und nachvollziehbar.
Eventuell noch einen Tag länger Zeit geben, um über die finale Entscheidung nachzudenken
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