5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vorab: Ich halte die Art und Weise, wie hier mit Bewerbern umgegangen wird, für alles andere als professionell.
Einige Wochen nach meiner Bewerbung erhielt ich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Nachdem ich den Termin bestätigt hatte, wurde ich kurze Zeit später von der Assistentin des Geschäftsführers angerufen. Der Termin müsse verschoben werden, da der Geschäftsführer zum ursprünglich vereinbarten Zeitpunkt nun doch verhindert sei. Für mich war das zunächst kein Problem.
Die eigentliche Überraschung folgte dann beim Vorstellungsgespräch selbst: Dieses fand im Büro des Geschäftsführers statt – anwesend war er jedoch nicht. Ausgerechnet die Person, wegen der zuvor der Termin verschoben wurde, erschien gar nicht zum Gespräch. Mein Gesprächspartner war stattdessen ein anderes Mitglied der Geschäftsführung, das mehrfach betonte, dass wir uns gerade im Büro des Geschäftsführers befänden, als handle es sich um eine besondere Sehenswürdigkeit. Insgesamt entstand der Eindruck, dass diese Person intern einen beinahe kultartigen Status genießt.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs kam dann die nächste Überraschung: Die als Vollzeitstelle ausgeschriebene Position sei „eigentlich eher eine Teilzeitstelle“, man habe sich diesbezüglich aber noch nicht festlegen wollen.
Liebe Verantwortliche: Wenn eine Stelle Teilzeit ist, dann schreiben Sie bitte auch Teilzeit in die Stellenanzeige. Es ist respektlos, Bewerber Zeit investieren zu lassen, obwohl die tatsächlichen Rahmenbedingungen für viele von Anfang an ein Ausschlusskriterium darstellen.
Noch irritierender war, dass nach der Beschreibung der Aufgaben offenbar selbst intern keine klare Vorstellung davon bestand, was die Position eigentlich umfassen soll. Vorgestellt wurden mir überwiegend einfache Sachbearbeitungstätigkeiten in einem Umfang, den man gefühlt in wenigen Stunden pro Woche hätte erledigen können.
Das gesamte Gespräch dauerte etwa 30 Minuten und wirkte weder strukturiert noch besonders vorbereitet. Der Empfang fiel ebenso nüchtern aus wie die Verabschiedung. Selbst die üblichen Höflichkeiten eines Bewerbungsgesprächs – etwa das Angebot eines Getränks – blieben aus.
Umso erfreuter war ich, als ich etwa eine Woche später die Absage erhielt. Selten hat sich eine Absage so sehr nach beiderseitiger Zeitersparnis angefühlt.
Wenn Ansprechpartner in der Anzeige für Rückfragen genannt werden, sollten diese auch erreichbar sein. Weder erfolgte ein Rückruf noch eine Reaktion auf Mails.
Vielleicht einfach mal ein Bewerbermanagement einführen. Vorgang unprofessionell... !
Bewerber anständig behandeln