9 von 31 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen und der Teamzusammenhalt.
Siehe Punkte
M. M. n. sollte mehr Wert auf das Wohl der Mitarbeiter gelegt werden. Es ist verständlicherweise wichtig, die Agentur am Leben zu halten, aber bitte nicht auf Kosten der Mitarbeiter. Man kann über Veränderungen und Weiterentwicklung sprechen, aber das alles kann auch nur umgesetzt werden, wenn es von oben gelebt wird. Dies ist aber leider sehr oft nicht der Fall.
Nach außen hin gut und für die Mitarbeiter, aber das täuscht.
Hybrides Arbeitsmodell. Die Möglichkeit, private Terminen während der Arbeitszeit wahrzunehmen, ist vorhanden. Es gibt jedoch feste Arbeitszeiten, die die Flexibilität insgesamt doch etwas einschränkt.
Es gibt ein paar Benefits, aber generell wird damit gegeizt, genauso wie mit dem Gehalt. Die Urlaubstage sind auch gering, im Gegensatz zu dem heutigen Standard.
Sehr liebe Kollegen und die Arbeit im Team ist sehr angenehm und unterstützend.
Die Zufriedenheit der Mitarbeiter steht m. M. n. definitiv nicht an erster Stelle. Die Kunden müssen zufrieden sein und dann ist es auch meist egal, wenn die Mitarbeiter darunter leiden. Deshalb ist die Stimmung auch nicht wirklich gut. Es gab m. M. n. viele Situationen, in denen der Umgang von Teamleitern (nicht alle!) und Geschäftsführung gegenüber den Mitarbeitern nicht wirklich wertschätzend waren.
Die Kommunikation empfand ich meist als nicht transparent. Es wird viel über Verbesserungen und Veränderungen gesprochen, aber am Ende nicht wirklich umgesetzt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wenig geschätzt und es wird nicht versucht sie langfristig zu halten.
Viele positive, sehr warmherzige Leute, die einen herzlich aufnehmen und viele kreative Ideen haben. Es gibt Homeoffice-Möglichkeiten und Hunde sind erlaubt, für diejenigen, die möchten.
Wenig Interesse an wirklicher Veränderung und trotz vielen Angeboten, die Firma "mitzugestalten", wird maximal 1% umgesetzt. Nutzung des Privathandys für Arbeitszwecke wird vorausgesetzt, da es kein Diensthandy gibt, auch nicht pro Team für Veranstaltungen.
Mitarbeiter:innenvorschläge tatsächlich umsetzen, weil es so viele gute Ideen gab. Wirklich zuhören, sonst entsteht Unzufriedenheit! Auslastung berücksichtigen und Projekte nicht auf Zwang groß aufziehen, wenn man sie auch kreativ kleiner umsetzen kann.
Gerne 30 Urlaubstage und eine bessere Überstundenregelung, da man bei viel Stress auch einfach mal einen Tag komplett Pause zur Regeneration braucht.
Auch die Kernarbeitszeit sollte überdacht werden, da so das "flexible Arbeiten" nur in sehr engen Grenzen möglich ist.
Nette Atmosphäre unter den Kolleg:innen. Man kann jede und jeden jederzeit ansprechen.
In dieser Agentur gibt es sehr viel zu tun, jedes Projekt wird angenommen, ungeachtet der Kapazitäten. So entstehen nicht nur Peaks, sondern extrem stressige Phasen und Druck über lange Zeit.
Es gibt kaum Aufstiegsmöglichkeiten außer Teamleitung, Weiterbildung wird aber angeboten.
Eher geringes Gehalt für den Stress und die Anforderungen, aber üblich für die Branche. Gehaltsverhandlungen sind mitunter schwierig.
Gibt es, jedoch gibt es hier auch noch Verbesserungspotential.
Der Kollegenzusammenhalt ist besonders hervorzuheben. Hier arbeiten tolle Leute, die sich gegenseitig unterstützen.
Es gibt viele jüngere Kolleg:innen, aber auch ein paar Ältere, die komplett gleichbehandelt werden.
Die Teamleiter:innen sind sehr durchwachsen. Bei einigen fragt man sich, warum sie es geworden sind. Führungskraftseminsare gibt es auch nicht und das merkt man. Die Chefin ist menschlich sehr nett und zugänglich, tut sich aber sehr schwer bei der Kapazitätenplanung.
Großraumbüro mit teilweise erheblichem Lärmpegel. Sehr viele Bürohunde, was positiv und negativ sein kann. Durch die Teamtage, die man im Büro verbringen muss, wird es oft sehr voll und laut.
Leider klappt hier die Kommunikation intern nicht so gut, wie es eine Kommunikationsagentur vermuten lässt. Es gibt unzählige Meetings und "Projekttage", an denen die Arbeit von einem ganzen Tag liegenbleibt, aber die erarbeiteten Ergebnisse werden sehr selten umgesetzt. Das frustriert.
Auf Gleichnerechtigung in allen Richtungen wird sehr geachtet.
Wie überall gibt es tolle und nicht so tolle Aufgaben. Oft werden Aufgaben aber auch zugeteilt, egal, ob man da Lust drauf hat oder nicht.
Das Miteinander ist gut. Es gibt immer wieder Betriebsfeiern, klein und groß, hier merkt man schnell, dass untereinander eine ganz gute Stimmung ist
Wie bereits erwähnt, ist alles ein bisschen rückständig. Der Trend geht zu work life balance, flexiblen Arbeitszeitmodellen etc. Aber in der Agentur herrscht, was das angeht, leider noch immer das Denken von vor 20 Jahren.
Auch wenn es nach Außen hin anders kommuniziert wird - gelebt wird es nicht
Es sollte mehr Wert auf das Wohl der Mitarbeiter gelegt werden.
Man bekommt schnell das Gefühl, dass diese nur Mittel zum Zweck sind und es der GF am Ende einzig und allein darum geht, dass es ihrer Firma gut geht.
Stimmung ist leider die meiste Zeit angespannt und nicht gut
Wird nach außen hin als gewünscht kommuniziert, es wird von oben jedoch erwartet, dass die Arbeit um jeden Preis erledigt wird
Weiterbildungen kann man jährlich für einen bestimmten Betrag machen, jedoch nur wenn sie zu den passen, was der MA macht oder machen soll und es der Firma zugute kommt. Die (freiwillig gewählte) Weiterentwicklung der Persönlichkeit und der Blick über den Tellerrand hinaus bleiben da leider etwas auf der Strecke
Völlig rückständig.
Die GF geht leider nicht mit der Zeit. Das Gehalt ist durchschnittlich, es gibt wenig Urlaub.
Im Vorstellungsgespräch wird behauptet es gäbe Weihnachtsgeld, im Vertrag steht dann jedoch, dass dieses nicht gezahlt wird. Beruhigt wird man dann mit der Aussage, dass es zwar freiwillig ist, aber idR immer ausgezahlt wird. Und wenn es dann 2x in Folge keines gibt wird erwartet, dass die MA Verständnis haben wenn gerade nicht so viel Geld da ist. Was wiederum vorher niemand weiß, da die Unternehmenszahlen nie offen kommuniziert werden.
Es gibt die Möglichkeit ein Jobrad zu mieten, allerdings ohne Zuzahlung vom AG. Somit bindet man sich eigentlich nur an die Firma um den Vertrag mit dem Jobrad zu erhalten.
Das Jobticket wurde leider abgeschafft und für Ersatzleistung wird auch nicht gesorgt.
Innerhalb der Teams ganz gut, teamübergreifend unterschiedlich
Wenn eine Teamleitung geht, wird idR das Teammitglied, das am längsten da ist, zur neuen Teamleitung befördert. Dementsprechend fehlt es oft an Erfahrung und jede:r macht es so, wie er/sie meint. Für die GF ist alles in Ordnung, solange die Projektlage gut ist und die Teams genug Umsatz machen
Für eine Kommunikationsagentur nicht besonders gut. Wirklich kommuniziert wird eigentlich nur in der Führungsriege und auch nur das, was die GF gerade teilen möchte. Vieles, was nicht positiv ist, bleibt auch einfach unter Verschluss, was es für die anderen sehr intransparent macht
Teilzeitkräfte sind klar im Nachteil. Meetings werden sehr oft direkt auf die Nachmittage gelegt oder überzogen, sodass man immer in die blöde Situation kommt sich rechtfertigen zu müssen. Hier wiederum fehlt es dann auch oft an Verständnis
Die Aufgaben sind am Ende immer die selben
Die familiäre Atmosphäre, den Teamspirit, dass so viele tolle Menschen hier arbeiten, die abwechslungsreichen Aufgaben, die Förderung der Mitarbeitenden, die Benefits wie Physio, tolle Firmenfeiern, den Wandertag und viele schöne andere Events.
Dass so oft Junioren eingestellt werden und es entsprechend oft länger dauert bis die Leute gut eingearbeitet sind.
In manchen Punkten würde ich mir mehr Transparenz und etwas schnellere Lösungen wünschen. Dadurch, dass die Agentur so groß ist, ist Veränderung manchmal etwas zäh, aber ich finde es super, dass daran kontinuierlich gearbeitet wird.
Alle ziehen an einem Strang und auch wenn nicht alles perfekt ist, ist es eine sehr wohlwollende und familiäre Atmosphäre. Vor allem im Designteam herrscht eine sehr gute Arbeitsatmosphäre
Es gibt einige Entwicklungen, die dem Image von art tempi nicht gut getan haben, aber alle arbeiten daran, dass das Image besser wird und die Punkte, die nicht gut gelaufen sind sich nicht wiederholen.
Für eine Agentur ist die Work-Life-Balance großartig. Es wird im Designteam sehr darauf geachtet, dass die Aufgaben gut verteilt sind und es werden sehr wenig Überstunden gemacht.
Es gibt die Möglichkeit ein mal im Jahr eine Fortbildung zu machen und wir werden angehalten dies auch zu nutzen. Ich finde, dass das eine tolle Möglichkeit ist. Zusätzlich werden wir durch unsere Teamleitung gut gefördert und es werden immer neue Ziele in den Jahresgesprächen formuliert.
Für eine Agentur eine gute Bezahlung
Es gibt AGs, die sich um diese Themen kümmern und generell wird das im Blick behalten, es wäre schön, wenn das noch mehr geschehen würde.
Sehr viele tolle Menschen an einem Ort. Ich arbeite mit den allermeisten sehr gerne zusammen und empfinde den Zusammenhalt als sehr groß.
Es gibt sehr wenig ältere Kollegen und es werden häufig Junioren eingestellt, was ich schade finde
Tolle Teamleitung
Das Büro und die Ausstattung ist gut. Es wird auch auf individuelle Bedürfnisse geachtet.
Im Team ist die Kommunikation sehr gut. Zwischen den verschiedenen Bereichen könnte sie deutlich besser sein, aber es wird viel daran gearbeitet das weiterzuentwickeln und die meisten sind auch gewillt etwas zu verändern.
Nach meinem Gefühl wird niemand wegen etwas anderem als der Persönlichkeit und der Arbeitsleistung bewertet
Ich mag meine Arbeit sehr und bekomme immer wieder spannende neue Aufgaben, bei denen ich neues Lernen kann und mich kontinuierlich weiterentwickeln darf
Flexible Arbeitszeiten
Intransparente Kommunikation
Infrastruktur ausbauen; Fehlende Standard-Tools implementieren
Innerhalb der Teams gut, übergreifend klassische Grabenkämpfe
Konstante Überstunden in allen Abteilungen
Im Team ok, im Zweifel ist sich aber jeder selbst der Nächste
Je nach Teamleitung sehr unterschiedlich; insgesamt nicht professionell, Micromanagement sehr beliebt
Intransparent, selektiv; Man muss zum „Inner Circle“ gehören oder gut mit dem Flurfunk vernetzt sein
weiß ich nicht, mir fällt nichts ein
auch dazu fällt mir nichts ein
ich habe keine Verbesserungsvorschläge
Nette Agentur, eine Unternehmerin, die immer ein offenes Ohr hat und sich viel Zeit nimmt für ihre Mitarbeiter (grosses Plus), spannende und abwechslungsreiche Aufgaben.
Wer sich für den Gesundheitsbereich interessiert und kein Problem mit der Pharmaindustrie hat, findet hier interessante Projekte.
Die „kleinen“ ABERs:
-Persönlich habe ich die Agentur als HIRE AND FIRE Agentur kennengelernt und nicht als zuverlässigen Arbeitgeber. Absprachen vor Anstellung wurden nicht eingehalten. Das scheint ein wiederkehrendes Problem zu sein, wie man an anderer Stelle lesen kann. Seiner Fürsorgepflicht und Verantwortung Mitarbeitern gegenüber ist der Arbeitgeber in diesem Fall nicht gerecht geworden. Es gab kein Gespräch im Vorfeld, die Möglichkeit zur Verbesserung wurde nicht eingeräumt – stattdessen ein reiner hire & fire Prozess von jetzt auf gleich. Menschlich und Mitarbeiterpolitisch eine katastrophal miserable Verhaltensweise. Es gibt aber auch viele langjährige Mitarbeiter, also von einer solchen Erfahrung nicht abschrecken lassen ;-)
-SEHR viel Getratsche und Gechimpfe, Unzufriedenheiten und Unstimmigkeiten hinter den Kulissen, wenig offene Kommunikation. (Vielleicht typisch für eine fast reine „Frauenbelegschaft“??? Muss man mögen, sonst wird’s schwierig...)
-Wenig Kritikfähigkeit. Es herrscht eine gewisse Betriebsblindheit vor. Von aussen kommend mit Vergleichswerten über Agenturen hinaus, fallen Unzulänglichkeiten und Optimierungsbedarf in einigen Aspekten stark auf. Kritik trotzdem besser nicht äussern!
-Die einzelnen Rahmenbedingungen der alltäglichen Arbeitsbereiche variieren stark von Team zu Team. Es gibt Teams, in denen man von Anfang an Verantwortung tragen darf und soll, in denen man gefördert wird und viel Freiraum und Eigenständigkeit ermöglicht werden. Dann wiederum gibt es Teams, in denen Mitarbeiter (ganz bewusst?) klein gehalten und stark eingeschränkt werden. Dasselbe gilt für Hierarchien. Es gibt Teams, in denen Hierarchien kaum ausgelebt werden und man sich auf Augenhöhe begegnet, wo auch ein Austausch mit der Geschäftsführung absolut möglich und in Ordnung ist. Dann wiederum gibt es Teams mit übersteigert pseudo-autoritärem Verhalten, strikten Hierarchien und unterbundenem Kontakt – warum auch immer – zur Geschäftsführung. Da fast alle Teamleader nur halbtags arbeiten (grosse Schwäche des Unternehmens!) ist der Weg zur Geschäftsführung häufig nötig und unumgänglich, wenn man schnell ein Feedback benötigt oder mit Aufgaben weiter kommen möchte. Manche Teamleader reagieren darauf äusserst allergisch, was verwirrt und irritiert. Ein solches Verhalten ist auf jeden Fall schwer nachvollziehbar und wirkt seltsam...
-Die Teamleiter (man ahnt es an dieser Stelle schon) sind ebenso wie der Führungsstil SEHR unterschiedlich. Es gibt Teams, die professionell, sehr angenehm sachlich, freundlich, unaufgeregt, ruhig und unemotional geführt werden. In anderen Teams ist der Ton schon mal rauher und die Führung nicht ganz so professionell. Da passiert dann sehr vieles an Absprachen hinten herum ohne Transparenz etc.! Persönlich erlebte ich eine Situation, in der man sich im Ton vergriffen hat und doch recht ungehalten, beleidigend und unsachlich wurde. Inakzeptabel, gerade vor dem Hintergrund, dass es sich um eine Kommunikationsagentur handelt, in der mindestens alle Führungskräfte KommunikationsEXPERTEN sein sollten, die in der Lage sind auch sehr schwierige Situationen sachlich, freundlich und souverän zu meistern anstatt mit Aussagen und Vorverurteilungen nach KÜRZESTER ZEIT unter die Gürtellinie zu gehen. Mangelhafte, unprofessionelle Führung in diesem Fall! Das liegt aber vielleicht auch daran, dass manchen Führungskräften einfach schlichtweg Erfahrungswerte von aussen fehlen, weil sie noch nie ein anderes Unternehmen kennengelernt haben.
-Mitarbeiterpolitik: Das Unternehmen benötigt immer wieder dringend Nachwuchskräfte, hat aber noch nicht verstanden, dass viel Einsatz, Zeit und Mühe in die Einführung, Einarbeitung und Integration neuer Arbeitskräfte investiert werden muss. Das sind keine Prozesse, die eine one way road darstellen oder die sich von selbst erledigen würden. Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl diesbzgl. und Einfühlungsvermögen, Personen abzuholen und mitzunehmen wäre empfehlenswert. Mit der blossen Zuteilung eines Sitzplatzes ist es dann halt doch nicht getan ;-)
Neue Mitarbeiter aus Teammeetings zunächst auszuschliessen ist diesbzgl. eher kontraproduktiv und kennt man aus anderen Unternehmen nicht. Gleichzeitig wurde im Gegenzug ein Einführungsgespräch verpasst, in welchem man den „Fahrplan“ hätte darlegen können und transparent über die Konstellationen, Pläne, Ziele, Vorstellungen und Erwartungen hätte sprechen können/müssen.
Personalführung: ganz, ganz viel Luft nach oben!
Abschliessend möchte ich zur Verteidigung der Agentur und um niemandem Unrecht zu tun, sagen, dass ich tatsächlich zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt dort eingestiegen war. Ein Zeitpunkt, an dem sich gerade vieles im Umbruch befand, Ungewissheit herrschte und ganz neu geplant, organisiert und strukturiert werden musste und das alles innerhalb kürzester Zeit. Diese Situation als Beginn eines Neustarts empfand ich als sehr belastend, da mir zunächst niemand sagen konnte, wie mein Einsatz aussehen und wo dieser stattfinden sollte, ob sich eine Einarbeitung in bestimmte Themenfelder überhaupt lohnt etc.pp.
Erste Zweifel und Sorgen machten sich so direkt von Anfang an breit, Halt und Vertrauen haben in der Situation gefehlt.
Dass die Lage so war wie sie war und das Timing so ungünstig ausfiel, dafür kann die Agentur rein gar nichts (unglückliche Umstände hatten sich einfach nur gehäuft); allerdings hätte das Management einer solchen Lage in Kombination mit einem Neueinstieg deutlich besser laufen können. Es hätte beispielsweise definitiv Sinn gemacht zunächst einmal die internen Strukturierungsprozesse zu lösen und erst anschliessend neues Personal hinzuzufügen. Und da mein Einsatz dann letztendlich in einer anderen Abteilung stattfinden sollte, wären hier vorausgehende Kennenlern- / Auswahlgespräche, von mir aus auch erneute Vorstellungsgespräche, äusserst nützlich und hilfreich gewesen, um gegenseitig die Kompatibilität auszuloten – eine ganz wichtige Basis, die verpasst worden war.
Eventuell sah man diese Möglichkeiten nicht, da ein Vertrag zu diesem Zeitpunkt bereits angeboten gewesen war.
Allerdings kein allzu ernst gemeintes Angebot, s. hire&fire Mentalität innerhalb von 2,5 Wochen, von denen die ersten 1,5 Wochen planlose Ungewissheit waren...
FAZIT: Bedingt empfehlenswet. Einfach mal ausprobieren ohne allzu große Erwartungen, wissen worauf man sich einlässt und sich überraschen lassen ;-)
Es gibt mit Sicherheit schlimmere Jobs als bei art tempi, aber auch ganz viele bessere...
Eine genauere Bewertung des Klimas oder Arbeitsalltags kann ich aus dem Bewerberverfahren heraus nicht abgeben. Folgende Punkte sind mir aber positiv aufgefallen:
Die Agentur besteht aus einem jungen Team, das auf mich sehr aufgeschlossen und freundlich wirkte.
Das Engagement zum Thema Kunstförderung ist interessant und sicherlich für alle Angestellten eine Quelle der Inspiration.
Die thematische Ausrichtung des Unternehmens wirkt interessant und vielseitig.
Das unzuverlässige Verhalten gegenüber Bewerbern.
Ich kann lediglich aus dem Bewerbungsverfahren berichten.
Da ich mich für das Unternehmen interessierte, habe ich die Agentur telefonisch kontaktiert, um zu hören, ob derzeit Bedarf bestünde.
Nach vorangegangenem Telefonat habe ich der Agenturleitung die Bewerbungsunterlagen per Email zukommen lassen. Darauf erfolgte trotz großem Interesse im Telefonat für drei Wochen keine Reaktion. In der erneuten telefonischen Nachfrage hieß es, man hätte keine Unterlagen erhalten. Mit Verweis auf Datum, Uhrzeit und Betreff meiner Email wurde meine Bewerbung dann doch gefunden. Ein Bewerbungsgespräch erfolgte daraufhin fünf Tage später und ich erhielt die mündliche Zusage für eine zweijährige Anstellung mit Gehaltsangaben und einem konkreten Starttermin. Das Gespräch an sich war äußerst angenehm.
Die Agenturleitung versprach mir sich zwei Tage vor dem Starttermin zwecks Unterzeichnung zu melden. Sie tat es aber nicht. Als ich am Nachmittag anrief, wurde ich auf den Abend vertröstet mit dem Versprechen, man würde mich anrufen. Wieder keine Reaktion. Um 18.38 rief ich erneut an, um zu fragen, ob es Probleme gäbe. Nach vielen Ausflüchten hieß es dann seitens der Agenturleitung, man hätte es sich anders überlegt, aber ich könne als Praktikantin für 300,- Euro anfangen.
Diesen Betrag empfinde ich als unmoralisch und das Verhalten als unfair, nachdem zuvor über eine reguläre Stelle gesprochen wurde.
Zudem sollten auch mündliche Abmachungen verlässlich sein. Andernfalls sollte zumindest frühzeitig eine Rückmeldung gegeben werden, wenn Änderungen auftreten.
Zunächst haben wir im Bewerbungsgespräch über ein faires branchenübliches Gehalt für einen PR-Einsteiger gesprochen und hatten unseren Konsens im Rahmen einer mündlichen Zusage festgehalten. Als es dann konkret werden sollte, wurden plötzlich lediglich 300 Euro für ein Vollzeitpraktikum anstelle einer Anstellung angeboten.
So etwas sollte von Anfang an offen geklärt werden. Beide Seiten müssen sich auf das Vereinbarte verlassen können.
Auf der Homepage heißt, art tempi communications lege Wert darauf "authentisch und wertschätzend miteinander umzugehen". Ich finde das ist eine noble Einstellung, die aber meines Erachtens nach im geschilderten Fall nicht zutrifft.