69 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
69 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
69 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bitte schafft euch ein Team an, das sich mit dem Thema Software-Qualität beschäftigt.
In den 3 Jahren gab es hier und da mal wieder ein "danke".
Lob habe ich tatsächlich keins erlebt.
Ich denke, dass das Unternehmen seinen Image schon ziemlich gut der Außenwelt präsentiert hat. Es reicht aber nicht, einen Image zu zeigen, den man (intern) nicht einhalten kann. Das haben die Kündigungen der Kunden und der Mitarbeiter gezeigt.
Als Werkstudent hatte man flexible Arbeitszeiten. Man sollte jedoch an den Scrum-Meetings teilnehmen, um auf den neuesten Stand zu bleiben.
Urlaub konnte ich mir problemlos nehmen (in einigen seltenen Fällen sogar kurzfristig).
Ehrlich gesagt: Wenn man als Entwickler arbeitet und sich selbst nicht aktiv um einen Aufstieg bemüht, dann passiert gar nichts.
Es gab Kollegen, die seit 17 Jahren im Unternehmen als Entwickler tätig waren. Dass diese irgendeine andere Position als Anfangs hatten, ist mir nicht bekannt. Zumindest habe ich mit ihnen von Anfang an als Entwickler gearbeitet.
Ich selbst habe nichts negatives von anderen Kollegen mir gegenüber mitbekommen.
Wie bereits gesagt, gab es Kollegen, die von Anfang an (seit über 15 Jahren) im Unternehmen tätig waren.
Ich habe in den 3 Jahren nicht ansatzweise mitbekommen, dass diese irgendeinen Aufstieg erlebt hatten.
Die Vorgesetzten sprachen ständig von "Wir wollen eine Software-
Company werden". Wollen ist nicht tun. Ständig wurde auf Sonderwünsche der Kunden eingegangen und das auf Kosten der Software-Qualität.
Es wurde wirklich sehr viel für die Mitarbeiter getan.
Anfangs waren wir in den unteren Stockwerken mit teils 5-6 Entwicklern in einem Büro. Es gab nur stationäre Mini-PCs.
Dieses wurde im Laufe der ersten 6 Monate verbessert, indem Open-Space-Büros eingerichtet wurden. Wirklich jeder (zumindest in der oberen Etage) hatte einen elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch mit viel Platz. Die Bürostühle waren High-Class und sehr ergonomisch. Einen eigenen Spind gab es ebenfalls.
Zwei große Bildschirme (mind. 27 Zoll) waren Standard. Tastatur und Maus waren von Microsoft. Statt Mini-PCs gab es dann auch High-End-Business-Laptops von Lenovo mit Core-i7 und mind. 16GB RAM.
Obst, Kaffee und Wasser gab es im Überschuss.
Es gab regelmäßige Meetings. Jedoch muss hier zwischen unternehmensweite Meetings mit allen Mitarbeitern, Meetings in den internen Teams und Feedback-Gesprächen mit einzelnen Mitarbeitern unterschieden werden.
1. Unternehmensweite Meetings: Diese waren Anfangs zum teil monatlich. Im Laufe der Zeit wurde dieses verbessert, indem jeden Montag und Donnerstag ein kurzes Meeting mit allen Mitarbeitern gehalten wurde, um über Neuigkeiten und Entwicklungen zu informieren.
2. Interne Meetings: In diesem Zusammenhang spreche ich von Meetings, die in den Entwickler-Teams stattfanden. Die typischen Scrum-Meetings fanden täglich oder wöchentlich bzw. nach dem Ende eines Sprints statt. Analog dazu die Meetings in den Kanban-Teams.
3. Feedback-Gespräche: Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der diese Gespräche monatlich stattfanden. Ich selbst hatte nur 2 Gespräche dieser Art. Danach sind diese in Vergessenheit geraten. Es wurde sich nicht bemüht, solche wertvollen Meetings weiter zu halten. Warum? Nun, das weiß ich auch nicht.
Als Werkstudent kann man nicht viel über das Gehalt erzählen. In der Probezeit waren dies 13 EUR/h, danach 14 EUR/h. Bezahlt wurde auf Stundenbasis.
Nach mehr als zwei Jahren wurde eine leichte Gehaltserhöhung angefragt. Eine Antwort kam jedoch nicht. Ein zweites Mal anfragen hat mir mein Stolz nicht erlaubt. Man sollte dem Geld nicht hinterherlaufen!
Wir hatten mal im Team eine kleine vertrauliche Diskussionsrunde über unsere Gehälter. Ganz ehrlich: Die Gehälter sind ein Witz. Wie bereits erwähnt, gab es Mitarbeiter, die seit über 15 Jahren im Unternehmen tätig waren. Das Gehalt dieser Mitarbeiter war vergleichbar mit dem Gehalt eines Absolventen in anderen Unternehmen. Ob diese sich um eine Erhöhung bemüht haben, vermag ich nicht zu sagen. Geld ist nun mal nicht alles im Leben, wirkt sich jedoch auf die Motivation aus.
Ich spreche hier von der Gleichberechtigung z.B. zwischen einem Entwickler und einem Vertriebler.
Sorry aber ein Vertriebler wurde definitiv mehr geschätzt als ein Entwickler. Man bekam das Gefühl, dass die Entwickler nur nebensächlich sind, obwohl ohne uns das Unternehmen nicht existieren würde. Zur Erinnerung: Es handelt sich hierbei um ein Unternehmen, das seine selbst entwickelte Software vermarktet.
Anfangs wurde ich damit beschäftigt, mich um die Webseite des Unternehmens inkl. diverser Erweiterungen zu beschäftigen. Man hatte sich jedoch nicht bemüht, entsprechende Weiterbildungen anzubieten. Fairerweise muss ich dazu sagen, dass ich diese auch nicht gefordert hatte.
Weiterhin hatte ich an einem Projekt gearbeitet, das ungefähr mehr als ein Jahr Zeit in Anspruch genommen hat, und das völlig alleine. Nachdem gewisse Mitarbeiter das Unternehmen verließen, hat sich niemand mehr um die Betreuung des Projektes gekümmert. Die Lernkurve war jedoch trotzdem sehr steil und spannend. Über dieses Projekt schrieb ich auch meine Abschlussarbeit im Unternehmen (Note: 1,5).
An der Kernsoftware des Unternehmens arbeitete ich ebenfalls. Diese ist ein Kapitel für sich. Kurzgefasst: Auf der einen Seite wurde am Code modernisiert, auf der anderen wurden Fehler im Legacy-Code auf Legacy-Art behoben. So etwas funktioniert nicht!
Vieles wurde leider auch gar nicht oder schwammig dokumentiert. Man musste immer bei den schon ohnehin zu beschäftigten Kollegen nachfragen. Manchmal musste man selbst klarkommen.
Tolle Kollegen, tolle Teams. Die Menschen machen es.
Ist Situationsbedingt
Nur wenn man sich selbst dahinterklemmt kann man sich fortbilden. Karrierechancen stehen bei Null. Aber der Laden ist auch einfach zu klein dafür
Könnte besser sein, meist bringt nur ein Jobswechsel faires oder passendes Gehalt. Hier gilt, wer nicht verhandelt hat verloren.
Hier herrscht überall und immer Ausbaupotenzial
Ohne den würde der Laden unglaublich unattraktiv. Hier aber die Kolleg:innen zusammen - als großes Team
Kaum zu bewerten, da es wenige bis keine gab
Mal darf er eine Entscheidung, mal nicht, mal will auch nicht gewollt werden
Moderne Umgebung
Wenn nicht immer das Geheimnis schon im Flur wäre, müsste man nicht ständig handeln müssen.
Kommunikation ist teilweise Konzeptionslos
Wertschätzung vorhanden, aber eine große Ausnahme bildet in Teilen die Geschäftsführerung - Vorsicht
Sehr spannendes Umfeld mit vielen täglichen Herausforderungen
Das Team.
Einige Workflows und Werkzeuge in der IT sind nicht mehr zeitgemäß.
An einigen Stellen läuft das Management unrund.
Habe ich intern kommuniziert.
Die Atmosphäre im Development-Team und der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist phänomenal. Außerdem sind hier sehr viele sehr intelligente Menschen versammelt.
Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel (solange man zu den Meetings anwesend ist).
Wir haben Vertrauensarbeitszeit und sind selbst dafür verantwortlich, eventuelle Über-/Unterstunden auszugleichen. Während meiner Zeit hier ist es nie vorgekommen, dass mir Überstunden angeordnet wären.
Für Weiterbildung kriegt man viel Unterstützung, wenn man sich selbst darum kümmert. Wen man sich nicht kümmert, passiert allerdings nichts.
Eine klassische Karriere findet man hier nicht, aber fachlich jede Menge Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.
Mein Gehalt persönlich ist absolut angemessen und entspricht dem Markt. Allerdings ist das Gehalt im Betrieb sehr uneinheitlich.
Es gibt auf Wunsch ein Jobticket und betriebliche Altersvorsorge.
Mir ist nichts besonders Negatives bekannt, allerdings auch nichts besonders Positives.
Sehr, sehr angenehm. Wir helfen und gegenseitig und gehen anständig miteinander um.
Hier ist mir nichts Negatives bekannt. Und die Teamevents waren in meiner Zeit immer so, dass Leute jedes Semesters teilnehmen konnten. :-)
Die Vorgesetzen haben keine klaren Rollendefinitionen. Als einmal etwas schiefgelaufen ist, hat man mit Nonpologies versucht, sich aus der Verantwortung zu wieseln und mich auf dem Schaden sitzen zu lassen. Das war ein Paradebeispiel dafür, wie eine Firma das Vertrauen der Mitarbeiter:innen kaputtmachen kann.
Es gibt keine gute Trennung zwischen disziplinarischen Berechtigungen und fachlichen Berechtigungen: Wer disziplinarisch weiter oben steht, sollte eigentlich nicht automatisch an den etablierten Prozessen vorbei handeln können.
Ich habe den Eindruck, dass Rückmeldung aus dem Team zu strukturellen Problemen oder Verbesserungsvorschläge viel zu selten zu Änderungen geführt hätten.
Vertrauensarbeitszeit und freie, eigenverantwortliche Einteilung der Arbeitszeit. Großzügige Home-Office-Regelung (zumindest während der Pandemie). Die Arbeitslaptop ist aktuell. Um Monitore etc. fürs Homeoffice muss man eher betteln.
Hier hapert es: Mal entstehen Deadlines aus dem Nicht, bei dem man nicht genau weiß, ob es tatsächlich Deadline sind, und mal gehen Informationen im Team verloren. Außerdem sind die Rollen nicht klar definiert.
Einige Vorgesetzte sind nicht gut darin, strukturiert, sauber und klar zu kommunizieren, sodass bei Meetings oder in Tickets oft nicht klar ist, was uns der Dichter jetzt mitteilen möchte.
Mir ist keine Diskriminierung bekannt. Allerdings ist das Gehaltsgefüge sehr intransparent - und das Gehalt ist Verhandlungssache. (Sprich: Das Verhandlungsgeschick spiegelt sich auch im Gehalt wider, und nicht nur Leistung und Qualifikation.)
Sehr vielfältig und interessant mit vielen Freiheiten.
Ich habe mich beworben als Sales Manager, wurde abgelehnt, aber es wurde mir Angeboten zu erklären wieso ich abgelehnt wurde.
Mein Ansprechpartner hat sich zeit genommen und es mir erklärt, und das mit Recht.
Das Unternehmen ist sehr gut organisiert und strukturiert.
Lg Reza
Großartiges Arbeitsklima mit familiärem Zusammenhalt
Eher wenige Entwicklungsmöglichkeiten
Mehr gemeinsame Veranstaltungen trotz Corona und Home Office
Eine tolle Familie aus langjährigen artegix und neuen Kolleginnen und Kollegen.
Seit Homeoffice ist work-life-balance schwierig - aber das liegt nicht an der Arbeit...
Wir achten auf einander
Freundliche, offene Kommunikation und fairer Umgang
Seit Corona viel mit Microsoft Teams und Online. Webstandups mit allen und Team Meetings.
Jeden Tag sehr interessante Aufgaben
Sehr nettes Team mit kollegialem Zusammenhalt und Kooperation auf Augenhöhe
Begrenzte Karrierechancen, Hauptstandort in Bonn
Ein Büro in Köln
Tolle, ehrliche Arbeitsatmosphäre auf Augenhöhe!
Flexible Arbeitszeiten in Absprache mit Kunden und Kollegen
Weiterbildung wird angeboten wenn man nachfragt. Die Karrieremöglichkeiten sind limitiert.
Sehr wertschätzend und familiär
Alle arbeiten auf Augenhöhe zusammen.
Als ich das Unternehmen verlassen habe wurde gerade viel modernisiert und neue Rechner angeschafft. Insgesamt ist alles da und funktioniert.
Insgesamt gut und transparent. Manchmal könnte es klarer sein.
Das Gehaltsgefüge ist nicht einheitlich. Ich war aber zufrieden.
Interessante Aufgaben für große Kunden
Super gutes Team mit vielen netten Menschen, spannende Kunden und Aufgaben.
Team Events in der Vergangenheit haben coronabedingt nicht mehr stattgefunden. Hier wäre irgend ein Ersatz schön.
Schnelle Reaktion auf die Ausnahmesituation, Mitarbeitern Homeoffice war nahtlos möglich, flexible Arbeitszeiten und gute Zusammenarbeit. Jeder ist freundlich und hilfsbereit und respektvoll zueinander. Wenn man Fragen hat, kann man jederzeit davon ausgehen, dass man sofort Hilfe bekommt und die anderen Verständnis für dich haben.
Für ein kleines Unternehmen recht bekannt und auch bei großen Unternehmen geschätzt
Flexible Arbeitszeiten und Rücksicht auf persönliche Bedürfnisse wie Home Schooling
Weiterbildungsangebote, Karrierepfade mangels Unternehmensgröße beschränkt
Faire Bezahlung und verschiedene Sozialleistungen
Soziale Engagements, Umweltbewusstsein nicht weiter herausragend
Ein klasse Team, auch über meinen Bereich hinweg durch die Bank sehr nette Kolleginnen und Kollegen
Durchweg eher jüngeres Team - z.T. aber auch ältere Kolleginnen und Kollegen ohne Unterschied im Team
Sehr nette Kolleginnen und Kollegen und Vorgesetzte. Kein Hierarchiegebaren
Sehr gute Ausstattung mit Notebooks für mobiles Arbeiten, modern Werkzeuge und Büros mit höhenverstellbaren Arbeitstischen und zwei Monitoren.
Zwei mal wöchentlich Web Standups mit allen, dazu tägliche Standups im Team. Arbeit über Microsoft Teams und andere Tools
Keine Diskriminierung bekannt
Spannende Kunden und spannende Aufgaben
Die Kollegen halten jederzeit zusammen und davon werden einige gute Freundschaften bleiben.
Keine große Lernkurve aus Fehlern in der Vergangenheit zu erkennen.
Sich lieber mal um die vorhandenen Mitarbeiter kümmern und deren Bedürfnisse ernst nehmen anstatt Luftschlösser zu erträumen.
Die Stimmung in meinem Team ist gut, ansonsten ein Klima der Verunsicherung aufgrund von Kündigungen (sowohl durch Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer), fehlender Transparenz und fehlender Verbindlichkeit. Aufmunternde Worte oder Lob werden sehr sparsam verteilt, was die Motivation in den Keller sinken lässt.
Viele Entscheidungen der Geschäftsführung sind für die meisten Mitarbeiter nicht nachvollziehbar. Dies und die fehlende Transparenz führen zum Schwinden der Unterstützung.
Fleixble Arbeitszeiten, Urlaubseinreichung und die Möglichkeit auf Home Office (auch vor Corona) bei wichtigen Zu-Hause-Terminen sind sehr gut.
Überstundenregelung ist allerdings sehr arbeitgeberfreundlich und die Bemühungen von Firmenseite Unternehmungen von Kollegen außerhalb der Arbeit zu unterstützen wurden komplett eingestellt.
Trotz mehrmaligen Wunsch nach Fortbildung und der Bereitschaft dies auch am Wochenende zu tun, wird hier von Firmenseite kein Gedanke daran verschwendet.
Als IT-Unternehmen, das bereits durch dieses Verhalten in der Vergangenheit negative Folgen abbekommen hat, dies weiterhin so zu vernachlässigen, ist fahrlässig.
Deutliche Unterbezahlung, die auch trotz Einsicht der Vorgesetzten nicht ausgeglichen wird.
Gehaltserhöhung muss man sich erbetteln und diese ist dann sehr überschaubar ausgefallen.
In der schweren Situation zeigt sich guter Zusammenhalt und bei fast allen Kollegen hat man den Eindruck, dass es keine Einzelkämpfer sind, sondern weiterhin sehr kollegial bleiben und versuchen das Beste aus der Situation zu machen, was durch die Geschäftsführung verursacht wurde.
Generell sehr junge Kollegen, bei betriebsbedingten Kündigungen wurden allerdings erst viele der Älteren entlassen.
Direkte Vorgesetzte sind meist noch interessiert und realistisch, eine Stufe höher dann allerdings utopische Ziele und obwohl durch Middle Management Unzufriedenheit der Mitarbeiter herangetragen werden, wird trotzdem nichts daran geändert.
Positiv: regelmäßige Meetings finden statt und hier gibt es gute Ansätze.
Negativ: wichtige Infos kann man sich teilweise nur über den Flurfunk besorgen oder muss sehr gezielt nachfragen, obwohl es Themen sind, die jeden Geschäftsbereich betreffen und vor allem die Kunden
Es werden auch teilweise Dinge kommuniziert, die so falsch sind und jeder Mitarbeiter weiß, dass dem so ist.
Hier wäre mir nichts Negatives aufgefallen.
Aufgrund der gleichzeitigen Betreuung von mehreren Kunden und umfangreichen Einsatzgebieten des Produktes ist Abwechslung geboten.
Leider wird man manchmal nur durch Fehler und zu starren Strukturen ausgebremst.
Die Corona Situation habe ich nicht erlebt.
Das Unternehmen war in fortlaufender Veränderung. Das hat viel Dynamik mit sich gebracht aber auch manche Probleme. Die Atmosphäre im Team und mit den Kollegen war immer Top!
Die Arbeitslast war ok, manchmal etwas unkoordiniert, aber nie eine "Mühle".
Kleinere Weiterbildungen und Schulungen bekommt man. Umfangreichere Trainings waren zu meiner Zeit keine.
Mein Gehalt war ok. Es scheint aber durchaus unterschiedliche Ansichten zu geben.
Es werden verschiedene NGOs unterstützt.
Der Zusammenhalt im Team und über die Abteilungen hinweg war top! Neue Kollegen wurden schnell integriert und es gab keine Cliquen oder Gräben.
Wirklich alte Kollegen gab es nicht. Die meisten sind unter 40
Es gab kaum Hierarchie und der Umgang war immer fair und freundlich. Manchmal fehlte mir mehr Feedback.
Die Austattung, das Büro und das Equipment sind modern und ohne offene Wünsche.
Die Kommunikation war immer fair und auf Augenhöhe. Untereinander und auch mit den Vorgesetzten.
Ich konnte keine Ungleichbehandlung feststellen.
Die Aufgaben waren spannend und vielseitig für namhafte Kunden.
Die Stimmung wurde seit Mitte 2019 immer angespannter und die Beschwerden über fragwürdige Entscheidungen der oberen Führungsebene mehrten sich zunehmend. Nach einigen Entlassungen zu Beginn von 2020 ist die Arbeitsatmosphäre entgültig im Boden versunken, was eigentlich schade ist.
Eine gemischte Work-Life-Balance insgesamt. Persönlich hatte ich mit Urlaubsanfragen weniger Probleme, in den Kundenteams sind Urlaube aber laut einigen Erzählungen von Kollegen etwas schwieriger gewesen.
Weiterbildungsmöglichkeiten werden keine angeboten. Vereinzelt gibt es Workshops für beispielsweise Entwickler zu Technologien, die schon seit Jahren gang und gäbe sind, jedoch jetzt erst Einzug in die Firma halten. Andere Weiterbildungen werden nicht aktiv angeboten, vielleicht muss man die Führungsebene von diesen erst überzeugen. Aufstieg ist meist erst möglich, wenn ein anderer Kollege wechselt.
Der größte Pluspunkt an der Firma: die Kollegen. Ein absolut lustiger und netter Haufen. Wenn eins es geschafft hat, mich morgens zur Arbeit zu bewegen, dann waren es die Kollegen. Ich persönlich habe keinerlei Grüppchenbildung im extremen Maß dort feststellen können. Jeder konnte mit jedem reden und alle wurden akzeptiert. Absoluter Pluspunkt der Firma! (jedenfalls damals, heute sind ja viele gegangen worden...)
Leider mussten unter der Entlassungswelle auch einige ältere Mitarbeiter bzw. mit langer Zugehörigkeit das Unternehmen verlassen. Spezielle Rücksicht oder ähnliches bei älteren Kollegen (von denen es sehr wenige gibt, insgesamt sehr junges Team) konnte ich nicht feststellen.
Leider gab es nie wirkliche "klare und nachvollziehbare Entscheidungen", jedenfalls keine, die auch am Ende des Tages durchgezogen wurden. In den Mitarbeiterversammlungen wurden zwar regelmäßig die neuesten Zahlen präsentiert und immer wieder darauf gedrängt, jetzt "doch mal die mehr die Kundenteams zu unterstützen", aber wirklich viel rausgekommen ist dabei nie. Probleme wurden teilweise sogar erkannt, nur wurde immer nur gesagt "daran müssen wir etwas ändern". Was? Das weiß man leider nicht.
Das ist für mich keine sinnvolle Führung. Wenn Änderungen notwendig sind, dann gerne auch mit konstruktiven Vorschlägen. Das vieles nicht richtig läuft hat jeder gesehen, nur oftmals wurden entsprechende Vorschläge für Verbesserungen ignoriert.
Nach einer großzügigen Renovierung der Räumlichkeiten ist jetzt jeder Arbeitsplatz mit höhenverstellbaren Tischen ausgestattet sowie 2 Monitoren zuzüglich Notebooks. Das offene Büro ist gewöhnungsbedürftig für einige, ich empfand es als praktisch.
In regelmäßigen Meetings wurde viel erzählt und viele Versprechungen und "Erkenntnisse" gemacht. Außer viel Gerede ist daraus leider nichts geworden. Ständig musste das Rad neu erfunden werden, "wir schaffen das" und selbstverständlich neue Slogans, die niemanden etwas geholfen haben. Konkrete Ideen, die in solchen Versammlungen angesprochen oder teilweise auch versprochen wurden sind im Sande verlaufen.
Der Lohn fällt insgesamt relativ niedrig aus. Wirkliche Lohnsteigerungen habe ich weniger erlebt.
So verdient kununu Geld.