Wenig Lohn, viel Druck, keine Anerkennung - ARWA als Arbeitgeber ist nicht zu empfehlen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Interessante und abwechslungsreiche Arbeit. Der Kontakt zu den Kunden und den Leiharbeitern macht viel Spaß.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hier muss wirklich mal die komplette Struktur neu gedacht werden. Wenn Niederlassungen geschlossen werden müssen und die Angestellten in Scharen kündigen, läuft sehr viel falsch.
Verbesserungsvorschläge
Die Angestellten nicht nur als Zahl sehen, sondern eine kollegiale Zusammenarbeit auf Augenhöhe schaffen. Die bereits bestehenden Kompetenzen nutzen und damit ein optimales Ergebnis im Team schaffen. Der Versuch, die Angestellten in vorgegebene Rollen zu pressen, führt zu Unzufriedenheit und hoher Fluktuation. Und lasst einfach die Kollegen mal machen, das Misstrauen und diese ständige Kontrolle funktionieren nicht.
Arbeitsatmosphäre
Die Büromöbel sind mindestens 20 Jahre alt und entsprechend keinesfalls den Anforderungen an eine moderne Arbeitsatmosphäre. Hier wird einfach gespart und der Mitarbeiter kann auf alten Bürostühlen sitzen, an denen die Armlehnen fehlen. Die komplette Innenausrichtung sieht aus wie aus den 90iger Jahren.
Image
Leider bestätigt sich hier das schlechte Image von Zeitarbeitsfirmen: wenig Gehalt, viel Druck, keine Anerkennung.
Work-Life-Balance
Du hast zu festen Zeiten im Unternehmen zu sein und Homeoffice gibt es nicht. Die einstündige Mittagspause wird ständig unterbrochen von Telefonanrufen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Müll kommt immer in die gleiche Tonne. Es gibt keine wirkliche Trennung.
Karriere/Weiterbildung
Von der im Bewerbungsgespräch versprochenen 14-tägigen Schulung fand nur ein Tag statt. Trotzdem muss alles in kürzester Zeit gewusst und angewendet werden.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt einige nette Kollegen im Team, aber im Endeffekt versucht sich jeder wegzuducken und keinen Stress zu bekommen. Je länger der Kollege im Unternehmen, desto mehr wird diese toxische Arbeitsumgebung mitgetragen.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt keine Unternehmensvision, nur Druck und schlechte Laune. Die Zahlen müssen stimmen und dem ist alles andere untergeordnet. Solltest du einmal Erfolg bei der Arbeit haben, gibt es keine Anerkennung.
Arbeitsbedingungen
Sehr lähmend, da oft wichtige Informationen fehlen und trotzdem erwartet wird, dass alles bereits gewusst werden muss. Bewerber werden im Minutentakt abgefertigt und nette Gespräche sind zeitlich nicht möglich. Arbeit wie am Fließband.
Kommunikation
Du solltest immer mithören, denn wichtige Arbeitsschritte im Team werden in den Raum geworfen und du sollst sofort wissen, was zu tun ist. Hast du es nicht ganz mitbekommen, kann schon mal über dich gelacht werden.
Gehalt/Benefits
Bezahlung im unteren Bereich und es gibt keine weiteren Benefits. Auch falls es einen Wechsel zu einer anderen Zweigniederlassung gibt, werden die täglichen Fahrkosten nicht übernommen, z.B. kein Zuschuss zum Deutschlandticket.
Gleichberechtigung
Alle Mitarbeiter werden weitgehend gleich schlecht behandelt, außer du stellst dich mit der GL besonders gut. Das bedeutet dann für dich, die Kollegen überwachen und Fehlverhalten weitergeben.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und interessant. Leider macht der ewige Zeitdruck und die gereizte Stimmung im Büro das alles wieder zunichte.