Danke per Mail ersetzt keine Wertschätzung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hohen kollegialen Zusammenhalt im Einsatzalltag
Viele engagierte, fachlich starke Mitarbeitende
Moderne Fahrzeuge und grundsätzlich gute technische Ausstattung (sofern sachgerecht genutzt)
Professionelles Auftreten nach außen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wertschätzung beschränkt sich überwiegend auf Worte
Keine Anerkennung zu besonderen Anlässen (z. B. Weihnachten)
Deutlich gestiegene Einsatzzahlen ohne spürbare Entlastung
Urlaubssperren und eingeschränkte Planbarkeit
Intransparente und unausgewogene Dienstplanung
Führungsebene mit wenig operativer Einbindung
Diskrepanz zwischen Außendarstellung und gelebter Realität
Verbesserungsvorschläge
Transparente und faire Dienstplanung mit klaren Regeln für alle Mitarbeitenden
Gleichbehandlung unabhängig von Person, Geschlecht oder Funktion
Einbindung der Führungsebene in den operativen Dienst, um Entscheidungen praxisnäher zu treffen
Abschaffung pauschaler Urlaubssperren bzw. frühzeitige, nachvollziehbare Kommunikation
Verlässliche Teamstrukturen und feste Teampartner
Echte Wertschätzung über Dankesmails hinaus
Kooperativer Führungsstil !!!!!
Arbeitsatmosphäre
Hohe Einsatzzahlen, zunehmender Druck und fehlende Entlastung prägen den Alltag. Wertschätzung wird zwar kommuniziert, kommt aber im täglichen Erleben kaum an. Motivation entsteht eher aus Pflichtgefühl als aus guten Rahmenbedingungen.
Image
Nach außen positiv, intern deutlich kritischer wahrgenommen. Die Außendarstellung entspricht nicht der erlebten Realität vieler Mitarbeitender.
Work-Life-Balance
Deutlich eingeschränkt. Hohe Einsatzfrequenz, unklare Planbarkeit und eine Urlaubssperre erschweren Erholung massiv. Die Belastung wird als selbstverständlich vorausgesetzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen professionell, nach innen stark auf Funktionieren ausgerichtet.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklungsmöglichkeiten werden benannt, sind aber wenig transparent.
Kollegenzusammenhalt
Unter den Kolleginnen und Kollegen überwiegend gut. Viele unterstützen sich gegenseitig und halten den Betrieb gemeinsam am Laufen.
Umgang mit älteren Kollegen
Belastungen werden unabhängig von Erfahrung oder Dienstjahren gleich verteilt.
Vorgesetztenverhalten
Korrekt, aber distanziert. Persönliche Anliegen werden angehört, führen jedoch selten zu strukturellen Änderungen. Die Führungsebene besteht ausschließlich aus Notfallsanitätern, die selbst kaum noch im aktiven Einsatzdienst stehen. Dadurch fehlt der Bezug zur realen Belastung im Dienst
Arbeitsbedingungen
Die Einsatzzahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gestiegen, ohne dass sich die Arbeitsbedingungen entsprechend verbessert hätten.
Positiv hervorzuheben sind die Fahrzeuge, wenn sie nicht durch unsachgemäßen Umgang beschädigt werden.
Kommunikation
Formal freundlich, inhaltlich oft ausweichend. Kritische Themen wie Dienstbelastung, Urlaubssperren oder Dienstplanung werden eher beschlossen, als offen diskutiert. Rückmeldungen aus dem Team führen zu nichts..
Gehalt/Benefits
Tarifanbindung. TV wurde willkürlich abgeändert. Klärung allerdings über Fachanwalt eingeleitet.
Gleichberechtigung
Die Dienstplanung wirkt unausgewogen und intransparent. Einzelne Mitarbeitende scheinen bevorzugt planen zu können, während andere dauerhaft KTW, RTW und Bereitschaften abdecken. Auffällig ist, dass diese Bevorzugung überwiegend weibliche Kolleginnen betrifft. Feste Teampartner gibt es nicht.