Wer als Mitarbeiter nicht geschätzt werden möchte, ist hier genau richtig
Gut am Arbeitgeber finde ich
den Parkplatz
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
so ziemlich alles andere und noch weitaus mehr, was man nicht veröffentlichen möchte
Verbesserungsvorschläge
da man auf Vorschläge, viele Beschwerden und Kündigungen sowieso nicht eingeht, kann ich mir das hier auch sparen.
Arbeitsatmosphäre
gute Leistung wird nicht anerkannt, es wird eher als selbstverständlich hingenommen, wenn man über den "normalen" 42 Stunden noch mehr macht (es herrscht Arbeiten unter großem Stress, viele Überstunden für nichts)
als Möglichkeit der Anerkennung wird einem eine 45-Stunden-Woche angeboten... Wahnsinn
Image
Anstatt an den eigentlichen Problemen zu arbeiten, will man das öffentliche Image auf diversen Plattformen schönen.
Und nun werden sogar Versuche gestartet, schlechte Bewertungen entfernt zu bekommen...
Im HR-Bereich ist man gern kreativ den Arbeitgeber öffentlich darzustellen, aber jeder Mitarbeiter weiß wo er gelandet ist und sucht schnellstmöglich Auswege.
Work-Life-Balance
Nicht im Geringsten vorhanden. Damals wurde in den Stellenangeboten damit noch geworben, aber anstatt die Umstände zu verbessern, hat man den Absatz nun entfernt... so ist offensichtlich die Ansicht zu dem Thema.
42+ Stunden, 25 Tage Urlaub, massive Arbeitslast und dadurch zusätzliche Überstunden, die man sich ohne Zulagen ausbezahlen lassen kann, oder als zusätzlichen Urlaub fast erzwingen muss
Karriere/Weiterbildung
der Aufstieg geht nur aus Not der Firma und dem Ausnutzen der Situation oder mit Drohung der Kündigung. Dann werden wie beschrieben viele Dinge schön geredet und versprochen und sobald es zur Vertrags-Unterschrift kommt, sehen dann einige Dinge gern anders aus.
"Persönlichkeitsentwicklung" nicht vorhanden - der am billigsten "Ja" sagt, wird genommen
Gehalt/Benefits
Gehalt wird konsequent nur die Hälfte bis 2/3 der Branche bezahlt und dabei ist die Arbeitslast und die Erwartung doppelt so hoch wie bei anderen Unternehmen. Win/Win! (aber nicht als Arbeitnehmer)
pünktlich wird's bezahlt, das muss man lassen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt Plakate, die die Mitarbeiter anhalten, die Lichter aus zu machen. Aber ansonsten?
Kollegenzusammenhalt
innerhalb der Abteilungen scheint es meist gut zu funktionieren, die Abteilungen selbst ziehen aber ungern am gleichen Strang.
Im Vertrieb geht es einem ganz gut und man kommt mit sehr wenig Einsatz durch, alle anderen Abteilungen werden ignoriert, besonders wenn man nicht im Hauptgebäude sitzt.
Umgang mit älteren Kollegen
entweder man gehört zu einem eher zufällig ausgewählten Kreis an Kollegen, oder eben nicht. Egal wie alt oder qualifiziert man ist.
Vorgesetztenverhalten
Ziele werden nicht kommuniziert. Ich glaube, dass sich viele Leute selbst darüber nicht im Klaren sind, wo's jetzt eigentlich hin gehen soll... und so wird irgendetwas gemacht, nur niemand weiß was?
Arbeitsbedingungen
Uralte Tische und Stühle, Computer sin i.O., aber alles andere als aktuell und die Monitore werden so lange recycelt wie es nur geht.
Eine Klima hat auch so gut wie kein einziger Raum.
Kommunikation
Meetings gibt es wohl viele, scheint allerdings nicht allzu viel bei rum zu kommen.
effektives Arbeiten kommt nicht zustande und das ist auch allen jeweils beteiligten bewusst
Gleichberechtigung
Arbeitskräfte werden kaum geschätzt, Aufstiegschancen (45 Stunden-Woche... toller "Aufstieg") gibt es nur unter Not der Firma oder unter massiven Druck, wobei dann auch gern viele Dinge versprochen, aber nicht gehalten werden.
Interessante Aufgaben
nein, wie schon oben, absolut ungerecht. Und es werden Leute in Jobs regelrecht gezwungen... dazu später mehr