Für Mitschwimmer ganz gut und krisensicher, Ambitionen und Drive sollte man aber lieber Privat verwirklichen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die vielen netten Kollegen. Das pünktliche Gehalt. Die gute Einarbeitung. Man wird hier immerhin zum Experten in dieser Nischenthematik gemacht. Branche ist ziemlich Krisensicher
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die schlechte Kommunikation. Das teils völlig absichtliche -Leben-schwer-machen- der Angestellten durch die Geschäftsleitung weil diese nen schlechten Tag hat. Die unfassbare Angst der Vorgesetzten vor der Geschäftsleitung. (Teilweise aber verständlich, da man nie weiß wie diese Reagiert, wenn was nicht passt.) Wer einfach nur auf die Arbeit gehen, sein Zeug machen, die Klappe halten und dann wieder heimgehen will, der kann sich damit arrangieren, und findet sein Plätzchen.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Kommunikation wäre gut, aber die Hoffnung versiegt natürlich irgendwann. Man schafft es, aus High-Performern "nur das Mindeste machen" Leute zu formen.
Entscheidungen der Geschäftsleitung / Vorgesetzen sind völlig randomisiert, sodass man schlecht einen roten Faden finden kann. Bei Kritik daran, wird dann umgehend mit Konsequenzen gedroht, das ist weder angebracht noch zeitgerecht. Abschaffung der absolut überflüssigen Personalgespräche zum Jahresende. Der Bewertungsbogen verschwindet für immer in der Akte und wird nie wieder von jemandem herangezogen. Es handelt sich dabei auch nicht um einen Dialog.
Arbeitsatmosphäre
Man wird größtenteils in Ruhe gelassen und kann sich auf diese Weise die Atmosphäre selbst ganz angenehm gestalten. Wichtig ist, zu wissen, wem man private Infos weitergibt und bei wem man es bei belanglosem Smalltalk belässt.
Kommunikation
Fast nicht vorhanden, die Firma hat ein massives Kommunikationsproblem.
Kollegenzusammenhalt
Im Großen und Ganzen der beste Aspekt sind die vielen netten Kollegen.
Work-Life-Balance
Ganz in Ordnung. Man bewirbt flexible Arbeitszeiten, es handelt sich dabei um eine flexible halbe Stunde, für die man sich nicht beim Vorgesetzten abmelden muss. In anderen Unternehmen eine Selbstverständlichkeit. Mobiles Arbeiten ist an einem Tag der Woche möglich, wenn man es vorher anmeldet.
Vorgesetztenverhalten
Eines der größten Probleme bei asecos - das mittlere Management.
Vorgesetzte die teils wichtige Infos nicht weitergeben oder über die Kollegen herziehen, die gerade das mobile Arbeiten nutzen. Versprechungen werden nicht eingehalten, Vertrauliches gerne weitergetragen. Man muss hier einfach vorsichtig sein und stumpf seinen Kram abarbeiten ohne Angriffsfläche zu bieten. Immer wenn man denkt "naja, in letzter Zeit ist es ja ganz angenehm" kommt wieder der nächste Hammer der einem das Leben unnötig schwer macht.
Interessante Aufgaben
Selten. Irgendwann ist man in seiner Spur und macht einfach. Durch die vielen Diskussionen die zu nichts führen, sind kaum wirklich interessante Aufgaben oder Sonder-Geschichten möglich, man steht sich hier selbst auf den Füßen.
Gleichberechtigung
Größtenteils gut. Wenn man aber zum erlesenen Zirkel gehört, ist man natürlich ein wenig gleicher als der Rest ;) .
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen sind größtenteils gut. Klimatisierte Räume, funktionierendes Equipment, auch wenn es mal das ein oder andere Ticket mehr braucht.
Was eine Katastrophe ist, ist die EDV. Software stürzt oft ab, Einstellungen verstellen sich, viele IT Ausfälle.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
War schon schlechter. Man ist etwas digitaler geworden mittlerweile und druckt kaum noch Sachen aus, damit man Sie dann wieder einscannen kann. Die Solaranlage erzeugt Strom mit dem Mitarbeiter die ein E- Auto fahren an hohen Feiertagen auch mal die Karre laden dürfen, das neue Logistikzentrum hat eine Blühwiese, mehr geht nicht...
Gehalt/Benefits
Wenn man gut verhandelt, ist es okay, Steigerungen hingegen mühselig und langsam.
Image
Image ist ganz gut. Außenwirkung und Blick hinter die Kulissen zeigen dabei jedoch Diskrepanzen.
Karriere/Weiterbildung
Schwer möglich. Das ist aber bei den sog. "flachen Hirarchien" oft normal.