Personenkult und (die) falsche(n) Menschen an der Spitze.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die ehrlichen Kollegen die zusammenhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unehrliches Gehabe in der Unternehmensspitze. Selbstinzenierung und dass ich immer wieder das "Du siehst heute aber toll aus"-Gesicht aufsetzen muss, um ungemobbt durch den Tag zu kommen, sonst kommt der psychisch-labile Handlanger und droht mit Kündigung.
Verbesserungsvorschläge
Umsetzen und Leben was propagiert wird. Aufräumen im Korruptionssumpf der eitlen Spitze. Kritik akzeptieren. Ehrlichkeit.
Arbeitsatmosphäre
Gefangen von toxischem Narzissmus versucht die oberste Ebene einen Personenkult um sich zu etablieren. Nicht die Mitarbeiter:innen, die die Arbeit erledigen sind wichtig, ausschließlich die oberste Führungsebene rückt sich selber in gleißendes Licht, während sie (!) Wasser predigt und Wein trinkt. Wer nicht anbetet wird bestraft, Wertschätzung ist sowieso ein Fremdwort. Ein sorgsam ausgewählter geheimdienstlich organisierter Kollegenkreis ist dazu angehalten alle anderen auszuspionieren und Bericht zu erstatten, wovon anscheinend fleissigst Gebrauch gemacht wird.
Image
Mies. Mieser. Megamies.
Work-Life-Balance
Hier wird nach dem Motto gehandelt: "Wenn wir schon schlecht bezahlen, sollen die Leute dafür wenigstens richtig viel tun"
Karriere/Weiterbildung
Wenn man bereit ist den Kopf bis zu den Schultern - oder noch weiter - in dunkle Öffnungen zu stecken, dann ja. Wenn man morgens noch in den Spiegel gucken möchte, dann nicht.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn für die unteren, üppige Prämien für die Pyramidenspitze.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein ist es ja auch, wenn ich mir und meiner Familie am meisten gönne - ich bin mir gegenüber bewusst sozial.
Kollegenzusammenhalt
Ein kleines Licht im Schatten sind die, die sich durch die ständigen Intrigen von oben nicht beeindrucken lassen und fest zusammenhalten.
Umgang mit älteren Kollegen
Sofern die Leistung stimmt, ist Alter kein Problem. Sofern nicht, schon.
Vorgesetztenverhalten
Der Fisch fängt an vom Kopf zu stinken. Je höher man kommt, desto stärker der Geruch - auch der nach Vetternwirtschaft und Korruption.
Arbeitsbedingungen
Raum und Technik sind ok, die Kollegen toll. Nur dieses ständige ausspionieren von den obersten.
Kommunikation
Nicht mehr als notwendig, sondern eher weniger als ein absolutes Mindestmaß. Und wer mehr fordert, wird als unfähig dargestellt und gebosst.
Gleichberechtigung
Es wird beim Mobbing nicht zwischen den Geschlechtern oder den Altersstufen unterschieden - darauf wird penibel geachtet.
Interessante Aufgaben
Könnte so sein, ist aber nicht der Fall. Die Führungskräfte werden darauf trainiert das Personal auszubeuten - für alle die darauf stehen, und auch auch davon gibt es oben Personen, sich sadistisch durch den Arbeitstag zu schlagen, ist hier das Paradies.


