Carebyphone gilt in Flensburg als Top-Arbeitgeber – zumindest, wenn man die Perspektive vom Keller aus wählt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Toll, dass hier jeder Karriere machen kann – unabhängig von Können. Noch besser wäre es, wenn man Qualifikation zumindest gelegentlich als Auswahlkriterium in Betracht ziehen würde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verbesserungsvorschlag
Weniger Cocktails, mehr Klartext: Aufrichtigkeit und Offenheit sollten mehr zählen als Gartenbesuche bei der Führung. Nachhaltige Zusammenarbeit entsteht nicht durch Gefälligkeit, sondern durch Vertrauen – auch ohne Drink in der Hand.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, wenn die Unternehmensleitung den Fokus stärker auf fachliche Kompetenz und Potenzialentwicklung legt – statt auf persönliche Nähe oder Anpassung. Ein offener Blick für Können statt Gefallen würde dem Unternehmen langfristig gut tun.
Arbeitsatmosphäre
Kältekammer mit Karrierestau
"Unterkühlt" beschreibt nur den Empfang – dahinter regieren Lügen, Druck und Vetternwirtschaft mit Meisterklasse. Wer auf ehrliche Führung hofft, ist hier definitiv falsch.
Kommunikation
Kommunikation? Nur im Firmennamen.
Als Kommunikationsunternehmen glänzt man hier vor allem durch eins: Funkstille gegenüber den Mitarbeitenden. Die Botschaft ist klar – arbeiten, nicht reden.
Kollegenzusammenhalt
Lichtblick im Schatten
Gott sei Dank für den Zusammenhalt im „Fußvolk“ – denn ohne einander wäre man hier ganz schön aufgeschmissen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance? Ja, aber ohne Life.
Flexibilität ist hier einseitig definiert: Der Arbeitgeber wünscht, die Mitarbeitenden springen. Viel Arbeit, wenig Leben – das ist das einzig Verlässliche.
Vorgesetztenverhalten
Führung nach dem Troll-Prinzip
Wer keine Ahnung und kein Gespür für Menschen hat, kompensiert hier mit Überheblichkeit und Unverschämtheit. Offenbar ist Führungsverhalten kein Auswahlkriterium – Hauptsache, laut.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben? Klar – nur nicht für dich.
Wer hier auf Abwechslung hofft, sollte besser Sudoku mitbringen. Anspruchsvolle Aufgaben bleiben dort, wo sie niemand stören: ganz unten auf der Prioritätenliste.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung nach Hausdefinition
Alle sind gleich – aber manche sind eben gleicher. Wie Gleichberechtigung hier verstanden wird, hängt ganz davon ab, auf welcher Stufe man steht.
Umgang mit älteren Kollegen
Altersfrage mit doppeltem Maß
Unter Kolleg:innen zählt das Miteinander – Alter spielt keine Rolle. Für die Führung dagegen schon: jung ist top, alt ein Auslaufmodell. Moderne Altersdiskriminierung, ganz dezent verpackt.
Arbeitsbedingungen
Willkommen in der Filterblase
Gut ist, was oben gefällt – unabhängig von Realität, Technikstand oder Feedback. Kritik? Unerwünscht. Moderne Führung sieht anders aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozial und nachhaltig? Schon mal gehört.
Umweltbewusstsein und soziales Gewissen scheinen hier längst entsorgt worden zu sein – vermutlich aus Kostengründen.
Gehalt/Benefits
Kulinarisch kompensiert
Endlich ein Ausgleich zur Niedrigstvergütung: regelmäßige Food-Events – damit man trotz Gehalt nicht ganz vom Fleisch fällt. Wertschätzung zum Anbeißen!
Image
Imagepflege statt Realitätssinn
Oben sonnt man sich im selbstgebastelten Glanzbild – Kritik wird wegparfümiert, Probleme vernebelt. Hauptsache, das Spiegelbild strahlt, egal wie es hinter den Kulissen aussieht.
Karriere/Weiterbildung
Karrierekiller mit Prinzip
Wer Rückgrat hat und morgens noch in den Spiegel schauen will, sollte hier besser keine Karriere planen – Integrität ist in diesem System eher hinderlich.


