109 von 225 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
109 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Alles er geht auf die Mitarbeiter ein
Nichts er behandelt uns gut
Nein
Es werden viele Events für die Mitarbeiter geplant.
Die Führungskräfte sind leider völlig überfordert, dies wirkt sich negativ auf die Mitarbeiter aus.
Grundsätzlich nehmen sich einige Kollegen viel zu wichtig. Man sollte auch die Dinge umsetzen, die den Mitarbeitern versprochen werden.
Die Atmosphäre ist insgesamt gut.
Kiel hat ein extrem schlechtes Image.
Existiert nicht.
Die Chancen sind immer da.
Das weiß man aber vorher.
Wird auf jeden Fall umgesetzt.
Die Kollegen halten grundsätzlich zueinander, allerdings kann man dies auf Führungsebene nicht unbedingt erkennen.
Hier wird kein Unterschied gemacht.
Vorbildfunktion existiert ebenfalls nicht.
Immer wieder Probleme mit der Hardware, teilweise veraltet.
Leider katastrophal.
Es wird jeder gleich behandelt.
Die Aufgaben können interessant sein, je nach Projekt.
Alle Kollegen halten zusammen und man hat seine Ruhe falls man diese möchte
Das man mehr Events macht für das Team damit man besser verschweißt wird und man sich die Events nicht verdienen muss durch Gutes verkauft sonders einfach als Dankeschön.
Bessere Kommunikation zwischen Teamleiter und kundenberater. Das man nicht für jede Fehler die passieren können an gemacht wird.
Ist eine schöne Atmosphäre, Musik ist vorhanden du kannst dich entspannen kannst jede Stunde kurzpause machen
Hab bis jetzt nichts schlechtes im Netz gesehen
Urlaub wird oft schnell genehmigt und man ist flexibel
Man kann dort eine Ausbildung machen und hochstiegen zum Teamleiter oder Projektleiter oder Standortleiter
Mindestlohn halt für eine Sache die oft in die Psyche geht. Man bekommt aber Provision wenn man gut Abschlüsse hat
Naja ist halt nur telefonieren und verkaufen
Alle Kollegen haben eine treuer und halten sehr zusammen und sind wie eine Familie
Das wird sehr respektiert dort
Die Vorgesetzten sind nicht immer gut gelaunt und das kriegt man oft mit aber wenn sie gut gelaunt sind sind sie sehr nette Menschen. Manchmal haben auch sie was zutun.
Man bekommt oft immer mehr Aufgaben
Manchmal werden Sachen vergessen und dann nicht hinterlegt obwohl man es angesprochen hat.
Teamleiter werden nicht so behandelt wie kundenberater.
Jeden Tag telefonieren, das besondere ist das du jeden Tag einen andere Menschen hast und unterschiedliche Situationen.
Die ehrlichen Kollegen die zusammenhalten.
Unehrliches Gehabe in der Unternehmensspitze. Selbstinzenierung und dass ich immer wieder das "Du siehst heute aber toll aus"-Gesicht aufsetzen muss, um ungemobbt durch den Tag zu kommen, sonst kommt der psychisch-labile Handlanger und droht mit Kündigung.
Umsetzen und Leben was propagiert wird. Aufräumen im Korruptionssumpf der eitlen Spitze. Kritik akzeptieren. Ehrlichkeit.
Gefangen von toxischem Narzissmus versucht die oberste Ebene einen Personenkult um sich zu etablieren. Nicht die Mitarbeiter:innen, die die Arbeit erledigen sind wichtig, ausschließlich die oberste Führungsebene rückt sich selber in gleißendes Licht, während sie (!) Wasser predigt und Wein trinkt. Wer nicht anbetet wird bestraft, Wertschätzung ist sowieso ein Fremdwort. Ein sorgsam ausgewählter geheimdienstlich organisierter Kollegenkreis ist dazu angehalten alle anderen auszuspionieren und Bericht zu erstatten, wovon anscheinend fleissigst Gebrauch gemacht wird.
Mies. Mieser. Megamies.
Hier wird nach dem Motto gehandelt: "Wenn wir schon schlecht bezahlen, sollen die Leute dafür wenigstens richtig viel tun"
Wenn man bereit ist den Kopf bis zu den Schultern - oder noch weiter - in dunkle Öffnungen zu stecken, dann ja. Wenn man morgens noch in den Spiegel gucken möchte, dann nicht.
Mindestlohn für die unteren, üppige Prämien für die Pyramidenspitze.
Sozialbewusstsein ist es ja auch, wenn ich mir und meiner Familie am meisten gönne - ich bin mir gegenüber bewusst sozial.
Ein kleines Licht im Schatten sind die, die sich durch die ständigen Intrigen von oben nicht beeindrucken lassen und fest zusammenhalten.
Sofern die Leistung stimmt, ist Alter kein Problem. Sofern nicht, schon.
Der Fisch fängt an vom Kopf zu stinken. Je höher man kommt, desto stärker der Geruch - auch der nach Vetternwirtschaft und Korruption.
Raum und Technik sind ok, die Kollegen toll. Nur dieses ständige ausspionieren von den obersten.
Nicht mehr als notwendig, sondern eher weniger als ein absolutes Mindestmaß. Und wer mehr fordert, wird als unfähig dargestellt und gebosst.
Es wird beim Mobbing nicht zwischen den Geschlechtern oder den Altersstufen unterschieden - darauf wird penibel geachtet.
Könnte so sein, ist aber nicht der Fall. Die Führungskräfte werden darauf trainiert das Personal auszubeuten - für alle die darauf stehen, und auch auch davon gibt es oben Personen, sich sadistisch durch den Arbeitstag zu schlagen, ist hier das Paradies.
Alle sind sypmatisch, ich bin seit einem Jahr da und habe mich zu keinem
Moment schlecht gefühlt im Gegenteil
Einen Teamleiter mehr der mehr für einen da ist. Aktuell ist eine da sie hilft bei allem
Mehr Urlaubstage und einen Ofen in der Küche
Sehr angenehmes Umfeld
Kann immer mehr sein
Weil die Mitarbeiter kein Müll trennen
Immer willkommen
Popcorn Maschine steht auf der Fläche und wir haben eine Terrasse
Sehr gut zwischen Kollegen und meinen Vorgesetzten
Telefonie Vertrieb
Die TL waren teilweise sehr nett. Bin gut mit denen ausgekommen.
Zu viel Druck.
Bildschirmpausen einhalten. Bezahlung verbessern und vorhersehbarer machen. Bei niedrigen Bereitschaftszeiten MA auch zwischen den Gesprächen mal durchatmen lassen.
Kommt immer drauf an, wer gerade mit einem im Center sitzt. Hohe Fluktuation, Pausen immer allein, sehr unpersönlich.
Es ist branchenüblich, dass in Gespräche immer reingehört werden kann und lückenlos die Arbeitsleistung (Anzahl der Abschlüsse) und die benötigte Zeit (Länge der Gespräche, Vor- und Nacharbeitszeit, sämtliche Pausen, auch Toilettenpausen) erfasst werden.
Gab wohl mal eine Zeit lang Gleitzeit, wurde wieder abgeschafft. Schade. Schichten werden teils sehr kurzfristig vergeben, aber die TL lassen mit sich reden, wenn was ist.
Mindestlohn plus Provision. Kampagnen sind immer neu, Bezahlung ändert sich. Teilweise sind einfachere Kampagnen besser bezahlt als die, die MAs telefonieren müssen, die länger da sind.
Unterschiedlich. Es gibt echt schlimme Kollegen, die auch die Teamleitung in den absurdesten Verletzungen des Arbeitsrechts unterstützen.
Kommt stark drauf an. Stehen alle unter Druck. Teilweise unmöglich. Führungskräfte wissen darum, aber das ist egal, es ist eh ein Job mit hoher Fluktuation.
Teilweise sehr laut, das lenkt ab. Allerdings kann man auch bitten, woanders hingesetzt zu werden.
Manipulativer als bei anderen Arbeitgebern, kommt auf die Teamleitung an, mit der man spricht.
Die Langeweile war zuletzt kaum zu ertragen. Immer dasselbe. Deswegen machen viele das nur kurz.
Der Zusammenhalt der Kollegen.
Es werden auch für die Mitarbeiter Events organisiert, die zum Teil auch während der Arbeitszeit stattfinden, für die man dann leider ausstempeln muss, wenn man teilnehmen möchte.
Die Bezahlung, den Umgang mit Mitarbeitern, die Überwachung, kein Vertrauen in die Arbeit.
Er sollte die Vorgesetzten besser und mehr schulen, was Mitarbeiterführung angeht. Mehr Lob für die erbrachte Leistung wäre Motivation für die Arbeit. Höheres Grundgehalt und fair aufgeteilte Provision für alle Angestellten wäre auch von Vorteil für die Arbeitsmoral und Motivation.
Die Kollegen sind alle nett, aber es herrscht Arbeitsdruck und man wird überwacht. Lob wird sehr selten ausgesprochen, eher nur Kritik. Von Fairness ist keine Rede.
Die Firma stellt sich oft in der Öffentlichkeit medienwirksam dar, die Mitarbeiter wissen aber alle, dass das äußere Bild nicht der Realität entspricht. Die Mitarbeiter wechseln häufig. Es gibt nur wenige Mitarbeiter, für von Anfang an dabei sind.
Der Urlaub kann in der Regel flexibel genommen werden. Arbeitszeiten sind hauptsächlich am Nachmittag bis abends. Die Arbeitszeit zählt erst, wenn der PC hochgefahren und man sich am entsprechenden Programm eingeloggt hat. Das kostet täglich ca. 10 Minuten Zeit, die nicht bezahlt wird. Auf Familie wird nur bedingt Rücksicht genommen. Gruppenzwang herrscht nicht. Zeiten werden vorgegeben.
In dieser Firma habe ich nur erlebt, dass man aufsteigen konnte, wenn man zum telefonieren nicht geeignet war. Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung habe ich dort nie erlebt.
Die Kollegen sind alle sehr nett
Es werden auch ältere Mitarbeiter eingestellt. Es werden nicht alle langdienenden Kollegen geschätzt und gewürdigt. Kommt auf den Draht zum Vorgesetzten an.
Die Vorgesetzten sind eine Katastrophe. Man wird in Entscheidungen nicht einbezogen, kann Entscheidungen auch oft nicht nachvollziehen und mit den wenigsten kann man vernünftig sprechen.
Die Räume sind groß und der Lärmpegel ist entsprechend hoch. Die PCs benötigen sehr lange, um hochzufahren und bereit zu sein, da etliche Sicherheitssysteme installiert sind. Da man nicht immer den selben Arbeitsplatz hat, lädt das eigene Profil auf den entsprechenden Plätzen zum Teil sehr lange. Das kann schon mal 15-20 Minuten dauern, bis man arbeitsbereit ist und sich als anwesend eintragen kann. Diese Zeit bekommt man nur nach Laune des Vorgesetzten nachgetragen. Die Räume sind sehr hell mit riesigen Fensterfronten und es scheint den ganzen Tag die Sonne rein. Da kein ausreichender Sonnenschutz vorhanden ist, ist es im Sommer extrem warm. Fenster können geöffnet werden. Klimaanlage gibt es nicht.
Je nach Projekt wird man über Leistung und noch zu erfüllende Ziele informiert. Schulungen finden statt.
Es gibt lediglich Mindestlohn und ganz minimale Provision, die nach Projekten unterschiedlich aufgeteilt ist. In manchen Projekten kann man mehr, in anderen weniger oder gar keine Provision erarbeiten. Die Entlohnung entspricht definitiv nicht der Leistung und Anforderung der Mitarbeiter. Gehälter werden pünktlich gezahlt und es gibt auch VL.
Alle werden gleich behandelt und haben für selben Chancen
Die Projekte und die Bedingungen sind vorgegeben. Man hat in den Gesprächen mit den Kunden aber freie Gestaltungsmöglichkeiten. Allerdings herrscht Arbeitsdruck beim Erreichen der Ziele. Oft werden Kollegen gelobt, die nicht sauber arbeiten, um Ziele zu erreichen. Bei sauberer Arbeit wird man eher kritisiert.
Alles
Nix
Nix
Top vom Management bis ganz "runter"
Perfekt,
Klasse und respektvoll sowie Wertschätzung. Immer ehrlich und fair !!!
Immer offen, ehrlich und fair
Spannende Projekte
Toll, dass hier jeder Karriere machen kann – unabhängig von Können. Noch besser wäre es, wenn man Qualifikation zumindest gelegentlich als Auswahlkriterium in Betracht ziehen würde.
Verbesserungsvorschlag
Weniger Cocktails, mehr Klartext: Aufrichtigkeit und Offenheit sollten mehr zählen als Gartenbesuche bei der Führung. Nachhaltige Zusammenarbeit entsteht nicht durch Gefälligkeit, sondern durch Vertrauen – auch ohne Drink in der Hand.
Es wäre wünschenswert, wenn die Unternehmensleitung den Fokus stärker auf fachliche Kompetenz und Potenzialentwicklung legt – statt auf persönliche Nähe oder Anpassung. Ein offener Blick für Können statt Gefallen würde dem Unternehmen langfristig gut tun.
Kältekammer mit Karrierestau
"Unterkühlt" beschreibt nur den Empfang – dahinter regieren Lügen, Druck und Vetternwirtschaft mit Meisterklasse. Wer auf ehrliche Führung hofft, ist hier definitiv falsch.
Imagepflege statt Realitätssinn
Oben sonnt man sich im selbstgebastelten Glanzbild – Kritik wird wegparfümiert, Probleme vernebelt. Hauptsache, das Spiegelbild strahlt, egal wie es hinter den Kulissen aussieht.
Work-Life-Balance? Ja, aber ohne Life.
Flexibilität ist hier einseitig definiert: Der Arbeitgeber wünscht, die Mitarbeitenden springen. Viel Arbeit, wenig Leben – das ist das einzig Verlässliche.
Karrierekiller mit Prinzip
Wer Rückgrat hat und morgens noch in den Spiegel schauen will, sollte hier besser keine Karriere planen – Integrität ist in diesem System eher hinderlich.
Kulinarisch kompensiert
Endlich ein Ausgleich zur Niedrigstvergütung: regelmäßige Food-Events – damit man trotz Gehalt nicht ganz vom Fleisch fällt. Wertschätzung zum Anbeißen!
Sozial und nachhaltig? Schon mal gehört.
Umweltbewusstsein und soziales Gewissen scheinen hier längst entsorgt worden zu sein – vermutlich aus Kostengründen.
Lichtblick im Schatten
Gott sei Dank für den Zusammenhalt im „Fußvolk“ – denn ohne einander wäre man hier ganz schön aufgeschmissen.
Altersfrage mit doppeltem Maß
Unter Kolleg:innen zählt das Miteinander – Alter spielt keine Rolle. Für die Führung dagegen schon: jung ist top, alt ein Auslaufmodell. Moderne Altersdiskriminierung, ganz dezent verpackt.
Führung nach dem Troll-Prinzip
Wer keine Ahnung und kein Gespür für Menschen hat, kompensiert hier mit Überheblichkeit und Unverschämtheit. Offenbar ist Führungsverhalten kein Auswahlkriterium – Hauptsache, laut.
Willkommen in der Filterblase
Gut ist, was oben gefällt – unabhängig von Realität, Technikstand oder Feedback. Kritik? Unerwünscht. Moderne Führung sieht anders aus.
Kommunikation? Nur im Firmennamen.
Als Kommunikationsunternehmen glänzt man hier vor allem durch eins: Funkstille gegenüber den Mitarbeitenden. Die Botschaft ist klar – arbeiten, nicht reden.
Gleichberechtigung nach Hausdefinition
Alle sind gleich – aber manche sind eben gleicher. Wie Gleichberechtigung hier verstanden wird, hängt ganz davon ab, auf welcher Stufe man steht.
Interessante Aufgaben? Klar – nur nicht für dich.
Wer hier auf Abwechslung hofft, sollte besser Sudoku mitbringen. Anspruchsvolle Aufgaben bleiben dort, wo sie niemand stören: ganz unten auf der Prioritätenliste.
Danke für die tägliche Gratisvorstellung von „Der Widerspenstigen Zähmung“ – selten so viel Theater am Arbeitsplatz erlebt. Auch danke dafür, dass ich nun umso mehr zu schätzen weiß, wie schön das Leben außerhalb der Arbeit sein kann. Und das Beste: Ich durfte großartige Kolleg:innen kennenlernen – schade, dass die nicht das Unternehmen führen.
Vielleicht mal den Spiegel putzen: Die ständigen Unterstellungen gegenüber Mitarbeitenden sagen oft mehr über die Führung aus als über das Team. Und bei der Besetzung von Positionen wäre Fachkompetenz ein erfrischend neues Kriterium – statt blinder Gehorsam auf Kommando, koste es, wen es wolle.
Stärken Sie die Mitarbeiterbeteiligung und hören Sie aktiv zu, statt die Augen vor Problemen zu verschließen. Zeigen Sie Augenmaß bei Entscheidungen und behalten Sie im Blick: Die Leistung bringen Ihre Mitarbeitenden – nicht die Inszenierung der Führung. Wertschätzung sollte alle erreichen, nicht nur die Chefetage. Und: Ein Betriebsrat ist kein Gegner, sondern kann ein wichtiger Partner für eine gesunde Unternehmenskultur sein.
Enttäuschende Unternehmenskultur
Leider ist die Führungskultur stark von Intransparenz, Vetternwirtschaft und mangelnder Wertschätzung geprägt. Während in den oberen Etagen großzügig gewirtschaftet wird, fehlt es auf den unteren Ebenen an Anerkennung und Unterstützung. Nach außen hin wird Professionalität vermittelt, intern herrscht jedoch ein Klima des Misstrauens und der Selbstdarstellung.
Lübecks Drehtür-Arbeitgeber
Wer hier arbeitet, bleibt meist nur so lange, bis sich was Besseres ergibt – also nicht lang. Der Ruf als einer der schlechtesten Arbeitgeber der Region ist verdient. Betriebsrat? Wird mit allen Mitteln abgeblockt. Fluktuation? Systemrelevant.
Teilzeitvertrag, Vollzeitdruck
Wer hier „Teilzeit“ unterschreibt, bekommt vor allem eines: Dauerdruck und Dauerverfügbarkeit. Während oben die Führung ihre Work-Life-Balance im Wellnesshotel perfektioniert, dürfen die Agents am Wochenende den Laden am Laufen halten. Fairness? Ach, die macht wohl auch gerade Urlaub.
Karriere nur für Kriecher
Hier zählt nicht, was du kannst, sondern wem du gefällst. Wer sich gut bei der Führung andient macht Karriere – egal, wie (un)fähig oder oft krank. Leistung wird ignoriert, Charakter verkauft – Hauptsache, du bückst dich tief genug.
Maximaler Profit, minimale Wertschätzung
Mindestlohn? Schon fast zu viel des Guten. Die „großzügige“ Provision ist kaum der Rede wert, wird aber stolz vermarktet. Sozialleistungen? Nur, wenn sie gratis sind oder dem Unternehmen etwas bringen. Für echte Anerkennung fehlt’s wohl im Budget – oder im Willen.
Greenwashing trifft Statusdenken
Nachhaltigkeit wird gern von den Mitarbeitenden eingefordert – selbst lebt die Führungsetage lieber großmotorig und prestigeträchtig. Soziales Engagement? Gab’s mal kurz fürs Image: Eine Beteilgung an einem Schulprojekt in Afrika vor Jahren? Reichte offenbar fürs Gewissen. Der Rest scheint unter "Kostenfaktor" verbucht.
Unten läuft’s – trotz Führung
Zum Glück braucht man keine Führung, um Menschlichkeit zu leben. Während oben gern der Überblick verloren geht, wächst unten zusammen, was zusammenhält – quer durch Alter, Herkunft und Einschränkungen. Besonders hervorzuheben: die Standortleiterin – offenbar ein Versehen im System, denn sie kämpft tatsächlich für ihre Leute. Ohne sie und den Zusammenhalt unten wäre der Laden längst Geschichte.
Alter ja – aber bitte ohne Aufwand
Im Team zählt das Miteinander, nicht das Geburtsjahr – jung und alt arbeiten gut zusammen. Für die Führung gilt jedoch: Älterwerden ist okay, solange es wirtschaftlich bleibt. Gesundheitliche Einschränkungen? Lieber nicht. Effizienz first.
Führen nach dem Domino-Prinzip
Hierarchien werden nicht genutzt, um Verantwortung zu übernehmen, sondern um Druck weiterzugeben – nach unten versteht sich. Vorgesetzte funktionieren als verlängerter Arm der Angstkultur und machen notgedrungen mit. Vorgesetzte? Eher Erfüllungsgehilfen eines Systems, das Druck mit Führung verwechselt. Wer am weitesten oben sitzt, scheint besonders resistent gegen Kritik – dafür aber bestens geübt in Selbstinszenierung. Ein Paradebeispiel moderner Fehlsteuerung.
Schein statt Sein
Mit Billigflair wird Feelgood simuliert – Hauptsache, es gefällt der Chefetage. Mitarbeitende dürfen "genießen", aber nicht mitreden. Während unten mit Technik von gestern gearbeitet wird, gönnt sich oben regelmäßig das Neueste vom Neuen. Teilhabe? Nur fürs Management. Homeoffice gibt es nicht. Nur fürs Management.
Kommunikation und Wertschätzung? Fehlanzeige.
Mitarbeiterkommunikation wird kaum gelebt – Informationen fließen nur von oben nach unten, echte Rückmeldungen oder Kritik sind unerwünscht. Je höher die Position, desto geringer die Kritikfähigkeit. Wertschätzender Umgang bleibt auf der Strecke – ersetzt durch den Spruch: „Deine Wertschätzung bekommst du am Monatsende aufs Konto.“ Wer mehr erwartet, wird enttäuscht.
Gleichberechtigung? Tür auf, Thema durch.
Gleichberechtigung wird offiziell großgeschrieben – besonders auf dem Papier und bei offenen Türen. Danach schließt sich die Führungsebene lieber wieder unter sich kurz.
Denken unerwünscht – Funktionieren reicht
Spannende Aufgaben? Bleiben im Dunstkreis der Führung und ihrer treuen Gefolgschaft. Entwicklung oder Förderung? Lieber nicht. Gefragt sind keine Ideen, sondern reibungsloses Funktionieren – Denken könnte ja stören.
So verdient kununu Geld.