Gutes Team, aber das Verhalten der Führungseben am Ende Flop!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt im Team ist großartig. Die tägliche Zusammenarbeit ist von Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt. Zudem sind die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen sehr gut, und das Gehaltsgefüge sowie die angebotenen Benefits sind der Position absolut angemessen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Zuverlässigkeit und Professionalität der administrativen Führungsebene am Ende eines Beschäftigungsverhältnisses ist eine Katastrophe. Gesetzliche Pflichten zur Übermittlung von Bescheinigungen an Behörden werden monatelang verschleppt, was existenzielle Probleme auslöst. Zusagen am letzten Arbeitstag werden nicht eingehalten. Bei berechtigten Nachfragen wird am Telefon spöttisch reagiert, aufgelegt und die Rufnummer blockiert. Das unprofessionelle Verhalten im Hintergrund überschattet leider die eigentlich gute Arbeit des Teams.
Verbesserungsvorschläge
Ein dringender Appell an die Geschäftsführung/Führungsebene: Administrative und gesetzliche Pflichten (wie das unverzügliche Übermitteln von Arbeitsbescheinigungen an Behörden) müssen zwingend fristgerecht und ohne monatelange Verzögerung erledigt werden. Das schadet der Existenz der (ehemaligen) Angestellten. Zudem sollte an der professionellen Kommunikation gearbeitet werden: Vertragliche Zusagen am letzten Arbeitstag einzuhalten, ist eine Frage des Respekts. Mitarbeiter am Telefon spöttisch abzuspeisen, aufzulegen und Nummern zu blockieren, ist absolut inakzeptabel für eine Führungskraft unprofessionell.
Arbeitsatmosphäre
Die tägliche Arbeit mit den Kollegen war super. Die Atmosphäre leidet jedoch massiv unter dem unvorhersehbaren und unprofessionellen Verhalten der Führungsebene.
Image
Nach außen hin versucht sich das Unternehmen modern und professionell zu präsentieren. Intern bröckelt diese Fassade jedoch massiv, sobald es zu Unstimmigkeiten oder dem Ausscheiden von Mitarbeitern kommt. Das unprofessionelle Verhalten der Führungsebene im Hintergrund schadet dem Image, das eigentlich im Alltag durch die guten Prozesse und das tolle Team getragen wird
Work-Life-Balance
Die regulären Arbeitszeiten und die Planbarkeit im Alltag waren grundsätzlich in Ordnung. Ein fader Beigeschmack bleibt jedoch durch den enormen bürokratischen und psychischem Stress, der einem zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses durch das Management aufgezwungen wird.
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung und die Karrierepfade im Unternehmen waren hervorragend. In diesem Bereich wird viel geboten, und Engagement wird definitiv gefördert. Fachlich kann man hier absolut nichts aussetzen.
Gehalt/Benefits
Die vertraglich vereinbarte Vergütung und die angebotenen Benefits sind eigentlich gut und der Position angemessen. Es ist jedoch extrem enttäuschend, dass man am Ende des Beschäftigungsverhältnisses seinem rechtmäßig zustehenden Geld derart hinterherrennen muss. Trotz schriftlicher Zusage wurde die Auszahlung am letzten Tag des Monats verzögert. Die Basis stimmt hier zwar, aber die Zuverlässigkeit bei der finalen Abwicklung ist eine absolute Zumutung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Im direkten Arbeitsalltag wird auf einen verantwortungsvollen Umgang geachtet. Das soziale Bewusstsein der Führungsebene gegenüber ausscheidenden Mitarbeitern lässt allerdings massiv zu wünschen übrig, wenn existenzsichernde Dokumente absichtlich oder fahrlässig wochenlang zurückgehalten werden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen war hervorragend. Man unterstützt sich gegenseitig, arbeitet Hand in Hand und fängt organisatorische Mängel der Führungsebene im Team super auf.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang unter den Kollegen ist über alle Altersgruppen hinweg von großem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt. Die Mischung im Team funktioniert menschlich hervorragend.
Vorgesetztenverhalten
Echt unprofessionell, unzuverlässig und menschlich einfach nur enttäuschend. Gesetzliche Pflichten, wie das pünktliche Weiterleiten von Behördenunterlagen, werden einfach monatelang ignoriert. Wenn man dann am letzten Arbeitstag sachlich nach vertraglichen Zusagen und ausstehenden Zahlungen fragt, bekommt man am Telefon spöttische Bemerkungen wie „Viel Spaß bei der Zwangsvollstreckung“ zu hören. Danach wird einfach aufgelegt und die Telefonnummer blockiert. So ein Verhalten zeigt absolut keine Führungskompetenz.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung und die physischen Arbeitsbedingungen vor Ort waren vollkommen in Ordnung. Es gibt eine solide Basis für die tägliche Arbeit. Schade ist nur, dass die administrativen Abläufe im Hintergrund so chaotisch organisiert sind, dass sie die guten Rahmenbedingungen überschatten.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist ein massiver Schwachpunkt des Unternehmens. Auf telefonischen Nachfragen wann gemachte Zusagen eingehalten werden, wird respektlos reagiert, gefolgt vom direkten Beenden des Gesprächs und anschließendem Blockieren weiterer Klärungsversuche.
Gleichberechtigung
Im Team und unter den Kollegen wird Gleichberechtigung vollkommen gelebt. Jede Stimme zählt, und es gibt keinerlei Unterschiede in der Behandlung – das Team hält in dieser Hinsicht absolut vorbildlich zusammen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben an sich waren abwechslungsreich und boten eine gute Routine. Leider geht jegliche Freude an der Arbeit verloren, wenn man feststellt, mit welcher Gleichgültigkeit und Unzuverlässigkeit die administrative Führungsebene agiert, sobald es um essentielle Mitarbeiterbelange geht.