Unzufrieden
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise wirkte die Kommunikation belehrend und von oben herab. Bei Problemen wurde aus meiner Wahrnehmung nicht immer zunächst das direkte Gespräch gesucht, sondern teilweise unmittelbar die bzw. der Vorgesetzte einbezogen. Dadurch erfuhr man mitunter erst nachträglich, was überhaupt als problematisch wahrgenommen wurde. Hier fehlten mir direkte, offene und lösungsorientierte Gespräche auf Augenhöhe.
Außerdem wurde nahezu jeder Schritt kontrolliert oder hinterfragt.
Zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass unterschiedliche Kommunikationsstile aufgrund von Persönlichkeits- und Kulturunterschieden vorschnell als persönliche Defizite bewertet wurden.
Mitarbeitende sollten ihre Persönlichkeit einbringen und entfalten können, ohne das Gefühl ständiger sozialer Bewertung oder Kontrolle zu haben.
Aus meiner Sicht spielt Selbstreflexion im Arbeitsumfeld eine wichtige Rolle. Sie sollte jedoch immer wechselseitig verstanden werden. Durch mein Studium, unter anderem mit Inhalten aus der Arbeits- und Organisationspsychologie, beschäftige ich mich intensiv mit solchen Themen und habe die erlebten Situationen daher auch für mich sehr bewusst reflektiert und einige Punkte als problematisch wahrgenommen.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Augenhöhe, Vertrauen und Eigenverantwortung, weniger Belehrungen, persönliche Bewertungen und Mikromanagement. Probleme sollten direkt und konstruktiv mit den Betroffenen besprochen werden
Arbeitsatmosphäre
Insgesamt wirkt die Unternehmenskultur auf mich vergleichsweise stark durch Hierarchie, Kontrolle und traditionelle Vorstellungen geprägt. Für mich persönlich steht das im Widerspruch zu einer modernen Arbeitswelt, in der Eigenverantwortung, Diversität und unterschiedliche Persönlichkeiten bewusst zugelassen und gefördert werden.